Isolierte, statische IT-Sicherheit bietet keinen Schutz

Über 60 Prozent der Cyber-Sicherheitsexperten in Deutschland fühlen sich machtlos gegenüber Cyber-Gefahren

Trellix-Studie zeigt: Sicherheitsverantwortliche müssen besser ausgestattet werden, um Angriffe in Echtzeit erkennen und abwehren zu können



Trellix deckt in ihrer aktuellen Studie auf, welche Folgen "silobasierte" Sicherheitsmodelle, IT-Sicherheitsschwachstellen und die zunehmende Verunsicherung von SecOps-Teams aufgrund mangelhafter Ausstattung haben. Die Umfrage unter 9.000 Cyber-Sicherheitsexperten untersucht zudem die zukünftigen IT-Sicherheits- und Technologieentwicklungen, durch die sich der SecOps-Bereich grundlegend verändern wird. So beschreiben 89 Prozent der Befragten weltweit ihr derzeitiges Sicherheitsmodell als "silobasiert". Entsprechend wollen drei Viertel (73 Prozent) in moderne Lösungen wie XDR (Extended Detection and Response) investieren, um auf einen integrierten Sicherheitsansatz umzustellen. Betrachtet man nur die Ergebnisse für Deutschland sind die Zahlen teils noch höher. Unter den 500 befragten deutschen Cyber-Sicherheitsexperten sehen 92 Prozent ihr aktuelles Sicherheitsmodell als "silobasiert". 84 Prozent haben vor, ihr Budget modernen Lösungen wie XDR zuzuordnen.

"Diese Studie zeigt, wie prekär die Situation für Cyber-Sicherheitsexperten derzeit ist", erklärt Aparna Rayasam, Chief Product Officer bei Trellix. "Anstatt sich auf traditionelle Lösungen zu verlassen, die die Komplexität erhöhen, sollten Unternehmen ihre Sicherheitsabläufe mit einer flexiblen, intelligenten Sicherheitsplattform umgestalten, die Sicherheitstools konsolidiert und so Bedrohungen schneller beseitigt."

Mehr Integration bei der Cyber-Sicherheit. Nur 11 Prozent der Unternehmen weltweit verfolgen eine vollständig integrierte Sicherheitsstrategie; weitere 20 Prozent sind dabei, sich von ihrem bisherigen Silo-Modell zu lösen. Zudem zeigt die Studie auch, dass 61 Prozent der Cyber-Sicherheitsexperten mit mehr als zehn verschiedenen Tools oder Lösungen arbeiten, 5 Prozent von ihnen müssen gar 20 oder mehr Tools beherrschen.

Isolierte Lösungen wirken wie ein Hemmschuh. Sechs von zehn Befragten (60 Prozent) beklagen, dass ihre SecOps-Teams mit den aktuellen Sicherheits-Tools nicht effizient arbeiten können. Ein Drittel (34 Prozent) gibt zu, im Kampf gegen die Cyber-Kriminalität durch "blinde Flecken" behindert zu werden.

Die Ergebnisse für Deutschland:

Deutsche Unternehmen liegen im weltweiten Vergleich sogar bei der Integration der Cyber-Sicherheit noch weiter hinten. Nur 8 Prozent agieren bereits mit einer vollständig integrierten Sicherheitslösung. Lediglich weitere 14 Prozent sind dabei, das aktuelle Silo-Modell hinter sich zu lassen.

Über die Hälfte (64 Prozent) der befragten deutschen Cyber-Experten stimmen zu, dass ein effizientes Arbeiten mit den aktuellen Sicherheits-Tools nicht möglich ist. Damit ordnen sie sich dem globalen Wert ein. Allerdings stimmen nur 26 Prozent der Annahme zu, dass "blinde Flecken" die Sicherheit beeinflussen.

Mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Nur 36 Prozent der weltweit befragten Experten haben "großes Vertrauen" in die Fähigkeit ihres Unternehmens, sich schnell auf neue Bedrohungen einstellen zu können. 60 Prozent bekennen hingegen, dass sich die Bedrohungslage so schnell ändert, dass sie damit kaum noch Schritt halten können.

Im Schnitt kommt es in den befragten Unternehmen weltweit zu 51 sicherheitsrelevanten Vorkommnissen pro Tag. Mehr als ein Drittel der Sicherheitsexperten (36 Prozent) muss sich täglich mit 50 bis 200 solcher Ereignisse auseinandersetzen. Fast die Hälfte (46 Prozent) räumt ein, "von einem endlosen Strom an Cyber-Attacken überschwemmt zu werden", und bezeichnet dies als eine der wichtigsten Ursachen für Frust am Arbeitsplatz. 20 Prozent der Befragten erklären, dass es ihnen "nie" oder "nur selten" gelingt, Sicherheitsgefahren zu priorisieren und schnell darauf zu reagieren.

Die Ergebnisse für Deutschland:

In Deutschland ist das Vertrauen in das eigene Unternehmen, sich schnell auf neue Bedrohungen einstellen zu können, mit 46 Prozent etwas stärker als auf globaler Ebene. Gleichzeitig gaben in Deutschland mehr Cyber-Experten an, mit der Bedrohungslage kaum noch Schritt halten zu können (67 Prozent).

Die Anzahl der sicherheitsrelevanten Vorkommnisse pro Tag spiegeln den globalen Wert wider. Rund 43 Prozent der Befragten gaben an, sich täglich mit 50 bis 200 Ereignissen zu beschäftigen. 49 Prozent bezeichnen den "Strom an Cyber-Attacken" als einer der Hauptursachen für Frust am Arbeitsplatz.

