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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche


Bedeutung großer Online-Storages nimmt zu

Toshiba nennt die wichtigsten Entwicklungen im Storage-Markt für 2022

Da neben dem Bedarf an größeren Speicherkapazitäten auch der Wunsch nach Performance-Verbesserungen zugenommen hat, haben die Hersteller ihre Kapazitäts-HDDs für größere Datenmengen und höhere Geschwindigkeiten fit gemacht



Die Datenmengen in Firmen und Haushalten wachsen schnell, und mit ihnen nimmt der Bedarf an Speicherplatz in Rechenzentren, in der Cloud und auf Endgeräten zu. Als kostengünstige Speichermedien mit hoher Kapazität kommen dort weiterhin Festplatten zum Einsatz, auch wenn einige Analysten und Branchenexperten bereits vor Jahren deren Ende prophezeit haben. Doch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Festplattentechnologie sorgt für steigende Kapazitäten zu gleichbleibenden Kosten. Dadurch bleiben die Laufwerke attraktiv und schultern nach wie vor die Hauptlast der Datenspeicherung im Informationszeitalter.

Welche Trends im Storage-Markt besonders wichtig sind und das Jahr 2022 prägen werden, erläutert Toshiba Electronics Europe:

Die Bedeutung großer Online-Storages nimmt zu: Die moderne Gesellschaft hängt von einem stetig wachsenden Cloud-Universum mit mobilen Apps, Musik- und Videostreaming, Social Media und E-Commerce-Plattformen ab. Die zugehörigen Informationen lagern in riesigen Rechenzentren, in denen Festplatten das wichtigste Speichermedium sind und auf absehbare Zeit bleiben werden. Da neben dem Bedarf an größeren Speicherkapazitäten auch der Wunsch nach Performance-Verbesserungen zugenommen hat, haben die Hersteller ihre Kapazitäts-HDDs für größere Datenmengen und höhere Geschwindigkeiten fit gemacht. Eine große Anzahl dieser Festplatten – ergänzt um einen SSD-Cache – liefert zu günstigen Kosten einen hohen Datendurchsatz bei großer Speicherkapazität.

Externe Festplatten bleiben unverzichtbar: Obwohl Netzwerkvideorekorder (NVR) und günstige Desktop-PCs weiter auf Festplatten setzen, werden SSDs die klassischen HDDs bald aus nahezu allen anderen Client-Systemen wie Notebooks, Kompakt-PCs, All-in-One-Computern und Spielkonsolen verdrängt haben. Während jedoch der Speicherplatzbedarf der Nutzer auf etwa 2 bis 4 TB gestiegen ist, nahm die Speicherkapazität in den Geräten mit dem Wechsel des Mediums eher ab: Steckten in Notebooks früher überwiegend Festplatten mit 1 TB, so verbauen die Hersteller heute oft SSDs mit 500 GB. Auch die nicht mal 1 TB fassenden SSDs in der aktuellen Generation von Spielkonsolen reichen vielen Nutzern nicht, belegen aktuelle Top-Spiele doch häufig über 50 GB. Um den knappen internen Speicherplatz zu erweitern, greifen daher immer mehr Anwender zu externen USB-Festplatten.

NAS-Systeme erfreuen sich wachsender Beliebtheit: Netzwerkspeicher haben sich als Alleskönner erwiesen, die in Haushalten die wertvollen Familienfotos sicher speichern, als Medienserver Musik- und Videoinhalte bereitstellen sowie die Steuerung des Smart Home übernehmen. In kleinen Firmen und Heimbüros helfen sie zudem beim Backup wichtiger Firmendaten und dem Datenaustausch – ihre Verbreitung nimmt stetig zu. Allerdings ist die NAS-Vielfalt groß und nicht jedes System eignet sich für jeden Einsatzzweck. Für die meisten Heimanwender genügen Geräte mit zwei Einschüben, da diese mehrere Terabyte Speicherplatz bereitstellen und bereits einen Schutz gegen Festplattenausfälle bieten. Dafür müssen Nutzer die HDDs jedoch als RAID 1 konfigurieren, sodass alle Daten redundant gespiegelt auf beiden Laufwerken gespeichert sind. Da NAS in der Regel als Leergehäuse verkauft werden, müssen Nutzer sie meist selbst mit Festplatten ausstatten. Dabei sollten sie darauf achten, zu den NAS-Serien der Hersteller zu greifen, die für den 24/7-Betrieb und die Schreiblasten in einem NAS ausgelegt sind.

Überwachungsdaten werden aktiv ausgewertet: Der Markt für Videoüberwachung boomt, wobei die Überwachungslösungen inzwischen nicht mehr nur zum Schutz von Firmengeländen, öffentlichen Bereichen und Privathäusern eingesetzt werden. Im Zusammenspiel mit KI-Technologie lassen sich die Videodaten für völlig neue Anwendungsfälle nutzen, etwa die Auswertung von Besucherströmen in Einkaufszentren und auf Veranstaltungen oder die Analyse von Verkehrsflüssen in Großstädten. Dadurch steigen die Anforderungen an die Speicherlösungen, auf denen die Videos abgelegt werden. Sie müssen höchste Zuverlässigkeit für den 24/7-Betrieb bieten sowie wechselnde Schreib- und Leselasten bewältigen, weil die Daten oft schubweise eintreffen oder für Auswertungen abgerufen werden.

