Security-Management immer komplexer


FireMon Report "State of the Firewall 2016" dokumentiert die Bedeutung von Firewalls für die Network Security
Firewalls bleiben auch im Angesicht disruptiver neuer Technologien wie der Cloud ein extrem wertvoller Teil der Network-Security-Infrastrukturen



Ab sofort ist der "State of the Firewall Report 2016" von FireMon, einer Anbieterin im Bereich Security-Management, verfügbar. Die zweite Ausgabe des jährlich erscheinenden Berichts basiert auf einer im November 2015 durchgeführten Umfrage unter rund 600 IT-Experten aus verschiedenen Unternehmen und Branchen.

Die Studie belegt, dass Firewalls nach wie vor eine Schlüsselkomponente moderner IT-Security-Infrastrukturen sind. Er dokumentiert aber auch, dass sich die Welt der Network Security stetig verändert. Sowohl innovative neue Architekturkonzepte wie SDN, Cloud oder Mikro-Segmentierung als auch die zunehmenden Verbreitung von NGFWs tragen maßgeblich zur Komplexität der Infrastrukturen bei. Klassische Firewall-Lösungen werden sich weiterentwickeln müssen, um auf Dauer zukunftssicher zu bleiben.

FireMon leitet aus den Umfrageergebnissen wesentliche Trends ab.

Firewalls bleiben auch im Angesicht disruptiver neuer Technologien wie der Cloud ein extrem wertvoller Teil der Network-Security-Infrastrukturen.

>> 91 Prozent der Befragten geben an, dass Firewalls nach wie vor zu den wichtigsten Komponenten in ihrer Security-Architektur zählen oder sogar an Bedeutung gewonnen haben.
>> Ebenso viele gehen davon aus, dass dies auch in den nächsten fünf Jahren der Fall sein wird.
>> Zwei Drittel der Befragten geben an, dass Firewalls für ihre eigenen Cloud Services von hoher oder sehr hoher Bedeutung sind. Dies entspricht gegenüber 2015 einer Zunahme um 10 Prozent.
>> Die Verwendung von NGFWs nimmt zu, was das Security Management immer komplexer macht.

NGFWs stellen mittlerweile mindestens 50 Prozent der Firewall-Infrastrukturen in beinahe der Hälfte der befragten Unternehmen dar. Im Jahr 2015 waren es noch 34 Prozent. Nur 6,7 Prozent der Unternehmen verwenden keine NGFWs.
Immer mehr IT-Verantwortliche nehmen Software Defined Networking als Schlüsseltechnologie wahr und sind sich über dessen Auswirkungen auf die Network Security im Klaren.

90 Prozent der Befragten geben an, dass sich SDN auf ihren Netzwerkbetrieb auswirkt oder auswirken wird.

"Aktuell drängen zahlreiche disruptive Technologien auf den Markt und verändern langsam, aber nachhaltig unsere Einstellung zur Firewall", erklärt Jody Brazil, Mitgründerin und Chief Product Strategy Officer bei FireMon. "SDN und Netzwerk-Virtualisierung machen Firewalls nicht überflüssig. Aber sie könnten über kurz oder lang den Weg für eine neue Art von Network Security bereiten. Wir sprechen hier allerdings von einer langfristigen Evolution und nicht von dem plötzlichen, revolutionären Umbruch, den einige Experten erwarten.

"Die IT entwickelt sich rasant weiter. Neue Themen wie Cloud und SDN verändern unsere Infrastrukturen grundlegend und zwingen uns damit, auch unsere Herangehensweise an die Security zu überdenken", so Ottavio Camponeschi, Vice President EMEA bei FireMon. "Wir sind überzeugt, dass Firewalls auch in der neuen Welt eine Schlüsselrolle spielen werden. Die große Herausforderung liegt darin, die zunehmend komplexen Infrastrukturen effizient und wirtschaftlich zu managen. Dedizierte Management-Plattformen, mit denen sich Abläufe vereinfachen und automatisieren lassen, gewinnen daher rasant an Bedeutung."

Hintergrund: Umfragemethodik
FireMon verteilte die Umfrage per E-Mail und über Soziale Netzwerke an bestehende und potentielle Kunden sowie an Partner aus dem ITK-Channel. Den Teilnehmern wurden 21 Fragen zu Firewall-Infrastruktur, Management-Herausforderungen und zum Einsatz und den Auswirkungen neuer Technologien wie NGFW, SDN und Cloud gestellt. Fast 600 Rückmeldungen gingen im Zeitraum von 22. Oktober bis 12. November 2015 ein.
(FireMon: ra)

eingetragen: 20.04.16
Home & Newsletterlauf: 13.05.16


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Meldungen: Studien

Fehlende Sachwerte hinter Krypto-Währungen

Nutzer in Deutschland scheinen sich nicht vom weltweiten Boom der Krypto-Währungen mitreißen. Sie sind eher auf Sicherheit bedacht – sowohl hinsichtlich ihrer Daten als auch ihres Geldes: 14 Prozent der Befragten schrecken zurück, weil Krypto-Währungen nicht mit materiellen Werten verknüpft sind. Weiterhin befürchten 13 Prozent die unerlaubte Nutzung und Verbreitung ihrer persönlichen Daten im Falle eines Cyberangriffs.

Cyberbewusstsein in der Führungsetage? Fehlanzeige

Ivanti hat die Ergebnisse der internationalen Studie "State of Security Preparedness 2023" veröffentlicht. Demnach sind deutsche Unternehmen nur bedingt in der Lage, Angriffe wirksam abzuwehren. Vor allem in den Bereichen Patch Management und der Absicherung gegen Angriffe über die Supply Chain gibt es größte Lücken. Für die Studie hat Ivanti weltweit 6.500 Mitarbeiter aus drei Funktionsebenen befragt, 1.050 davon aus Deutschland.

Cyberkriminelle haben leichtes Spiel

In puncto IT-Security haben Mitarbeitende in deutschen Unternehmen einen großen Nachholbedarf: Fast 34 Prozent haben nur geringe oder sehr geringe Kompetenzen und riskieren damit die Sicherheit ihrer Firma vor Cyberangriffen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert an, sodass IT-Verantwortliche im Zugzwang stehen, für Security Awareness zu sorgen. Das belegt die aktuelle Studie "Cybersicherheit in Zahlen" von G Data CyberDefense in Zusammenarbeit mit Statista und brand eins.

69 Prozent der KMU besitzen eine Cyberversicherung

Datto, ein Kaseya-Unternehmen und Anbieterin von cloudbasierter Software und Security-Lösungen, die speziell für Managed Service Provider (MSPs) entwickelt werden, hat seinen Lagebericht "2022 State of Ransomware Report" veröffentlicht. Grundlage des Reports sind die Aussagen von knapp 3.000 IT-Profis in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in acht Ländern (USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Niederlande, Australien, Neuseeland und Singapur).

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

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Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

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DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

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Fluch und Segen des Darkwebs

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