Rückgang von High-End-Speicher-Arrays


Storage-Branche im Rückblick: Actifio bewertet IDC-Fazit für 2015
Neben technologischen Trends und den Entwicklungen in einzelnen Unternehmen haben vor allem auf EU-Ebene Entscheidungen zum Datenschutz wichtige Impulse geliefert

(17.02.16) - Vier zentrale Entwicklungen haben nach Meinung von IDC den Storage-Markt geprägt. Außerdem haben drei Zusammenschlüsse bzw. Aufspaltungen sowie zwei rechtliche Veränderungen in 2015 die Unternehmen auf Trab gehalten. Als aufstrebender Technologieanbieter im Bereich Datenmanagement nimmt Actifio zur Analyse von IDC Stellung.

Entwicklung 1: Endbenutzerakzeptanz
IDC beobachtete in 2015, dass eine wachsende Zahl von Anwendern bereit ist neue Speichertechnologien und Konzepte zu testen. Der Trend weg von traditionellen Speicherumgebungen, angetrieben mit der Notwendigkeit für kosteneffiziente Speichersysteme und der digitalen Transformation, machten definiertere Strategien und individuellere Lösungen notwendig. "Diese Beobachtung von IDC teilen wir zu 100%. Das Interesse an Ansätzen zur Datenverwaltung, die über die konventionellen Konzepte hinausgehen, ist deutlich gewachsen", erklärt Thorsten Eckert, Sales Director bei Actifio in der DACH-Region. "Die Datenvirtualisierung nimmt hier eine Vorreiterstellung ein."

Entwicklung 2: Fortschritte bei Flash-Arrays
Im vergangenen Jahr durchbrachen laut IDC die diversen Flash-Systeme (All-Flash-Arrays und Hybrid-Flash-Arrays) die 50-Prozent-Schwelle beim Gesamtwert externer Speicher in EMEA. Startups und die etablierten Unternehmen investierten weiter in ihre Technologien, um die Kosten zu senken und neue Datendienste zu ergänzen. "Wir sehen bei vielen Kunden, dass diese in Sachen Hardware wirklich zunehmend auf Flash setzen. Allerdings ist dies nur die halbe Miete auf dem Weg zu effizienterem Datenmanagement", mahnt Thorsten Eckert. "Der Fokus auf das Thema Hardware birgt die Gefahr, dass die Potentiale, die in Software-basierten Lösungen liegen, übersehen werden."

Entwicklung 3: Rückgang von High-End-Speicher-Arrays
Aktuellen ESS-Tracker-Schätzungen durch IDC EMEA zufolge schrumpfte der traditionelle Enterprise-Storage-Markt im Jahresvergleich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2015 und sogar um erstaunliche 27 Prozent im dritten Quartal. "Wenn man den super dynamischen Flash-Mart außer Acht lässt und traditionelle Speicher-Hardware betrachtet, dann ist kaum zu übersehen, wie die Anbieter unter Druck kommen. Es wird immer schwieriger für die Anbieter die vermeintlichen Besonderheiten ihrer jeweiligen Hardware den Anwendern schmackhaft zu machen", fasst Thorsten Eckert zusammen. "In 2016 wird das Leben für diese Hersteller nicht einfacher werden, da die Nutzer im mehr erwarten und sehr auf den Nutzen und die Flexibilität der angebotenen Systeme achten."

Entwicklung 4. Objektspeicher etabliert sich
Im Objektspeicher-Segment ging es sehr lebhaft zu. HGST, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Western Digital, übernahm Amplidata, einen Anbieter von objektbasierter Storage-Software. Danach kündigte IBM an, Cleversafe, einen Anbieter von Objektspeicher, zu übernehmen. RedHat und Fujitsu vermeldeten die Zusammenarbeit für das Objektspeicher-Angebot. EMC startete seinen Elastic Cloud Service. Andere Anbieter wie HDS und einige Startups intensivierten ihre Marketinganstrengungen für ihr Objektspeicher-Angebot. "Da Unternehmen nach neueren Technologien suchen, um ihre wachsenden Datenspeicheranforderungen kostengünstig abzufangen, erfährt das Thema Objektspeicher einen starken Aufschwung", so Thorsten Eckert von Actifio. "Es wird spannend sein zu beobachten, welche Standards sich etablieren und wie sich die Start-ups gegen die Big Player etablieren können."

Neben den Entwicklungen, die ganze Marktsegmente erfassten, gab es nach Einschätzung von IDC in 2015 drei zentrale Ereignisse, die im Umfeld einzelner Unternehmen stattfanden.

So gab Dell Inc., die Unterzeichnung einer Vereinbarung für den Erwerb von EMC für 67 Milliarden US-Dollar bekannt. "Aus der Übernahme dürfte einer der größten traditionellen Enterprise-System-Anbieter im EMEA-Markt hervorgehen", schätzt Thorsten Eckert. "Fraglich ist jedoch, wie solch ein Mammut-Unternehmen den Anforderungen nach Flexibilität, Schnelligkeit und Innovation gerecht werden kann, um zeitgemäße Lösungen zum Datenmanagement anzubieten."

Zudem kündigte HP an sich in zwei Aktiengesellschaften aufzuteilen: Hewlett-Packard Enterprise, das sich auf IT-Infrastruktur, Dienste und Software konzentriert, und HP Inc. für Personal Systems und Drucken. "Diese Aufspaltung könnte dem Unternehmen helfen, den dynamischen Jungunternehmen der Branche auf den Versen zu bleiben", prognostiziert Thorsten Eckert. "Traditionell ist HP natürlich vor allem im Bereich Hardware stark. Es wird interessant sein zu beobachten, was das Unternehmen in Sachen Software für Datenmanagement auf die Beine stellen wird."

