- Anzeige -


Unzureichende WLAN-Sicherheit ein Problem


Studie: WLAN-Netzwerk als schwächstes Glied in der Unternehmenssicherheit
Neun von zehn CIOs sorgen sich um den unzureichenden Schutz von WLAN-Systemen - Mehr als ein Drittel der Unternehmen verfügen über keine grundlegende WLAN-Sicherheit

(29.09.15) - Laut einer neuen Studie von Fortinet sind IT-Verantwortliche der Meinung, dass WLAN-Netzwerke das größte Sicherheitsrisiko für IT-Infrastrukturen darstellen. Beinahe die Hälfte (49 Prozent) der Befragten stufte WLAN-Netzwerke unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit als am gefährdetsten ein. In Deutschland liegt diese Zahl sogar bei 60 Prozent. Nur 29 Prozent schätzen das Kernnetzwerk so ein (24 Prozent in Deutschland).

Die Befragung von Fortinet hat zudem ergeben, dass die unzureichende WLAN-Sicherheit für nahezu alle (92 Prozent weltweit, 88 Prozent in Deutschland) der befragten CIOs ein Problem darstellt. Dieses Ergebnis ist nicht überraschend angesichts der Tatsache, dass zirka ein Drittel der WLAN-Unternehmensnetzwerke für Mitarbeiter nicht über die grundlegende Sicherheitsfunktion in Form einer Benutzerauthentifizierung verfügt.

Diese Ergebnisse sind aus einer unabhängigen Befragung von knapp 1.500 IT-Verantwortlichen hervorgegangen, die für Unternehmen auf der ganzen Welt mit mindestens 250 Mitarbeitern zuständig sind. Die Teilnehmer wurden über das Online-Panel des unabhängigen Marktforschungsunternehmens Lightspeed GMI ausfindig gemacht.

Andere interessante Ergebnisse der Befragung sind:

>> Für knapp die Hälfte der IT-Verantwortlichen stellt der Verlust von vertraulichen Unternehmens- und/oder Kundendaten das größte Risiko eines ungesicherten WLAN-Netzwerkes dar.

>> 72 Prozent verlassen sich beim Management der WLAN-Infrastruktur auf eine Cloud-Lösung (67 Prozent in Deutschland) und 88 Prozent der restlichen 33 Prozent werden in der Zukunft Cloud-Strategien für ihr WLAN-Netzwerk einsetzen.

>> Von den befragten IT-Verantwortlichen bieten 43 Prozent Gästen den Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk (35 Prozent in Deutschland), wovon wiederum 13 Prozent auf jegliche Kontrollen verzichten (9 Prozent in Deutschland).

WLAN-Netzwerke ein Sicherheitsrisiko
In der Befragung haben die meisten IT-Verantwortlichen (49 Prozent) WLAN-Netzwerke als eines der zwei größten Sicherheitsrisiken eingestuft (60 Prozent in Deutschland), was bedeutet, dass sie als das risikobehaftetste Infrastrukturelement angesehen werden. Mit gerade einmal 29 Prozent (24 Prozent in Deutschland) der IT-Verantwortlichen, die Kernnetzwerkstrukturen als hoch gefährdet eingestuft haben, werden WLAN-Netzwerke generell als wesentlich angreifbarer als diese eingeschätzt. Unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit werden Datenbanken (25 Prozent weltweit, 19 Prozent in Deutschland), Anwendungen (17 Prozent weltweit, 7 Prozent in Deutschland) und Speicher (11 Prozent weltweit und sogar 0 Prozent in Deutschland) als am wenigsten gefährdet eingeschätzt.

Zudem haben 37 Prozent der weltweit befragten IT-Verantwortlichen nicht einmal die grundlegendste Sicherheitsmaßnahme in Form einer Benutzerauthentifizierung eingerichtet (33 Prozent in Deutschland). Ein nicht unbedeutender Anteil der Unternehmen bezieht in seine WLAN-Strategien keine Firewall- (29 Prozent weltweit, 19 Prozent in Deutschland) und Antivirussicherheitsfunktionen (39 Prozent weltweit, 28 Prozent in Deutschland) ein.

Zu anderen Sicherheitsmaßnahmen, die als grundlegend für den Schutz der Infrastruktur eingeschätzt werden, gehören IPS (angewendet von 41 Prozent weltweit aber nur 25 Prozent in Deutschland), Anwendungskontrollen (37 Prozent weltweit, 32 Prozent in Deutschland) und URL-Filter (29 Prozent weltweit und 38 Prozent in Deutschland). Diese werden allerdings für noch weniger WLAN-Netzwerke eingesetzt.

