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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
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Sechs vernetzte Geräte pro Haushalt

Studie: Wandel des digitalen Alltags erfordert neue Cyber-Sicherheit für Verbraucher

Online-Banking und Online-Shopping auf dem Vormarsch unter deutschen Verbrauchern - Jeder dritte Deutsche fühlt sich machtlos gegenüber Cyber-Kriminellen



McAfee gab die Ergebnisse ihrer neuen Studie "2021 Consumer Security Mindset Report" bekannt, die das Online-Verhalten und Sicherheitsbewusstsein von deutschen Verbrauchern untersuchte. Die Studie zeigt auf, dass viele Deutsche aufgrund der Pandemie einen Großteil ihrer Aktivitäten und sozialen Interaktionen in die digitale Welt verlegt haben und auch zukünftig planen digital zu bleiben – unabhängig von Einschränkungen im Rahmen der Pandemie.

So planen drei Viertel der Deutschen, dass sie das Shoppen auch nach dem Lockdown im Internet erledigen werden. Gleichermaßen gaben 75 Prozent an, dass sie Online-Banking auch in Zukunft dem persönlichen Besuch in der Bank vorziehen und 52 Prozent werden auch nach Aufhebung der Kontaktbeschränkungen ihre soziale Interaktion weiterhin im digitalen Raum, beispielsweise per Video-Call, gestalten.

Durch diesen Wandel hin zu einem digitalen Alltag, in dem der Austausch persönlicher Daten online stattfindet, werden Verbraucher für Cyber-Kriminelle allerdings zu einem besonders attraktiven Ziel. Immerhin sind sich 75 Prozent der Befragten darüber im Klaren und gaben an, dass sie sich um die Sicherheit ihrer Geräte sorgen. Besorgniserregend ist allerdings, dass jeder Dritte nicht das Gefühl hat, sich ausreichend gegen Cyber-Angriffe schützen zu können.

Sechs vernetzte Geräte pro Haushalt

McAfee konnte herausfinden, dass deutsche Haushalte mittlerweile im Schnitt über sechs unterschiedliche Geräte verfügen, die alle mit dem Internet verbunden sind. Mehr Online-Aktivitäten und Datenaustausch von Verbrauchern bedeutet schlussendlich aber eine größere Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle und Online-Betrüger. Dabei machen sich die Deutschen laut der Studie um ihre Banking- und Kreditkartendetails die meisten Sorgen: knapp 60 Prozent haben Angst davor, dass ihre finanziellen Daten in die Hände von Cyber-Kriminelle gelangen. Weitere 55 Prozent befürchten außerdem, dass private Informationen, wie Geburtsdaten oder Wohnadressen abgegriffen werden könnten und mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) sorgen sich um das Kompromittieren ihrer Social Media Accounts.

"Der erste Schritt zu einer besseren Sicherheit ist ein Bewusstsein für entsprechende Maßnahmen zu entwickeln, denn Verbraucher können einiges für ihre Online-Sicherheit tun", so Terry Hicks, Consumer Executive Vice President bei McAfee. "Es ist immer besser einem Problem vorzubeugen, als eines lösen zu müssen. Cyber-Sicherheit ist etwas woran Verbraucher ununterbrochen arbeiten sollten – angefangen bei der Auswahl von mobilen Apps, über Webseiten auf die wir klicken, bis hin zu E-Mails, die wir öffnen. Nutzer müssen bei sämtlichen Online-Aktivitäten eine gewisse Achtsamkeit entwickeln. Nur dann können sie ihre Privatsphäre, ihre Identität und ihre Daten ausreichend schützen."

Wie schützen sich die Deutschen?

71 Prozent der Befragten wünschen sich mehr digitale Innovation bei Zugang zu Dienstleistungen und Produkten, darunter die Bereiche Medizin und Gesundheit, Shopping und Banking. Die Offenheit für den digitalen Wandel ist also da. Wie steht es aber um das Sicherheitsbewusstsein der deutschen Verbraucher? Weniger als die Hälfte (45 Prozent) der Befragten haben Sicherheitslösungen auf ihren Geräten installiert, wobei 41 Prozent der Verbraucher, die keine Sicherheitssoftware einsetzen, sich persönlich nicht gefährdet fühlen.

Auch beim Thema Software-Updates gibt es noch Verbesserungsbedarf: 21 Prozent gaben an, dass sie nie prüfen ob ihre Software auf dem neuesten Stand ist. Die größte Diskrepanz zwischen gesteigerter Nutzung digitaler Services und Sicherheitsbewusstsein lässt sich in der Altersgruppe der 55 bis 74-jährigen feststellen. Während 44 Prozent der Deutschen dieser Altersgruppe ihre Einkäufe und sonstige Transaktionen nun öfter im Internet abwickeln, haben 62 Prozent dabei keine Sicherheitslösung im Einsatz. Wie viel sind ihre persönlichen Daten im Internet wert? Darüber haben sich drei Viertel dieser Altersgruppe noch nie Gedanken gemacht.

