Proofpoint Element bietet zwei Levels

Stark umkämpften Cybersicherheitsmarkt: Proofpoint erneuert Partnerprogramm für schnelleres Channel-Wachstum

Proofpoint Element Partnerprogramm bietet erweiterte Ressourcen für die Vertriebs- und Marketingentwicklung, Benefits, Anreize und Schulungsunterstützung



Proofpoint hat ihr Partnerprogramm neu aufgelegt, damit Partner ihren Umsatz steigern, ihre Kundenbeziehungen verbessern und zusätzliche Einnahmequellen erschließen können. Mit dem Proofpoint Element Partnerprogramm können Managed Service Provider (MSPs), Managed Security Service Provider (MSSPs), Distributoren und Value-Added Reseller (VARs), das wachsende Cybersecurity- und Compliance-Plattformportfolio von Proofpoint auf einfache Weise nutzen, um ihr Geschäft auszubauen und ihren Umsatz zu steigern.

"Wir haben Proofpoint Element auf der Basis des umfangreichen Feedbacks unserer Channel-Partner komplett neu entwickelt", erläutert Ingo Schäfer, Senior Director Channel DACH bei Proofpoint. "Viel zu viele Partnerprogramme sind zu kompliziert. Deshalb freuen wir uns, ein vereinfachtes, modernes und leicht verständliches Programm anbieten zu können, das einen echten Mehrwert für unsere Partner bietet. Darüber hinaus verstärken wir unsere Investitionen in Mitarbeiter, Plattformen und Tools, die die Position und die Marktchancen unserer Partner insgesamt stärken."

Proofpoint Element bietet zwei Levels, "Core" und "Elite", mit jeweils deutlichen, erweiterten Vorteilen für Teilnehmer. Das Programm zeigt Partnern einen klaren Weg zum Elite-Status auf, mit dem sie ihre Dienstleistungen entsprechend den Marktanforderungen differenzieren können. Channel-Partner erhalten die Tools, um ihre Kundenbeziehungen auszubauen und ihre Margen zu verbessern — unter anderem durch umfassende Vertriebsunterstützung, bequeme Schulungsoptionen, Marketingmittel und technischen Support:

>> Core Level: Alle Vertriebspartner (MSPs, MSSPs, VARs etc.) beginnen auf Core Level. Um den Core-Status aufrechtzuerhalten, müssen Partner lediglich geringe Anforderungen erfüllen. Core-Partner erhalten zahlreiche Vorteile bei Verkauf und Support von Proofpoint-Lösungen, z. B. Vertrags-Registrierung, Vertriebszertifizierungen, technische Schulungen und Prämien.

>> Elite Level: Teilnehmer am Elite-Programm haben die ambitioniertesten Umsatzziele, investieren in Vertriebs- und technische Schulungen und werben aktiv für Proofpoint-Lösungen. Im Gegenzug erhalten Elite-Level-Partner beträchtliche Rabatte bei der Vertrags-Registrierung, einen eigenen Channel Account Manager, Vorrang bei der Zuteilung von Marketinggeldern und verschiedene andere Vorteile. Sie können auch von einer Rückvergütung ("Value Incentive Rebate") profitieren, die auf Umsatzwachstumsverpflichtungen basiert, die einmal jährlich gemeinsam festgelegt werden.

Partner haben auch die Möglichkeit, sich auf Informationssicherheit zu spezialisieren — mit Produktschwerpunkten wie CASB, Endpoint DLP oder Insider Threat Management — oder auf Proofpoint Security Awareness Trainings.

"Mit dem Element-Partnerprogramm von Proofpoint können wir uns in einem stark umkämpften Cybersicherheitsmarkt weiter differenzieren und eine Serviceplattform auf Basis der Proofpoint-Lösungen aufbauen", kommentiert Mathias Schick, Director Business Development Security bei Bechtle. "Die Spezialisierungen werden es uns ermöglichen, unser Multi-Vendor-Sicherheitsportfolio mit bestimmten Fähigkeiten zu ergänzen. Dies wird unsere langjährige Beziehung zu Proofpoint weiter verbessern."

Wesentliche Vorteile des Proofpoint Element Partnerprogramms:

>> Neue Rabattstruktur und zusätzlicher Partnerschutz

>> Möglichkeit für Partner, die erstklassige Technologie von Proofpoint um eigene Dienstleistungen zu ergänzen, um Rentabilität, wiederkehrenden Umsatz und Kundentreue zu steigern

>> Verbesserte Tools, die Partnern helfen, effizienter und zuverlässiger zu arbeiten und schnell zu skalieren

>> Priorisierte Bereitstellung für kürzere Bereitstellungszeiten zur Steigerung der Kundenzufriedenheit

>> Spezifische Entwicklungswege mit verstärktem Fokus auf Partnerfähigkeiten und zusätzlichen Ressourcen, einschließlich Lab-Zugang

>> Zugewiesenes Team von Portfolio-Experten zur Unterstützung bei Geschäftsplanung, Kundengesprächen und Go-to-Market-Strategie

>> Umfassende Partnerschulung, Vertriebsförderung sowie technische Ressourcen und Unterstützung

>> Marketingunterstützung, einschließlich Marketingentwicklung, z. B. personalisierte Inhalte und benutzerdefinierte Kampagnen, sowie Zugang zu fachkundigen Proofpoint Channel Account Managern, Channel Marketing Managern, globalen Programmmanagern und Field Marketing Managern, um die Markenbekanntheit zu steigern, mehr Leads zu generieren und das Geschäft zu erweitern

>> Dedizierte A/B-Umgebungen für interne Tests, Schulungen und Kundendemos

(Proofpoint: ra)

eingetragen: 17.02.23
Newsletterlauf: 23.05.23

Proofpoint: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Channel-News

Neue Vertriebskanal im B2B-Store von Amazon

Das KI-basiertes Cybersicherheitsangebot für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von CrowdStrike, "CrowdStrike Falcon Go", ist ab sofort bei Amazon Business erhältlich. Falcon Go wurde entwickelt, um KMU bei der Abwehr moderner Cybersicherheitsbedrohungen zu unterstützen.

Hohe API-Sicherheit und Transparenz

Die Unified-API-Protection-Plattform (UAP) von Cequence Security, Anbieterin von API-Sicherheitslösungen, ist ab sofort auf dem HPE GreenLake Marketplace verfügbar. Die API-Bedrohungslandschaft entwickelt sich stetig weiter, die Taktiken der Angreifer werden immer raffinierter und zielen verstärkt auf APIs ab.

Kaspersky und Centerm vertreiben cyberimmune Thin Clients

Kaspersky und Centerm, Herstellerin von Thin Clients, unterzeichnen einen OEM-Vertrag (Original Equipment Manufacturer), der die weltweite Verbreitung von KasperskyOS-basierten Softwareprodukten vorsieht. Die Distribution erfolgt regional; für den deutschsprachigen Raum konnte Boll Engineering gewonnen werden.

Leistungsstarkes Sicherheits-Tool für MSPs

Keeper Security, Anbieterin von Zero-Trust- und Zero-Knowledge-Cyber-Security-Lösungen zum Schutz von Passwörtern, privilegiertem Zugang, Daten und Verbindungen, bietet jetzt die Integration für die Rechnungsstellung mit "Gradient MSP".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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