Bei der Frage nach zukünftigen Sicherheitsstrategien für ihre WLAN-Netzwerke hat die Mehrheit der Befragten angegeben, dass sie sich weiterhin auf die üblichen Sicherheitsfunktionen konzentrieren werden Firewall & Authentifizierung. Gleichzeitig steigt der Bedarf nach mehr Sicherheit 23 Prozent (19 Prozent in Deutschland) legen großen Wert auf ergänzende Technologien wie IPS, Antivirusprogramme, Anwendungskontrollen und URL-Filter, um sich vor möglichst allen vorhanden Gefahren zu schützen.

Unzureichende WLAN-Sicherheit Grund zu großer Sorge
Von den befragten IT-Verantwortlichen machen sich 83 Prozent Sorgen darüber, dass die bestehenden Sicherheitsfunktionen für ihr WLAN-Netzwerk nicht ausreichend sein könnten (81 Prozent in Deutschland). Unter den CIOs war dies für 92 Prozent die größte Sorge (88 Prozent in Deutschland). Obwohl in der APAC-Region unter allen betrachteten Regionen die höchsten Sicherheitsstandards angewendet werden, machen sich die IT-Verantwortlichen dieser Länder am meisten Sorgen um die Sicherheit ihrer WLAN-Netzwerke. Insgesamt gaben 44 Prozent an, dass sie sich große Sorgen machten, während es in Nord- und Südamerika gerade einmal 30 Prozent und in der EMEA-Region nur 20 Prozent waren.

Die IT-Verantwortlichen äußerten insgesamt sehr unterschiedliches Vertrauen in die Sicherheit von WLAN-Netzwerken. China führt dabei mit 71 Prozent die Liste der "sehr Besorgten" an, während Japan mit 13 Prozent das Schlusslicht bildet.

Die Teilnehmer der zwei "besorgtesten" Länder, China und Indien, setzen durchschnittlich auch mehr Sicherheitsfunktionen als die Befragten der "sorglosesten" Länder Italien und Japan ein, was darauf schließen lässt, dass ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein auch zu einem höheren Besorgnisgrad führt.

Datenverlust als größtes Risiko
Die Frage nach den größten Risiken für ihr Unternehmen, die ein ungesichertes WLAN-Netzwerk birgt, beantworteten 48 Prozent der IT-Verantwortlichen mit dem Verlust von vertraulichen Unternehmens- und/oder Kundendaten. Diese Antwort wurde mit 56 Prozent am häufigsten in der APAC-Region gegeben, wohingegen es in Süd- und Nordamerika 45 Prozent und in der EMEA-Region 42 Prozent waren. In Deutschland liegt die Zahl bei 45 Prozent.

Das zweithöchste Risiko Industriespionage wurde von gerade einmal 22 Prozent der IT-Verantwortlichen angegeben (32 Prozent in Deutschland), gefolgt von Nichteinhaltung von gesetzlichen Vorgaben (13 Prozent weltweit, 11 Prozent in Deutschland) und Dienstunterbrechung und Imageschäden für das Unternehmen mit jeweils 9 Prozent (7 Prozent bzw. 5 Prozent in Deutschland).

Cloud-Management ist die neue Realität
WLAN-Controller vor Ort sind mit 28 Prozent weltweit und 33 Prozent in Deutschland die am wenigsten genutzte Managementform, woraus sich schließen lässt, dass die standortbasierte Kontrolle von WLAN-Infrastrukturen bald der Vergangenheit angehören wird.

Mit gerade einmal 12 Prozent der IT-Verantwortlichen, die sich in der Zukunft für solch ein kritisches Management nicht auf die Cloud verlassen würden, wird sich die Entwicklung hin zum Cloud-basierten Management auch weiterhin verstärken.

Von den Teilnehmern, die bereit sind, für das Management ihres WLAN-Netzwerks auf eine Cloud-Lösung zu setzen, würden 58 Prozent eine private Cloud-Infrastruktur bevorzugen (70 Prozent in Deutschland), während 42 Prozent einen Anbieter von Managed Services beauftragen würden (30 Prozent in Deutschland). Von den Unternehmen, die das Outsourcing in Betracht ziehen, würden das 14 Prozent nur tun, wenn sich die Server im selben Land wie ihr Unternehmen befinden. Immerhin 28 Prozent der Befragten sind bereit, das WLAN-Management über einen öffentlichen Cloud-Dienst unabhängig vom Serverstandort durchzuführen. In Deutschland liegt diese Zahl allerdings bei nur 16 Prozent.

