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Im Überblick

Zweifel an der Informationssicherheit

Fast die Hälfte (44 Prozent) der Unternehmen in Europa hält nichts von "Bring-your-own-Device" (BYOD) oder lässt es aus sicherheitstechnischen Gründen nicht zu. 29 Prozent beschränken BYOD auf das Top-Management, 22 Prozent erlauben absolut keine Firmendaten oder Informationen auf einem Privat-Gerät. 20 Prozent verfügen noch nicht mal über ein Regelwerk. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Oracle in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Quocirca durchgeführt hat. Für den "BYOD-Index Report" wurden 700 Manager aus Unternehmen aus verschiedenen Branchen, darunter Finanzdienstleister, das Gesundheitswesen, Medien & Kommunikation, der Handel und Versorgung in sieben Ländern/Regionen in Europa befragt.

Inhalte


14.11.19 - Studie zur IT in KMU: Modernisierung der IT stagniert, Bedarf an IT-Management nimmt zu

15.11.19 - "State of Cybersecurity Report": Die digitale Transformation treibt Unternehmen dazu, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überdenken

18.11.19 - Studienergebnisse bestätigen gestiegene Bedrohung des Bildungssektors durch Cyber-Angriffe

19.11.19 - Black Hat-Umfrage venthüllt den beliebtesten Angriffspunkt der Hacker

20.11.19 - Doppelt so viele Attacken gegen Banking-Nutzer in Deutschland stationär wie mobil

21.11.19 - Blockchain-Umfrage: IT-Sicherheitsentscheider uneinig über Bedrohung durch Quantencomputing

21.11.19 - Studie deckt Lücke zwischen Datenschutzbedenken und tatsächlichem Verhalten auf

22.11.19 - Studie: Nur 35 Prozent der Unternehmen halten Cyber Security in den nächsten zwei Jahren für ein Topthema im Forderungsmanagement

25.11.19 - "Incident Preparedness and Response"-Report von Verizon zeigt, wie sich Unternehmen auf einen Cyberangriff vorbereiten

27.11.19 - Höhere Bereitschaft für Cybersecurity Best Practices bei Mitarbeitern über 30 Jahre

28.11.19 - Heidi Klum und Emilia Clarke sind Deutschlands "Most Dangerous Celebrities 2019"

28.11.19 - Studie: Unternehmen können steigende "Sicherheitsverschuldung" durch DevSecOps reduzieren

02.12.19 - Mehr als die Hälfte aller Unternehmen nutzen keine zentrale Sicherheitsüberwachung

03.12.19 - Studie: Unternehmen setzen IoT-Geräte Sicherheitsrisiken durch Cyberangriffe aus

03.12.19 - Studie zeigt: IT-Entscheidungsträger sehen das Quantenzeitalter als Gefahr für die Sicherheit vertraulicher Daten an

04.12.19 - Frauen im Bereich Cybersicherheit in fast jeder zweiten Firma unterrepräsentiert

04.12.19 - 85 Prozent der Führungskräfte sehen menschliche Schwächen als größte Gefahr für die Cybersicherheit ihrer Firma

05.12.19 - Risiko durch Cyberkriminalität in Deutschland steigt 60 Prozent sehen in den Strukturen ihres Unternehmens ein Hindernis für gute Cybersicherheit

06.12.19 - Rapid7: Deutsche Unternehmen unzureichend gegen Cyber-Attacken geschützt

06.12.19 - Social Robots: Kaspersky-Experiment zeigt blindes Vertrauen und Sicherheitsrisiken

09.12.19 - Globale Umfrage offenbart Bedeutung und Auswirkungen von "Pass the Hash"-Angriffen sowie die diesbezügliche Verunsicherung und hebt den Bedarf an Best Practices beim Privileged Access und Active Directory Management hervor

