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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
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KI- und ML-Lösung in Produktionsprozessen

Umfrage: Der Bedarf an KI und Machine Learning steigt, Fachkräfte bleiben Mangelware

Eine neue Studie von Rackspace Technology zeigt, für fast Dreiviertel aller Unternehmen (71 Prozent) sind KI und Machine Learning eine hohe Priorität im Jahr 2022 - Acht von zehn Unternehmen sind allerdings auf der Suche nach entsprechenden Fachkräften



Eine neue Studie von Rackspace Technology hat ergeben, dass die wachsende Nachfrage nach maßgeschneiderten Lösungen für künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) den Fachkräftemangel intensiviert. Die Mehrheit der IT-Führungskräfte gibt an, dass ihre Unternehmen beabsichtigen, KI- und ML-Lösungen von Grund auf zu entwickeln (60 Prozent), während nur sieben Prozent sich für Lösungen von der Stange entscheiden.

Dies steigert die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitenden – 81 Prozent der IT-Führungskräfte aus Deutschland sind aktiv auf der Suche nach Experten mit KI- und ML-Kenntnissen. Bei der Frage, welche Fähigkeiten am schwierigsten auf dem Markt zu finden sind, nannten die Befragten Spezialisten für ML und Collaborative-Robotics, dicht gefolgt von Fachkräften für prädiktive Modellierung und Deep Learning.

Knapp ein Drittel der Unternehmen (32 Prozent) gibt an, dass fehlende Kompetenzen zu Problemen bei der Nutzung der Ergebnisse von KI- und ML-Programmen geführt haben. IT-Führungskräfte haben festgestellt, dass sie Teammitglieder in den Bereichen KI- und ML-Programmierung als auch im Softwaredesign (57 Prozent), der Datenqualitätsanalyse (57 Prozent) sowie der Deep-Learning-Expertise (50 Prozent) weiterbilden müssen.

Die Mehrheit (65 Prozent) der IT-Führungskräfte besagt, dass KI und ML Teil ihrer aktuellen Geschäftsstrategie sind. Ein Großteil der Unternehmen (66 Prozent) hat bereits erhebliche Vorteile aus KI und ML für ihre Geschäfte gezogen. So verzeichneten sie positive Auswirkungen auf den Umsatz (65 Prozent), Kostensenkungen (67 Prozent), den Ruf der Marke (65 Prozent) und die Markenbekanntheit (73 Prozent).

Mehr als ein Drittel der Unternehmen (38 Prozent) befindet sich nun in einer Phase, in der KI- und ML-Modelle in einer Machbarkeitsstudie oder einem Pilotprojekt implementiert werden. Bei weiteren 34 Prozent steigt die Zahl dieser Projekte bereits – sie sind schon dabei, effizient zu skalieren. Rund 28 Prozent haben ihr Pilotprojekt abgeschlossen und implementieren eine KI- und ML-Lösung in ihre Produktionsprozesse. Um das Potenzial der Technologie weiter auszuschöpfen, investieren IT-Verantwortliche einen größeren Teil ihrer IT-Budgets in KI- und ML-Programme. 89 Prozent der Unternehmen aus Deutschland werden im Jahr 2022 mehr als sechs Prozent ihres jährlichen IT-Budgets für diese Initiativen aufwenden – ein Anstieg um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

"Viele Unternehmen erreichen die nächste Stufe ihrer KI- und ML-Implementierungen, um einen echten Return on Investment zu erzielen. Dies spiegelt sich in der stärkeren Rolle wider, die KI in Geschäfts- und IT-Strategien spielt. Diese Verschiebung bedeutet jedoch, dass der Einsatz von KI nicht länger ein Wettbewerbsvorteil ist. Der Mangel an Investitionen in KI ist zu einem erheblichen Wettbewerbsnachteil geworden", erklärt Simon Bennett, CTO EMEA bei Rackspace Technology. "Um das Verständnis für KI und ML zu verbessern, investieren viele Führungskräfte in interne Weiterbildungsprogramme. Unternehmen sollten jedoch nicht nur darauf achten, welche speziellen Fähigkeiten sie in ihre Organisation aufnehmen können, die sowohl teuer als auch schwer zu beschaffen sein können, sondern auch prüfen, wo vertrauenswürdige Partner Fachwissen und Erfahrung anbieten können, um Initiativen anzustoßen, die immer häufiger und wichtiger werden."

Methodologie

Die Studie wurde von Coleman Parkes Research im Dezember 2021 durchgeführt. Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von 1.870 IT-Entscheidungsträgern aus den Bereichen Regierung/öffentlicher Sektor, Energiesektor, Gesundheitswesen, Pharma und Biomedizin, Finanz- und Unternehmensdienstleistungen, Fertigung und Logistik, Einzelhandel, Medien und Unterhaltung sowie Gastgewerbe und Reisebranche.

(Rackspace Technology: ra)

eingetragen: 22.02.22
Newsletterlauf: 19.04.22

Rackspace Technology: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

Meilenstein in der Entwicklung von Arctic Wolf

Arctic Wolf, Unternehmen im Bereich Security Operations, gibt den Abschluss ihrer Wandelanleihe im Gesamtwert von 401 Millionen Dollar bekannt. Geleitet wurden die Verhandlungen von Owl Rock, einer Abteilung von Blue Owl Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren einschließlich Viking Global Investors, dem Ontario Teachers' Pension Plan und Neuberger Berman, LLC.

Ein deutlich erweitertes Vertriebsgebiet

Die Infinigate Group, europäischer Value-Added Distributor (VAD) für Cybersecurity-Lösungen, gab die Übernahme des im Mittleren Osten marktführenden VAD Starlink bekannt. Der in Dubai beheimatete Distributor ist in den Bereichen Cybersecurity, sowie sichere Cloud- und Netzwerklösungen der Branchenprimus in der Region Mittlerer Osten und Afrika (MEA).

Cyber-Restrisiken auslagern können

Die Nachrichten über Cyber-Attacken sind mittlerweile allgegenwärtig und haben auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu einer Sensibilisierung für den Bereich Informationssicherheit beigetragen. In vielen Fällen reagieren Unternehmen mit einem hohen Maß an technischen IT-Sicherheitsmaßnahmen – ohne jedoch die eigentlichen Risiken und deren Auswirkungen auf das Unternehmen zu kennen.

vxIntel-Team wird Teil der Arctic Wolf Labs

Arctic Wolf, Anbieterin von Security Operations, gibt die Übernahme von vxlntel, Anbieterin von Cyber Threat Intelligence bekannt. Die Malware Intelligence Plattform von vxIntel analysiert derzeit über 500.000 Dateien pro Tag und über 10 Terabyte Daten pro Monat aus über 100 globalen Datenquellen. Der enorme Umfang der Plattform hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen eine der größten Malware-Datenbanken der Welt aufgebaut und sich zu einer wichtigen Threat-Intelligence-Quelle für Organisationen, Regierungsbehörden und führenden Cybersicherheitsunternehmen auf der ganzen Welt entwickelt hat.

Daten schützen und Business Continuity absichern

Rubrik, Unternehmen für Zero Trust Data Security, gibt die Überschreitung seines jährlich wiederkehrenden Umsatzes (ARR) aus Software-Abonnements von bisher 400 Millionen USD bekannt – im Jahresvergleich stieg dieser um über 100 Prozent. Zudem hat Rubrik eine Netto-Dollar-Bindungsrate von mehr als 140 Prozent erreicht – ein Zeichen für die starke Bindung und das Wachstum von Rubrik.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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