Benutzerfreundliche Cybersecurity-Lösungen


Henning Ogberg verstärkt Management von Rohde & Schwarz Cybersecurity
Fokus auf Endpoint- und Netzwerksicherheit bei Behörden und Unternehmen



Rohde & Schwarz Cybersecurity, Herstellerin von Sicherheitslösungen für Unternehmen und Behörden, hat mit Henning Ogberg einen neuen Executive Vice President Sales für Enterprise und Public gewonnen. Der Fokus von Ogberg liegt auf der Positionierung der Lösungen für Endpoint- und Netzwerksicherheit bei Behörden und Unternehmen.

Henning Ogberg verfügt über insgesamt 26 Jahre Erfahrung im internationalen Vertrieb für Internet- und Netzwerksicherheit, IT-Compliance-Lösungen, Big Data Management und CRM. Vor seinem Einstieg bei Rohde & Schwarz Cybersecurity war er Geschäftsführer und Senior Vice President EMEA bei SugarCRM, einem Anbieter für CRM-Software. Ogberg hat in seiner bisherigen Laufbahn herausragende Wachstumsergebnisse erzielt und ist insbesondere mit der Markteinführung von IT-Lösungen bestens vertraut.

"Ich freue mich sehr, den Aufbau eines europäischen Cybersecurity-Anbieters mit voranzutreiben, der für Unternehmen und Regierungen einen vertrauenswürdigen Partner darstellt", betont Henning Ogberg. Rohde & Schwarz Cybersecurity entwickelt vertrauenswürdige IT-Lösungen, die Cyberangriffe proaktiv verhindern, anstatt lediglich auf Sicherheitsbedrohungen zu reagieren. Das Unternehmen folgt dabei dem Sicherheitsansatz "Security by Design". Die Produktpalette an Cybersecurity-Lösungen reicht von kompakten All-in-One-Produkten bis zu individuellen Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen, Großunternehmen und öffentliche Einrichtungen.

"Mit seinem Talent und seiner zukunftsweisenden Haltung ist Henning Ogberg eine große Bereicherung für unser Team", so Ammar Alkassar, CEO von Rohde & Schwarz Cybersecurity. "Bei der Umsetzung unserer Vision, Unternehmen mit vertrauenswürdigen und benutzerfreundlichen Cybersecurity-Lösungen zu unterstützen, übernimmt er zukünftig eine entscheidende Rolle."

In seiner bisherigen Laufbahn hat Ogberg Organisationsbereiche in Vertrieb, Marketing und Pre-Sales aufgebaut, geleitet und mit großem Erfolg Vertriebskanäle in den Regionen EMEA, US und APAC etabliert. Er hatte führende Positionen in Vertrieb und Management von Cybersecurity-Anbietern wie Clearswift PLC, Eleven GmbH (CYREN), LogLogic Inc (TIBCO), SurfControl PLC, (WBSN), und MessageLabs, Ltd (SYM) inne. (Rohde & Schwarz Cybersecurity: ra)

eingetragen: 20.08.16
Home & Newsletterlauf: 22.09.16


Rohde & Schwarz Cybersecurity: Steckbrief

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Meldungen: Personen

Fundierte Erfahrung im Technologiebereich

Veritas Technologies verstärkt ihre Investitionen in Deutschland durch ein erweitertes Vertriebsteam und benennt mit Ralf Baumann einen Country Manager für Deutschland. Durch die Neueinstellungen in den Bereichen Vertrieb, Beratung und technischer Support baut Veritas ihr Enterprise-Sales-Team um rund 25 Prozent aus.

Erfolgsbilanz im Cybersecurity-Marketing

Hornetsecurity, Anbieterin von E-Mail-Security und -Backup, hat Katja Meyer als neuen Chief Marketing Officer bekannt gegeben. In dieser Rolle wird sie die globale Marketingstrategie der Hornetsecurity Group entwickeln und umsetzen sowie ein internationales Team von mehr als 40 Marketingexperten leiten.

Besser vor ausgeklügelten Cyberangriffen geschützt

Cybereason, das XDR-Unternehmen, befördert Frank Koelmel zum General Manager EMEA. Kölmel war zuvor Vice President Central Europe des Unternehmens, wo er seit März 2020 für das Rekordwachstum und die Expansion in der Region verantwortlich war. Er wird nun die Geschäfte von Cybereason in der EMEA-Region leiten und das weitere Wachstum vorantreiben.

Cybersicherheitsexperte BlueVoyant baut DACH-Team aus

BlueVoyant, Plattform zur internen und externen Cyberabwehr, gab die Expansion des Unternehmens in der DACH-Region bekannt. Den künftigen Marktaufbau in dieser Region wird Markus Auer als Sales Director Central Europe gemeinsam mit seinem Team verantworten und vorantreiben. So sollen kurzfristig auch weitere Positionen im Channel, Marketing, Technik und Customer Success Management besetzt werden.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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