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Aufbau des europäischen Partnernetzwerks


Datensicherheits-Lösungen im SAP-Umfeld: Secude Group ernennt Jörg Dietmann zum neuen CEO
Die Lösungen von Secude schlagen eine Brücke zwischen der SAP-Welt und der Weiterverarbeitung der SAP-Daten in anderen Umgebungen

(06.08.15) Secude ernennt Jörg Dietmann zum neuen Chief Executive Officer (CEO) der Secude Group. Ab 1. Juli übernimmt der erfahrene Manager und SAP-Experte die Leitung des operativen Tagesgeschäfts von Unternehmensgründer Dr. Heiner Kromer, der weiterhin als Chairman in der Unternehmensleitung aktiv ist.

Secude wurde 1996 als Joint Venture von SAP AG und Fraunhofer Institut gegründet, um SAP-relevante Sicherheitssoftware zu entwickeln und ist heute eine weltweit tätige Software-Anbieterin für SAP-Kunden. Mit dem Produkt "Secude Secure Login" (SAP Single Sign-On) hat sich das Unternehmen weltweit einen Ruf im SAP-Security Umfeld erworben. Diese Lösung wurde 2011 im Verbund mit dem damaligen Secude Geschäftsbereich der Application Security an die SAP verkauft. Mit dem Lösungsangebot "Secude HALOCORE" hat sich das Unternehmen neu aufgestellt, um sicherheitsrelevante Daten aus SAP zu schützen und baut nun auch sein Europageschäft aus.

"Die Lösungen von Secude schlagen eine Brücke zwischen der SAP-Welt und der Weiterverarbeitung der SAP-Daten in anderen Umgebungen. Ein hochinteressanter Ansatz, der viele Herausforderungen anspricht, mit denen sich SAP-Kunden heute konfrontiert sehen", erklärt der neue CEO Jörg Dietmann. "Neben dem Geschäftsausbau für die Lösungsfamilie "Halocore", ist der Aufbau des europäischen Partnernetzwerks für den Channel-Vertrieb ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt meines neuen Verantwortungsbereichs."

Jörg Dietmanns weitreichende Erfahrung bei der Analyse von IT-Lösungen und deren Integration sowie seine Expertise im Bereich SAP-bezogene Software und Systemintegration, bilden eine ideale Basis für den Geschäftsausbau von "Secude Halocore", da die Lösung die gleiche Zielgruppe und Herausforderungen adressiert.

Vor seinem Wechsel zu Secude war Jörg Dietmann für das IT-Beratungsunternehmen Ciber tätig, einem Global Player mit etwa 6.500 Mitarbeitern und Niederlassungen in 15 Ländern auf vier Kontinenten. Hier verantwortete er zuletzt den Ausbau des europäischen Geschäfts als Interims General Manager. Dietmann war darüber hinaus mehr als 10 Jahre als Vorsitzender des Vorstands der Novasoft AG / Ciber AG Deutschland tätig. Unter seiner Leitung wurde Ciber Deutschland zu einem der bedeutendsten SAP Projekt Partner in diversen Branchen. Im Jahr 2010 ergänzte er das Unternehmensportfolio um den erfolgreichen Managed Service-Geschäftsbereich.

Jörg Dietmann besitzt einen Abschluss als Dipl. Ing. Nachrichtentechnik der TU Aachen.

"Mit seinen über 25 Jahren Erfahrung im Vertriebsauf und -ausbau, dem strategischen Management sowie seinen hervorragenden Führungsqualitäten und seiner weitreichenden SAP-Expertise, wird Jörg Dietmann einen wertvollen Beitrag zum Aufbau unserer weltweiten Vertriebskanäle leisten. Wir freuen uns sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit", erklärt Secude Chairman Dr. Heiner Kromer. (Secude: ra)

Secude: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Personen

Partnerkanal in ihren jeweiligen Regionen ausbauen

Um den strategischen Ausbau der globalen Vertriebslandschaft weiter voranzutreiben, hat Avast zwei langjährige Mitarbeiter im Bereich Avast Business befördert. Mit sofortiger Wirkung verantwortet Thomas Hefner als Sales Director die DACH- und Benelux-Regionen und Daniel Parks wird aufgrund seines Engagements in wichtigen Regionen weltweit zum Sales Director für Großbritannien und den Rest der Welt ernannt. Beide Kandidaten verfügen über eine tiefe Expertise des Marktes und über langjährige Management-Erfahrung im Unternehmen. Ihre Aufgabe wird es sein, die Zusammenarbeit sowie die Unterstützung für die Vertriebspartner zu intensivieren und das Wachstum von Avast in diesen Schlüsselmärkten weiter voranzutreiben.

Markt für Anwendungssicherheit wächst

Contrast Security verstärkt ihre Präsenz auf dem deutschsprachigen Markt. Für seine Wachstumsstrategie holt das Unternehmen den erfahrenen Vertriebsleiter und Experten für IT-Security Daniel Wolf als Regional Director DACH. Daniel Wolf wird in seiner Position als Regional Director DACH für den weiteren Ausbau der Geschäftstätigkeiten von Contrast Security sowie die Betreuung bestehender Kunden und Partner in Deutschland, Österreich und Schweiz zuständig sein. Am Standort in München wird Wolf das Vertriebsteam leiten und den Channel-Partner-Ausbau weiter vorantreiben.

Channel-Geschäft eine tragende Säule

Helge Husemann wird neuer Channel Director DACH bei Malwarebytes und verantwortet ab sofort den Bereich Channel und das Geschäft mit Kunden im KMU- und Unternehmensbereich. Im Rahmen der globalen Channel-Strategie festigt Husemann mit der Ernennung als neuer Channel Director die DACH-Präsenz von Malwarebytes. Helge Husemann bringt umfangreiche Erfahrung für alle Geschäftsfelder mit, die im KMU sowie Channel-Geschäft notwendig sind. Als einer der ersten Mitarbeiter von Malwarebytes in Europa war er maßgeblich am Aufbau des europäischen Teams beteiligt und ist mit den Herausforderungen des DACH-Marktes bestens vertraut. Während der vergangenen Jahre zeichnete Helge Husemann als Global Product Marketing Manager hauptsächlich verantwortlich für den Produktbereich und besitzt daher fundierte Kenntnisse über das heutige Leistungsportfolio von Malwarebytes. Daneben ist er als Experte im Cybersecurity-Markt geschätzt.

Thycotic erweitert DACH Vertriebsteam

Die PAM-Spezialistin Thycotic baut ihre Vertriebsaktivitäten in der deutschsprachigen Region weiter aus und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Privileged Account Management-Lösungen. Mit Macario López Monrobé, Fabio Murolo und Dietmar Wyhs verstärken ab sofort drei ausgewiesene Branchenexperten die DACH-Mannschaft von Thycotic.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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