10.12.19 - Vier von zehn ICS-Computern sind Cyberbedrohungen ausgesetzt

10.12.19 - Studie: IoT-Bedrohung durch Thingbots steigt weiter

12.12.19 - 50 Jahre Internet: Studie zeigt den Stand deutscher Unternehmen

12.12.19 - Deutsche Unternehmen schaffen manuelle Netzwerk-Prozesse ab

13.12.19 - Ivanti-Studie: Drei von fünf Unternehmen noch nicht auf Windows 10 migriert

18.12.19 - Studie belegt, dass CISO, die bereits einen schweren Breach erlitten und überstanden haben, erfolgreicher sind

19.12.19 - Studie: Endpoint Security bringt nichts, wenn der Mensch das größte Sicherheitsrisiko bleibt

19.12.19 - Studie zu VoIP in Deutschland: Für Schwaben steht die Kostenersparnis an erster Stelle

09.01.20 - 307 Millionen Euro Kosten durch Datenschutzverletzungen hätten für lediglich 11.122 Euro wahrscheinlich vermieden werden können

10.01.20 - Mehrheit der Unternehmen geht davon aus, dass Cyber-Bedrohungen im Jahr 2020 zunehmen werden

13.01.20 - Umfrage: Unternehmen unterschätzen die Gefahren der Schatten-IT

15.01.20 - Stresslevel in der IT-Sicherheit steigt und Work-Life-Balance gerät ins Ungleichgewicht

16.01.20 - Studie zeigt: Ineffektive Cybersicherheit bedeutet mehr Überstunden für Geschäftsführung als für Security-Manager

17.01.20 - Umfrage: Sicherheitsfachleute gehen davon aus, dass Verbraucher sich der Sicherheitsrisiken an Black Friday und Cyber Monday weitgehend nicht bewusst sind

22.02.20 - Bundeskriminalamt stellt Bundeslagebild für 2018 vor

22.02.20 - Studie: Drei von fünf Unternehmen noch nicht auf Windows 10 migriert

22.02.20 - Studie: Wie viel Cybersecurity ist wirklich nötig?

27.01.20 - Studie: Zögerliche Prozessautomatisierung gefährdet die Netzwerksicherheit

30.01.20 - CISO-Expertise bei Entscheidern gefragt, Security-Budget wird dennoch vernachlässigt

31.01.20 - Umfrage: Dreiviertel der Deutschen fallen leicht auf gefälschte Webseiten herein

06.02.20 - Gefährlicher Trend: Ransomware-Angriffe auf städtische Einrichtungen in 2019 um 60 Prozent gestiegen

10.02.20 - Lücke zwischen Zuversicht von Unternehmen, sich von einem Ransomware-Angriff erholen zu können, und tatsächlicher Fähigkeit, Daten wiederherstellen zu können

12.02.20 - Cybereason Nocturnus-Team entlarvt weitreichende Hacker-Angriffe, die sich gegen Finanzdienstleister in den Vereinigten Staaten und Europa richten

12.02.20 - Jingle Bots stören Betrieb von E-Commerce-Websites

21.02.20 - PKI-Umfrage 2019: Warum entscheiden Unternehmen sich in erster Linie für PKI-basierte Technologien?

21.02.20 - Deutsche Sicherheits- und Ermittlungsindustrie wächst auf 9,2 Milliarden Umsatz - Deutschland wichtiger Markt mit 6.000 Unternehmen und 180.000 Mitarbeitern

28.02.20 - Ein Drittel der Computer, die biometrische Daten verarbeiten, wird attackiert

28.02.20 - Ein Drittel der Computer, die biometrische Daten verarbeiten, wird attackiert

03.03.20 - Automatische Tests wichtigster Faktor für schnellere Innovationen

03.03.20 - Trendstudie zur Digitalisierung:Digitalisierung: Datenschutz und IT-Sicherheit sind größte Hürden

04.03.20 - DSGVO-Konformitätsquote bleibt nach neuen Untersuchungen niedrig

05.03.30 - Unternehmen riskieren Datenpannen und mangelnde Produktivität durch minderwertige mobile Integration für geschäftskritische Vorgänge

