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Tipps & Hinweise


Im Überblick

Eine Tücke ist die sogenannte Schatten-IT

Viele Unternehmen mussten in den letzten Monaten zum ersten Mal den Großteil ihrer Mitarbeiter ins Home Office schicken. Dabei gibt es einige sicherheitstechnische Tücken und Fallstricke, die IT-Abteilungen jetzt beachten müssen. Eine dieser Tücken ist die sogenannte Schatten-IT. Was dahinter steckt und wie Unternehmen diese am besten in den Griff bekommen können, erklärt Rolf Haas, Senior Enterprise Technology Specialist bei McAfee.

Das Thema Remote-Working ist derzeit besonders von Belang. Es wird aber auch nach Beendigung der Social-Distancing-Maßnahmen ein wichtiges Thema in unserer modernen Arbeitswelt bleiben. Die Pandemie zwang Unternehmen reihenweise dazu, ihre Mitarbeiter ins Home Office zu schicken- für viele wird diese Maßnahme allerdings auch ein erster Schritt in die langfristige digitale Transformation darstellen. Eine Herausforderung des enormen Anstiegs an Remote-Workingist die massiv erhöhte Nutzung von Cloud-basierten Services. Laut einer neuen McAfee-Studie stieg die Cloud-Nutzung in Unternehmen um 50 Prozent und auch der Einsatz von Cloud-Kollaborations-Tools wie WebEx, Zoom und Slack, stiegen um 600 Prozent.


Im Überblick

Ransomware trifft auf komplexe Datenverwaltung

Cyberkriminelle nehmen aktuell gezielt Firmendaten ins Visier, da sie dort höheres Lösegeld erpressen können. Die Forderungen liegen oft bei mehreren Millionen Euro, hinzu kommen mögliche Folgekosten, da infizierte Geräte gesäubert und ausgetauscht werden müssen. Im Schnitt vergehen 16 Tage, bis das betroffene Unternehmen wieder vollständig am Netz ist. Auch der Ruf der Firma nimmt dabei erheblichen Schaden und verschreckt Kunden. Ein erfolgreicher Ransomware-Angriff ist für ein Unternehmen existenzgefährdend. Das zeigt auch die aktuelle Ransomware-Umfrage von Veritas, die Verbraucher gefragt hat, ob Unternehmen bei einer Attacke Lösegeld zahlen sollten, um ihre Daten freizubekommen.


Inhalte


08.01.20 - Die Idee, dass sich die Suche nach Cyber-Bedrohungen automatisieren lässt, gehört zu den größten Irrtümern

17.01.20 - IT-Sicherheit: PSW Group Consulting rät Unternehmen, sich stärker mit ihrem Risikomanagement auseinander zu setzen

20.01.20 - KI-basierte Sicherheits-Tools erhöhen die Komplexität, vermindern aber keine Gefahr

21.01.20 - Netzwerkausfall: Ein großer Risikofaktor für Netzwerke sind die eigenen IT-Mitarbeiter, durch deren manuelles Eingreifen Fehler auftreten können

23.01.20 - Warum digitale Signaturen und Siegel für die AEC-Branche so wichtig sind

24.01.20 - China ist mit seiner "Great Firewall" weltweit führend in der Internet-Zensur

24.01.20 - Malvertisements werden auf die gleiche Weise verbreitet wie normale Online-Werbung

28.01.20 - Bring Your Own Device: Virtual Solution benennt die wunden Punkte bei Mobile Security

29.01.20 - Fintechs gehören für Millionen Deutsche längst zum Alltag: Durch ihre hohe Verbreitung finden allerdings auch Hacker diese Dienste immer interessanter

29.01.20 - Bericht: Kreditkartendiebstahl durch hunderte gefälschte Online-Schuhgeschäfte während der beliebten Shopping-Wochen

30.01.20 - Wie Unternehmen sich und ihre Mitarbeiter effektiv vor der anstehenden Phishing-Flut schützen können

31.01.20 - Einloggen, statt Hacken: Missbrauch privilegierter Konten durch Cyberkriminelle