Uneingeschränkter Gästezugang
Von den befragten IT-Verantwortlichen ermöglicht es fast die Hälfte (43 Prozent) ihren Gästen, auf das Unternehmensnetzwerk zuzugreifen (35 Prozent in Deutschland), und davon verzichten 13 Prozent sogar auf jegliche Kontrollen (9 Prozent in Deutschland).

Die am häufigsten verwendete Strategie, um Gästen den sicheren Zugriff auf das WLAN-Netzwerk des Unternehmens zu gewährleisten, ist die Bereitstellung eines vorübergehenden Benutzernamens und Passworts (46 Prozent weltweit, 54 Prozent in Deutschland) gefolgt von der Verwendung eines Captive Portals und den zugehörigen Anmeldedaten (36 Prozent weltweit, 34 Prozent in Deutschland).

"Die Ergebnisse der Befragung weisen darauf hin, dass die Sicherheit von WLAN-Netzen trotz der steigenden Mobilität für Unternehmen bis jetzt schlichtweg keine Priorität hatte", sagt Christian Vogt, Regional Director Germany bei Fortinet. "Mit kontinuierlichen technisch immer versierteren Angriffen, die sich verstärkt auf mehrere Zugangspunkte richten, und der steigenden Verbreitung von Cloud-Lösungen sollten Unternehmen dieses Risiko allerdings nicht mehr länger ignorieren."

"Das Gute ist, dass immer mehr IT-Verantwortliche sich der Bedeutung der Sicherheit von WLAN-Netzwerken für den Schutz von kritischen Geschäftsassets bewusst werden. Dennoch gibt es noch viel zu tun", so Vogt weiter. "IT-Abteilungen auf der ganzen Welt bemühen sich, die Notwendigkeit einer hohen Netzwerksicherheit mit allgegenwärtiger Konnektivität zu vereinbaren. Der Schutz von WLAN-Netzwerken muss als Bestandteil einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie betrachtet werden, um sowohl die Nutzer als auch alle Geräte, sei es über LAN oder WLAN, umfassend und durchgehend zu schützen." (Fortinet: ra)

Fortinet: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Studien

Wie sich Verbraucher vor Phishing schützen

KnowBe4, Anbieterin der weltweit größten Plattform für die Schulung des Sicherheitsbewusstseins und simuliertes Phishing, untersuchte die Schutzmaßnahmen und die Häufigkeit von verschiedenen Phishing-Arten. Die Umfrage, an der 180 Verbraucher aus Deutschland teilgenommen haben, zeigt, dass fast jeder schon mal von E-Mail Phishing betroffen war und die wenigsten von Vishing, also Phishing per Anruf. Dazu zählt zum Beispiel der sogenannte "Enkeltrick". So gut wie jeder, der einen E-Mail-Account hat, hat bereits Erfahrung mit Phishing gemacht. Kaufangebote, die zum schnellen Klick verleiten, aber auch falsche E-Mails, die angeblich von der eigenen Bank stammen oder Geldtransfer-Aufforderungen sind häufig Thema dieser Masche. Viele Computerbesitzer wissen jedoch nicht, dass Datenklau per E-Mail nicht die einzige Form dieser Angriffstechnik ist. Es gibt noch viele andere Versionen, beispielweise Vishing, ("Voice Phishing"), Smishing ("SMS Phishing"), Social Media Phishing und Webseite-Phishing (verseuchte Adware). Denn auch harmlos aussehende Anzeigen auf Webseiten können Fallen darstellen. Social Media Phishing zeigt sich in Form von Bots und Fake Shops, die angeklickt werden können oder häufig Links anbieten.

Remote Work: Sicherheitsbedenken bleiben bestehen

Bitglass hat ihren diesjährigen "Remote Workforce Security Report" veröffentlicht. In einer Umfrage gaben IT-und Securityprofis Auskunft darüber, welche Auswirkungen das Arbeiten im Homeoffice im vergangenen Jahr auf die Datensicherheit gehabt hat. Bei der Mehrheit der Unternehmen (57 Prozent) sind nach einem Jahr noch drei Viertel der Beschäftigten im Homeoffice tätig. Eine überwältigende Mehrheit der Unternehmen, nämlich 90 Prozent, gab an, diesen hohen Homeoffice-Anteil aufgrund der höheren Produktivität auch in Zukunft beibehalten zu wollen. Zudem planen 53 Prozent der Unternehmen, bestimmte Positionen nach dem Ende der Covid-Krise dauerhaft ins Homeoffice verlegen zu wollen – eine deutliche Steigerung gegenüber dem Anfang der Pandemie, wo es noch 33 Prozent waren.

