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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
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Verhaltensbiometrie bietet besseren Datenschutz

Studie: Verhaltensbiometrie bietet besseren Datenschutz, der konform mit strengen Regulierungen ist

Der neue Bericht des Biometrie-Experten Goode Intelligence stützt sich auf Erkenntnisse von BehavioSec und der Anwaltskanzlei Osborne Clarke, und zeigt auf, wie verhaltensbiometrische Technologie erfolgreich in Übereinstimmung mit der DSGVO, CCPA und anderen Vorschriften implementiert werden kann



BehavioSec veröffentlichte eine neue Untersuchung, die zeigt, wie verhaltensbiometrische Daten transparent, mit klarem Nutzen und in Übereinstimmung mit den umfassenden Datenschutzgesetzen eingesetzt werden können. Dazu gehören Maßnahmen wie die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die PSD2/SCA der Europäischen Kommission und ihr Open-Banking-Mandat, der California Consumer Privacy Act (CCPA) und ähnliche Anforderungen von in anderen Regionen vorgeschlagenen Regelungen.

Um den sicheren Einsatz von Verhaltensbiometrie in einer Zeit zu validieren, in der die Schlagzeilen voll von Missbrauchsvorwürfen über Technologien wie Gesichtserkennung und "Deep Fake"-Simulationen sind, hat BehavioSec den Bericht "2021 Global Data Privacy Regulation of Physical & Behavioral Biometrics" des angesehenen Branchenforschungsunternehmens Goode Intelligence gesponsert. In der Studie untersucht Chefanalyst Alan Goode die Relevanz aktueller und geplanter globaler Datenschutzgesetze für die erfolgreiche und gesetzeskonforme Einführung biometrischer Technologien zur Authentifizierung und Identitätsüberprüfung.

Der Bericht geht auf die wichtigsten Fragen ein, die sich Unternehmen und Verbraucher stellen:

>> Welchen Einfluss hat die nächste Welle von verhaltensbasierten Technologien auf Unternehmen?

>> Wie wirken sich diese Technologien auf unser empfindliches Gleichgewicht zwischen Sicherheit, Datenschutz und Regulierung aus?

>> Sind die Technologien von den bestehenden und vorgeschlagenen Vorschriften abgedeckt?

>> Werden verhaltensbasierte Technologien die Situation verschlechtern – oder verbessern?

Die Studie stützt sich auf den Input von Kunden globaler Banken sowie umfangreiche Recherchen und Rechtsgutachten von Anwälten der internationalen Anwaltskanzlei Osborne Clarke. Sie zeigt auf, wie Unternehmen verhaltensbiometrische Daten sicher nutzen und gleichzeitig einige der strengsten Datenschutzgesetze der Welt einhalten können, darunter die DSGVO und Branchenvorschriften für den Zahlungsverkehr wie PSD2 SCA und 3D Secure 2.0-Technologie.

"Da wir immer mehr unserer persönlichen und geschäftlichen Aufgaben ins Internet verlagern, wird es immer wichtiger, digitale Kanäle zu sichern", sagt Alan Goode. "Mobile Sicherheit ist wichtiger als je zuvor, und die verhaltensbiometrische Technologie hat sich als wichtiges Werkzeug erwiesen, um einen sicheren Zugang zu digitalen Diensten zu ermöglichen, Betrügern den Zugang zu verwehren und gleichzeitig konform mit der DSGVO zu bleiben."

"Es ist von entscheidender Bedeutung, diese Debatten darüber, wie neue Technologien Identität und Authentifizierung definieren, jetzt proaktiv anzustoßen, bevor Annahmen und mangelnde Transparenz - selbst wenn sie unbeabsichtigt sind - das Vertrauen der Öffentlichkeit und der politischen Entscheidungsträger unwiderruflich erschüttern", erklärt Jake Bernstein, der sich während seiner Zeit im Büro des Generalstaatsanwalts des US-Bundesstaates Washington auf die Verfolgung von Verbraucherschutzfällen spezialisiert hat. "Bei der Verwendung biometrisch basierter Systeme muss es nicht zwingend zu einer Gradwanderung zwischen der Verbesserung des digitalen Vertrauens und dem Auslösen von Datenschutz- und Legitimationsproblemen kommen. Dennoch zeigen uns die bisherigen Fehltritte und der angebliche Missbrauch der Gesichtserkennung und anderer Innovationen, was die Beteiligten, einschließlich der Unternehmen, vermeiden müssen."

