- Anzeige -


Im Überblick

"Bad Rabbit" zeigt Verwundbarkeit der Netze

Erneut sieht sich vor allem Osteuropa einer neuen Ransomware-Attacke gegenüber. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit vergleichbaren Angriffen (WannaCry, NotPetya) mahnt die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY Unternehmen und Institutionen auf der ganzen Welt zur Vorsicht und empfiehlt, umgehend Datenverbindungen ins Ausland intensiv zu beobachten. Insbesondere bei NotPetya hatte sich gezeigt, dass der zunächst lokale Angriff andernfalls schnell zu einem internationalen Problem werden kann. Auch in Deutschland waren international operierende Unternehmen aufgrund der Verflechtung Ihrer Datennetze von mehrtägigen Produktionsausfällen betroffen. Dies gilt es nun von Anfang an zu verhindern.


Im Überblick

"Internet der Schwachstellen"

Symantec und Norton geben ihre Einschätzung über die Bedrohungen im Internet, mit denen im neuen Jahr zu rechnen ist. Internet der Dinge (IoT) und Internet der Fahrzeuge (IoV): Ohne eine Integration der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen, angefangen in der Entwicklung und im Design (Security by Design), wird das Internet der Dinge auch im nächsten Jahr ein "Internet der Schwachstellen" bleiben.

Inhalte


04.02.19 - Cyber-Kriminelle stärken den Markt für Malware-as-a-Service, indem sie sich darauf ausrichten, modulare Angriffskomponenten zu verkaufen

05.02.19 - Prognose für den Cybersicherheitsmarkt im Jahr 2019: Kritische Infrastrukturen werden durch einen schweren Erpressungsangriff gestört

06.02.19 - Das MSSP-Modell hat den Vorteil der schnellen Skalierbarkeit von Kapazität und Sicherheitskompetenz, während MSP-Systeme ihre eigenen internen Ressourcen aufbauen

07.02.19 - Ausblick 2019: Die Trends im Bereich IoT, Open Source und Sicherheit

08.02.19 - IT-Security-Trends 2019: Bewusstsein für gestiegene Bedrohungslage schärfen

11.02.19 - IT-Trends 2019: Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Blockchain werden alltagstauglich

12.02.19 - Cybersicherheitsprognosen: APTs werden mit einem erneuten Fokus auf den Bankensektor zeigen

12.02.19 - IT-Security Vorhersagen für 2019: EternalBlue oder eine Abwandlung daraus wird 2019 zur am weitesten verbreiteten Methode für die Verbreitung von Malware werden

13.02.19 - IT- und Datacenter Trends 2019: Mit Edge- und Cloud-Systemen die IT-Infrastruktur zukunftssicher ausbauen

15.02.19 - Beispiele für die zusätzliche Nutzung von Backup- und Replica-Daten sind etwa DevOps, DevSecOps und DevTest sowie Patch Testing, Analytics und Reporting

20.02.19 - Das Thema Cybersicherheit erhält in der Chefetage endlich die Aufmerksamkeit, die es verdient

20.02.19 - Datenethik wird als Disziplin an Bedeutung gewinnen

28.02.19 - IT-Security-Trends 2019: KI kann Cyber-Security bei Routine-Aufgaben unterstützen glaubt Mehrheit

28.02.19 - IT-Sicherheitstrends 2019: Indem KI-Algorithmen Malware und Cyberangriffe verstehen lernen, sind sie in der Lage, Schadprogramme und andere Angriffsformen schneller und besser zu entdecken

01.03.19 - Cyber-Security-Wettrüsten: Künstliche Intelligenz als Waffe der Zukunft

07.03.19 - Die fünf häufigsten Vorurteile über Multi-Engine-Antivirus und die Wahrheit dahinter

18.03.19 - Der Datenschutz rückt stärker in den Vordergrund

19.03.19 - Gestohlene Identitäten: Die momentan wichtigste Bedrohung ist allerdings die durch Credential Theft Malware

20.03.19 - Cyber-Kriminelle zeigen ein zunehmendes Interesse an personenbezogenen oder firmeninternen Daten

