Handy-, App- und Internetnutzung von Kindern


Studie zum digitalen Erwachsenwerden: Russische Eltern erst besonders streng, dann auffällig locker
Umfrage mit je 1000 Befragten in Deutschland, Großbritannien, Russland und den USA zeigt, wann und wo Kinder ohne Eltern als Erstes die Welt entdecken

(04.04.16) - Eset hat jetzt im Rahmen eine Studie zum Thema "Kinder und Technologie" veröffentlicht, die verschiedenste Facetten des Erwachsenwerdens in Deutschland, Großbritannien, Russland und den USA beleuchtet mit überraschenden Ergebnissen. Die Ergebnisse: Russische Eltern sind bei ihren Kindern bis zum fünften Lebensjahr besonders streng, russische Kinder dafür Vorreiter bei der Handy-, App- und Internetnutzung und als Erste mit eigenen Profilen im Social Web aktiv.

Wie die Umfrage von Eset zeigt, sind russische Eltern im Kleinkind-Alter ganz besonders restriktiv: Russischer Nachwuchs unter fünf erhält in der Regel weder mobile Gadgets noch Zugang zum Internet. Dies ändert sich dann aber schlagartig, wenn die jungen Russen das soziale Netz für sich entdecken im internationalen Vergleich ist russischer Nachwuchs im Durchschnitt bereits mit rund 8,5 Jahren unbeaufsichtigt online und wenige Monate später schon in sozialen Netzwerken registriert. Mit sieben Jahren sind russische Kids auch die ersten im Vergleich, die ein Handy erhalten.

Deutsche Kids sind Nachzügler bei Facebook & Co.
Ganz anders sieht es in der westlichen Welt aus. Ob in den USA, in UK oder Deutschland: Vor dem 10. Lebensjahr erhalten Kinder im Durchschnitt keinen Zugang zu sozialen Netzen wie YouTube oder Instagram. Auch das Facebook-Pendant VKontakte wird von russischen Kids zwei Jahre früher genutzt als bei den Sprösslingen im internationalen Vergleich. Und das, obwohl das Mindestalter für die Registrierung zwischen 13 (Facebook, Snapchat, Twitter), 16 (WhatsApp) und 18 Jahren (VKontakte / VK.ru, YouTube) liegt. Rebellisch, der digitale Nachwuchs.

Im Rahmen der Umfrage stimmten beachtliche 97 Prozent der befragten russischen Eltern zu, dass Kinder "heutzutage Technologie und das Internet in einem zu jungen Alter nutzen". In Deutschland bestätigten diese These lediglich 65 Prozent der Eltern, in den USA 68 Prozent und in Großbritannien 64 Prozent.

Auf der Insel besonders sicherheitsbewusst
Die Umfrageergebnisse legen nahe, dass britische Eltern im internationalen Vergleich das größte Sicherheitsbewusstsein haben. Beinahe drei Viertel (73 Prozent) der befragten britischen Eltern gaben an, die Aktivitäten ihres Nachwuchses über spezielle Kinderschutz-Apps zu überwachen. Ganz im Gegensatz zu den Deutschen, die solche Sicherheitslösungen nur sehr begrenzt einsetzen (44 Prozent) und somit einen Großteil der Kinder ungeschützt lassen.

Hintergrund: Fakten zur Studie
Die Studie wurde in Deutschland, Großbritannien und den USA mit Hilfe von Google Consumer Surveys, in Russland mit der Unterstützung von Merku durchgeführt. Eset befragte im Rahmen der Erhebung im Januar 2016 in jedem der vier Länder 1.000 Eltern von Kindern mit einem Alter bis 14 Jahre.
(Eset: ra)

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Meldungen: Studien

Schutz vor Cyberangriffen auf die Lieferkette

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Psychische Auswirkungen von Ransomware-Angriffen

Die Spezialistin für Informationssicherheit Northwave hat die psychischen Auswirkungen von Ransomware-Angriffen auf die Menschen untersucht, die an der Entschärfung der Attacken beteiligt sind. Die Ergebnisse zeigen, welch tiefe Spuren eine solche Krise bei allen Betroffenen hinterlässt. Das umfassende Whitepaper mit den Forschungsergebnissen und wichtigen Do's & Dont's ist jetzt verfügbar. "Die Untersuchung belegt, dass die psychischen Auswirkungen von Ransomware-Angriffen auf die Menschen in den betroffenen Unternehmen sehr lange anhalten können", so Eileen Walther, Country Manager Northwave Deutschland. "Wie die Ergebnisse zeigen, kann es sein, dass die Mitglieder der Krisenteams erst wesentlich später ernsthafte Symptome entwickeln. Die Unternehmensleitung und die Personalabteilung müssen dem entgegensteuern, und zwar schon zu Beginn der Krise. Schließlich tragen sie die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter."

Anforderungen an MDR-Dienstleister

Angesichts zunehmend komplexerer Gefahren sind IT-Sicherheitsteams in Unternehmen der verschiedensten Größen früher oder später überfordert, für die Sicherheit von Daten, Applikationen und Prozessen zu sorgen. Doch welche Hilfe brauchen sie? Wie sieht das Anforderungsprofil eines Managed-Detection-and-Response-(MDR) Dienstleisters aus? Und wie verbessert ein IT-Sicherheitsdienst und seine externen Sicherheitsexperten die Sicherheitslage in Unternehmen?

Studie: Trends im Bereich PKI & IoT

Die Public-Key-Infrastruktur (PKI) ist nach wie vor der Eckpfeiler fast jeder IT-Sicherheitsumgebung. Doch auch wenn die Technologie immer ausgereifter wird, stellen neue Anwendungen und zunehmende Compliance-Richtlinien IT-Experten vor neue Herausforderungen. Dies ist ein zentrales Ergebnis der "2022 Global PKI and IoT Trends Study" des Ponemon Institute. Die Studie wurde im Auftrag von Entrust durchgeführt, einem weltweit führenden Anbieter von vertrauenswürdigen Zahlungen, Identitäten und digitalen Infrastrukturen. Die Studie ergab, dass die wichtigsten Anwendungsszenarien für PKI zwar immer noch klassischer Natur sind – wie TLS/SSL, Absicherung von VPN und privaten Netzwerken oder digitale Signaturen. Aber auch die regulatorische Landschaft und neue Anwendungen wie Cloud-basierte Dienste und IoT treiben die Einführung von PKI voran. So berichten IT-Sicherheitsexperten von einer steigenden Nachfrage nach PKI, die durch das regulatorische Umfeld (31 Prozent der Befragten, gegenüber 24 Prozent im Vorjahr) sowie durch BYOD und internes Gerätemanagement getrieben wird. Letzteres hat sich von 11 Prozent im Jahr 2021 auf 24 Prozent im Jahr 2022 mehr als verdoppelt.

Vernetzte CNC-Anlagen

Trend Micro veröffentlichte eine neue Studie zu Cyberrisiken für CNC-Maschinen. Durch Digitalisierungsbemühungen der Industrie 4.0 werden diese Anlagen zunehmend vernetzt, was sie zu einem attraktiven Ziel für Cyberangriffe macht. CNC-Maschinen (CNC = Computer Numerical Control) sind in zahlreichen Fabrikhallen zu finden und ermöglichen die Massenproduktion komplexer Produkte mit großer Präzision und Geschwindigkeit.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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