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Sicherheitslücken finden und melden


Das erste Halbjahr 2015 zeigt, wie Sicherheitslücken die Bedrohungslandschaft verändert haben
Zero-Day-Sicherheitslücken werden in erster Linie dazu genutzt, zielgerichtete Angriffe auszuführen

Richard Werner, Regional Solution Manager beim japanischen IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro

(26.08.15) - Für IT-Sicherheitsexperten war die erste Jahreshälfte sehr arbeitsreich, allein der Hack des Hacking-Teams hielt Branche und Anwender lange in Atem. Was zum einen an der hohen Zahl von Zero-Day-Sicherheitslücken liegt, die daraus zutage gefördert wurden und zum anderen daran, dass sich durch solche Sicherheitslücken die Bedrohungslandschaft allgemein geändert hat.

Dass die Risiken bei der Nutzung von Betriebssystemen wie "OS X", "iOS" und "Android" und Anwendungen wie "Flash Player" in den ersten sechs Monaten dieses Jahres größer geworden sind, zeigen die Daten von Hacking Team ebenso wie die von Trend Micro: Unsere Sicherheitsforscher entdeckten und veröffentlichten zwischen Januar und Juni 26 Sicherheitslücken, davon acht Zero-Days. Nicht zu vergessen die kritische Microsoft-Sicherheitslücke, die alle Betriebssystem-Versionen bis hinunter zu Windows-XP betraf.

Zero-Day-Sicherheitslücken werden in erster Linie dazu genutzt, zielgerichtete Angriffe auszuführen. Sie sind per Definition unbekannt, nicht vorhersagbar und gefährden auch die Systeme der gründlichsten IT- und Security-Verantwortlichen.

Unsere Sicherheitsforscher konzentrieren sich in ihrer Arbeit auf die Analyse entsprechender Muster, die sie von Opfern gezielter Angriffe erhalten. Aus diesen Informationen können sie nicht nur viele Zero-Day-Angriffe aufspüren, wie in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mithilfe von Statistikanalysen, Fuzzing (einer speziellen Technik für Software-Tests) und Penetrationstests lassen sich auch proaktiv Sicherheitslücken finden und dann den Anbietern melden, bevor Hacker sie nutzen können.

Einigen ist bei der öffentlichen Nennung von Details unwohl, immerhin kann man sie auch als "Blaupause" für Angriffe interpretieren. Die Frage, ob veröffentlichte Informationen Cyberkriminelle erst zum Angriff "motivieren" oder deren Beutezüge überhaupt ermöglichen, ist durchaus berechtigt. Es gibt im Untergrund ganze Gruppierungen, deren Geschäftsmodell darin besteht, Sicherheitslücken zu finden und an den Meistbietenden zu verkaufen. Ohne sie selbst auszunutzen, das überlassen sie den Käufern.

Wir sollten daher solche Berichte als die positiven Informationen sehen, die sie sind: Erst wenn Lücken bekannt werden, können Software-Hersteller sie adressieren und Sicherheitshersteller Lösungen zur Schließung bereitstellen. Sei es als temporäre Lösung, bis die Software oder der Dienst gepatcht wurde Stichwort "virtuelles Patchen" , oder als dauerhafte Lösung, falls mangels Support keine Patches mehr veröffentlicht werden können. Deshalb sprechen sich Sicherheitsanbieter wie Trend Micro mit den betroffenen Herstellern ab, auch über die Kommunikationsmaßnahmen.

Getrübter Blick fürs Wesentliche
Die Möglichkeit, Zero-Days zu erkennen, ist für Anwender noch wertvoller als deren Aufdeckung und die Reaktion darauf. Dass aufgrund der Vielzahl an Informationen der Blick fürs Wesentliche manchmal getrübt bleibt, ist auch und gerade bei der Bekämpfung von Schadsoftware sichtbar und vielfach auch gewünscht: Sicherheitsbeauftragte interessieren sich oft gar nicht für die Details hinter einzelnen Vorfällen, sondern nur dafür, dass ein Problem gelöst ist. Aus verschiedenen Gründen vergehen Monate bis Jahre zwischen Infektion und Entdeckung; man kann im Ernstfall nicht mehr feststellen, wie weit das Problem bereits verbreitet ist und muss dann ein solches Netzwerk bereinigen. Eine Sisyphusaufgabe! Es kommt also darauf an, dass Angriffe frühzeitig erkannt werden, dass Informationen ausgetauscht werden und dass dann Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Sand ist nicht gleich Sand
Neben klassischer Malwarebekämpfung geht es dabei auch um Funktionen wie "Sandboxing": Mit modernen Varianten lassen sich viele der 2015 entdeckten Zero-Day Exploits erkennen, ohne dass ein Update notwendig wäre. Natürlich ist es wichtig, dass die Bedrohungsforscher eng mit den Entwicklern zusammenarbeiten, um die Effizienz der Produkte und Erkennungsmethoden kontinuierlich zu validieren und zu verbessern. Dieses Benchmarking und die fortschrittliche Erkennung helfen, den Angreifern einen Schritt voraus zu sein.