08.04.19 - Neben Finanzinformationen gehören auch Gesundheitsdaten zur Königsklasse der. Denn der Handel mit solch sensiblen Informationen ist ein Milliardengeschäft

25.04.19 - Eine Generation Datenkidnapping: Ransomware wird 30

07.05.19 - Die größten Bedrohungen und die wichtigsten Innovationen der kommenden Monate

10.05.19 - Cyber-Attacken auf die Automobilindustrie in Deutschland nehmen zu

15.05.19 - Europäische Unternehmen ignorieren beim Daten-Backup die Cloud

20.05.19 - PSW Group fordert besseren Schutz kritischer Infrastrukturen: Sicherheitsforschern gelingt Hack im Klärwerk

24.05.19 - Aggressive Werbung in Lifestyle-Apps mit über 30 Millionen Installationen

31.05.19 - Energiewirtschaft ist vermehrt bedroht durch Cyber-Spionage- und Sabotageangriffe

11.06.19 - Lange galt die Warnung, keine öffentlichen WiFi-Netzwerke zu nutzen; das Risiko gehackt zu werden war zu groß

26.06.19 - Neben dem Ausschluss gewisser Risiken müssen Unternehmen sich mit den weiteren Bedingungen solcher Cyberversicherungen beschäftigen

03.07.19 - Nebeneffekt der verschärften Datenschutz-Vorschriften: Die Nachfrage nach Cyber-Versicherungen gegen Internetkriminalität steigt

19.07.19 - Schwachstellen zu Cyberwaffen formen oder doch lieber schließen?

22.07.19 - Evergreen WORM Dateischutz, Revisionsschutz und Compliance mit Zukunftssicherheit

30.07.19 - Software-Defined Storage löst IT-Herausforderungen im Gesundheitswesen

06.08.19 - Cybersecurity: Trends und Entwicklungen 2019 eine erste Bilanz

12.08.19 - Datendiebstähle werden für Unternehmen immer kostspieliger

13.08.19 - Einbruch muss nicht Diebstahl heißen: Datensicherheit selbst im Fall eines Sicherheitsverstoßes

20.08.19 - Niemand, der sich cyberkriminell betätigen möchte, ist mehr auf sich allein gestellt

22.08.19 - Städte und Gemeinden im Fadenkreuz von Ransomware-Angriffen

26.08.19 - Durch Cyberangriffe, Ransomware und Datenschutz-Verletzungen wurden von Januar bis April 2019 etwa 5,9 Milliarden Datensätze offengelegt

29.08.19 - 20 Jahre DDoS Ein Blick zurück und was die Zukunft bringt

04.09.19 - Scammer verlangen als CIA-Beamte 10.000 US-Dollar wegen Pädophilie

20.09.19 - Combolists-as-a-Service (CaaS) ermöglicht Optimierung und Automatisierung von Kontoübernahmen und Identitätsdiebstahl

26.09.19 - Am 30. August 1969 nahm mit dem ersten Knoten des Arpanet der Vorläufer des Internets seinen Betrieb auf

04.10.19 - In der Zutrittskontrolle beginnt das Mobile-Access-Zeitalter

18.11.19 - IoT: 90 Prozent der Firmware-Dateien enthalten kritische Sicherheitslücken

28.11.19 - Diese Cyber-Bedrohungen kommen in Zukunft auf uns zu

11.12.19 - Digitale Identitäten schützen: BSI entwickelt Sicherheitskatalog für eIDs

17.12.19 - Studie: 51 Prozent der Unternehmen sind nicht DSGVO-konform

17.12.19 - Maßgeschneiderte Darknet-Tools und -Services gefährden die Unternehmenssicherheit

18.12.19 - Neue Zahlen belegen, dass viele Manager Sicherheitsregeln ignorieren

20.12.19 - Mit dem neuen Bußgeldkatalog drohen drastische Strafen bei DSGVO-Verstößen

08.01.20 - Im Januar 2020 endet der offizielle Support für Windows Server 2008 und Windows 7, aber trotzdem werden Millionen von Rechnern weiterhin mit diesen Betriebssystemen arbeiten

13.01.20 - Diese vier Trends prägen die IT-Sicherheitsbranche in 2020

14.01.20 - Ransomware ist ein ernstzunehmendes Problem, das nur schwer unter Kontrolle zu bringen ist - Dies wird sich auch im Jahr 2020 nicht ändern