09.03.20 - 72 Prozent der Führungskräfte in Cybersicherheitsbudgets involviert und geben dabei mehr aus

10.03.20 - Störung der Betriebsabläufe von Unternehmen als Hauptziel für Hacker

11.03.20 - Radware-Report 2019/20: Cyberangriffe von Nationalstaaten nehmen zu

13.03.20 - Verschmelzung von IT und OT stellt Unternehmen vor Security-Herausforderungen

13.03.20 - 89 Prozent der Unternehmen sind mit der Sicherung externer Zugriffe unzufrieden

13.03.20 - Zwei Drittel der Unternehmen wollen ihre Investitionen in IT-Sicherheit steigern – mehr als in jeden anderen Bereich

17.03.20 - Siegeszug der IoT-Netzwerke, wachsende Menge vertraulicher Daten und verstärkte Regularien befeuern den Trend

20.03.20 - Studie zeigt beunruhigenden Stand der Windows-10-Migration

26.03.20 - CIO-Studie: Druck auf IT-Verantwortliche steigt weltweit

02.04.20 - Fast die Hälfte aller Deutschen will digitales Nutzungsverhalten ändern

07.04.20 - Bedenken bei Datenschutz und IT-Sicherheit sind größtes Hindernis für Internet of Things

09.04.20 - Report 2019/20: Cyberangriffe von Nationalstaaten nehmen zu

17.04.20 - Verschmelzung von IT und OT stellt Unternehmen vor Security-Herausforderungen

21.04.20 - Aktueller Studie zufolge planen 72 Prozent von Unternehmen 2020 die Einführung von Zero Trust, doch fast 50 Prozent der Sicherheitsteams fehlen die nötigen Kenntnisse

22.04.20 - Shadow-IoT-Geräte bedrohen Unternehmensnetzwerke

22.04.20 - Mehr als 60 Prozent aller Insider-Bedrohungen sind das Ergebnis fahrlässigen Verhaltens von Mitarbeitern oder Auftragnehmern

27.04.20 - Studie: Trotz steigender Kosten – Das Schließen von Lücken bei der Datensicherheit dauert immer noch Wochen

28.04.20 - Studie: Knapp 80 Prozent der Unternehmen speichern sensible Daten in der Public Cloud

30.04.20 - "Account Check"-Funktion zeigt: 85 Prozent der Mailadressen durch Datenschutzpannen online verfügbar

04.05.20 - Report zeigt gefährliche Wissenslücken im Bereich IT-Sicherheit – bei gleichzeitig steigendem Bedrohungspotenzial

05.05.20 - Studie: 42 Prozent der IT- und Security-Manager berichten, dass ihre Unternehmen durch gestohlene Passwörter gehackt wurden

06.05.20 - IT-Sicherheitsstudie 2020: Unternehmen rüsten sich für den Ernstfall - Mehr gravierende Sicherheitsvorfälle in Unternehmen als im Vorjahr

07.05.20 - Intelligente DDoS-Angriffe, die sich auf die Anwendungsschicht konzentrieren, nehmen zu

07.05.20 - Stalking 2.0: Wenn das Smartphone zur digitalen Wanze wird

08.05.20 - Sicherheitsbericht: Cyberkriminelle zielen bei Angriffen auf Finanzdienstleister vermehrt auf APIs ab

11.05.20 - Unternehmen erkennen Angriffe und dämmen sie schneller ein

13.05.20 - Die Eintrittsbarriere für Phishing-Angriffe ist so niedrig wie nie - Die nötigen Tools sind bereits ab weniger als 20 Euro erhältlich

15.05.20 - Hacker Report 2020: Verschiedene Branchen und der Public Sector haben Nachholbedarf in Sachen IT-Sicherheit

25.05.20 - Report zu Datenschutzverletzungen im Gesundheitswesen: Mehr als 27 Millionen Betroffene im Jahr 2019

26.05.20 - Cyber-Risiken setzen Staat unter Zugzwang – Umfrage unter deutschen Entscheidern für digitale Sicherheit

