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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche


30.03.16 - IT Security-Telegramm


Kaspersky Lab präsentierte auf der embedded world 2016 in Nürnberg innovative Cybersicherheitslösungen für Industrie- und Prozessanlagen
Alle Unternehmen haben IT-Sicherheit im Visier, zumindest dann, wenn sie direkt danach gefragt werden. Folgen dem aber auch Taten? Und konzentrieren sich die Unternehmen dann auch auf die richtigen Aktivitäten?



30.03.16 - Eugene Kaspersky: Keynote auf der embedded world 2016
Kaspersky Lab präsentierte auf der embedded world 2016 in Nürnberg innovative Cybersicherheitslösungen für Industrie- und Prozessanlagen. Eine erfolgreiche digitale Transformation der Industrie hängt von funktionaler Sicherheit sowie vom Schutz kritischer Infrastrukturen und embedded Systeme ab dies verdeutlichte auch der Keynote-Vortrag ("The Long Hard Road Out of the Cyber Dark Ages") von Kaspersky-CEO Eugene Kaspersky im Rahmen der embedded world Conference 2016.

30.03.16 - Kroll Ontrack: Wasserschäden häufigste Ursache für Datenrettung von iPhones
Der Anteil der Datenrettungsaufträge für Apple-Geräte hat sich bei Kroll Ontrack in den letzten fünf Jahren vervierfacht von 5 auf ca. 20 Prozent. Die häufigste Fehlerursache bei iPhones ist ein Wasserschaden, oft zurückzuführen auf Unachtsamkeit auf der Toilette. Dank einer Partnerschaft mit Apple bleibt bei einer Datenrettung durch Kroll Ontrack die Geräte-Garantie erhalten. Wie sich die Beliebtheit von Hardware aus dem Hause Apple in den letzten Jahren entwickelt hat, können die Experten von Kroll Ontrack auch an ihren Aufträgen ablesen: So wurden allein in der DACH-Region im letzten Jahr viermal so viele Apple-Geräte für eine Datenrettung eingeschickt als vor fünf Jahren.

30.03.16 - IT-Sicherheit 2016: Nur 14 Prozent der Befragten machten sich Sorgen über ungepatchte oder unpatchbare Systeme
Alle Unternehmen haben IT-Sicherheit im Visier, zumindest dann, wenn sie direkt danach gefragt werden. Folgen dem aber auch Taten? Und konzentrieren sich die Unternehmen dann auch auf die richtigen Aktivitäten? Dies waren einige Fragen, auf die Red Hat Antworten suchte mit einer Umfrage unter 426 IT-Entscheidern weltweit, die TechValidate durchgeführt hat. es hört sich etwas harsch an, aber mit dem Aufkommen des Internet of Things (IoT) kommt die Sicherheit bei den meisten neu anschließbaren Devices nicht an erster Stelle. Das ist nicht verwunderlich: Sensorhersteller zum Beispiel fokussieren darauf, bessere Sensoren zu bauen, nicht sicherere Sensoren. Für Unternehmen hat das aber eine große Bedeutung.

30.03.16 - Aktuelle Herausforderungen im Mobile Banking: Oberste Priorität beim Mobile Banking hat die Sicherheit
Die Zahl der Smartphone- und Tablet-User wächst und wächst. Für das Online-Banking bringt diese Entwicklung Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. Akamai Technologies erläutert die große Bedeutung mobil optimierter Websites für die Finanzwelt. Oberste Priorität hat dabei die Sicherheit. Mobile Banking bietet Finanzinstituten die Möglichkeit, besonders zielgerichtet und personalisiert mit ihren Kunden zu interagieren. Um davon zu profitieren, müssen Finanzinstitute schnelle, hochverfügbare, reichhaltige und vor allem sichere Inhalte über alle mobilen Endgeräte und Plattformen hinweg bieten. Wie entscheidend das ist, unterstreicht der aktuelle Report "Performance Matters" von Akamai, der Erwartungen, Präferenzen und Erfahrungen von Konsumenten im Internet untersucht.


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Meldungen vom Vortag

29.03.16 - Studie: Chefetage wiegt sich häufig zu sehr in IT-Sicherheit, ohne es wirklich zu sein

29.03.16 - Phishing: Wer trägt den Schaden? - Oft werden Bankkunden durch gefälschte E-Mails ihrer Bank dazu aufgefordert, ihre Daten einschließlich PIN und Transaktionsnummer auf der verlinkten und ebenfalls gefälschten Internetseite der Bank einzugeben

29.03.16 - Schutzprogramme erkennen getarnte Anhänge nicht als Malware

29.03.16 - In 2015 über 2,3 Millionen neue Android-Schaddateien

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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