Wahrnehmungslücke zwischen IT- und OT-Cybersecurity

Trend Micro meldet Sicherheitsvorfälle in den Smart Factories der meisten Produktionsunternehmen (61 Prozent). Letztere haben Schwierigkeiten, die für ein effektives Management von Cyberrisiken erforderlichen Technologien einzusetzen. Trend Micro beauftragte das unabhängige Marktforschungsinstitut Vanson Bourne mit der Durchführung einer Online-Umfrage unter 500 IT- und OT-Fachleuten in den USA, Deutschland und Japan. Daraus ging hervor, dass mehr als drei Fünftel (61 Prozent) der produzierenden Unternehmen bereits Erfahrungen mit Cybervorfällen machten, von denen die meisten (75 Prozent) zu Systemausfällen führten. Mehr als zwei Fünftel (43 Prozent) gaben an, dass die Ausfälle länger als vier Tage andauerten. "Weltweit verdoppeln Fertigungsunternehmen ihre Bemühungen hinsichtlich der digitalen Transformation mit dem Ziel Smart-Factory-Innovationen voranzutreiben. Durch die Wahrnehmungslücke zwischen IT- und OT-Cybersecurity kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen Mensch, Prozess und Technologie und das gibt Cyberkriminellen die Chance für einen Angriff", sagt Udo Schneider, IoT Security Evangelist Europe bei Trend Micro. "Aus diesem Grund hat Trend Micro IT- und OT-Intelligenz integriert und bietet eine den Shopfloor bis hin zur Office-IT umfassende Lösung. Wir unterstützen Smart-Factory-Betreiber dabei, in Besitz von Transparenz und kontinuierlicher Kontrolle zu sein."

Umfrage: Auswirkungen der Pandemie

Eine aktuelle, international durchgeführte Umfrage von A10 Networks offenbart diverse Anpassungen in der Strategie von Kommunikationsdienstleistern aus Deutschland und dem EMEA-Raum. Durch den besonderen Fokus auf die Auswirkungen höherer Netzwerkauslastungen aufgrund der Corona-Pandemie gewinnen die Untersuchungsergebnisse zusätzlich an Relevanz und zeigen die strategische Ausrichtung führender Telekommunikationsdienstleister für die kommenden Jahre auf. Die Ergebnisse verdeutlichen die Schwachstellen einer immer komplexer und vielfältiger werdenden Kommunikationslandschaft. Darüber hinaus wird durch die Erkenntnisse der Untersuchung auch klar, dass das Thema Cybersecurity weiter in den Fokus von Entscheidern und Verantwortlichen rückt und zunehmend an Relevanz gewinnt. Über 1.200 Teilnehmer aus fünf Ländern und Regionen, darunter Deutschland, Großbritannien und Frankreich, beantworteten im Rahmen der Studie Fragen zu essenziellen Herausforderungen auf den Gebieten Cybersecurity, Multi-Cloud-Management sowie Fernarbeit. Daneben wurde auch ihre Einschätzung hinsichtlich einer Rückkehr zur Normalität eruiert und Pläne zu aktuellen Investitionsabsichten genauer untersucht.

Absicherung von Remote Work

Die meisten Unternehmen werden nach Corona nicht zu ihren früheren Arbeitsmodellen zurückkehren und ihren Mitarbeitern weiterhin eine Arbeit im Homeoffice ermöglichen. Da dessen Einführung im vergangenen Jahr aber so schnell erfolgen musste, stehen sie weiterhin vor enormen Security-Herausforderungen. NTT erklärt, welche das sind. Während in der Politik lange über ein Recht auf Heimarbeit diskutiert wurde, haben viele Unternehmen die Entscheidung für sich bereits gefällt – mehr als die Hälfte will Untersuchungen von NTT zufolge nach der Pandemie nicht zu ihren früheren Arbeitsmodellen zurückkehren. Auf sie steigt nun der Druck, ihre Security-Prozesse und Sicherheitstools dauerhaft für Remote Work fit zu machen. Im vergangenen Jahr blieben diese Anpassungen oft aus, weil Unternehmen vollauf damit ausgelastet waren, ihren Mitarbeitern überhaupt erst eine Arbeit außerhalb des Büros zu ermöglichen.

- Anzeigen -

Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

Hier erfahren Sie mehr

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

- Anzeige -

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.