05.02.20 - Formjacking Die neue unsichtbare Bedrohung im Cyberspace

07.02.20 - Vier Schritte, um die Cyber-Sicherheit an Bord zu gewährleisten

13.02.20 - Trotz KRITIS-Verordnung: IT-Sicherheit wird in Deutschland im Vergleich etwa zu USA und Kanada noch stiefmütterlich behandelt

14.02.20 - Vorsicht vor verseuchten Shopping- und Spiele-Apps: Cyberkriminelle finden stets neue Wege, um von der weitverbreiteten Smartphone-Nutzung zu profitieren

17.02.20 - Werden Archive durch die DSGVO zur "tickenden Zeitbombe"?

19.02.20 - Drei Optionen Rechenzentren über große Entfernung abzusichern

21.02.20 - Abgefangene E-Mails sind eine Gefahr Verschlüsselung mittels Zertifikaten schützt

24.02.20 - Sofortmaßnahmen für Windows Server 2008/2008 R2 und Windows 7

24.02.20 - Cyberangriff auf deutsche Fertigungsunternehmen Schadsoftware zum Schleuderpreis

02.03.20 - Wie gehen Hacker bei einem Angriff auf ein Unternehmen vor?

06.03.30 - PSW Group warnt vor veraltetem Betriebssystem: Ab 14. Januar 2020 kann Windows 7 zum Sicherheitsrisiko werden

09.03.20 - Cyber-Gefahren für Produktionsumgebungen in der Industrie

10.03.20 - Neue Abzocker-Apps mit knapp 600 Millionen Installationen weiter auf dem Vormarsch

11.03.20 - Der Quantencomputer gefährdet schon heute die Sicherheit von Daten

12.03.20 - Phisher greifen Login-Daten über Microsoft Forms ab

12.03.20 - Sechs Empfehlungen für mehr Sicherheit von Webanwendungen

16.03.20 - Es liegt fast immer am Zeitdruck: Bekannte Schwachstellen werden nicht behoben oder einfach ignoriert werden

20.03.20 - Best Practices der Data Security für Unternehmen

24.03.20 - Schutz vor Stalkerware: So schütteln Sie unerwünschte Spione ab

25.03.20 - Gefahr des frühen Festplattentods

31.03.20 - Privilegierte Benutzerkonten mit umfassenden Zugriffsrechten stehen bei Cyber-Kriminellen hoch im Kurs

14.04.20 - Organisationen sind zunehmend aufmerksam, geht es um ihre Daten, denn sie sind Ziel Nummer eins für Cyberkriminelle

14.04.20 - Tipps für den Umgang mit IT-Sicherheitsrisikos im öffentlichen Sektor

15.04.20 - Vor diesen Sicherheitsangriffen auf Webanwendungen sollten sich Unternehmen schützen

21.04.20 - Automatisierte Opfersuche und "persönliche" Angriffsvektoren

21.04.20 - Cyberkriminelle nutzen Hype um Coronavirus, um Spam zu verbreiten

23.04.20 - Gezielte Phishing-Attacken auf dem Vormarsch

23.04.20 - Mobile Malware: Vom Konsumentenschreck zur variablen Unternehmensbedrohung

24.04.20 - Schutz vor Stalkerware: So schütteln Sie unerwünschte Spione ab

27.04.20 - Für mehr Datenschutz: Facebook will Verschlüsselung optimieren

27.04.20 - Die Kunst der Täuschung – Wie Social Engineering Unternehmen gefährdet

28.04.20 - Unsicher sicher: Ein falsches Gefühl von Sicherheit und was es bewirkt

29.04.20 - Best Practices zur Sicherung von IT-Systemen in Krankenhäusern

29.04.20 - Starke und einmalige Passwörter für jedes Onlinekonto

06.05.20 - Erfolgreiche RPA-Implementierungen erfordern ein automatisiertes Credential-Management, einschließlich maschinell generierter Passwörter, einer automatischen Passwortrotation und einer Identitätsüberprüfung des Robots