Etwas zuversichtlicher zeigen sich die deutschen Sicherheitsexperten bei der Priorisierung und Reaktionszeit bei Cyber-Gefahren. Lediglich 16 Prozent gaben an, dass es ihnen "nie" oder "nur selten" gelingt, diese zu priorisieren und schnell darauf zu reagieren.

Schutz der Bottom Line. 84 Prozent der Umfrageteilnehmer weltweit gaben an, dass ihr Unternehmen aufgrund von Sicherheitsproblemen in den vergangenen zwölf Monaten bis zu 10 Prozent an Umsatz einbüßen mussten. Bei mittelgroßen Unternehmen mit einem Umsatz von 50 bis 100 Mio. USD beträgt der Verlust durchschnittlich 8 Prozent, während Großunternehmen (Umsatz: 10 bis 25 Mrd. USD) 5 Prozent weniger Ertrag verzeichneten. In Zahlen entspricht dies einem Einnahmeverlust von 500 Mio. bis 1,25 Mrd. USD.

In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild. 87 Prozent schätzen, dass ihr Unternehmen in den letzten 12 Monaten bis zu 10 Prozent Umsatzeinbußen aufgrund von Sicherheitsproblemen zu verzeichnen hatte.

XDR: eine Revolution der Cyber-Sicherheit. Rund ein Viertel (23 Prozent) der befragten Experten weltweit hat XDR bereits im Unternehmen eingeführt, weitere 42 Prozent gehen von einer Implementierung in den nächsten 12 bis 18 Monaten aus. Zu den geplanten zusätzlichen Technologien gehören Network Detection & Response (NDR) (39 Prozent), Endpoint Detection & Response (EDR) (38Prozent) sowie Breach & Attack Simulations (BAS) (37 Prozent).

Auch hier ordnet sich Deutschland in den globalen Durchschnitt ein. Ein Viertel (24 Prozent) der Experten sagt aus, dass ihr Unternehmen bereits mit XDR arbeitet, während 44 Prozent die Implementierung in den nächsten 12 bis 18 Monaten planen. Unter die geplanten zusätzlichen Technologien fallen Network Detection & Response (NDR) (38 Prozent), Endpoint Detection & Response (EDR) (42 Prozent) und Breach & Attack Simulations (BAS) (41 Prozent).

Andreas Groß, Senior Manager Presales bei Trellix, zu den deutschen Ergebnissen: "Eine isolierte, statische IT-Sicherheit bietet gegen die dynamischen Bedrohungen von heute keinen effizienten Schutz mehr. Wie unsere Umfrage zeigt, haben Cyber-Experten in Deutschland erkannt, dass sie nur mit einer umfassenden IT-Sicherheitsstrategie eine widerstandsfähige Organisation aufbauen können. Durch die Konsolidierung all ihrer Sicherheitslösungen in eine vernetzte XDR-Architektur verbessern Unternehmen ihre Erkennungs-, Reaktions- und Schutzmöglichkeiten. Mit diesem Ansatz können Sicherheitsteams das Vertrauen zurückgewinnen und das Unternehmen vor Cyber-Angriffen in einer stetig komplexer werdenden Bedrohungslandschaft bestmöglich schützen."

Methodik

Für die auf Marktforschungen von Coleman Parkes beruhende Studie wurden 9.000 Cybersecurity-Entscheider aus Unternehmen mit mindestens 500 Beschäftigten aus 15 Märkten befragt: Australien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Singapur, Südafrika, Vereinigte Arabische Emirate sowie USA.

(Tellix: ra)

eingetragen: 21.10.22
Newsletterlauf: 24.01.23

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Meldungen: Tipps & Hinweise

Netcat-Skript für eine Backdoor

Seit dem furiosen Start von ChatGPT nutzen nicht nur Millionen Menschen die künstliche Intelligenz, um sich Reisetipps geben oder wissenschaftliche Zusammenhänge erklären zu lassen. Auch Sicherheitsforscher und Cyberkriminelle versuchen auszuloten, wie sich das Tool für Cyberangriffe nutzen lassen kann.

Cybersicherheit und Datenschutz

Seit Jahren unterstützt die internationale ISO/IEC 27000-Normenwelt Unternehmen darin, Informationssicherheit effizient und ganzheitlich zu handhaben und Informationssicherheitsrisiken zu reduzieren. Vor Kurzem ist nun Bewegung in diese Normenfamilie gekommen: 2022 hat die International Accreditation Forum (IAF) zunächst die ISO 27002 und im Oktober dann auch die ISO 27001 überarbeitet und in allen Bereichen an die aktuelle Bedrohungslage angepasst.

Wie wäre es mit einem Passwort-Manager?

Passwörter gibt es in der hoch digitalisierten Welt für jedes und alles. Und viele gehen trotz der wachsenden Cyber- und Datenschutzgefahren immer noch lax mit ihren Passwörtern um – sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld. Laut einer aktuellen Studie von Keeper Security überlassen es 31 Prozent der deutschen Unternehmen ihren Mitarbeitern, die Passwörter selbst zu wählen und nur 51 Prozent geben zumindest eine Anleitung für gute Passwörter– eine Praxis, die es Cyberkriminellen sehr leicht macht, ihren Weg ins Unternehmen zu finden.

Cyberattacken mit Verschlüsselungstrojanern

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schlägt Alarm und bewertet die Sicherheitslage im aktuellen Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland als besorgniserregend. Insbesondere die Schäden durch Ransomware-Attacken sind laut dem Digitalverband Bitkom e.V. seit 2019 um 358 Prozent angestiegen und treffen heute Betriebe aller Branchen und Größen.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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