26.05.20 - Studie: 70 Prozent der Unternehmen sind IoT-basierte Hackerangriffe in ihrem Unternehmen bekannt

27.05.20 - Threat Intelligence Report berichtet über die alarmierende Komplexität, Anpassungsfähigkeit und Häufigkeit von Cyberbedrohungen

28.05.20 - Virenalarm: Fast drei Viertel der unter 30-Jährigen nimmt das Smartphone mit auf die Toilette

02.06.20 - Datenverluste kosten Unternehmen fast 900.000 Euro im Jahr - Unternehmen verwalten durchschnittlich über 13 Petabyte an Daten

04.06.20 - Steigende Compliance-Anforderungen stressen Security-Professionals

05.06.20 - Cyber-Kriminelle verfolgen zunehmend politische und wirtschaftliche Ziele

12.06.20 - Versteckt in der Cloud: 44 Prozent der Cyberbedrohungen sind Cloud-basiert

12.06.20 - Verizon Mobile Security Index: Viele Organisationen riskieren noch immer ihre Sicherheit

17.06.20 - Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen sind für drei von vier IT-Sicherheitsexperten besorgniserregender als Datenverstöße

26.06.20 - 5G und IoT: Chance und Herausforderung für die Smart City

29.06.20 - "Verizon Mobile Security Index": Viele Organisationen riskieren noch immer ihre Sicherheit

06.07.20 - In der gegenwärtigen, angespannten Zeit mag die Zweckmäßigkeit von Online-Diensten wichtiger erscheinen als Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes

13.07.20 - Studie: 77 Prozent der kritischen Microsoft-Sicherheitslücken lassen sich durch die Aufhebung von Administratorrechten entschärfen

14.07.20 - Signifikante Veränderungen im Web-Traffic während der COVID-19-Pandemie

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Meldungen: Studien

Passwörter sind die Schlüssel zu digitaler Sicherheit

Die COVID-19-Pandemie beeinflusst das tägliche Leben nachhaltig. Viele Deutschen nutzen vermehrt digitale Dienste. Diese umfassen nicht nur den Online-Lebensmitteleinkauf und die Inanspruchnahme von Lieferdiensten, sondern auch das Streaming von Inhalten sowie Onlinespielen und die Nutzung von Messaging-Anwendungen. Als Folge dieser Umstellung auf ein digitales Leben, laden Verbraucher unbekannte Apps herunter, probieren neue Online-Erlebnisse aus und teilen mit anderen ihre Passwörter für kostenpflichtige Online-Dienste und Streaming-Plattformen. Dies kann weitreichende und riskante Folgen haben. Die Erkenntnisse der Cybersicherheitsexperten von NortonLifeLock sollen dazu beitragen, dass Verbraucher sich sicher in der digitalen Welt bewegen können, ohne ihre Privatsphäre zu gefährden.

Aktueller Stand der mobilen Sicherheit

Der dritte jährliche Verizon Mobile Security Index zeigt, dass noch immer eine Vielzahl von Unternehmen ihre mobile Sicherheit vernachlässigen und damit Einrichtungen gefährden. In einer Befragung gaben vier von zehn Teilnehmer (43 Prozent) an, dass ihre Organisation im vergangenen Jahr die mobile Sicherheit vernachlässigte. Diese Gruppe verzeichnete dann auch eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit einer Kompromittierung. Die Studie ergab, dass 39 Prozent der Befragten eine Kompromittierung im Zusammenhang mit mobiler Sicherheit verzeichneten. 66 Prozent der Organisationen, die eine solche Kompromittierung erlitten, nannten die Auswirkungen "schwerwiegend". Bei 55 Prozent hatte der Vorfall dauerhafte Auswirkungen.

