- Anzeigen -
Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche


Ausbau der IT-Infrastruktur mit Edge-Rechenzentren


IT- und Datacenter Trends 2019: Mit Edge- und Cloud-Systemen die IT-Infrastruktur zukunftssicher ausbauen
Rechenzentren erhalten mehr KI-basierte Überwachungsfunktionen - Mit Edge-Computing Datenflut in Echtzeit verarbeiten - Hyperscale-Rechenzentren treiben den Cloud-Markt weiter an



Rittal stellt fünf Trends rund um die Cloud- und Rechenzentrumsindustrie vor, die IT-Manager im Jahr 2019 auf ihrer Agenda haben sollten.

Trend 1: Datacenter erhalten mehr KI-basierte Überwachungsfunktionen
Ohne Assistenzsysteme mit künstlicher Intelligenz (KI) werden IT-Experten im Rechenzentrum bald nicht mehr in der Lage sein, große, komplexe IT- Systeme ausfallsicher zu betreiben. Laut IDC sollen bis 2022 bereits 50 Prozent der Komponenten in großen Rechenzentren über integrierte KI-Funktionen verfügen und autonom arbeiten. Um diese Entwicklung zu unterstützen, müssen IT-Administratoren Predictive Analytics und Machine Learning zur Optimierung des IT-Betriebs einsetzen. Diese Werkzeuge liefern beispielsweise vorausschauende Störungsprognosen und unterstützen eine optimierte Lastverteilung, sodass Unternehmen die Hochverfügbarkeit der IT-Umgebung absichern können.

Trend 2: Mit Edge-Computing Datenflut in Echtzeit verarbeiten
Für Deutschland wird in der zweiten Jahreshälfte 2019 mit dem Start des 5G-Mobilfunknetzes gerechnet. Die Vielzahl der für 5G notwendigen Sendemasten macht den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur mit Edge Datacentern notwendig. Weiterhin werden sich durch 5G die Datenmengen erhöhen, die Netzbetreiber und andere Unternehmen verarbeiten müssen. Die Analysten von CB Insights gehen davon aus, dass im Jahr 2020 Anwender im Schnitt täglich 1,5 GByte an Daten mit einem Internet-fähigen Gerät erzeugen.

Durch einen dezentralen Ausbau der IT-Infrastruktur mit Edge-Rechenzentren lassen sich Daten schon an der Quelle erstverarbeiten. Damit wird eine geringe Latenz in der Datenverarbeitung erreicht, sodass Echtzeitapplikationen für eine Steuerung von Industrierobotern oder autonome Fahrzeugsysteme möglich werden. Für weitergehende Datenanalysen sind Edge-Rechenzentren mit der Cloud verbunden.

Unternehmen sollten daher jetzt prüfen, wie sie ihre IT-Kapazitäten in den kommenden ein bis zwei Jahren flexibel ausbauen können und hierfür auch Edge-Konzepte evaluieren. Der allgemeine Trend zur Standardisierung ist hier auch ein wesentlicher Faktor, um die vom Markt geforderte schnelle Bereitstellungszeit und Skalierbarkeit von Datacenter-Lösungen realisieren zu können.

Trend 3: Cloud-Markt profitiert von Hyperscale-Rechenzentren
In Deutschland nimmt die Akzeptanz der Cloud weiter zu. Vorreiter dieser Entwicklung: der Maschinen- und Anlagenbau. Laut Bitkom greift in dieser Branche bereits jedes zweite Unternehmen auf die Cloud zurück. Parallel dazu steigen global die Investitionen in Hyperscale-Rechenzentren, was ein Indiz für die weitere Verbreitung der Cloud als Betriebsmodell ist. Die Marktforscher von Synergy Reach erwarten im Jahr 2020 weltweit über 600 Hyperscale-Rechenzentren. Aktuell liegt die Zahl bei rund 450.

Rittal empfiehlt daher IT-Leitern im Jahr 2019 passend zu ihrer Unternehmensstrategie die notwendige Balance zwischen On-Premise Edge bzw. Core-Rechenzentrum sowie Cloud-Ressourcen zu ermitteln, um den Anwendungsbetrieb und die Hochverfügbarkeit bestmöglich zu unterstützen.