08.05.20 - Angesichts der Agilität, die staatlich geförderte Hacker heute erreichen können, reichen menschliche Diagnose und Mitigation nicht mehr aus

11.05.20 - Wie durch Nachlässigkeiten Software entstehen kann, die vom Start weg "legacy" ist

11.05.20 - Vier Punkte zur IM-Sicherheit in Unternehmen

15.05.20 - APIs sind anfällig für Fehler und Schwachstellen, die jedoch schwer zu erkennen sind und nur selten auffallen

19.05.20 - Fünf Aspekte zur korrekten Umsetzung der EU-DSGVO in digitalen Betrieben

25.05.20 - Sechs Gründe, die die hohe Bedrohungslage von Kliniken belegen

29.05.20 - Wie Unternehmen Business Continuity während der Corona-Krise sicherstellen können

02.06.20 - 38 Prozent der deutschen Arbeitnehmer fehlt technologische Unterstützung, um im Home Office arbeiten zu können

03.06.20 - Ab ins Home Office – die IT-Sicherheit auf den Prüfstand stellen

03.06.20 - Wie man von zu Hause während einer Quarantäne sicher arbeitet

04.06.20 - Fünf Maßnahmen zum Schutz der Operational Technology

05.06.20 - Damit die physische Sicherheit der Belegschaft nicht zugleich zur Bedrohung für die Cybersicherheit wird, müssen wichtige Maßnahmen beachtet werden

05.06.20 - Tipps für Krankenhäuser und andere Organisationen, um sich vor Angriffen zu schützen

08.06.20 - Emotet erkennen: Schutzmaßnahmen gegen den Trojaner

09.06.20 - Neue Cyberangriffe: Cyberkriminelle geben sich als Weltgesundheitsorganisation aus, um gefälschte Coronavirus-E-Books zu verbreiten

10.06.20 - Warum ist ein unsicheres 5G-Netz gefährlicher als ein unsicheres 3G/4G-Netz?

12.06.20 - Corona und Co.: Worauf Unternehmen beim Remote-Zugriff achten müssen

15.06.20 - Neben ihrer Beliebtheit hat auch die Nachfrage nach Streaming-Angeboten enorm zugenommen, was die User-Accounts für Angreifer immer attraktiver macht

16.06.20 - Wer hat auf was Zugriff? Wie wird kontrolliert, wer Zugriff hat? Und an welchen Stellen sind im Falle eines Cyberangriffs welche Maßnahmen einzuleiten?

18.06.20 - So sorgen Unternehmen für eine sichere und produktive Telearbeit

22.06.20 - Sensibilisierung durch Security-Awareness-Kampagnen fördert die Widerstandskraft beim "Faktor Mensch" im Unternehmen

23.06.20 - Cybersicherheit für Remote-Arbeitsplätze in den Zeiten von SARS-CoV-2

23.06.20 - Produktivität in Zeiten von Corona: Telearbeit erfordert Monitoring – unter anderem

24.06.20 - Cyberkriminelle haben COVID-19 bereits für sich entdeckt und nutzen die Angst vor dem Virus für Phishing-Angriffe und die Verbreitung von Schadsoftware

25.06.20 - Fünf Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen widerstandsfähig gegen Cyber-Angriffe machen

26.06.20 - Sicherheit muss nun ein integraler Bestandteil jeder Telearbeitsstrategie sein

26.06.20 - Das GeschGehG macht strikte Vorgaben für die wertvollsten Daten eines Unternehmens

29.06.20 - Anforderungen an ein Datenschutz-Informations-Management-System in ein ISMS integrieren und widerstandsfähiger werden

01.07.20 - In Zeiten der Corona-Krise: Tipps zur Cybersecurity im Home-Office

01.07.20 - COVID-19-Pandemie: Cyberkriminelle bitten die Opfer, Lieferinformationen, Zahlungs- oder Bestelldetails zu überprüfen, die angeblich im Anhang enthalten sind

02.07.20 - Mit einer Scraping-Software stehlen Hacker unverschlüsselte Kreditkarteninformationen

