- Anzeige -


30.01.20 - IT Security-Telegramm


Die überwiegende Mehrheit (89 Prozent) der Chief Information Security Officer (CISOs) wird regelmäßig vom Vorstand konsultiert, um Empfehlungen für das Unternehmen abzugeben
Die Phishing-Welle reißt nicht ab. Hacker investieren mittlerweile viel Zeit in die Aufmachung solcher Mails



30.01.20 - Wie Unternehmen sich und ihre Mitarbeiter effektiv vor der anstehenden Phishing-Flut schützen können
Die Phishing-Welle reißt nicht ab. Hacker investieren mittlerweile viel Zeit in die Aufmachung solcher Mails: Da die gleichen Schriftarten, Farben, Logos und sogar Unterschriften wie bei der Originalmail des zu imitierenden Unternehmens verwendet werden, fallen immer wieder Adressaten auf die Mails herein. Genau aus diesem Grund gilt Phishing als das derzeit größte Sicherheitsrisiko in Deutschland. Ziel sind jedoch nicht nur Privatpersonen, sondern auch immer mehr Unternehmen. Laut eines aktuellen Berichts des TÜV-Verbands (VdTÜV) war mehr als jedes zehnte Unternehmen in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten Opfer eines Cyberangriffs. Bei rund einem Drittel der Angriffe wurden Phishing-Attacken eingesetzt, um Kontonummern, Passwörter oder andere sensible Daten abzugreifen. Da immer mehr Mitarbeiter ihre Geschäftshandys und -laptops auch privat nutzen, sind auch Unternehmen von der Phishing-Welle zu Weihnachten betroffen.

30.01.20 - CISO-Expertise bei Entscheidern gefragt, Security-Budget wird dennoch vernachlässigt
Die überwiegende Mehrheit (89 Prozent) der Chief Information Security Officer (CISOs) wird regelmäßig vom Vorstand konsultiert, um Empfehlungen für das Unternehmen abzugeben. Jedoch führt dieser direkte Zugang zu den Top-Entscheidungsträgern nicht zwangsläufig zu zweckgebundenen Investitionen in die Cybersicherheit. Die Hälfte (54 Prozent) der Befragten gab an, das vorhandene Budget mit anderen IT-Bereichen teilen zu müssen. Diese Ergebnisse gehen aus der aktuellen CISO-Umfrage von Kaspersky hervor. Das Top-Management lässt sich unabhängig von der eigentlichen Berichtsstruktur des Unternehmens von IT-Sicherheitsleitern beraten, wobei nur 23 Prozent normalerweise an den Vorstand berichten. Laut 60 Prozent der Befragten benötigen Geschäftsführer am häufigsten Input von ihrem CISO, wenn ein interner Cybersicherheitsvorfall eingetreten ist. Doch Geschäftsführer sind auch ohne einen Vorfall proaktiv und machen sich Gedanken, wie sie ihr Unternehmen schützen können. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der befragten IT-Sicherheitsverantwortlichen hat regelmäßige Treffen mit dem Vorstand und ebenfalls mehr als die Hälfte (56 Prozent) wird gebeten, ihre professionelle Einschätzung zu zukünftigen IT-Projekten abzugeben.

30.01.20 - Wettbewerbschance: Datensicherheit - Potenzial für die Kundenbindung
Im digitalen Zeitalter bestimmt die Sicherheit persönlicher Daten die öffentliche Diskussion und prägt das Bewusstsein und die Erwartungshaltung der Verbraucher. Obwohl sich mit den Erwartungen an die Sicherheit sensibler Daten die Möglichkeit eröffnet, eine höhere Kundenbindung zu erzielen, machen Unternehmen davon kaum Gebrauch. Während etwa hohe Standards bei Arbeitsbedingungen und nachhaltiger Produktion von Firmen scheinbar bereitwillig umgesetzt und in die Außendarstellung integriert werden, sind die Bemühungen bei Datenschutz und Datensicherheit oft auf das Wesentliche beschränkt. Dadurch bleibt ein potenzieller Wettbewerbsvorteil ungenutzt. Geht es um Datensicherheit in Firmen, kommen den meisten Verbrauchern wohl nur die Aufsehen erregenden Datensicherheitsvorfälle, die international Schlagzeilen machten, in den Sinn. Der Verlust von Kundendaten kostete allein drei betroffene Unternehmen bislang etwa 347 Millionen Dollar für Schadensbehebung, Anwaltsrechnungen und Ausgleichszahlungen. In den einzelnen Fällen waren im Durchschnitt die Daten von mehr als 250 Millionen Kunden kompromittiert. Neben dem entstandenen wirtschaftlichen Schaden hat damit auch das Kundenvertrauen enorm gelitten.


####################

Bestellen Sie hier Ihren persönlichen Newsletter!

Sie wollen täglich informiert sein, haben aber keine Zeit, jeden Morgen durchs Internet zu surfen?

Dann lassen Sie sich durch unseren kostenlosen E-Mail-Service aktuelle News aus der IT-Securit, Safety- und High Availability-Branche nahebringen.

Das Redaktionsteam von IT SecCity.de hat die wichtigsten tagesaktuellen Meldungen für Sie zusammengetragen - ein Klick auf die entsprechenden Links und Sie befinden sich an den gewünschten Plätzen auf IT SecCity.de und den Schwester-Magazinen SaaS-Magazin.de und Compliance-Magazin.de - einfacher geht's wirklich nicht!

Klicken Sie hier, um den kostenlosen Newsletter-Service zu abonnieren.

Sie erhalten dann in wenigen Minuten eine E-Mail vom System. Bitte klicken Sie auf den Link in der E-Mail und schicken Sie uns eine Bestätigung Ihrer Bestellung.

####################


Meldungen vom Vortag

29.01.20 - Sachstandsabfrage zur Migration der PC-Systeme in den Bundesbehörden zu Windows 10 bzw. zur IT-Konsolidierung

29.01.20 - Fintechs gehören für Millionen Deutsche längst zum Alltag: Durch ihre hohe Verbreitung finden allerdings auch Hacker diese Dienste immer interessanter

29.01.20 - Bericht: Kreditkartendiebstahl durch hunderte gefälschte Online-Schuhgeschäfte während der beliebten Shopping-Wochen

- Anzeige -

- Anzeigen -

Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmet sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 (07.10.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr) behandelt das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2 (21.10.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr)
führt in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3 (04.11.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr)
klärt auf über "Pentesting".

Hier erfahren Sie mehr

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

- Anzeige -

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.