Allgegenwärtig: Open-Source-Schwachstellen in mobilen Apps

Synopsys Research enthüllt mitten in der Pandemie erhebliche Sicherheitslücken in beliebten mobilen Apps

Die Analyse von 3.335 populären Android-Apps offenbart, dass die Mehrheit von ihnen Sicherheitslücken enthält



Synopsys hat einen Bericht unter dem Titel "Peril in a Pandemic: The State of Mobile Application Security Testing" veröffentlicht. Der Bericht des Synopsys Cybersecurity Research Center (CyRC) untersucht die Ergebnisse einer Studie, bei der 3.335 der beliebtesten mobilen Android-Apps im Google Play Store im ersten Quartal 2021 untersucht wurden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Mehrheit der Apps (63 Prozent) Open-Source-Komponenten mit bekannten Sicherheitslücken enthält. Zudem weist der Bericht auf weitere allgegenwärtige Sicherheitsprobleme hin, darunter sensible Daten, die offen im Anwendungscode zugänglich sind, sowie die Verwendung zu weit vergebener Berechtigungen bei mobilen Endgeräten.

Die Untersuchung, die mit der "Back Duck Binary Analysis" von Synopsys durchgeführt wurde, konzentriert sich auf 18 beliebte Kategorien für mobile Apps, von denen viele während der Pandemie ein rasantes Wachstum verzeichneten, darunter Kategorien wie Business, Bildung sowie Gesundheit und Fitness. Die Apps zählen zu den am häufigsten heruntergeladenen beziehungsweise den umsatzstärksten Apps im Google Play Store. Während die Ergebnisse der Sicherheitsanalyse je nach Kategorie variieren, enthielten wenigstens ein Drittel der Apps in sämtlichen der 18 Kategorien bekannte Sicherheitsschwachstellen.

"Wie jede andere Software sind auch mobile Apps nicht immun gegen Sicherheitslücken und Schwachstellen, die Verbraucher und Unternehmen Risiken aussetzen können", so Jason Schmitt, General Manager der Synopsys Software Integrity Group. "Heutzutage ist die Sicherheit mobiler Apps besonders wichtig. Gerade, wenn man bedenkt, wie die Pandemie viele von uns – darunter Kinder, Schüler und große Teile der berufstätigen Bevölkerung – dazu gezwungen hat, sich an einen zunehmend von mobilen Anwendungen abhängigen und remote organisierten Lebensstil anzupassen. Vor dem Hintergrund dieser Veränderungen unterstreicht der Bericht, dass es dringend notwendig ist für das Ökosystem der mobilen Apps, gemeinsam die Messlatte für die Entwicklung und den Betrieb sicherer Software höher zu legen."

Open-Source-Schwachstellen in mobilen Apps sind allgegenwärtig. Von den 3.335 analysierten Apps enthielten 63 Prozent Open-Source-Komponenten mit mindestens einer bekannten Sicherheitslücke. Besonders anfällige Apps enthielten durchschnittlich 39 Schwachstellen. Insgesamt identifizierte das CyRC mehr als 3.000 eindeutige Schwachstellen, die mehr als 82.000 Mal auftraten.

Bekannte Sicherheitslücken sind ein lösbares Problem. Während die Anzahl der in dieser Untersuchung aufgedeckten Schwachstellen erschreckend ist, ist es vielleicht noch überraschender, dass für 94 Prozent der gefundenen Schwachstellen öffentlich dokumentierte Lösungen zur Behebung existieren. Das bedeutet: es existieren Sicherheits-Updates oder neuere, sicherere Versionen der besagten Open-Source-Komponente. Darüber hinaus wurden 73 Prozent der entdeckten Schwachstellen erstmals vor mehr als zwei Jahren öffentlich bekannt gemacht. Das wiederum deutet darauf hin, dass App-Entwickler die Sicherheit der Komponenten, die sie für die Erstellung ihrer Apps verwenden, einfach nicht ausreichend in Betracht ziehen.

Gründliche Analyse von Schwachstellen mit hohem Risiko. Eine genauere Analyse ergab, dass fast die Hälfte (43 Prozent) der Schwachstellen seitens des CyRC als hochriskant eingestuft werden, weil sie entweder bereits aktiv ausgenutzt wurden oder mit dokumentierten Proof-of-Concept (PoC) Exploits (Nachweis von Schwachstellen) in Zusammenhang stehen. Knapp fünf Prozent der Schwachstellen sind bereits ausgenutzt oder mit PoC nachgewiesen worden, ohne dass dafür eine Lösung zur Behebung zur Verfügung steht. Ein Prozent der Schwachstellen wurden als RCE-Schwachstellen (Remote Code Execution) eingestuft, was von vielen als die schwerwiegendste Klasse von Schwachstellen angesehen wird. 0,64 Prozent sind als RCE-Schwachstellen klassifiziert und stehen in Verbindung mit einer aktiven Ausnutzung beziehungsweise einem PoC-Nachweis.

Informationslecks. Wenn Entwickler unbeabsichtigt sensible oder persönliche Daten im Quellcode oder in den Konfigurationsdateien einer Anwendung zugänglich machen, können diese potenziell von böswilligen Angreifern für nachfolgende Angriffe genutzt werden. Das CyRC fand zehntausende Fälle von Informationslecks, bei denen potenziell sensible Daten preisgegeben wurden, von privaten Schlüsseln und Token bis hin zu E-Mail und IP-Adressen.