Trend 4: Optimierte Technologien steigern Energieeffizienz
Die Energieeffizienz gilt nach der Hochverfügbarkeit als das zweitwichtigste Managementthema beim Betrieb von Rechenzentren. Laut dem Borderstep Institut hat sich zwar die Energieeffizienz neuer Rechenzentren in den letzten zehn Jahren um etwa 60 Prozent verbessert. Gleichzeitig ist jedoch der Energiebedarf weiter angestiegen, da die IT-Kapazitäten ausgebaut wurden. Während die in Deutschland betriebenen Server im Jahr 2017 etwa 4,7 Milliarden kWh benötigten, entfielen auf die Infrastruktursysteme wie Kühlung und USV rund 5,3 Milliarden kWh.

Für die RZ-Verantwortlichen sollte daher die Energieoptimierung des gesamten Rechenzentrums im neuen Jahr ganz oben auf der Agenda stehen. Hybride Kühlgeräte, die beispielsweise Freikühlung und kältemittelbasierte Kühlung integrieren, bieten neue Ansätze für eine Kostenoptimierung.

Trend 5: Standortvorteil der nordischen Länder hilft beim Kostensparen
Die Region Nordics ist für Cloud- und Colocation-Provider zu einem attraktiven Standort geworden. Länder wie Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden bieten regenerative Energiequellen, ein für Rechenzentren günstiges Klima, eine sehr gute Internet-Anbindung sowie eine hohe politische und wirtschaftliche Stabilität. Analysten erwarten für die Region bis zum Jahr 2023 bei Rechenzentren ein jährliches Umsatzwachstum von acht Prozent.

IT-Leiter sollten bei geplanten Cloud-Projekten daher auch Alternativen in der Region Nordics evaluieren, wie beispielsweise das Lefdal Mine Datacenter (LMD) in Norwegen. Rittal ist strategischer und technologischer Partner für das LMD. Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen, eine effiziente Meerwasserkühlung und niedrige Betriebskosten ermöglichen es, dass das Rechenzentrum mit einer Power Usage Effectiveness-Kennzahl (PUE) von 1,15 betrieben werden kann, wodurch sich europaweit mit die niedrigsten IT-Betriebskosten für die Kunden ergeben. (Rittal: ra)

eingetragen: 08.01.19
Newsletterlauf: 13.02.19

Rittal: Kontakt & Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Hintergrund

Das IT-Sicherheitskennzeichen ist kein Prüfsiegel

Ist mein Router wirklich sicher? Wie verhält es sich mit meinem E-Mail-Dienst? Viele Hersteller und Anbieter von IoT-Produkten geben vollmundige Versprechungen über die Sicherheit ihrer Dienste oder Produkte. Doch was dahintersteckt, können Verbraucherinnen und Verbraucher nicht immer nachvollziehen.

Offene hybride Kriegsführung

Die EMEA-Region meldete über 1,8 Millionen Angriffe im ersten Halbjahr 2022, ein Anstieg von neun Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2021, so der neueste Netscout Threat Intelligence Report. Während Russland und die Ukraine die DDoS-Hauptangriffsziele waren, gab es in mehreren Ländern der Region ungewöhnliche Angriffsspitzen, die auf die Auswirkungen des Krieges zurückzuführen sind.

Benutzer ohne Schulung oft wehrlos gegen Angriffe

Im Jahr 2021 ist laut dem "Cyber Attack 2021 Mid Year Report" die Zahl der Ransomware-Angriffe um satte 93 Prozent gestiegen. Eine weltweit durchgeführte Umfrage aus dem Jahr 2022 ergab, dass bereits rund 46 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen mindestens einmal Opfer einer Cyber-Attacke geworden waren.

Umgang mit hochsensiblen Gesundheitsdaten

Gesundheits- und Mental-Health-Apps erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Während die einen mit Trainingseinheiten von Yoga, Pilates, Krafttraining bis hin zum Laufen zum allgemeinen Wohlbefinden und Fitness beitragen wollen, widmen sich Mental-Health-Apps der psychischen Gesundheit mit Ratschlägen zu einem gesunden Leben.

- Anzeigen -
Embedded Software Engineering
Kongress 2022 - Sindelfingen
05.–09.12.2022

Der ESE Kongress
ist Deutschlands Leitkongress
der Embedded-Softwarebranche

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.