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Bewältigung einer außergewöhnlichen Situation

Orange ist für die Gewährleistung der Kontinuität seiner Dienste weltweit sehr gut aufgestellt

Trotz eines erheblichen Anstiegs des Datenverkehrs im Festnetz und in den mobilen Internet-Netzwerken ist die Kapazität von Orange insbesondere für Internet-, TV- und OTT-Dienste stabil geblieben



Im Zusammenhang mit der globalen Pandemie ist Orange vorbereitet, um die Kontinuität ihrer Dienste und die Verfügbarkeit ihrer Netze weiterhin sicherzustellen. Dies ist die Verantwortung der Orange Group als Netzbetreiber. Weltweit unterstützt Orange ihre Privat- und Geschäftskunden sowie staatliche und öffentliche Organisationen und kritische Infrastrukturen (KRITIS), um sicher zu stellen, dass für deren Lösungen und Netzwerke die notwendigen Kapazitäten zur Verfügung stehen. So will Orange die Lebensqualität in der Krise aufrechterhalten und die Geschäftskontinuität sicherstellen. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Gesundheitswesen, insbesondere den Krankenhäusern, gewidmet, um die technologischen Mittel zu sichern, die diese zur Bewältigung dieser außergewöhnlichen Situation benötigen.

"Wir durchleben eine beispiellose Situation, die uns alle in jedem Aspekt unseres Lebens betrifft. Während dieser Krise trägt Orange eine besondere Verantwortung. Mehr denn je müssen wir miteinander in Verbindung bleiben: mit unseren Familien und, für viele von uns, im Berufsleben. Um mit dieser Pandemie fertig zu werden, habe ich beschlossen, einen speziellen Krisenstab auf der Ebene des Exekutivausschusses einzurichten und zu leiten, um die von der Gruppe täglich getroffenen Entscheidungen und die Maßnahmen, die in jedem unserer Länder entsprechend der Entwicklung der Situation umgesetzt werden, zu koordinieren.

Meine absolute Priorität ist heute der Schutz der Gesundheit und Sicherheit aller Mitarbeiter von Orange. Gleichzeitig müssen wir unbedingt daran arbeiten, die Verfügbarkeit, Sicherheit und Integrität unserer Netzwerke zu gewährleisten, die jetzt für das weitere Funktionieren unserer Gesellschaft entscheidend geworden sind. Angesichts dieser beträchtlichen Verantwortung hat die Gruppe außergewöhnliche Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter im Rahmen des Netzwerkbetriebs, bei Kundenbesuchen sowie in unseren Aufsichts- und Rechenzentren ergriffen. Ich bin sehr stolz auf das anhaltende Engagement und die gute Vorbereitung des gesamten Unternehmens und in allen Ländern, in denen wir präsent sind", sagt Stéphane Richard, Chairman und CEO von Orange.

Verbraucherkunden in Frankreich

Trotz eines erheblichen Anstiegs des Datenverkehrs im Festnetz und in den mobilen Internet-Netzwerken ist die Kapazität von Orange insbesondere für Internet-, TV- und OTT-Dienste stabil geblieben. Der mobile Sprachverkehr hat sich im Volumen verdoppelt. Um dies zu bewältigen, hat Orange bestimmte Netzwerkparameter, vor allem in Bezug auf Verbindungspunkte zu anderen Netzbetreibern, neu angepasst.

Orange kann sich auf das volle Engagement und die Mobilisierung ihrer Teams, insbesondere ihrer technischen Teams, verlassen, um die Qualität und Verfügbarkeit ihrer Services während dieser Zeit sicherzustellen. Die Netzwerke der Gruppe sind bereits so skaliert, dass sie die Bedürfnisse von Veranstaltungen mit großer Beliebtheit in normalen Zeiten erfüllen (einschließlich Fußballspielen mit großer Öffentlichkeitswirksamkeit oder der TV-Serie Game of Thrones) und über ausreichende Kapazitäten verfügen, um die aktuelle Belastung zu bewältigen. Die Gruppe ist sich voll und ganz bewusst, dass die Verbindung über Mobilfunk oder Festnetzinternetzugang zu Hause derzeit unerlässlich ist, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, im Homeoffice zu arbeiten, um dem Schulunterricht zu folgen und auch für die Unterhaltung.