Überzogene Vergabe von Berechtigungen für mobile Geräte. Mobile Apps benötigen oft Zugriff auf bestimmte Funktionen oder Daten eines mobilen Geräts, um effektiv funktionieren zu können. Einige Apps verlangen jedoch leichtfertig oder auch ohne Einwilligung durch den Nutzer weit mehr Zugriff als nötig. Die von CyRC analysierten mobilen Apps erfordern durchschnittlich 18 Geräteberechtigungen. Darunter sind durchschnittlich 4,5 sensible Berechtigungen, also solche, die den meisten Zugriff auf persönliche Daten erfordern, und durchschnittlich 3 Berechtigungen, die Google als "nicht für die Nutzung durch Dritte bestimmt" einstuft. Eine App mit über 1 Million Downloads benötigte 11 Berechtigungen, die Google als "Schutzstufe: Gefährlich" einstuft. Eine andere App mit über 5 Millionen Downloads benötigte insgesamt 56 Berechtigungen, von denen Google 31 als "Schutzstufe: Gefährlich" oder als Signaturberechtigungen einstuft, die nicht von Drittanbieter-Apps verwendet werden dürfen.

Vergleich der App-Kategorien. Mindestens 80 Prozent der Apps in sechs der 18 Kategorien enthielten bekannte Sicherheitslücken, darunter Spiele, Banking-, Finanzplanungs- und Zahlungs-Apps. Die Kategorien Lifestyle und Gesundheit & Fitness wiesen mit 36 Prozent den geringsten Prozentsatz an anfälligen Apps auf. Die Kategorien Banking, Bezahlung und Finanzplanung rangierten auch unter den ersten drei Kategorien mit der höchsten durchschnittlichen Anzahl an erforderlichen Berechtigungen für mobile Geräte. Sie liegen damit deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 18. Spiele, Anwendungen für Lehrer, Bildungs- und Lifestyle-Apps erforderten die geringste durchschnittliche Anzahl an Berechtigungen. (Synopsys: ra)

eingetragen: 16.04.21
Newsletterlauf: 07.07.21

Synopsys: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

Meldungen: Studien

Datenschutz-Budgets verdoppelt, KI wird zunehmend wichtig

Nur 43 Prozent der IT-Nutzer glauben, dass sie ihre persönlichen Daten schützen können – 57 Prozent sehen sich dazu nicht in der Lage. Im globalen Consumer Privacy Ranking hinkt Deutschland im weltweiten Vergleich hinterher. Das ergab der Cisco Consumer Privacy Survey 2022.

Phishing-Testbericht bestätigt Business E-Mail-Trend

KnowBe4 veröffentlichte die Ergebnisse der Phishing-Berichte für das gesamte Jahr 2022 und das Q4 2022. Sie umfassen die in Phishing-Tests am häufigsten angeklickten E-Mail-Betreffzeilen, die wichtigsten Angriffsvektor-Typen, die beliebtesten Feiertags-Phishing-E-Mail-Betreffzeilen und weitere aufschlussreiche Informationen.

Drei Viertel von Cyberkriminalität betroffen

Schadsoftware, Betrug beim Online-Shopping oder Beleidigungen in sozialen Netzwerken – drei von vier Internetnutzerinnen und Internetnutzern (75 Prozent) waren in 2022 von Cyberkriminalität betroffen. 22 Prozent geben an, keine solchen Erfahrungen gemacht zu haben, 3 Prozent wollten dazu keine Angaben machen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.014 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, die das Internet nutzen. Im Vorjahr hatten 21 Prozent angegeben, nicht von Cyberkriminalität betroffen gewesen zu sein, 2020 waren es noch 34 Prozent, 2019 sogar 40 Prozent.

Schutz vor Cyberangriffen auf die Lieferkette

Die Hauptgründe für die Implementierung von Cyberschutzmaßnahmen in Unternehmen in Deutschland haben wenig damit zu tun, was IT-Entscheider im Falle eines Angriffs tatsächlich befürchten. Das geht aus einer aktuellen Kaspersky-Umfrage hervor. Während die meisten Entscheider Cybersicherheitsmaßnahmen wählen, um ihre Daten und Kunden zu schützen sowie die Geschäftskontinuität zu gewährleisten, vernachlässigen viele ihr Bauchgefühl, das sich vor allem um finanzielle Schäden, Reputationsverlust sowie den Verlust von Kundenvertrauen als mögliche Auswirkungen eines erfolgreichen Cyberangriffs sorgt.

Psychische Auswirkungen von Ransomware-Angriffen

Die Spezialistin für Informationssicherheit Northwave hat die psychischen Auswirkungen von Ransomware-Angriffen auf die Menschen untersucht, die an der Entschärfung der Attacken beteiligt sind. Die Ergebnisse zeigen, welch tiefe Spuren eine solche Krise bei allen Betroffenen hinterlässt. Das umfassende Whitepaper mit den Forschungsergebnissen und wichtigen Do's & Dont's ist jetzt verfügbar. "Die Untersuchung belegt, dass die psychischen Auswirkungen von Ransomware-Angriffen auf die Menschen in den betroffenen Unternehmen sehr lange anhalten können", so Eileen Walther, Country Manager Northwave Deutschland. "Wie die Ergebnisse zeigen, kann es sein, dass die Mitglieder der Krisenteams erst wesentlich später ernsthafte Symptome entwickeln. Die Unternehmensleitung und die Personalabteilung müssen dem entgegensteuern, und zwar schon zu Beginn der Krise. Schließlich tragen sie die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter."

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.