02.07.20 - Vier Tipps für mehr Arbeitssicherheit in Industriebetrieben

03.07.20 - Free WiFi - Aber nicht wenn es um die Security geht

06.07.20 - Angriffe mit volumetrischer Pipe Saturation um etwa 9 Prozent zurück, aber die Zahl von Angriffen auf bestimmte Netzwerkkomponenten wie Anwendungsserver, Firewalls und SQL-Server nahm zu

07.07.20 - Home Office: Radware warnt vor ungepatchter Remote Access Software und DDoS-Angriffen

08.07.20 - Sicherheitslücke Home Office? Herausforderung IT-Sicherheit in Krisenzeiten

08.07.20 - Streaming, Shopping, Fake News und Home Office – Kaspersky zeigt, worauf man derzeit in punkto IT-Sicherheit achten sollte

09.07.30 - Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Corona-Pandemie arbeiten Arbeitnehmer vermehrt aus dem Homeoffice

09.07.20 - Wie Unternehmen in der "Corona-Krise" Notfallarbeitsplätze für Mitarbeiter bereitstellen können, ohne dabei IT-Sicherheitsrisiken eingehen zu müssen

14.07.20 - Backup-Strategie: Vor allem muss ein Anwender bestimmen, wie und wie oft gesichert werden soll

15.07.20 - Cyberkriminelle wittern das Geschäft mit der Angst vor dem Coronavirus

16.07.20 - Fünf unterschätzte Punkte beim Kampf gegen immer raffiniertere Cyber-Attacken

17.07.20 - Zero-Day-Schwachstellen und die Herausforderung von Sichtbarkeitslücken beim Home Office

20.07.20 - PSW Group mahnt bei 2-Faktor-Authentifizierung: Authentifizierungs-Codes sind nur so sicher, wie die zur Code-Generierung verwendete Technologie

27.07.20 - 5G – welche Gefahren drohen durch den Mobilfunkstandard?

28.07.20 - Managed Security Services helfen IT-Projekte schnell zu realisieren

29.07.20 - Warum Unternehmen mit einer professionellen E-Mail-Archivierung viel mehr erreichen können, als nur rechtliche Anforderungen zu erfüllen

30.07.20 - Corona-Krise beflügelt das "Geschäft" der Cyber-Kriminellen - Bis zu dreimal höhere Phishing-Klickraten

31.07.20 - Home-Office-Boom wegen Covid-19: Zehn Tipps von A10 Networks zum Schutz gegen Cyberkriminalität

03.08.20 - Agentur für Arbeit warnt vor Phishing-Mails in Verbindung mit Kurzarbeit

03.08.30 - File-Sharing-Security: Kontrolle über kritische Daten behalten

04.08.20 - Sans Institute stellt einen Anstieg bei Angriffen auf das Remote Desktop Protocol (RDP) von 30 Prozent fest

05.08.20 - Vor diesen Sicherheitsangriffen auf Webanwendungen sollten sich Unternehmen im Digitalisierungszwang schützen

06.08.20 - Advanced Remote Access für externe und mobile Mitarbeiter

07.08.20 - Zehn goldene Regeln für ein sicheres Home Office

12.08.20 - Gartner: CIOs sollten sich auf drei Sofortmaßnahmen konzentrieren, um sich auf Störungen durch den Coronavirus vorzubereiten

18.08.20 - Trickbot: Trojaner hilft kritischer Ransomware

18.08.20 - Sechs Tipps für den sicheren Umgang mit Zoom-Konferenzen

19.08.20 - Zoom Bombings: Wie Unternehmen ihre Videokonferenzen vor derartigen Angriffen schützen können

20.08.20 - Varonis-Sicherheitsforscher weisen auf Gefahren durch Azure-Generalschlüssel hin

25.08.20 - So schützen sich Anwender vor Microsoft Tech-Support Scam

25.08.20 - Tipps bei der Planung und Durchführung von Online-Meetings

25.08.20 - Hacker missbrauchen Netflix: Sicherheitsforscher finden Fake-Domains

26.08.20 - Was können Unternehmen selbst tun, um die Gefahr eines Cyberangriffs zu reduzieren?

