Sieben Tipps um Datenlecks zu verhindern


Hacker gelangen oft über ausgelagerte IT oder Vertriebspartner von außerhalb ins Netzwerk
Rollenbasierter Zugriff, Least-Privilege und Just-in-Time-Gewährung von Rechten schützen wichtige Accounts und reduzieren die Gefahr des Datenverlusts durch böswillige Insider



Centrify veröffentlichte sieben Tipps, mit denen Unternehmen Cyber-Kriminalität effektiv bekämpfen können. Fortbildungen der Mitarbeiter, eine solide Verteidigungsstrategie sowie IT-Sicherheitssoftware sind essentiell, um das Risiko von Datenlecks zu minimieren. Heutzutage ist Cyber-Sicherheit ebenso wichtig wie physische Sicherheit. Jedes Unternehmen muss sich proaktiv mit Cyber-Sicherheit befassen, denn jedes Unternehmen kann angegriffen werden. Das Risiko von Cyber-Attacken existiert auf allen Ebenen, ob im Pausenraum oder im Konferenzraum des Vorstands. Cyber-Angriffe können schnell kostspielig werden: Der Ponemon"s 2016 Cost of Data Breach Study zufolge betragen die durchschnittlichen Kosten einer Attacke 4 Millionen US-Dollar.

Hier sind einige Best Practices gelistet, mit denen Unternehmen Cyber-Kriminalität effektiv bekämpfen:

>> Digitale Identitäten konsolidieren: Verizon"s 2016 Data Breach Investigation Report zufolge lassen sich 63 Prozent aller Datenlecks auf schwache, voreingestellte oder gestohlene Passwörter zurückführen. Es ist wichtig, sich einen ganzheitlichen Überblick über alle Anwender zu verschaffen und Sicherheitsrichtlinien für Passwörter zu stärken sowie durchzusetzen. Wo immer es möglich ist, sollten Passwörter abgeschafft werden.

>> Auditieren des Risikos, das von Dritten ausgeht: Hacker gelangen oft über ausgelagerte IT oder Vertriebspartner von außerhalb ins Netzwerk. Unternehmen sollten Audits und Assessments durchführen, um die Sicherheit und Datenschutzstandards Dritter zu überprüfen.

>> Implementierung von Multifaktor-Authentifizierung (MFA) in allen Bereichen: MFA gilt als eine der effektivsten Maßnahmen, um Angreifer daran zu hindern, Zugriff auf das Netzwerk zu erhalten und zu Zielsystemen zu gelangen.

>> Single Sign-On (SSO) ermöglichen: SSO für Unternehmens- und Cloud-Apps spart gemeinsam mit automatischer Provisionierung von Cloud-Applikationen und selbstständigen Passwort-Resets Helpdesk-Zeit und Kosten und steigert die Effizienz der Anwender.

>> Least-Privilege-Zugänge durchsetzen: Rollenbasierter Zugriff, Least-Privilege und Just-in-Time-Gewährung von Rechten schützen wichtige Accounts und reduzieren die Gefahr des Datenverlusts durch böswillige Insider.

>> Steuern von Sessions privilegierter Anwender: Protokollierung und Überwachung aller Befehle privilegierter Anwender machen Compliance Reports endlich wieder zur Nebensache und ermöglichen forensische Ermittlungen und tiefgreifende Analysen.

>> Das innere Netzwerk schützen: Netzwerksegmentierung, Isolation hochsensibler Daten sowie Verschlüsselung von Daten sowohl im Ruhezustand als auch während der Verarbeitung bieten starken Schutz vor böswilligen Insidern und hartnäckigen Hackern, die es hinter die Firewall geschafft haben.

"Es gibt kein Wundermittel gegen IT-Sicherheitsbedrohungen", sagt Michael Neumayr, Regional Sales Director Zentraleuropa bei Centrify. "Aber mit der richtigen Strategie, starken Sicherheitsrichtlinien und aktiver Beteiligung aller Mitarbeiter kann das Risiko einer Cyber-Attacke drastisch minimiert werden. Wenn Unternehmen die oben angeführten Schritte befolgen, können sie das Risiko von Cyber-Angriffen senken, die unternehmensweite Compliance verbessern und von Kostenvorteilen profitieren." (Centrify: ra)

eingetragen: 19.11.16
Home & Newsletterlauf: 19.12.16


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Meldungen: Tipps & Hinweise

Angriffsmöglichkeit für Cyberkriminelle

Viele haben die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sicherlich genutzt, um sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen und sie gemeinsam mit der Familie und Freunden zu genießen. Zu solchen Anlässen werden meist viele Fotos und Videos gemacht, um die Erinnerungen festzuhalten. Diese werden anschließend oft in den sozialen Medien geteilt. Aber Vorsicht: Solche Posts bieten eine Angriffsmöglichkeit für Cyberkriminelle.

Least-Privilege durchsetzen

Mit der Einführung von Homeoffice sind in vielen Unternehmen die Risiken für die Endgeräte der Mitarbeiter gestiegen. Außerhalb der schützenden Sicherheitsinfrastruktur des Unternehmensnetzwerks stellen sie für Cyberkriminelle oft ein allzu leichtes Ziel dar. Sicherheitsexperte CyberArk gibt Tipps, wie sich die Rechner schützen und die Auswirkungen von Angriffen minimieren lassen.

Technologien für Zutrittskontrolle stark gewandelt

Genetec warnt Unternehmen aller Größenordnungen vor Cybersicherheitsrisiken aufgrund veralteter Zutrittskontrollsysteme. "Viele Unternehmen arbeiten mit Zutrittskontrollsystemen, die teils zehn Jahre oder noch älter sind. Sie erlauben es zwar immer noch, die rudimentären Prozesse durchzuführen, verwenden in vielen Fällen aber Technologien, die besonders anfällig für moderne Cyber-Bedrohungen sind", sagt Christian Morin, Vice President of Product Engineering und Chief Security Officer bei Genetec.

Verantwortungslosigkeit kann zum Sicherheitsrisiko werden

Die Anbindung der lokalen IT an das Internet wird immer dichter. Smarte Hardware und Sensoren werden zunehmend Teil von Unternehmensnetzen, was die Angriffsfläche unübersichtlicher und damit fehleranfälliger macht. Hersteller und Anwender stehen zunächst in der Pflicht, für Sicherheit zu sorgen. IT-Administratoren dürfen die Kontrolle über die neuen Anschlüsse an das Internet der Dinge nicht verlieren oder müssen sie erst erlangen.

So kommt Licht in die Schatten-IT

Eine Rekordzahl von Mitarbeitern nutzt nicht genehmigte Apps, um ihre Arbeit zu erledigen. Aber die Schatten-IT kann für Unternehmen richtig teuer werden und macht sie zudem anfällig für Datendiebstahl und Reputationsverlust. Das globale Technologieunternehmen Zoho zeigt, wo die größten Risiken liegen und wie die Geschäftsführung reagieren sollte.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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