Neue HDD-Technologien befinden sich auf dem Vormarsch: Ein Grund für den anhaltenden Erfolg von Festplatten sind die technologischen Innovationen der vergangenen Jahre. So konnte beispielsweise durch die Füllung der Laufwerke mit Helium statt Luft die Dicke der Magnetscheiben verringert werden, sodass mehr Scheiben ins Gehäuse passen. Eine Speicherkapazität von 16 TB ist jedoch das Maximum, das sich mit dem derzeit als Aufzeichnungstechnologie eingesetzten Perpendicular Magnetic Recording (PMR) bei 3,5-Zoll-HDDs erreichen lässt. Für eine größere Kapazität müssen die Bits dichter geschrieben werden, was kleinere Schreibköpfe erfordert. Die können aber nicht genügend magnetischen Fluss erzeugen, um die magnetischen Bits auf dem Medium zu kippen. Beim sogenannten Assisted Magnetic Recording wird deshalb zusätzliche, nicht-magnetische Energie zugeführt, etwa durch Mikrowellen.

2021 stellte Toshiba die erste Generation seines Microwave Assisted Magnetic Recording (MAMR) vor, bei dem ein Mikrowellen erzeugendes Element den magnetischen Fluss steuert und bündelt. Das ermöglicht eine höhere Bitdichte und eine HDD-Speicherkapazität von 18 TB. Künftige MAMR-Generationen werden in Kombination mit einer größeren magnetischen Oberfläche und mehr Scheiben bald zu Laufwerken mit über 20 TB führen. Eine andere Möglichkeit, mehr Daten auf die gleiche magnetische Oberfläche zu packen, ist das Shingled Magnetic Recording (SMR). Hier werden die Datenspuren überlappend geschrieben, ähnlich wie die Schindeln auf dem Dach eines Hauses liegen. Die Daten lassen sich weiterhin lesen, aber beim Überschreiben ist es notwendig, die überlappenden Spuren auszulesen und neu zu schreiben. Das kann zu einer unberechenbaren Schreibleistung führen. Die Festplattenhersteller gleichen die Schwankungen jedoch durch smarte Caching- und Buffering-Architekturen aus. Dadurch ist das einst skeptisch betrachtete SMR heute voll akzeptiert und eignet sich für fast alle Workloads.

"Festplatten sind aus der Datenspeicherung weiterhin nicht wegzudenken, müssen aber nicht mehr nur steigende Kapazitäts- und Performance-Anforderungen erfüllen, sondern auch die sehr spezifischen Anforderungen des jeweiligen Einsatzbereiches", sagt Rainer W. Kaese, Senior Manager, HDD Business Development bei Toshiba Electronics Europe. "Hersteller wie Toshiba wissen das und bieten zuverlässige und für Rechenzentren, Clients, NAS-Systeme und Videoüberwachung optimierte Modelle an." (Toshiba Electronics Europe: ra)

eingetragen: 16.02.22
Newsletterlauf: 30.03.22

Toshiba Electronics Europe: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

Meldungen: Unternehmen

Meilenstein in der Entwicklung von Arctic Wolf

Arctic Wolf, Unternehmen im Bereich Security Operations, gibt den Abschluss ihrer Wandelanleihe im Gesamtwert von 401 Millionen Dollar bekannt. Geleitet wurden die Verhandlungen von Owl Rock, einer Abteilung von Blue Owl Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren einschließlich Viking Global Investors, dem Ontario Teachers' Pension Plan und Neuberger Berman, LLC.

Ein deutlich erweitertes Vertriebsgebiet

Die Infinigate Group, europäischer Value-Added Distributor (VAD) für Cybersecurity-Lösungen, gab die Übernahme des im Mittleren Osten marktführenden VAD Starlink bekannt. Der in Dubai beheimatete Distributor ist in den Bereichen Cybersecurity, sowie sichere Cloud- und Netzwerklösungen der Branchenprimus in der Region Mittlerer Osten und Afrika (MEA).

Cyber-Restrisiken auslagern können

Die Nachrichten über Cyber-Attacken sind mittlerweile allgegenwärtig und haben auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu einer Sensibilisierung für den Bereich Informationssicherheit beigetragen. In vielen Fällen reagieren Unternehmen mit einem hohen Maß an technischen IT-Sicherheitsmaßnahmen – ohne jedoch die eigentlichen Risiken und deren Auswirkungen auf das Unternehmen zu kennen.

vxIntel-Team wird Teil der Arctic Wolf Labs

Arctic Wolf, Anbieterin von Security Operations, gibt die Übernahme von vxlntel, Anbieterin von Cyber Threat Intelligence bekannt. Die Malware Intelligence Plattform von vxIntel analysiert derzeit über 500.000 Dateien pro Tag und über 10 Terabyte Daten pro Monat aus über 100 globalen Datenquellen. Der enorme Umfang der Plattform hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen eine der größten Malware-Datenbanken der Welt aufgebaut und sich zu einer wichtigen Threat-Intelligence-Quelle für Organisationen, Regierungsbehörden und führenden Cybersicherheitsunternehmen auf der ganzen Welt entwickelt hat.

Daten schützen und Business Continuity absichern

Rubrik, Unternehmen für Zero Trust Data Security, gibt die Überschreitung seines jährlich wiederkehrenden Umsatzes (ARR) aus Software-Abonnements von bisher 400 Millionen USD bekannt – im Jahresvergleich stieg dieser um über 100 Prozent. Zudem hat Rubrik eine Netto-Dollar-Bindungsrate von mehr als 140 Prozent erreicht – ein Zeichen für die starke Bindung und das Wachstum von Rubrik.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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