27.08.20 - Für mehr Datenschutz: Facebook will Verschlüsselung optimieren

27.08.20 - Die Kunst der Täuschung – Wie Social Engineering Unternehmen gefährdet

31.08.20 - Der große Remote-Working-Test – und welche Fragen man sich jetzt stellen sollte

02.09.20 - Von gehackten Autos und lahm gelegter Produktion

02.09.20 - Integration von Security: Wasserfall versus DevOps

03.09.20 - DSGVO-Arbeitshilfe: Sieben essentielle Datenschutz-Maßnahmen für Startups und Unternehmen

04.09.20 - Corona-Tracing App: Nicht die App ist das Problem, die dafür notwendige Bluetooth-Schnittstelle könnte sich als Risiko erweisen

04.09.20 - Corona-Tracing App: Nicht die App ist das Problem, die dafür notwendige Bluetooth-Schnittstelle könnte sich als Risiko erweisen

07.09.20 - Corona: Fake-Apps imitieren Apps zur Kontaktverfolgung

10.09.20 - Fast ein Drittel der Deutschen notiert sich Passwörter auf einem Block

11.09.20 - Radware empfiehlt Security by Design durch Integration von DevSecOps in Entwicklerteams

11.09.20 - Sicherheitsstrategien zur Absicherung von Remote-Arbeitskräften auf Grundlage einer Zero-Trust-Sicherheits-Strategie

15.09.20 - "Wir haben Ihre Website gehackt" Aus Sextortion wird Breachstortion

16.09.20 - Sind Sie gewappnet für die Zeit nach der Pandemie?

17.09.20 - Mythen rund um die Elektronische Signatur: Weder optischer Platzhalter, noch rechtlich ungültig

18.09.20 - Lookalike Domains: Der digitale Wolf im Schafspelz - Hilfestellungen für Unternehmen

24.09.20 - Ransomware: Fünf Tipps, wie Firmen die Schäden erfolgreicher Angriffe stärker eingrenzen können

24.09.20 - Sicherheitslücken im Home Office: Warum Unternehmen sich spätestens jetzt Gedanken über Schatten-IT machen sollten

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Meldungen: Tipps & Hinweise

Augen auf bei Domain-Schreibweisen

Erfolgreiche Methoden werden in unsicheren Zeiten nur noch erfolgreicher – das scheint die Devise von Cyberkriminellen zu sein. Ein Beispiel: Anfang Mai haben Betrüger E-Mails versendet, in denen die Empfänger angeblich von der Investitions- und Förderbank Hamburg ermahnt werden, dass Falschangaben in ihren Corona-Soforthilfe-Anträgen strafrechtlich relevant sein könnten. Das Ziel war klar: Personen, die diese Hilfen beantragt haben und sich eventuell nicht mehr sicher bezüglich ihrer Angaben waren, sollten in Panik versetzt werden. Auf diese Weise versuchten die Betrüger, weitere Daten der Opfer zu erbeuten. Dass die E-Mail und das Schreiben offiziell aussahen, hilft bei Angriffen dieser Art enorm. Aber nicht nur die Aufmachung des Schreibens hilft den Kriminellen, die Täuschung zu perfektionieren. Immer wieder werden auch sogenannte "Lookalike Domains" für den digitalen Betrug genutzt. Das sind Domains, die fast wie das Original aussehen, sich aber in kleinen Details unterscheiden. Auf diese Weise sollen die Opfer auf gefährliche Webseiten geleitet werden, um dort Log-In Daten für Bezahldienste wie "PayPaI" preiszugeben.

