Website-Sicherheit sorgt für mehr Umsatz


Das Schloss-Symbol visualisiert, was das HTTPS-Kürzel ankündigt: Die Website ist verschlüsselt und sicher
Ein EV SSL-Zertifikat aktiviert zusätzlich die grüne Adresszeile eine visuelle Erinnerung an eine besonders sichere Verbindung

(19.01.16) - 84 Prozent aller Online-Shopper haben in einer GlobalSign-Umfrage angeben, die Warenkorbtransaktion nicht abzuschließen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Daten nicht sicher übertragen werden. Was also sollte man in jedem Fall bedenken?

Fünf Merkmale einer sicheren Website

Das HTTPS-Kürzel
Https steht für 'Hypertext Transfer Protocol Secure', und zeigt an, dass ein Datenaustausch verschlüsselt und sicher abläuft. Dazu muss der Website-Betreiber über ein digitales SSL-Zertifikat verfügen, das es in verschiedenen Sicherheitsstufen (DV, OV und EV) gibt. EV (Extended) Validierung ist dabei der höchste Sicherheitslevel.

Das Schloss-Symbol
Das Schloss-Symbol visualisiert, was das HTTPS-Kürzel ankündigt: Die Website ist verschlüsselt und sicher. Beim Klick auf das Schloss-Symbol erhält der Nutzer weitere Informationen zum digitalen Zertifikat: welche Sicherheitsstufe es hat (DV, OV oder EV), mit welchem Algorithmus es ausgestellt wurde, welches Root-Zertifikat ihm zugrunde liegt, die Gültigkeitsdauer und die validierten Unternehmensdaten.

Die grüne Adresszeile
Ein EV SSL-Zertifikat aktiviert zusätzlich die grüne Adresszeile eine visuelle Erinnerung an eine besonders sichere Verbindung. Die GlobalSign-Umfrage zeigt auch hier wieder: einige der Befragten wissen zwar nicht immer ganz genau, auf welche Sicherheitsmerkmale sie unbedingt achten sollten, fast alle aber assoziieren die grüne

Adresszeile mit einer sicheren Verbindung. 84 Prozent der Websitebenutzer, so die Ergebnisse unserer Befragung, kaufen nur dann auf einer Website ein, wenn Sie davon überzeugt sind, dass die Daten sicher übertragen werden. Das zeigt, wie wichtig klare und gut sichtbare Sicherheitseinstellungen sind. Sie tragen dazu bei, dass ein Kunde nicht nur stöbert, sondern vor allem den entscheidenden "Jetzt kaufen"-Button klickt.

Der Unternehmensname in der Adresszeile
Auch der Unternehmensname zeigt an, dass es sich um ein EV SSL-Zertifikat handelt. Der Unternehmensname steht einerseits für einen hohen Sicherheitslevel in Bezug auf die Website-Einstellungen, aber er hat auch eine emotionale Funktion. Kunden vertrauen einer Seite automatisch mehr, wenn eindeutige Kontaktdaten angegeben sind. Der Unternehmensname in der Adresszeile überzeugt Kunden hier also gleich zweifach.

Site Seals
Es gibt eine Vielzahl von Gütesiegeln, die Kunden als vertrauenswürdig erachten. Ein solches Site Seal vermittelt dem potenziellen Käufer Vertrauen in die Website. Ein entsprechendes Logo signalisiert, dass eine Website Transaktionen und Daten sicher abwickelt.

Die GlobalSign-Umfrage zum allgemeinen Kenntnisstand in Bezug auf Internet-Sicherheit wurde im November 2014 mit 1.023 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Alle Statistiken in diesem Artikel, beziehen sich auf diese Studie.
(GMO GlobalSign: ra)

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Kategorisierung sorgt für Schutz

Wenn der derzeitige Hype um ChatGPT eines belegt, dann ist es der Kontrollverlust von Informationen, die über das Internet geteilt werden. Privatpersonen und Organisationen sollten sich gleichermaßen bewusst machen, dass sie in dem Moment, indem sie etwas auf Instagram posten oder versehentlich S3 Buckets veröffentlichen, keine Kontrolle mehr darüber haben, wer diese Informationen oder Daten einsehen und weiterverwenden kann.

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Inzwischen gibt es auf der ganzen Welt umfassende Datenschutzgesetze. Zwar ist jedes von ihnen anders formuliert, doch es gibt viele Gemeinsamkeiten in Bezug auf die Rechte, Pflichten und Durchsetzungsbestimmungen für Unternehmen. Die Bemühungen der Gesetzgeber haben sich in den letzten zwei Jahren intensiviert, es wurden viele Datenschutzgesetze verabschiedet und angenommen.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

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DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

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Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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