Sieben IT-Sicherheits-Vorsätze berücksichtigen


Egal ob Android, Mac oder Windows heutzutage müssen alle Plattformen mit entsprechender Antivirus-Software ausgestattet werden
Gerade öffentliche Wifi-Hotspots sind für so genannte Man-in-the-Middle-Attacken anfällig

(14.01.14) - Beim Risiko via Internet infiziert zu werden, liegen die deutschen Nutzer laut den Jahresstatistiken von Kaspersky Lab in Westeuropa auf Platz zwei. Weltweit entdeckt Kaspersky Lab aktuell täglich 315.000 neue Schadprogramme. Das entspricht einer Steigerung von über 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem Deutschland scheint immer mehr im Visier der Cyberkriminellen zu stehen: So war die Bundesrepublik im Jahr 2013 in Westeuropa nach Österreich das Land, in dem das Infektionsrisiko über das Internet für die Nutzer am größten war. Kaspersky Lab empfiehlt allen Anwendern die folgenden sieben IT-Sicherheits-Vorsätze zu berücksichtigen, wenn sie im neuen Jahr mit PC, Laptop, Smartphone, Tablet und Mac im Web unterwegs sind.

>> Sichere Passwörter verwenden: Nutzer sollten unterschiedliche Passwörter verwenden, die aus mindestens 16 Zeichen bestehen sowie Sonderzeichen und Zahlen beinhalten, aber keine einzelnen Wörter abbilden. Wem das zu kompliziert ist, der kann seine Passwortverwaltung über entsprechende Software organisieren.

>> Alle Geräte schützen: Egal ob Android, Mac oder Windows heutzutage müssen alle Plattformen mit entsprechender Antivirus-Software ausgestattet werden. Kaspersky Internet Security Multi-Device ist eine einfach und flexibel einsetzbare Sicherheitslösung für Smartphones, Tablets, Mac-Rechner und PCs.

>> Nur aktualisierte Programme nutzen: Alle Programme und Betriebssysteme sollten immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. So verhindert man, dass man von Cyberkriminellen über Sicherheitslücken in Software attackiert wird.

>> Vorsichtig sein: Ob bei Facebook, Twitter oder per E-Mail nicht jeder, der sich im Internet als Freund ausgibt, ist auch einer. Oft zielen gefälschte E-Mails oder Social-Media-Profile nur auf wertvolle Daten wie Account-Zugänge ab. Daher sollte man immer nur auf Links klicken, die einem vertrauenswürdig erscheinen.

>> Mehr Verschlüsseln: Verschlüsselungsdienste verhelfen Anwendern zu einem zusätzlichen Maß an Sicherheit. Dritten wird der Blick auf ansonsten abgreifbare Daten verwehrt.

>> WLAN-Netze mit Bedacht nutzen: Gerade öffentliche Wifi-Hotspots sind für so genannte Man-in-the-Middle-Attacken anfällig, bei denen mobile Daten abgefangen werden können. Daher sollten Nutzer in freien WLAN-Netzen keine sensiblen Aktionen wie Online-Shopping tätigen und generell keine Zugangsdaten eingeben.

>> Backups erstellen: Laut einer Kaspersky-Umfrage haben deutsche Nutzer im Durchschnitt einen Datenwert von 198 Euro auf ihren Geräten liegen. Generell gilt: egal auf welchem Gerät, Daten sollten immer regelmäßig auf einem zweiten Medium gespeichert werden. So sind sie nach Verlust oder Zerstörung wieder verfügbar.
(Kaspersky Lab: ra)

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Markt wird sich tiefgreifend ändern

Seit Ende 2023 herrscht Gewissheit: Der fast 70 Milliarden US-Dollar schwere Deal zwischen Broadcom und VMware ist perfekt. Nach Ansicht der IT-Experten der Datis IT-Services GmbH ist es spätestens nach der Übernahme Zeit, sich nach einer leistungsfähigen Alternative für die Virtualisierung von IT-Landschaften umzuschauen.

Durchschnitt von 26 Angriffen pro Minute

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Spammer auf das sogenannte Web Scraping zurück

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Zwei Jahre nach Log4Shell

Am 9. Dezember 2021 wurde die Welt in höchste Alarmbereitschaft versetzt, weil eine der kritischsten Zero-Day-Schwachstellen aller Zeiten bekannt wurde: Log4Shell. Veracode hat sie seither beobachtet. Die Schwachstelle mit dem höchstmöglichen Schweregrad (10.0) befand sich in Apache Log4j, einem allgegenwärtigen Open-Source Java-Protokollierungs-Framework.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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