Maßnahmen zur Absicherung und Risikominimierung


Dr. Joachim Müller ist neuer Head of Security und Chief Information Security Officer (CISO) bei Seven Principles
Seven Principles verstärkt sein Führungsteam durch Dr. Joachim Müller, einem ausgewiesenem Experten in den Bereichen Security und Datenschutz

(02.09.15) - Die Seven Principles AG (7P) positioniert sich im wachsenden Security Bereich mit einem neuen Führungsverantwortlichen. Informationssicherheit, IT-Sicherheit und Datenschutz sind in der jüngsten Vergangenheit immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Dabei geht es nicht nur um das Ausspähen von Informationen, sondern auch um gezielte Hacker-Angriffe und sicherheitskritische Schwachstellen in immer komplexer werdenden IT-Systemen. Mit dem IT-Sicherheitsgesetz (ITSiG) hat der Gesetzgeber ein deutliches Zeichen gesetzt und Industrie und Wirtschaft aufgefordert, Maßnahmen zur Absicherung und Risikominimierung in den IT-Infrastrukturen durchzuführen.

Seven Principles ist seit vielen Jahren im Bereich der IT-Sicherheit am Markt präsent und baut das Thema Informationssicherheit strategisch aus. Hierfür hat man sich entsprechendes Know-how in die Unternehmensgruppe geholt, welches über jahrelange Erfahrung im Bereich der Querschnittsthematik Informationssicherheit mit den Unterthemen IT-Sicherheit, Datenschutz, IT-Risikomanagement und IT-Compliance verfügt. Dr. Joachim Müller ist außerdem akkreditierter ISO 27001-Auditor.

In seiner Funktion als Head of Security und CISO ist Dr. Joachim Müller der Interessenvertreter der Unternehmensleitung und bildet die zentrale Schnittstelle zur Organisation der Informationssicherheit innerhalb von Seven Principles. Die Kontrolle der Umsetzung und Durchführung, die Überwachung der genehmigten Maßnahmen, der Betrieb des Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS), Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen und die kontinuierliche Verbesserung der Informationssicherheit bei Seven Principles obliegen dabei seiner Verantwortung.

Für die Kunden von Seven Principles bietet diese Verstärkung den Vorteil, auf Praktiker zurückgreifen zu können, welche die unterschiedlichsten Informationssicherheitsthemen tagtäglich in ihrem eigenen Unternehmen umsetzen.

Das hierbei eingesetzte und von ihm geführte Team ist durch sein breit aufgestelltes Know-how in der Lage, von sehr technischen Themenstellungen, bis hin zu rein prozessorientierten Konzeptionen, das gesamte Spektrum der Sicherheitsthemen abzubilden.

"Das Thema Security gewinnt immer mehr an Bedeutung und erfordert eine anforderungsbezogene Beratung, die individuell auf den Kunden zugeschnitten ist", sagt Joseph Kronfli, CEO und Vorstand von Seven Principles. "Durch Dr. Joachim Müller und das gesamte Security-Team werden wir uns in diesem Bereich noch breiter aufstellen und können unseren Kunden ein auf sie abgestimmtes Security-Konzept bieten."
(Seven Principles: ra)

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Meldungen: Personen

Erfolgsbilanz im Cybersecurity-Marketing

Hornetsecurity, Anbieterin von E-Mail-Security und -Backup, hat Katja Meyer als neuen Chief Marketing Officer bekannt gegeben. In dieser Rolle wird sie die globale Marketingstrategie der Hornetsecurity Group entwickeln und umsetzen sowie ein internationales Team von mehr als 40 Marketingexperten leiten.

Besser vor ausgeklügelten Cyberangriffen geschützt

Cybereason, das XDR-Unternehmen, befördert Frank Koelmel zum General Manager EMEA. Kölmel war zuvor Vice President Central Europe des Unternehmens, wo er seit März 2020 für das Rekordwachstum und die Expansion in der Region verantwortlich war. Er wird nun die Geschäfte von Cybereason in der EMEA-Region leiten und das weitere Wachstum vorantreiben.

Cybersicherheitsexperte BlueVoyant baut DACH-Team aus

BlueVoyant, Plattform zur internen und externen Cyberabwehr, gab die Expansion des Unternehmens in der DACH-Region bekannt. Den künftigen Marktaufbau in dieser Region wird Markus Auer als Sales Director Central Europe gemeinsam mit seinem Team verantworten und vorantreiben. So sollen kurzfristig auch weitere Positionen im Channel, Marketing, Technik und Customer Success Management besetzt werden.

Erfahrung in der strategischen Unternehmensführung

ForgeRock, Plattformanbieterin für digitales Identitätsmanagement, gibt die Ernennung von zwei neuen Mitgliedern für sein Board of Directors bekannt: Rinki Sethi, Chief Information Security Officer (CISO) von Twitter, und Johanna Flower, ehemalige Chief Marketing Officer (CMO) von CrowdStrike. Rinki Sethi, mit über 20 Jahre Erfahrung in der strategischen Unternehmensführung, begann ihre Karriere als Entwicklerin. Sie war unter anderem für die Leitung und Entwicklung von Online-Sicherheitsinfrastrukturen für Fortune 500-Unternehmen wie IBM, Walmart.com, eBay und Palo Alto Networks verantwortlich. Sethi war zudem am Aufbau der IT-Sicherheitsinfrastruktur für Walmart.com beteiligt und entwickelte Sicherheitsstrategien für die mehr als 30 globalen Unternehmen von eBay in China, Indien, Australien, Korea, Deutschland und England. Im Laufe ihrer Karriere war sie eine Schlüsselfigur bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit globaler Systeme im Rahmen von Fusionen und Übernahmen. Johanna Flower ist eine Go-to-Market-Führungskraft mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Als erste CMO von CrowdStrike leitete Flower das globale Marketing und trug maßgeblich dazu bei, den ARR (Annual Recurring Revenue) des Unternehmens von 12 Millionen US-Dollar auf fast 800 Millionen US-Dollar zu steigern. Vor ihrer Tätigkeit bei CrowdStrike war Flower CMO bei Websense Inc. (jetzt Forcepoint LLC). Dort setzte sie Marketing- und Markteinführungsstrategien um, die dazu führten, dass das Unternehmen den weltweit größten Marktanteil im Bereich Web-Security erlangte. Derzeit ist sie im Board of Directors von Freshworks, Theta Lake und Expel tätig.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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