DDoS mit Spitzenwerten von über 40 Gbps


Studie: Unternehmen kämpfen gegen plötzlichen Tod durch DDoS-Attacken
Durchschnittlich 15 Angriffe jährlich mit einer Dauer von jeweils rund 17 Stunden



A10 Networks, Anbieterin von Application-Networking- und Security-Lösungen, veröffentlicht zusammen mit IDG Connect eine aktuelle Studie zum Thema "DDoS: A Clear and Ever Present Danger". Die Untersuchung belegt, dass sich Unternehmen ständig gegen wachsende Heerscharen von Hackern verteidigen müssen: Im Schnitt erleiden sie jährlich 15 DDoS-Attacken. Jede einzelne hat zur Folge, dass die Systeme für rund 17 Stunden ausfallen oder zumindest beeinträchtigt sind. Für die Untersuchung wurden 120 IT-Entscheider in großen Unternehmen befragt.

Je öfter DDoS-Attacken auftreten, desto schwerer wird es für Unternehmen, sie abzuwehren. Der durchschnittliche Spitzenwert liegt bei einer beachtlichen Bandbreite von 30 bis 40 Gigabit pro Sekunde (Gbps), 59 Prozent der Befragten mussten sogar Angriffe von über 40 Gbps erleiden. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) fürchten außerdem, dass in Zukunft noch ausgefeiltere Multi-Vector-Angriffe zu den gefährlichsten DDoS-Typen gehören.

Die Unternehmen bleiben jedoch nicht untätig. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, im kommenden halben Jahr das Budget zur Bekämpfung von DDoS-Angriffen zu erhöhen. IT-Security-Teams führen solche Initiativen oft an (36 Prozent), gefolgt von Chief Security Officers sowie Chief Information Officers (beide jeweils 26 Prozent).

"Man spricht im Zusammenhang mit DDoS-Angriffen nicht ohne Grund von Sudden Death oder plötzlichem Herztod", sagt Raj Jalan, CTO von A10 Networks. Wer die Gefahr nicht ernst nimmt, muss zusätzliche Einbußen in Kauf nehmen etwa durch entgangene Geschäfte, die Wiederherstellung aller Systeme und die Unzufriedenheit der Kunden. Die gute Nachricht ist jedoch, dass DDoS-Prävention bei den Security-Teams höchste Priorität genießt. Ein gutes Abwehrsystem kann dafür sorgen, dass sich eine direkte Bedrohung für das operative Geschäft nur als Marginalie entpuppt.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
>>
Im Schnitt verzeichnen Unternehmen 15 DDoS-Angriffe jährlich, wobei große Unternehmen häufiger attackiert werden.

>> Jedes fünfte Unternehmen muss eine Downtime von mehr als 36 Stunden in Kauf nehmen, ein durchschnittlicher Angriff dauert 17 Stunden.

>> 33 Prozent der Befragten haben DDoS-Attacken erlebt, die Spitzenwerte von über 40 Gbps erreichten. Am häufigsten kommen die Varianten UDP Flood (23 Prozent), Slow Post beziehungsweise Slowloris (16 Prozent) und SYN Flood (14 Prozent) zum Einsatz.

>> Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Studienteilnehmer gehen davon aus, dass Multi-Vector-Angriffe, einschließlich volumetrischer und Application-Layer-Attacken, künftig zu den gefährlichsten DDoS-Variante zählen.

>> Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) will außerdem in den kommenden Monaten das Budget zur Bekämpfung von DDoS-Attacken erhöhen.

>> 53 Prozent halten On-Premise-Lösungen für die effektivste Methode, um Multi-Vector-DDoS-Bedrohungen zu begegnen entweder im Hybrid-Modell (34 Prozent) oder als On-Premise Only (19 Prozent).
(A 10 Networks: ra)

eingetragen: 19.06.16
Home & Newsletterlauf: 06.07.16


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Meldungen: Studien

Fehlende Sachwerte hinter Krypto-Währungen

Nutzer in Deutschland scheinen sich nicht vom weltweiten Boom der Krypto-Währungen mitreißen. Sie sind eher auf Sicherheit bedacht – sowohl hinsichtlich ihrer Daten als auch ihres Geldes: 14 Prozent der Befragten schrecken zurück, weil Krypto-Währungen nicht mit materiellen Werten verknüpft sind. Weiterhin befürchten 13 Prozent die unerlaubte Nutzung und Verbreitung ihrer persönlichen Daten im Falle eines Cyberangriffs.

Cyberbewusstsein in der Führungsetage? Fehlanzeige

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Cyberkriminelle haben leichtes Spiel

In puncto IT-Security haben Mitarbeitende in deutschen Unternehmen einen großen Nachholbedarf: Fast 34 Prozent haben nur geringe oder sehr geringe Kompetenzen und riskieren damit die Sicherheit ihrer Firma vor Cyberangriffen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert an, sodass IT-Verantwortliche im Zugzwang stehen, für Security Awareness zu sorgen. Das belegt die aktuelle Studie "Cybersicherheit in Zahlen" von G Data CyberDefense in Zusammenarbeit mit Statista und brand eins.

69 Prozent der KMU besitzen eine Cyberversicherung

Datto, ein Kaseya-Unternehmen und Anbieterin von cloudbasierter Software und Security-Lösungen, die speziell für Managed Service Provider (MSPs) entwickelt werden, hat seinen Lagebericht "2022 State of Ransomware Report" veröffentlicht. Grundlage des Reports sind die Aussagen von knapp 3.000 IT-Profis in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in acht Ländern (USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Niederlande, Australien, Neuseeland und Singapur).

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