Eine weitere Aufspaltung gab es bei Symantec und Veritas. So hat Veritas hat die operative Trennung von Symantec mittlerweile abgeschlossen. Veritas ist nun in Privatbesitz und konzentriert sich laut IDC auf eine offenere, "Startup-ähnliche" Business-Strategie, um zu einem reinen Informationsmanagement-Anbieter zu werden. "Die Trennung zeigt, dass das Informationsmanagement im Jahr 2015 zu einem wichtigen Thema für Unternehmen geworden ist. Dies erfordert zunehmend spezialisierte Unternehmen."

Neben technologischen Trends und den Entwicklungen in einzelnen Unternehmen haben vor allem auf EU-Ebene Entscheidungen zum Datenschutz wichtige Impulse geliefert.

Die Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) ist ein neuer Teil der Gesetzgebung, der von der EU eingeführt wurde. Ihre Bedeutung als eine Verordnung statt eine Richtlinie ist, dass sie für alle 28 EU-Staaten gleichermaßen und unmittelbar nach der Verabschiedung gilt, wie IDC erklärt. Die GDPR wurde in erster Linie entwickelt, um Datenschutzvorschriften in der gesamten EU zu vereinheitlichen. "Datenschutz ist nicht nur eine Frage der klassischen IT-Sicherheit, sondern hat auch einen ganz wichtigen Aspekt im Bereich der Datenverwaltung", erklärt Thorsten Eckert. "Ich gehe davon aus, dass große Infrastrukturen, die auf konventionelle Speichertechnologie setzen, große Mühe haben werden die neuen Anforderungen zeitnah zu erfüllen. Umgebungen, die auf Datenvirtualisierung setzen, können mit derartigen Neuerungen besser umgehen."

Auch die Safe Harbour-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs hat nach Meinung von IDC die Anbieter und Anwender in Aufregung versetzt. Das bisherige Safe Harbor-Abkommen wurde vor allem von amerikanischen Cloud-Service-Providern genutzt, um die Übertragung von Daten zwischen Europa und den USA zu legitimieren. Auch wenn die neue Regelung die Datenübertragung in die USA nicht illegal macht, könnten Datenverarbeitungsanbieter zum Gegenstand von Gerichtsverfahren werden, da die Datenschutzbehörden nun zu Untersuchungen verpflichtet sind, so IDC. "Ich erwarte eine stark steigende Nachfrage an Diensten europäischer Cloud-Service-Provider, da hier die Skepsis in Sachen Datenschutz weniger stark ausgeprägt ist", so Thorsten Eckert von Actifio. "Um diese Nachfrage zu bedienen müssen die Service-Provider in Europa in Ressourcen ausbauen und Fähigkeiten verbessern. Erste Erfahrungen zeigen, dass auch hier der Umstieg zur Datenvirtualisierung den Anbietern einen immensen Produktivitätsschub bringen kann." (Actifio: ra)

Actifio: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Hintergrund

Die zwei wichtigsten Trends der IT-Security

Künstliche Intelligenz (KI) ist fraglos der derzeit wichtigste Trend in der IT, der auch in der IT-Security in vielen Bereichen längst zum Einsatz kommt. Leider auch auf der Seite der Cyberkriminellen. Denn diese sind wie so oft Vorreiter neuer Technologien und begannen im vergangenen Jahr sofort damit, die neu verfügbaren LLMs (Large Language Models), wie etwa ChatGPT, für ihre Zwecke zu nutzen.

Biometrie setzt ihren beeindruckenden Aufstieg fort

HID veröffentlichte ihren State of the Security Industry Report. Für diesen Bericht wurden weltweit 2.600 Partner aus der Industrie, Endanwender sowie Sicherheits- und IT-Experten aus insgesamt elf Branchen befragt. Der Report beleuchtet die grundlegenden Herausforderungen von Innovationen und den zugrundeliegenden Technologien und hilft den Experten, diese proaktiv anzugehen. Die diesjährige Umfrage, die im Herbst 2023 durchgeführt wurde, hat sechs Handlungsfelder identifiziert: Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Geräte nimmt auch deren Nutzung zur Unterstützung von Identitäten weiter zu. Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden nach Einschätzung der befragten Endanwender fast 80 Prozent der Unternehmen mobile IDs einsetzen. Noch optimistischer sind die Industriepartner – sie gehen davon aus, dass 94 Prozent ihrer Kunden mobile IDs nutzen werden.

Drohendes TikTok-Verbot in den USA

Am 13. März 2024 kam das US-Repräsentantenhaus zusammen und verabschiedete einen Gesetzesentwurf, der den chinesischen Eigentümer von TikTok – ByteDance – per Gesetz dazu zwingen soll, die Videoplattform zu verkaufen. Jetzt geht der Entwurf an den US-Senat. Adam Marrè, Chief Information Security Officer bei Arctic Wolf und ehemaliger FBI Special Agent und Cyber Investigator, ordnet die Entwicklungen rund um TikTok und ihre möglichen Konsequenzen für die globale Internetwirtschaft ein.

Verschlechterung der Sicherheitslage

Verschieden große Budgets für die Abwehr je Firma tragen erheblich zur Verschlechterung der Sicherheitslage bei. Es besteht eine große Kluft zwischen Unternehmen, die über die Finanzkraft verfügen, um fortschrittliche Sicherheitslösungen zu implementieren, und solchen, die sich dies nicht leisten können.

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>

Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.