Die Gruppe ist besonders wachsam im Hinblick auf die Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter durch verstärkte Hygiene- und Präventionsmaßnahmen, die den jüngsten Empfehlungen der Regierung entsprechen. Im Rahmen ihres Business Continuity-Plans hat Orange eine Liste von vorrangigen Aktivitäten definiert, darunter die Überwachung des Netzwerks, wesentliche Wartungsarbeiten, technische Unterstützung und kommerzielle Hilfe.

Auch wenn alle Geschäfte in Frankreich vorübergehend geschlossen wurden: Kunden, die Unterstützung benötigen, können über die Websites orange.fr oder sosh.fr oder die mobilen Anwendungen "Orange & moi" oder "My Sosh", die alle weiterhin verfügbar sind, ihren Vertrag ändern oder einen Vertrag schließen. Digitale Dienste, wie z.B. Chat-Plattformen, bleiben ebenfalls verfügbar, um den Kunden die Interaktion mit dem Kundendienst zu ermöglichen. In Fällen, in denen ein Techniker einen Kunden zu Hause besuchen soll, wird er per Telefon oder SMS kontaktiert, um den Termin zu bestätigen oder zu verschieben.

Um in dieser Zeit zusätzliche Unterstützung zu bieten und den Kunden zu helfen, die Zeit mit ihren Familien für alle gut zu gestalten, bietet Orange allen Kunden bis zum 31. März 2020 die kostenlose Ausstrahlung der vier OCS-Kanäle und der fünf Kinderkanäle (Boomerang, Tiji, Boing, Toonami und Canal J) über ihre Set-Top-Box an (ausgenommen On-Demand-Dienste).

Maßnahmen außerhalb Frankreichs

In allen 26 Ländern, in denen die Gruppe auf dem Consumer-Markt präsent ist, sowohl in Afrika und im Nahen Osten als auch in Europa, hat Orange neben den von den nationalen Behörden getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Covid19-Virus eigene Präventivmaßnahmen ergriffen.

In jeder Niederlassung wurde ein Krisenausschuss unter dem Vorsitz des Chief Executive Officer eingerichtet, um regelmäßig die lokale Situation und die notwendigen Maßnahmen zu besprechen, die umgesetzt werden müssen. Zu diesen Maßnahmen gehören die Aussetzung der internationalen Reisen und die Absage aller Veranstaltungen bis zum 31. Mai 2020, die Anwendung präventiver Hygienemaßnahmen und die Empfehlung, so weit wie möglich mit Hilfe digitaler Tools zu interagieren.

Schließlich wurde für jedes Land ein Business Continuity-Plan in Übereinstimmung mit den nationalen Verpflichtungen definiert, der es ermöglicht, die Mitarbeiter zu schützen und die Qualität der Dienstleistungen für die Kunden zu gewährleisten.

Enterprise- und Business-Kunden weltweit

Für Orange Business Services hat Geschäftskontinuität rund um die Uhr für ihre Kunden Priorität, sowohl in Frankreich als auch in den mehr als 200 Ländern und Regionen, in denen das Unternehmen Telekommunikations-, IT- und digitale Dienstleistungen für Unternehmenskunden anbietet.

Ihr Business Continuity-Plan, der bereits weltweit eingeführt ist und mehrmals jährlich getestet wird, hat bereits in den letzten 20 Jahren die Geschäftskontinuität für Unternehmen während zahlreicher globaler Krisen (Naturkatastrophen, politische Turbulenzen, Pandemien usw.) ermöglicht. Orange Business Services ist in der Lage, ihre Kundensupportaktivitäten innerhalb ihrer fünf Hauptservicezentren weltweit zu shiften und neu zu konfigurieren. Lokale Teams arbeiten derzeit daran, Geschäftskunden über ggf. notwendige Vorbereitungsmaßnahmen zu informieren und diese so schnell wie möglich umzusetzen.