"Es steht außer Frage, dass Technologieanbieter weiterhin mit Regierungen und Unternehmen zusammenarbeiten müssen, um einen besseren Schutz und eine bessere Erfahrung für Verbraucher und Mitarbeiter zu gewährleisten und gleichzeitig vollständig konform zu bleiben", sagt Neil Costigan, CEO von BehavioSec. "Als Pionier in diesem Bereich bieten wir dem Markt diese Untersuchungsergebnisse an, um einen Dialog zu eröffnen, und wir demonstrieren und modellieren auch die Compliance als Unternehmen. Neben unserer kontinuierlichen Unterstützung von DSGVO und Best Practices im Bereich Sicherheit freuen wir uns, unsere jüngste SOC2-Typ1-Zertifizierung und unser aktives Programm für Typ 2 und ISO 27001 vorzustellen." (BehavioSec: ra)

eingetragen: 30.08.21
Newsletterlauf: 04.10.21

BehavioSec: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Unternehmen

Meilenstein in der Entwicklung von Arctic Wolf

Arctic Wolf, Unternehmen im Bereich Security Operations, gibt den Abschluss ihrer Wandelanleihe im Gesamtwert von 401 Millionen Dollar bekannt. Geleitet wurden die Verhandlungen von Owl Rock, einer Abteilung von Blue Owl Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren einschließlich Viking Global Investors, dem Ontario Teachers' Pension Plan und Neuberger Berman, LLC.

Ein deutlich erweitertes Vertriebsgebiet

Die Infinigate Group, europäischer Value-Added Distributor (VAD) für Cybersecurity-Lösungen, gab die Übernahme des im Mittleren Osten marktführenden VAD Starlink bekannt. Der in Dubai beheimatete Distributor ist in den Bereichen Cybersecurity, sowie sichere Cloud- und Netzwerklösungen der Branchenprimus in der Region Mittlerer Osten und Afrika (MEA).

Cyber-Restrisiken auslagern können

Die Nachrichten über Cyber-Attacken sind mittlerweile allgegenwärtig und haben auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu einer Sensibilisierung für den Bereich Informationssicherheit beigetragen. In vielen Fällen reagieren Unternehmen mit einem hohen Maß an technischen IT-Sicherheitsmaßnahmen – ohne jedoch die eigentlichen Risiken und deren Auswirkungen auf das Unternehmen zu kennen.

vxIntel-Team wird Teil der Arctic Wolf Labs

Arctic Wolf, Anbieterin von Security Operations, gibt die Übernahme von vxlntel, Anbieterin von Cyber Threat Intelligence bekannt. Die Malware Intelligence Plattform von vxIntel analysiert derzeit über 500.000 Dateien pro Tag und über 10 Terabyte Daten pro Monat aus über 100 globalen Datenquellen. Der enorme Umfang der Plattform hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen eine der größten Malware-Datenbanken der Welt aufgebaut und sich zu einer wichtigen Threat-Intelligence-Quelle für Organisationen, Regierungsbehörden und führenden Cybersicherheitsunternehmen auf der ganzen Welt entwickelt hat.

Daten schützen und Business Continuity absichern

Rubrik, Unternehmen für Zero Trust Data Security, gibt die Überschreitung seines jährlich wiederkehrenden Umsatzes (ARR) aus Software-Abonnements von bisher 400 Millionen USD bekannt – im Jahresvergleich stieg dieser um über 100 Prozent. Zudem hat Rubrik eine Netto-Dollar-Bindungsrate von mehr als 140 Prozent erreicht – ein Zeichen für die starke Bindung und das Wachstum von Rubrik.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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