Drehscheibe zwischen Storage- & Cloud-Anbietern


Maximale Freiheit bei der Auswahl von Hardware für Backup und Recovery
Drei Tipps, wie Unternehmen ihre Speicherinfrastruktur flexibel und herstellerunabhängig gestalten können



Bei den meisten Unternehmen, egal ob groß oder klein, ist die Infrastruktur zur Datenspeicherung kein homogenes Gebilde. Die Vielfalt und der Umfang von Applikationen, File-Sharing-Lösungen, Speicher-Arrays und Appliances kann ausufernd, bisweilen überwältigend sein. Selbst Unternehmen, die Datenschutzsysteme von einem Anbieter nutzen, finden sich in einer Welt wieder, die nicht alle Hersteller integriert oder nur eine begrenzte Anzahl an Plattformen unterstützt.

Den Anbietern kann man dabei keine Vorwürfe machen: Es ist in ihrem Interesse, ihre Kundenbasis geschlossen zu halten und weitere Technologie zu verkaufen. Für die Kunden bedeutet dies jedoch häufig, dass diese Lösungen trotzdem Inseln bleiben, weil sie nicht einheitlich entwickelt wurden und den integrierten Ansatz vermissen lassen.

Werfen wir einen Blick auf drei Gefahrenquellen eines Provider-Lock-In und wie sie vermieden werden können.

Mangelnde Flexibilität: Es klingt überraschend, aber viele wundern sich tatsächlich, wie mangelnde Flexibilität für Unternehmen problematisch werden kann. Ein Beispiel wäre der Fall eines großen Unternehmens, das bisher eine Speicher-Lösung von Anbieter X einsetzte und zur flash-basierten Storage-Lösung von Anbieter Y wechseln wollte.

Die neue Lösung bot Vorteile, allerdings war es schwierig (sprich: teuer), die neue Lösung in das alte System zu integrieren. Das Unternehmen wurde also durch die mangelnde Flexibilität seines gegenwärtigen Storage-Systems ausgebremst. Ein offenerer und ausbaufähiger Ansatz war stattdessen nötig. Mangelnde Flexibilität kann sich aber auch bei der Suche nach einem besseren Cloud Computing-Anbieter negativ auswirken. Möglicherweise wird der Wechsel verhindert, da dafür wiederum zu hohe Kosten und zu viel Zeit nötig sein würden. Eine wirklich flexible Lösung für den Datenschutz sollte Unternehmen ermöglichen, nahtlos zwischen Storage- und Cloud-Anbietern wechseln zu können.

Ausufernde Langzeitkosten: Unternehmen sind häufig aufgrund der investierten Einstiegskosten an einen Anbieter gebunden. Dieser wiederum möchte den Kunden möglichst lange bei seiner Lösung halten.

Deswegen unterbreitet er weitere Angebote für Erweiterungen oder Add-Ons, die der Kunden nicht immer benötigt. Dies ist der erste Warnhinweis: Das Angebot ist zu gut, um wahr zu sein. Es kann zwar durchaus Gründe geben, auf ein geschlossenes System zu setzen, in dem Soft- und Hardware entwickelt wurden, um miteinander zu interagieren. Jedoch sind diese Ersparnisse schnell vergessen, sobald die langfristigen Kosten eines solchen geschlossenen Systems betrachtet werden. Wenn das Unternehmen eine andere Anwendung oder Hardware-Plattform integrieren möchte, die im Gesamtkontext nicht unterstützt wird, kann es sich auf eine Menge Anpassungen (Skripting), interne Tests und langfristige Dienstleisterverträge einstellen.

Keine Chance, wirklich flexibel zu sein: Ein "flexibles" Unternehmen zu bleiben, wird für Firmen zum erstrebenswerten Ziel. Kann mit der verfügbaren Backup-Lösung die geforderte Anpassungsfähigkeit erreicht werden? Eine moderne Datenmanagement-Plattform stellt eine Drehscheibe zwischen den Storage- und Cloud-Anbietern dar, erlaubt den Benutzern eigene Wiederherstellungen, sogar Zusammenarbeit (Collaboration) mit internen und externen Teams, unterstützt Entwickler bei Testzyklen, archiviert Dateien, Emails, VMs.

Die richtige Wahl wirkt sich unmittelbar auf Betriebskosten, langfristige Administrationskosten und die Infrastruktur aus. (CommVault: ra)

eingetragen: 29.04.16
Home & Newsletterlauf: 24.05.16


CommVault: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Tipps & Hinweise

Bots beeinflussen die Markenwahrnehmung

Einzelhandelswebsites oder Ticketshops werden von zwei Arten von Usern besucht: von menschlichen Käufern oder von Robotern (Bots). Letztere können gut oder böse sein. Es gibt Suchmaschinen-Bots, die helfen, Inhalte im Internet zu indizieren. Aber es gibt auch solche, die andere Absichten verfolgen, wie Credential Stuffing, DDoS, Scraping und Anwendungsangriffe. Schneller als jeder Mensch können Bots Online-Regale leeren und Veranstaltungen als ausverkauft erscheinen lassen.

Datenschutz für Fahrzeuge und Flotten

Moderne Fahrzeuge sind rollende Supercomputer. Sie erfassen und verarbeiten unzählige Daten. Sie kennen sogar die Kreditkartendaten ihres Besitzers, weil sie darüber zusätzliche Funktionen freischalten können. Jetzt haben Hacker gezeigt, wie sie Autos fernsteuern und Accounts übernehmen konnten. Das gelang bei vielen namhaften, aber nicht allen Fahrzeuganbietern.

NIS-Richtlinie: Was auf die Mitgliedstaaten zukommt

Check Point Software Technologies erklärt, was die Verabschiedung von NIS2 für Unternehmen aller Art bedeutet. Die Europäische Union (EU) hat die NIS2-Richtlinie verabschiedet, die Teil der EU-Strategie zur Gestaltung der digitalen Zukunft Europas im Bereich der IT-Sicherheit ist und eine direkte Erweiterung der NIS-Richtlinie von 2016 darstellt, die das erste IT-Sicherheitsgesetz auf EU-Ebene war.

Entscheidung: zahlen oder nicht zahlen?

Ransomware-Attacken haben sich in den letzten Jahren deutlich ausgebreitet und sind ein erfolgreiches Geschäftsmodell für Cyberkriminelle. Der rasante Anstieg ist in Teilen auch auf den Ukraine-Konflikt zurückzuführen. Gelingt ein Ransomware-Angriff, sind häufig komplette IT-Infrastrukturen beeinträchtigt, und Unternehmen drohen nicht nur wirtschaftliche Einbußen, sondern auch erhebliche Image-Schäden.

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.