Behebung von Malware-Bedrohungen


Wick Hill vertreibt Malwarebytes in der EMEA-Region
Malwarebytes treibt mit der Zusammenarbeit ihre Expansionspläne in der EMEA-Region voran



Malwarebytes, Anbieterin von Privatanwender- und Unternehmenslösungen zu Vermeidung und Behebung von Malware-Bedrohungen, gibt die Zusammenarbeit mit Wick Hill, dem europaweit agierenden Distributor von Sicherheitslösungen bekannt. Die Vereinbarung unterstützt die stark wachsende Präsenz von Malwarebytes in Europa und ihre Expansionsstrategie durch Wick Hills Channel-Beziehungen.

Wick Hill und Malwarebytes bieten gemeinsam die Endpunkt-Lösung sowie die Wiederherstellungsprodukte für Unternehmen und Resellern in UK, DACH, Benelux, Frankreich und den nordischen Ländern als Teil eines Two-Tier-Distributionsmodells an. Wick Hill ist allgemein anerkannt als einer der besten Distributoren im Sicherheitsbereich in der Region und wird Zugriff auf das wachsende mehrstufige Portfolio von Malwarebytes erhalten.

"Bedrohungen entwickeln sich immer weiter. So ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Sicherheitslücke zu werden, noch nie so hoch wie heute. Wir können diese Bedrohungen schnell entdecken und entfernen. Unsere Produkte erfüllen inzwischen die höchsten Anforderungen", so Anthony O"Mara, VP EMEA bei Malwarebytes. "Wick Hills Reichweite und ihr Ruf in der Cybersecurity-Branche macht sie zu einem idealen Partner für uns. Das Unternehmen bietet einen umfangreichen Support für seine Partner und hilft seinen Lieferanten ihre Reeller-Basis zu vergrößern und den Umsatz zu erhöhen. Als Teil von Rigby Private Equity (RPE) hat Wick Hill auch Zugang zu einem etablierten Reseller-Netzwerk in ganz EMEA. Wir werden ebenfalls in den Genuss dieser Vorzüge kommen und so unsere Präsenz ausbauen können."

Ian Kilpatrick, Vorsitzender der Wick Hill Gruppe, fährt fort: "Wir freuen uns, dass Malwarebytes Wick Hill als EMEA-weiten Distributionspartner gewählt hat. Durch das starke Produktportfolio hat sich das Unternehmen zu einer einzigartigen und wertvollen Marke auf dem Sicherheitsmarkt entwickelt, die Resellern viele Möglichkeiten eröffnet."

"IT-Umgebungen werden heutzutage immer anfälliger und ein Multi-Level-Schutz ist daher unumgänglich. Wir finden, dass Malwarebytes perfekt in unser Portfolio passt. Wir freuen uns, das Unternehmen bei der Erweiterung seines Channels und der Expansion zu unterstützen", so Kilpatrick weiter.

Im Juli 2015 wurde Wick Hill Mitglied des Rigby Private Equity (RPE). RPE baut EMEA-weit ein hochwertiges Distributionsnetzwerk mit einem gemeinsamen Vorhaben und einer einheitlichen Lieferung auf. Der Value Added Distributor Zycko ist mit dem kombinierten Wick Hill/Zycko-Produktportfolio ebenfalls Mitglied des RPE. Das beinhaltet die Bereiche Netzwerk, Infrastruktur, Sicherheit, Kommunikation, Speicher, Zugang, Leistung, Monitoring und Management.

"Die Wahl von Malwarebytes für Wick Hill ist ein weiterer Meilenstein, den RPE erreicht hat, nachdem sich erst kürzlich Unitrends für Zycko als alleinigen EMEA-weiten Distributor entschied. Das zeigt den großen Bedarf an EMEA-weiten Distributoren, die mit Unternehmen zusammenarbeiten können, die international expandieren und wachsen wollen. Dafür ist eine Partnerschaft mit einem Value Added Distributor enorm hilfreich, der technischen Support bereitstellt und den Vertrieb unterstützt, und gleichzeitig seinen Partnern Zugang zu einem etablierten Reseller-Netzwerk gewährt", kommentiert Paul Eccleston, Head of RPE. (Wick Hill: ra)

eingetragen: 08.06.16
Home & Newsletterlauf: 05.07.16


Wick Hill: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Channel-News

OT- und IIoT-Umgebungen und Schwachstellen

Trend Micro, Anbieterin von Cybersicherheitslösungen, gibt eine neue Partnerschaft mit Pro-face by Schneider Electric bekannt. Das Unternehmen setzt damit seine Strategie fort, Industrie-4.0-Umgebungen und industrielle IoT-Projekte abzusichern.

Veracode stellt das "Velocity Partner Program" vor

Veracode, Anbieterin von Application-Security-Testing-Lösungen (AST), hat den Start des "Veracode Velocity Partnerprogramms" bekannt gegeben. Ziel des Programms ist es, Partnern die Möglichkeit zu geben, ihre Sicherheitspraxis auf Basis der Cloud-nativen "Continuous Software Security Platform" von Veracode schnell und profitabel auszubauen und so Geschäftsabschlüsse zu beschleunigen, Marktanteile zu vergrößern und den Umsatz zu steigern.

Prevention-First Ansatz bei Cybersecurity

Deep Instinct gab den offiziellen Start ihres "Stratosphere"-Managed Security Service Providers (MSSP) Programms bekannt. Es soll MSSPs in die Lage versetzen, ihren Kunden die Lösung von Deep Instinct auf der ganzen Welt zur Verfügung stellen zu können. Damit können sie zum einen die Sicherheitslage ihrer Kunden verbessern und gleichzeitig ihr Geschäft ausbauen.

Erkennung von Bedrohungen

ExtraHop, Anbieterin von Cloud-nativer Network Detection & Response Lösung, gab eine paneuropäische Vertriebsvereinbarung mit Exclusive Networks bekannt. Aufbauend auf einer ersten Partnerschaftsvereinbarung aus dem Jahr 2020 wird die paneuropäische Vereinbarung den Vertrieb des gesamten Produktportfolios von ExtraHop auf vierzehn europäische Länder ausweiten.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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