Mit ein paar einfachen Maßnahmen können sich Verbraucher aber bereits gut schützen. Hier sind die wichtigsten Sicherheitstipps:

>> Multi-Faktor-Authentifizierung: Doppelt hält besser. Durch mehrfache Sicherheitsprüfungen von Nutzern und Accounts können private Daten und Informationen besser geschützt werden.

>> Vorsicht bei öffentlichem WiFi: Falls Sie Ihre Online-Geschäfte in einer öffentlichen WiFi-Verbindungen erledigen müssen, nutzen Sie immer ein Virtual Private Network (VPN), wie zum Beispiel Safe Connect von McAfee, um ihre Internetverbindung so sicher wie möglich zu gestalten.

>> Abgesichertes Surfen: Wer viel im Internet unterwegs ist, stößt früher oder später auf Malware oder Phishing-Seiten, die bösartige Links enthalten. Um sich dagegen zu schützen, empfiehlt es sich bestimmte Sicherheitslösungen einzusetzen. Hier helfen Tools wie der McAfee WebAdvisor.

Weitere Informationen finden Sie im Blogpost.

Methodologie:

Für die Umfrage unter 1.000 deutschen Verbrauchern beauftragte McAfee das unabhängige Marktforschungsinstitut MSI-ACI. Alle Teilnehmer waren über 18 Jahre alt und wurden im Zeitraum zwischen dem 11. und 23. Dezember 2020 befragt.

(McAfee: ra)

eingetragen: 21.02.21
Newsletterlauf: 31.03.21

McAfee: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

Meldungen: Studien

Unbefugter Zugriff und Shadow-IT

Ehemalige Mitarbeiter können ein zusätzliches IT-Sicherheitsrisiko für den Mittelstand in Deutschland darstellen, wie der aktuelle "Kaspersky SMB Cyber Resilience Report" zeigt. Denn nur 41 Prozent aller befragten Unternehmensverantwortlichen können ausschließen, dass ehemalige Mitarbeiter noch Zugriff auf in der Cloud gespeicherte Unternehmensdaten haben, und nur 46 Prozent sind sich sicher, dass Ex-Mitarbeiter die Accounts im Unternehmen auch wirklich nicht mehr nutzen können.

Sicherheitsrisiken der Fernarbeit

Infolge der permanenten Veränderung der Arbeitswelt in den letzten zwei Jahren ist zu beobachten, dass notwendige Veränderungen im Bereich der Sicherheit umgesetzt wurden. Die Kontrolle des Zugriffs auf Anwendungen, Daten und Systeme ist ein immer wichtigerer Aspekt der Absicherung jeder Umgebung und des Schutzes vor internen und externen Bedrohungen.

Security als Priorität

57 Prozent der befragten IT-Entscheider in Deutschland wollen Finanzhilfen, die sie im Rahmen des Aufbau- und Resilienzplans der EU erhalten, in die Sicherheit investieren. So lautet ein zentrales Ergebnis einer neuen Untersuchung von CyberArk.

PoS-Malware ist am weitesten verbreitet

Nach einem starken Pandemie-bedingten Rückgang nehmen nun Angriffe auf Geldautomaten und PoS-Terminals wieder deutlich zu, wie aktuelle Kaspersky-Analysen zeigen. So sind ATM/PoS-Malware-Infizierungen in den Jahren 2020 auf 2021 um 39 Prozent gestiegen. In den ersten acht Monaten dieses Jahres 2022 um 19 Prozent gegenüber des Vergleichszeitraums 2020. HydraPoS und AbbadonPoS sind dabei die am weitesten verbreiteten Malware-Familien im laufenden Jahr.

60 Prozent der Angriffe durch Phishing-Versuche

Der Ransomware-Report 2022, für den von der Cybersecurity-Spezialistin Hornetsecurity über 2.000 IT-Führungskräfte befragt wurden, zeigt, dass bereits 24 Prozent der Unternehmen Opfer eines Ransomware-Angriffs waren. Im Vergleich zum letzten Jahr stieg diese Zahl damit um drei Prozentpunkte. Zudem fand jeder fünfte Angriff (20 Prozent) im letzten Jahr statt – ein klares Indiz dafür, dass Cyberangriffe immer häufiger vorkommen.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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