Sandboxing spielt dabei eine Schlüsselrolle. Doch Sandbox ist nicht gleich Sandbox: Die "smarte Sandbox" ist anpassbar und umfasst neben Payload-Verhaltenserkennung auch die Verhaltenserkennung von Scripts und Shell-Code. Anders als bei einem standardisierten, nicht individuell konfigurierbaren Lösungsansatz können hier auch reale Produktivumgebungen nachgebildet werden.

Über Richard Werner
Als "Regional Solution Manager" verantwortet Richard Werner bei Trend Micro die Produkteinführung der Endpunkt-Lösungen von Trend Micro. Davor hatte Werner, der seit 2000 bei dem japanischen IT-Sicherheitsanbieter arbeitet, verschiedene leitende Positionen im Vertrieb inne, insbesondere im Post- und Pre-Sales-Support.
(Trend Micro: ra)

Trend Micro: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Kommentare und Meinungen

Löschen von Schufa-Daten gar nicht so einfach

Während viele aktuell darauf pochen, die DSGVO abzuschwächen, zeigt das Beispiel Schufa deutlich, dass sie nicht weit genug greift. Aufgrund der bereits bestehenden Ausnahmen wird die DSGVO nämlich zum zahnlosen Tiger – zumindest, was die Transparenz der Schufa angeht. Die Schufa weist jeder Person einen Score zu, in den sehr viele Daten einfließen und der sich nach Ansicht der IT-Sicherheitsexperten der PSW Group Consulting nur bedingt als praxistauglich erweist.

Sicherheitslücken von KI in autonomen Fahrzeugen

Die häufigste Ursache von Verkehrsunfällen sind menschliche Fehler. Autonome Fahrzeuge sollen helfen, Verkehrsunfälle zu verhindern und die Zahl der Verkehrstoten zu senken. Diese Fahrzeuge bergen jedoch potenziell andere Risiken für Fahrer, Insassen und Fußgänger. Autonome Fahrzeuge verwenden Systeme mit künstlicher Intelligenz (KI), die Techniken des maschinellen Lernens (ML) einsetzen. Sie sammeln, analysieren und übertragen große Mengen von Daten. Diese bilden die Grundlage von Entscheidungen, die in konventionellen Fahrzeugen Menschen treffen. Solche Systeme sind wie alle anderen IT-Systeme anfällig für Angriffe, die das korrekte Funktionieren des Fahrzeugs beeinträchtigen können.

DDoS-Angriffe bedrohen Leistung und Verfügbarkeit

Während Deutschlands Online-Händler im Jahr 2020 einen Anstieg der Cyberangriffe um 177Prozent erdulden mussten, scheint der Trend sich heuer fortzuführen: Bereits im Januar zählte Netscout 1.500 Cyber-Attacken auf den E-Commerce Sektor. Die Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffe treffen häufig schlecht geschützte Online-Shops, bedrohen aber auch die Leistung und Verfügbarkeit der erfahrenen Anbieter. Beim gesteigerten Anspruch von Online-Käufern heutzutage kann dies schnell zum Verlust der Wettbewerbsfähigkeit führt.

Open Source Vulnerability-Website von Google

Google hat vor kurzem ihre neue Open Source Vulnerabilities (OSV)-Website vorgestellt, die auch eine Schwachstellendatenbank enthält. Ziel ist es, Fehler in Open-Source-Projekten durch Automatisierung zu beheben und Betreiber wie Nutzer von Open Source gleichermaßen zu unterstützen. Laut Google ist es für Benutzer von Open Source Software schwierig, einer Schwachstelle einen Common Vulnerabilities and Exposures (CVE)-Eintrag innerhalb der verwendeten Paketversion zuzuweisen. Das liegt daran, dass Versionsschemata in vorhandenen Schwachstellenstandards nur unzureichend mit den tatsächlichen Open-Source-Versionsschemata übereinstimmen, die normalerweise Versionen/Tags und festgeschriebene Hashes sind. Google warnt in diesem Zusammenhang davor, dass Schwachstellen übersehen werden könnten, was dann auch die Konsumenten beeinträchtigt.

Tiefgreifende Rückschlüsse auf Daten

Das Auslesen persönlicher Benutzerdaten durch digitale Fußabdrücke ist die neue Art der Betriebsspionage! Unternehmen, gerade in entwicklungsintensiven Branchen, betreiben enormen Aufwand, um Daten, Betriebsgeheimnisse und Know-how zu sichern. Auf der anderen Seite lassen sie von Mitarbeiter auf den Endgeräten gesammelten Daten in der Regel außer Acht. Ein Fehler mit fatalen Folgen, denn: Digitale Footprints werden nicht nur für kommerzielle Zwecke genutzt, sondern lassen tiefgreifende Rückschlüsse auf jene Daten zu, die Unternehmen schützen wollen.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

Hier erfahren Sie mehr

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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