14.01.20 - Deepfakes, mehrstufige Ransomware-Angriffe & Co: Cyber-Security-Trends 2020

15.01.20 - Trends 2020: APIs können Geschäftsmodelle transformieren und Umsätze steigern aber Cyberkriminelle wissen das natürlich auch

15.01.20 - Multifaktor-Authentifizierung: Mehr als die Summe aller Teile

20.01.20 - Es ist davon auszugehen, dass einige der über 43.000 in den letzten zwei Jahren entdeckten Schwachstellen in zukünftigen Exploit Kit-Aktivitäten münden

30.01.20 - Wettbewerbschance: Datensicherheit - Potenzial für die Kundenbindung

03.02.20 - Privilegierte Accounts bleiben beliebtes Einfallstor für Hacker

04.02.20 - IT-Security-Trends 2020: Neue Angriffsmuster und unaufmerksame Mitarbeiter gefährden die IT

04.02.20 - DNS-Sicherheitstrends für 2020: DDI-Anbindung und Industry Apps auf dem Vormarsch

10.02.20 - Unternehmen werden verstärkt KI-basierte Softwarelösungen zur Einhaltung der DSGVO und anderer Datenschutz-Regelungen nutzen

11.02.20 - Trend Micro erwartet wachsende Risiken für Cloud-Umgebungen und digitale Supply Chains

14.02.20 - Ausblick auf drei Cybersecurity-Trends für das Jahr 2020: Ransomware, Cloud-Schwachstellen, keine Fachkräfte: Dunkle Wolken am Cyber-Security-Horizont

18.02.20 - Die Daten-DNA und vier weitere wichtige Themen in 2020

18.02.20 - Great Firewall of China Auswirkungen der Zensur - Splinternet Russland & Iran bringen Internet unter staatliche Kontrolle

19.02.20 - Cybersecurity 2020-Prognosen: Immer mal wieder abgeschrieben und für tot erklärt, wird uns Ransomware auch im Jahr 2020 beschäftigen

20.02.20 - IT-Security-Trends 2020: Neue Angriffsmuster und unaufmerksame Mitarbeiter gefährden die IT

24.02.20 - Ausblick auf die Cybersicherheit in 2020 es kommt zu Turbulenzen

25.02.20 - OT-Angriffe als Zugang zur IT: Im Jahr 2020 werden wir OT-Angriffe auf die IT erleben

25.02.20 - Was Cyberkriminelle 2020 bewegt Digitalisierung: Geänderte Bedrohungslandschaft

26.02.20 - Cybersecurity 2020: Weitere Zunahme von Fileless-Malware

26.02.20 - Verbraucherrechte, Datenschutzbestimmungen und weitere Rechtsstreitigkeiten

27.02.20 - Cyberkriminelle entwickeln Remote-Access-Trojaner (RATs) ständig weiter, um damit installierte Sicherheitsmaßnahmen besser zu umgehen

27.02.20 - Industrieunternehmen wenden sich verstärkt KI-basierten Lösungen zur Analyse von Cybersicherheitsdaten

27.02.20 - Das "I" in CISO wird in großen Industrieunternehmen verschwinden

02.03.20 - Drei Trends im Bereich Anwendungssicherheit für 2020: Steigende Komplexität, Open Source und DevSecOps

05.03.20 - Fintechs, Mobile-Banking und E-Commerce 2020 im Fokus von Cyberkriminellen

06.03.30 - Von Deepfakes bis zu Indicators of Behavior das sind die Security-Trends und -Entwicklungen 2020

06.03.20 - Der Aufstieg der verwundbaren Maschinen: Prognosen für das Jahr 2020

17.03.20 - Immer mehr KMU von Cyber-Angriffen betroffen: Fehlende Ressourcen sorgen für langfristig höhere höhere Kosten

17.03.20 - Prognose für 2020: Es drohen Big Data-Missbrauch und komplexere Angriffe

18.03.20 - Wenn wir der Masse Quantentechnologie anbieten, werden wir sicher einen Anstieg in der Entwicklung, Akzeptanz und Nützlichkeit von Quanten und moderner KI im Jahr 2020 feststellen

18.03.20 - Trends im Identity Management: Quo vadis IAM?

