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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
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23.03.16 - IT Security-Telegramm


Zehntausende infizierte Rechner pro Tag, verunsicherte Nutzer und wechselnde Angriffsstrategien - die Ransomware Locky hat es in sich
Gemalto veröffentlicht ihren "Breach Level Index" für das gesamte Jahr 2015. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum 1673 Hackerattacken, bei denen 707 Millionen Datensätze kompromittiert wurden



23.03.16 - Bayerischer IT-Sicherheitscluster e.V. wird Partner des Bitmi
Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (Bitmi) führt seinen starken Wachstumstrend aus dem letzten Jahr auch in 2016 fort: Mit dem Bayerischen IT-Sicherheitscluster e.V. begrüßt der Bitmi ein weiteres assoziiertes Mitglied in seiner IT-Mittelstandsallianz. "IT-Sicherheit ist eins der zentralen Themen unserer digitalisierten Welt. Mit dem Bayerischen IT-Sicherheitscluster gewinnen wir einen starken Partner auf dem Gebiet, welches den anwendenden sowie den anbietenden Mittelstand kontinuierlich begleiten wird. Die anstehenden Herausforderungen gehen wir gemeinsam an", erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des Bitmi.

23.03.16 - Hackerangriffe 2015: Identitätsklau und Diebstahl von persönlichen Informationen machen 53 Prozent der Cyberhacks aus
Gemalto veröffentlicht ihren "Breach Level Index" für das gesamte Jahr 2015. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum 1673 Hackerattacken, bei denen 707 Millionen Datensätze kompromittiert wurden. Der BLI begann im Jahr 2013 Datenangriffe aus öffentlich zugänglichen Quellen zu indexieren. Seitdem waren mehr als 3,6 Millionen Datensätze betroffen. Im vergangenen Jahr fand der Großteil der Angriffe durch böswillige Außenstehende statt. Sie sind für 964 Attacken (58 Prozent) und 38 Prozent der kompromittierten Datensätze verantwortlich. Identitätsdiebstahl machte die Mehrheit (53 Prozent) aller Cyberhacks aus. Auf sie lassen sich 40 Prozent aller betroffenen Datensätze zurückführen.

23.03.16 - Erpressungs-Trojaner Locky infiziert tausende Computer
Zehntausende infizierte Rechner pro Tag, verunsicherte Nutzer und wechselnde Angriffsstrategien - die Ransomware Locky hat es in sich. Der Erpressungs-Trojaner macht nicht nur Dateien auf dem befallenen Rechner unbrauchbar, er vereitelt auch die Wiederherstellung von Dateien, indem er Schattenkopien löscht. Zudem greift Locky auch Dateien im Netzwerk an und ist sogar in der Lage, im Netzwerk freigegebene Dateien zu verschlüsseln. Zudem wird die Malware gerade aggressiv auf verschiedenen Wegen verbreitet. G Data gibt wichtige Ratschläge, wie Sie Daten vor Krypto-Trojanern wie Locky schützen können.

23.03.16 - Anzahl mobiler Malware hat sich im Jahr 2015 verdreifacht
Die Anzahl der in 2015 von Kaspersky Lab identifizierten mobilen Schadprogramme hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Die gefährlichsten Malware-Arten für Nutzer von Smartphones und Tablets waren Erpresser-Software (Ransomware), finanzdatenstehlende Schädlinge wie Banktrojaner sowie Malware, mit der man uneingeschränkt Rechte für ein infiziertes Gerät erhält. Auch der deutschsprachige Raum wird verstärkt mobil angegriffen. So identifizierten die Experten von Kaspersky Lab im vergangenen Jahr weltweit die zweitmeisten mobilen Ransomware- und Bankschädlingsattacken in Deutschland. Nutzer in Österreich und der Schweiz waren ebenso verstärkt von Ransomware-Attacken betroffen. Zudem sind Nutzer in Deutschland und Österreich von dem bis dato für Android-Geräte gefährlichsten Bank-Trojaner Acecard betroffen.


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Meldungen vom Vortag

22.03.16 - Internationale Durchsuchungen und Festnahmen gegen die mutmaßlichen Betreiber und Nutzer von Underground Economy Foren und Beschlagnahme von fünf Plattformen

22.03.16 - Welche finanziellen Schäden richten Sicherheitsrisiken an: Automatisierte Risikoanalysen helfen IT-Profis Sicherheitsrisiken in Euro umzurechnen

22.03.16 - Cyber-Sicherheits-Studie: 60 Prozent aller befragten IT-Experten hatten 2015 bereits mit Malware im Unternehmensnetz zu kämpfen

22.03.16 - Kaspersky Lab kennt derzeit über 60 Modifikationen der Ransomware Locky

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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