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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche


24.02.16 - IT Security-Telegramm


cirosec, Spezialistin im IT-Security-Bereich, bietet neu das Training "Hacking IPv6 Networks" des international bekannten IPv6-Experten Fernando Gont an
Mit der Sicherheit von Unternehmen und kritischen Infrastrukturen im Zeitalter der Digitalisierung befasst sich TÜV SÜD bei seinem Auftritt auf der RSA Conference in San Francisco



24.02.16 - Neue Microsoft-Surface-Geräte nutzen Sicherheitschips von Infineon
Microsoft setzt auf Hardware-basierte Sicherheit, um vernetzte Geräte und Nutzerdaten vor Angriffen zu schützen: Das Surface Pro 4 Tablet und das Surface Book, der erste Laptop der Marke Microsoft, nutzen "Optiga"-TPM (Trusted Platform Module)-Chips der Infineon Technologies AG. TPM-Chips werden verwendet, um sensible Daten wie Sicherheitsschlüssel, Zertifikate oder Passwörter getrennt vom Hauptprozessor gesichert abzulegen. Das erhöht den Schutz vor unerlaubtem Zugriff auf das Gerät und vor Manipulation sowie Datendiebstahl. Die Informationen und das Passwort für die Festplatten-verschlüsselung "Microsoft BitLocker" werden beispielsweise im TPM-Chip gespeichert.

24.02.16 - Training "Hacking IPv6 Networks" von Fernando Gont
cirosec, Spezialistin im IT-Security-Bereich, bietet neu das Training "Hacking IPv6 Networks" des international bekannten IPv6-Experten Fernando Gont an. Dieser Kurs vermittelt den Teilnehmern detailliertes Fachwissen über IPv6-Sicherheit. Nach Abschluss des Trainings sind die Teilnehmer in der Lage, Auswirkungen von IPv6-Produktionsnetzwerken auf die IT-Sicherheit einzuschätzen und Gefahren zu bekämpfen. Da IPv6 noch immer eine recht neue Technologie ist, sind viele Verantwortliche noch nicht versiert in der Nutzung und übersehen möglicherweise Auswirkungen der Konfiguration auf die IT-Sicherheit. Zudem sind IPv6-Implementierungen noch nicht ausgereift, sodass immer wieder neue Schwachstellen bekannt werden.

24.02.16 - TÜV SÜD auf der RSA Conference in San Francisco
Mit der Sicherheit von Unternehmen und kritischen Infrastrukturen im Zeitalter der Digitalisierung befasst sich TÜV SÜD bei seinem Auftritt auf der RSA Conference in San Francisco. Der internationale Dienstleister ist in der Gemeinschaftsausstellung "Innovative IT Security Solutions in Business and Government" im Deutschen Pavillon vertreten (North Hall D, Booth 4020/17). Die RSA Conference ist eine der wichtigsten Veranstaltungen zur IT-Sicherheit weltweit. Sie findet vom 29. Februar bis zum 4. März 2016 statt.

24.02.16 - "InfoGuard Cyber Defence Services": Ernesto Hartmann neu in der InfoGuard-Geschäftsleitung
InfoGuard verstärkt die Geschäftsleitung. Ernesto Hartmann übernimmt die Verantwortung für die Weiterentwicklung der schnell wachsenden InfoGuard Cyber Defence Services. Mit Ernesto Hartmann verstärkt ein erfahrener Sicherheitsexperte und ausgewiesener Spezialist für den Aufbau und Betrieb von zuverlässigen Sicherheitsinfrastrukturen die Geschäftsleitung von InfoGuard. In seiner bisherigen Funktion als Head of Security Operations leitete er das stark wachsende Support-Team von InfoGuard. Dabei war er massgeblich am Aufbau des im letzten Jahr in Betrieb genommenen InfoGuard Cyber Defence Centers in der Schweiz beteiligt. In der Geschäftleitung übernimmt Hartmann die Verantwortung für die Security & Network Operations und die Cyber-Defence-Teams.


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Meldungen vom Vortag

23.02.16 - Schaltschrank-Tipps: Nie mehr das Erdungsband vergessen

23.02.16 - Compliance-Checklisten bringen keine IT-Sicherheit

23.02.16 - Empirische Studie zum Thema ISMS nach DIN ISO/IEC 27001:2013 für die Energiebranche

23.02.16 - Aktuelle BKA-Studie: Das sind die Täter im Bereich Cyberkriminalität

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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