24.03.20 - Machine Learning wird bereits seit einiger Zeit erfolgreich für mehr Cyber-Sicherheit eingesetzt

27.03.20 - Drei zentrale Herausforderungen an Backup und Wiederherstellung

30.03.20 - Vom Big Data Management zur Cyber Hunting Security – Was die IT im Jahr 2020 erwartet

31.03.20 - Für die Anschaffung neuer Security-Lösungen müssen IT-Teams stets stichhaltig begründen, warum die dafür anfallenden Ausgaben getätigt werden sollten

01.04.20 - Vor diesen Sicherheitsangriffen auf Webanwendungen sollten sich Unternehmen schützen

01.04.20 - Top Fortune 50 CISO prognostiziert für 2020 Angriffe mit verheerenden Auswirkungen auf Industrieunternehmen und ICS

02.04.20 - Diese fünf Trends schrauben die Anforderungen an das Krisenmanagement weiter nach oben

02.04.20 - Technologie-Trends 2020: Neue Technologien erfordern ein "Internet for the Future"

09.04.20 - Security-Trends, die 2020 das mobile Arbeiten in Unternehmen prägen werden

15.04.20 - Zentrale Themen sind künstliche Intelligenz, Gesichtserkennung, physisches Identitätsmanagement, Blockchain und Cybersecurity

13.05.20 - Aufgrund ihrer Eigendynamik erleichtern es die klassischen großen Sicherheitsanbieter nicht unbedingt, Innovationen im Bereich unterstützter Intelligenz umzusetzen

20.05.20 - Zentralstelle Cybercrime Bayern feierte fünfjähriges Bestehen

20.05.20 - Wer kappt bei einem Hacker-Angriff die Internetverbindungen?

24.06.20 - Desinformation und gezielte Desinformationskampagnen

30.06.20 - Android-Banking-Malware missbraucht das Coronavirus-Thema

13.07.20 - Hacker und ihre Angriffsmethoden werden immer raffinierter, sodass Unternehmen und Behörden überspitzt formuliert fast auf verlorenem Posten stehen und manchmal sogar zu drastischen Maßnahmen greifen

- Anzeigen -


Meldungen: Hintergrund

Software-Infrastruktur als Angriffsfläche

Die Bedrohungslandschaft ist erwachsen geworden. Die Cyberkriminalität ist hoch kommerzialisiert. Gezielte Desinformation ist Alltag. Dies sind nur drei der zentralen Aspekte, die Anstöße geben wie sich auch die Cybersicherheit weiterentwickeln muss, wo Handlungs- und Veränderungsbedarf besteht. Welche Auswirkungen hat der massenhafte Verkauf gestohlener Kreditkartendaten auf den Schwarzmarkt-Plattformen der 2000er Jahre und inwiefern profitieren Cyberkriminelle von einer (ihrer) gut funktionierenden Management-Struktur? Kriminalität gedeiht an der Schnittstelle von Wert und passender Gelegenheit. Software hat sich inzwischen in jedem Winkel eines jeden Unternehmens verbreitet. In den letzten 25 Jahren haben Kriminelle sich auf die löchrige Software-Infrastruktur als Angriffsfläche konzentriert. Nicht zuletzt aufgrund der hinter diesen, oftmals nicht ausreichend geschützten, Softwaresystemen liegenden Werten. Kreditkartendaten gehörten schon früh zu den begehrten Zielen.