"In der heutigen Welt ist mobile Konnektivität wichtiger denn je. Organisationen jeglicher Größe und aller Branchen verlassen sich auf mobile Geräte, um einen Großteil ihres täglichen Geschäftsbetriebs zu unterstützen. Daher sollte die mobile Sicherheit Priorität haben", sagt Bryan Sartin, Executive Director, Global Security Services bei Verizon. "Verschiedene Arten von Geräten, unterschiedliche Anwendungen und das verstärkte Aufkommen von IoT-Geräten erschweren die Sicherheit zusätzlich. Daher sollte sich jeder gewissenhaft mit mobiler Sicherheit auseinandersetzen, um sich und seine Kunden zu schützen."

Zugang zu IoT-Plattformen

Ob intelligente Stromnetze oder Parksysteme, Smart-City-Initiativen werden durch den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G und den damit verbundenen Möglichkeiten des IoT einen Schub bekommen. Eine aktuelle Studie von Kaspersky über den Einsatz und die Herausforderungen hinsichtlich IoT-Sicherheit und -Datenschutz zeigt: 58 Prozent der befragten Organisationen der öffentlichen Hand nutzen bereits IoT-Plattformen, im IT- und Telekommunikationsbereich sind es sogar 71 Prozent, im Finanzwesen 68 Prozent und im Gesundheits- beziehungsweise Energiewesen jeweils 66 Prozent. Staatliche Stellen wie auch die Wirtschaft sollten bereits heute im Hinblick auf 5G insbesondere IoT-Systeme gegen Datenabfluss und Cyberangriffen rüsten. Denn die Kaspersky-Studie zeigt auch: Allein im ersten Halbjahr 2019 gab es weltweit 105 Millionen Angriffe auf IoT-Geräte. Hinzu kommt, dass bereits mehr als jede vierte Organisation (28 Prozent) weltweit einen Sicherheitsvorfall im Zusammenhang mit der Nutzung von IoT-Plattformen beklagen musste.

Gesamtbild der industriellen Cybersicherheit

74 Prozent der IT-Sicherheitsexperten weltweit halten Angriffe auf kritische Infrastrukturen für bedrohlicher als Brüche der Datensicherheit. Dies ergab eine vom OT-Security-Spezialisten Claroty initiierte Studie über den globalen Stand der industriellen Cybersicherheit, für die insgesamt 1.000 IT-Sicherheitsexperten aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Australien befragt wurden. Mit Blick auf das Gesamtbild der industriellen Cybersicherheit sind 62 Prozent der weltweit Befragten der Meinung, dass Industrienetzwerke angemessen gegen Cyber-Angriffe geschützt sind. 60 Prozent glauben zudem, dass die kritische Infrastruktur ihres Landes angemessen geschützt ist. Gleichwohl gibt es hier starke regionale Unterschiede: So sind die Experten in Australien (93 Prozent) und Deutschland (96 Prozent) wesentlich zuversichtlicher in Bezug auf die Sicherheit von Industrienetzwerken als ihre Kollegen in Großbritannien, den USA und Frankreich. Das Gleiche gilt auch für den Schutz der kritischen Infrastruktur ihres Landes: 90 Prozent der Befragten aus Australien und 99 Prozent aus Deutschland gaben an, dass diese angemessen gesichert sei.

"Security-first"-Ansatz verfolgen

Der dritte jährliche Verizon Mobile Security Index zeigt, dass noch immer eine Vielzahl von Unternehmen ihre mobile Sicherheit vernachlässigen und damit Einrichtungen gefährden. In einer Befragung gaben vier von zehn Teilnehmer (43 Prozent) an, dass ihre Organisation im vergangenen Jahr die mobile Sicherheit vernachlässigte. Diese Gruppe verzeichnete dann auch eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit einer Kompromittierung. Die Studie ergab, dass 39 Prozent der Befragten eine Kompromittierung im Zusammenhang mit mobiler Sicherheit verzeichneten. 66 Prozent der Organisationen, die eine solche Kompromittierung erlitten, nannten die Auswirkungen "schwerwiegend". Bei 55 Prozent hatte der Vorfall dauerhafte Auswirkungen.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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