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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
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Gesundheitssektor nutzen Cyberkriminelle

So profitieren Krankenhäuser von einer Multi-Faktor-Authentifizierung

Nach Auskunft der Bundesregierung konnten Cyberkriminelle 2020 fast dreimal so viele erfolgreiche Attacken gegen Krankenhäusern führen wie noch im Jahr zuvor



Für Attacken im Gesundheitssektor nutzen Cyberkriminelle auch ausgespähte Zugangsdaten. Doch dafür gibt es ein Gegenmittel: die Multi-Faktor-Authentifizierung. HID Global, weltweit führender Anbieter von vertrauenswürdigen Identitätslösungen, erläutert, welche Kriterien Krankenhäuser dabei beachten sollten.

Die einfache Authentifizierung mit Kontoname und Passwort ist in vielen Unternehmen noch immer Standard. Dank ausgefeilter Angriffstechniken überwinden Cyberkriminelle diese Zugangshürde aber relativ leicht, und so wächst die Anzahl der Cyberangriffe drastisch. Nach Auskunft der Bundesregierung konnten Cyberkriminelle 2020 fast dreimal so viele erfolgreiche Attacken gegen Krankenhäuser führen wie noch im Jahr zuvor – mit oftmals verheerenden Auswirkungen und sogar tödlichen Folgen.

HID Global empfiehlt Krankenhäusern, eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) einzuführen. Allerdings sollten sie bei der Auswahl einer MFA-Lösung nicht nur die Sicherheit im Blick haben, sondern auch weitere Aspekte beachten.

1. MFA-Lösungen bieten zahlreiche Vorteile: Sie schützen die Authentifizierung mit mehreren Faktoren. So kann der Login am Smartphone (Faktor: Besitz) initiiert und durch Biometrie (Faktor: Inhärenz) oder eine PIN (Faktor: Wissen) authentifiziert werden. Dadurch eliminieren sie die Schwachstellen, die durch den einfachen Zugang mit Passwörtern entstehen. Zudem bieten sie in Kombination mit Single-Sign-On-Verfahren einen deutlich höheren Benutzerkomfort und effizientere Workflows, sodass Klinikbeschäftigte mehr Zeit für die Patientenbetreuung haben: Schließlich entfallen wiederholte Anmeldungen an Workstations, Kliniksystemen und Healthcare-Anwendungen. Und sie erlauben die zuverlässige Einhaltung von Gesetzes-, Sicherheits- und Datenschutzstandards wie DSGVO, HIPAA, EPCS, ISO27001, FIPS 140-2 und Common Criteria.

2. Integrationsfähigkeit ist ein Muss: Gerade im Gesundheitswesen kommt es darauf an, dass keine Zeit durch umständliche IT-Prozesse verloren geht. Die Beschäftigten in Krankenhäusern müssen jederzeit direkten Zugang zu Daten haben, um ihre Patienten optimal betreuen zu können. Besonders nützlich sind MFA-Lösungen, die eine nahtlose Integration in die bestehende IT-Umgebung erlauben – von der Backend-Software über Authentifizierungshardware und Anmeldeinformationen bis hin zu Management-Plattformen. Dadurch können Mitarbeitende sicher auf alle benötigten Ressourcen wie PC sowie Web-, Cloud-, Mobile-, VDI- und VPN-Anwendungen zugreifen.

3. Kompatibilität ist entscheidend: Eine ideale MFA-Lösung unterstützt sämtliche verfügbaren Authentifizierungsfaktoren wie Foto-Ausweise, FIDO-fähige Smartcards und Sicherheitsschlüssel. Auch biometrische Verfahren wie Gesichtserkennung und Fingerabdruck sowie OTP- und Push-Benachrichtigungen gehören zu ihrem Leistungsprofil. Idealerweise deckt sie ein breites Anwendungsspektrum ab – von der Anmeldung an Systemen über das digitale Signieren von Dokumenten und den sicheren Druck bis hin zur Verschlüsselung von E-Mails. Des Weiteren unterstützt sie auch gängige Protokolle wie FIDO, PKI, OATH, SEOS und iCLASS.

"Eine leistungsfähige MFA-Lösung sichert nicht nur den Authentifizierungsprozess, sondern verbessert außerdem die Produktivität der Beschäftigten", erläutert Markus Baba, Regional Sales Manager DACH bei HID Global. "Um diese Stärken ausspielen zu können, müssen Unternehmen jedoch eine leistungsfähige Lösung verwenden, die sämtliche Sicherheitsfaktoren, -verfahren und -protokolle unterstützt und sich nahtlos in bestehende Systeme integriert." (HID Global: ra)

eingetragen: 15.02.22
Newsletterlauf: 23.03.22

HID Global: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

Meilenstein in der Entwicklung von Arctic Wolf

Arctic Wolf, Unternehmen im Bereich Security Operations, gibt den Abschluss ihrer Wandelanleihe im Gesamtwert von 401 Millionen Dollar bekannt. Geleitet wurden die Verhandlungen von Owl Rock, einer Abteilung von Blue Owl Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren einschließlich Viking Global Investors, dem Ontario Teachers' Pension Plan und Neuberger Berman, LLC.

Ein deutlich erweitertes Vertriebsgebiet

Die Infinigate Group, europäischer Value-Added Distributor (VAD) für Cybersecurity-Lösungen, gab die Übernahme des im Mittleren Osten marktführenden VAD Starlink bekannt. Der in Dubai beheimatete Distributor ist in den Bereichen Cybersecurity, sowie sichere Cloud- und Netzwerklösungen der Branchenprimus in der Region Mittlerer Osten und Afrika (MEA).

Cyber-Restrisiken auslagern können

Die Nachrichten über Cyber-Attacken sind mittlerweile allgegenwärtig und haben auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu einer Sensibilisierung für den Bereich Informationssicherheit beigetragen. In vielen Fällen reagieren Unternehmen mit einem hohen Maß an technischen IT-Sicherheitsmaßnahmen – ohne jedoch die eigentlichen Risiken und deren Auswirkungen auf das Unternehmen zu kennen.

vxIntel-Team wird Teil der Arctic Wolf Labs

Arctic Wolf, Anbieterin von Security Operations, gibt die Übernahme von vxlntel, Anbieterin von Cyber Threat Intelligence bekannt. Die Malware Intelligence Plattform von vxIntel analysiert derzeit über 500.000 Dateien pro Tag und über 10 Terabyte Daten pro Monat aus über 100 globalen Datenquellen. Der enorme Umfang der Plattform hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen eine der größten Malware-Datenbanken der Welt aufgebaut und sich zu einer wichtigen Threat-Intelligence-Quelle für Organisationen, Regierungsbehörden und führenden Cybersicherheitsunternehmen auf der ganzen Welt entwickelt hat.

Daten schützen und Business Continuity absichern

Rubrik, Unternehmen für Zero Trust Data Security, gibt die Überschreitung seines jährlich wiederkehrenden Umsatzes (ARR) aus Software-Abonnements von bisher 400 Millionen USD bekannt – im Jahresvergleich stieg dieser um über 100 Prozent. Zudem hat Rubrik eine Netto-Dollar-Bindungsrate von mehr als 140 Prozent erreicht – ein Zeichen für die starke Bindung und das Wachstum von Rubrik.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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