Offene Fragen im Falle eines Hacks

Die Angriffe auf vernetzte Fahrzeuge haben spürbar zugenommen, immer mehr Schnittstellen bieten zahlreiche Einfallstore. Security by Design muss deshalb in der Automobilbranche künftig bereits bei der Fahrzeugentwicklung umgesetzt werden. Genauso wichtig ist es aus Sicht von NTT Ltd.’s Security Division, die Frage zu klären, wer im Falle eines Hacker-Angriffs eingreifen darf. Ein modernes Fahrzeug verfügt schon heute über rund 130 Millionen Zeilen Programmiercode, am Bordnetz hängen alle elektronischen Komponenten und mehr als 100 Steuergeräte. Jede einzelne Schnittstelle vom OBD-Port über Mobilfunk bis zu Firmware-Updates bietet Hackern dabei ein potenzielles Einfallstor. Um Sicherheitslücken zu schließen, werden Autohersteller dazu verpflichtet, künftig das Thema Cyber Security bereits bei der Fahrzeugentwicklung zu berücksichtigen. Grundlage ist die Norm ISO/SAE 21434 "Road vehicles – Cybersecurity engineering", deren endgültige Version im November 2020 veröffentlicht werden soll. In dem neuen Standard werden alle relevanten Aspekte für das Design, die Implementierung sowie das Testen beschrieben. Ziel ist ein durchgängiges Verständnis für Security by Design in der Produktentwicklung und entlang der gesamten Zulieferkette.

"Wir brauchen auch ein modernes Cyberstrafrecht"

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) ermittelt seit 2015 sehr erfolgreich in der digitalen Welt. Zu ihrem fünfjährigen Bestehen fand in Bamberg eine Feierstunde mit nationalen und internationalen Gästen aus Justiz, Politik, Wirtschaft und Verwaltung statt. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich zu diesem Anlass: "Bereits 2015 hat Bayern die Zeichen der Zeit erkannt und mit der Einrichtung der Zentralstelle Cybercrime die Strukturen für eine moderne Strafverfolgung in Bayern geschaffen. Die Aufgaben der ZCB sind heute wichtiger denn je. Die Bekämpfung von Cybercrime ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Es gilt: Freiheit im Internet ja, aber es darf keine rechtsfreien und keine rechtsverfolgungsfreien Räume geben." Die ZCB hat in den vergangenen Jahren große Ermittlungserfolge erzielt. "Das Besondere an der ZCB ist, dass dort spezialisierte Staatsanwälte mit IT-Spezialisten zusammenarbeiten. Die Bedeutung der ZCB lässt sich auch an den Verfahrenszahlen ablesen: Die Anzahl der Ermittlungsverfahren ist von 502 Verfahren im Gründungsjahr auf 14.200 Verfahren im Jahr 2019 angestiegen", so Justizminister Eisenreich.

Sicherheitsanbieter versus künstliche Intelligenz?

Um ein Szenario für die Zukunft zu entwerfen, wirft man am besten einen Blick auf den aktuellen Status Quo der Cybersicherheit. Branche und Markt sind nach wie vor von dem gekennzeichnet, was man als "Lemon-Market"-Problem bezeichnet. Die Chancen, eine Zitrone zu erwischen, sind relativ hoch. Analog zur Entwicklung der Cyberkriminalität lässt sich auch die Evolution der Branche grob in vier Kategorien einteilen:

>> Der Fachkräftemangel wird sich verschärfen

>> Technologie muss sich stärker am Menschen orientieren

>> Sicherheitsanbieter sind unter Zugzwang

>> Mobile, IoT/OT und Cloud-Sicherheitskriterien

Top-Trends im physischen Sicherheitsmarkt 2020

Genetec zeigt Trends im Markt für physische Sicherheit auf. Dazu zählt auch die Künstliche Intelligenz. Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) zu einem alltäglichen Begriff geworden ist, ist die Technologie noch weit von einem alltäglichen Einsatz entfernt. Trotz großer Fortschritte sind Computer noch nicht in der Lage, wie Menschen zu denken oder zu handeln. Allerdings können sie heute bereits enorme Datenmengen analysieren und ermöglichen damit tiefere Einblicke, so dass Nutzer anschließend schneller und effizienter fundierte Entscheidungen treffen können. In 2020 erwartet Genetec enorme Fortschritte im Bereich Machine Learning für den Sicherheitssektor. Mithilfe von Trendprognosen für Kriminalität können Städte und Strafverfolgungsbehörden künftig ihre Ressourcen effizienter einsetzen. Auch Lösungen für automatische Nummernschilderkennung werden davon profitieren. Kfz-Kennzeichen oder auch das jeweilige Land können deutlich besser erkannt und Fehllesungen vom System zurückgewiesen werden.

- Anzeigen -

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

- Anzeige -

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.