Weder eine Bilddatei noch ein Platzhalter

Im Rahmen der Corona-Pandemie hat sich der Bundesrat am 01. April 2020 für eine befristete Änderung der Verordnung über elektronische Signaturen (VZertES) ausgesprochen: Für eine Dauer von sechs Monaten werden die Hürden für die Ausstellung einer digitalen Signatur gesenkt. Um Reisen und persönliche Kontakte einzudämmen, wurde eine Videoidentifikation bei der Ausstellung von Zertifikaten ermöglicht. "Innerhalb dieser sechs Monate ist es möglich, die Identifizierung per Video vorzunehmen. So muss der Signierende nicht mehr persönlich bei der Registrierungsstelle vorsprechen, um die elektronische Signatur zu erhalten", erklärt Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group. Entspannt sich die Lage innerhalb der Geltungsdauer, können die Bestimmungen schon früher aufgehoben werden. Elektronische Signaturen, die in dieser Zeit gesetzt werden, behalten jedoch unbefristet Gültigkeit. Bei elektronischen Dokumenten ersetzt die elektronische Signatur die handschriftliche Unterschrift. Das macht Sinn, lässt sich doch durch eine solche Signatur die Herkunft, die Echtheit und die Unversehrtheit des betreffenden Dokuments prüfen.

Auf eine Post-COVID-19-Wirtschaft ausrichten

Auch wenn die mittel- bis langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie noch nicht klar absehbar sind, müssen die meisten Unternehmen vermutlich wesentliche Änderungen ihrer Strategien, Geschäftsmodelle und Abläufe in Betracht ziehen. Analysten sind sich einig, dass die Unternehmen über mehrere Branchen hinweg Märkte, Segmente und Kunden zurückgewinnen müssen. Um erfolgreich zu sein, werden schnellere Innovationen und verbessertes Marketing erforderlich sein. Beide Bereiche werden sich dabei auf wichtige Anwendungen und Dienstleistungen stützen, von denen uns einige vielleicht aktuell noch nicht bekannt sind.

Eine typische Breachstortion-Mail

Cyberkriminelle Erpresser verfolgen eine neue Strategie, um mit Fake-Behauptungen satte Lösegelder zu erbeuten. Diesmal zielen sie auf Unternehmen mit Daten und Datenbanken in ihren Internetseiten. Noch im April hatte SophosLabs darüber berichtet, dass eine große Welle an ‘Sextortion‘ Scam-Mails hauptsächlich auf private Internetnutzer zurollt. Internetganoven sendeten E-Mails an beliebige Empfänger und versuchten diese mit angeblich aufgenommenem Bild- und Filmmaterial zu erpressen, das die Opfer beim Ansehen pornografischer Internetseiten zeigen sollte. In den meisten Fällen hatten die Erpresser keinerlei Beweismaterial und bauten schlicht auf den Schrecken derer, die sich ertappt fühlten und dann bis zu 2.000 US-Dollar in Bitcoin überwiesen. SophosLabs gehen davon aus, dass mit diesen Erpressungsversuchen rund 100.000 Dollar pro Monat ergaunert wurden.

Vertrauen Sie niemandem!

Die Belegschaft vieler Unternehmen arbeitet derzeit noch immer fast vollständig von Zuhause aus. Das hat natürlich Einfluss auf die Sicherheitsstrategie eines Unternehmens, da die Mitarbeiter nun nicht mehr geschützt durch die Unternehmenssicherheit Zugang zu verschiedenen internen Unternehmensressourcen haben. Für Unternehmen ist es jetzt natürlich besonders wichtig ihre Endbenutzer zu schützen, da ein kompromittiertes Konto potenziell zu größeren Sicherheitsverletzungen führen kann, wenn es nicht frühzeitig in der Angriffskette erkannt und gestoppt wird. Unternehmen, deren Belegschaft schon länger Großteils mobil arbeitet, sei es in einem Café, beim Kunden, bei einer Konferenz, in einem Hotelzimmer oder zu Hause, haben hier einen Vorteil, weil ihre Sicherheitsstrategien schon seit längerem an die höhere Gefahr ihrer Mitarbeiter angepasst sind. Unternehmen, die jedoch erst seit kurzem vor der Herausforderung stehen, ihre Belegschaft sehr plötzlich abzusichern, müssen ihre Sicherheitsstrategie entsprechend anpassen. Da Sicherheit für Unternehmen auch in diesen besonderen Zeiten oberstes Gebot ist, sollte ein Zero-Trust-Modell die Basis einer sinnvollen Sicherheitsstrategie sein.


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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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