Diese Arbeit konzentriert sich auf drei Hauptbereiche:

>> die massive Einführung von Homeoffice, die eine Neuskalierung der Netzwerke erfordert, um den Bedarf an sicheren Verbindungen zu unterstützen,

>> die Erleichterung von Remote-Collaboration und/oder großer virtueller Veranstaltungen durch Audio-/Web-/Videokonferenzlösungen,

>> die Skalierung der Ressourcen im Bereich Customer Relations (Anzahl der Kontakte, Voice Guides, Chatbots, Call Center, Multi-Channel-Messages) zur Anpassung an Spitzenzeiten beim Kundendienst.

Um Unternehmen bei der Bewältigung der aktuellen Situation zu unterstützen und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, überall auf der Welt unter den besten Bedingungen remote zu arbeiten, hat Orange Business Services ihre Netzwerkkapazität erhöht und ihre Serviceplattformen erweitert. Diese Maßnahmen dienen dazu, den laufenden exponentiellen Anstieg bei Bedarf und Nutzung zu unterstützen. Die Anzahl der Benutzer, die sich per Fernzugriff mit dem Netzwerk ihres Unternehmens verbinden, ist bei den Kunden bereits um 700 Prozent gestiegen.

Damit jeder von zu Hause aus unter guten Bedingungen arbeiten kann, hat Orange Business Services die Kapazität für gleichzeitige Verbindungen auf ihren Plattformen verdoppelt. Auch die Nutzung von Lösungen für die Zusammenarbeit per Fernzugriff wie Videokonferenzen hat massiv zugenommen, wobei die Nutzung je nach Lösung zwischen 20 und 100 Prozent zunimmt.

Schließlich managen die Teams allein in Frankreich zusätzlich 130 Einsätze bei Kunden pro Tag, um die Geschwindigkeit ihrer Internetverbindungen oder in ihren Rechenzentren zu erhöhen. Insgesamt sind fast 3.500 Mitarbeiter von Orange Business Services für die Verwaltung der geschäftskritischen Aktivitäten der Kunden im Einsatz und werden dies auch weiterhin tun.

Orange vertraut in die Widerstandsfähigkeit und Kapazität ihrer Netzwerke auf der ganzen Welt; die Gruppe fordert ihre Kunden jedoch auch auf, dieses wesentliche gemeinsame Gut in diesen schwierigen Zeiten angemessen zu nutzen und bestmöglich aufrecht zu erhalten. (Orange Business Services: ra)

eingetragen: 29.03.20
Newsletterlauf: 06.07.20

Orange Business Services: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Unternehmen

APT-Response-Dienstleister, §3 des BSI-Gesetzes

Die G Data Advanced Analytics, eine hundertprozentige Tochter von G Data CyberDefense, ist ab sofort qualifizierter Dienstleister für die Abwehr und Analyse von APT-Angriffen auf Unternehmen und Behörden. Damit ist das Bochumer Cyber Defense-Unternehmen eines von nur zwölf Unternehmen in Deutschland, das die strengen Kriterien des BSI-Gesetzes erfüllt. Cyberangriffe auf Unternehmen werden immer zahlreicher und intensiver, so dass IT-Verantwortliche oft die Hilfe von APT-Response-Dienstleistern benötigen. Das BSI unterstützt Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Helfern im Ernstfall.

Kursinhalte bezüglich DSGVO

Persönliche Kundendaten sind häufiger als jede andere Art von Unternehmensinformationen bei Datenpannen betroffen. Dies zeigen die Ergebnisse des "Kaspersky IT Security Risks Survey". Diese Art von Datenverlusten kann sowohl den Ruf als auch die Finanzen eines Unternehmens schädigen sowie zu Strafen und Bußgeldern führen, wenn nicht richtig darauf reagiert wird. Wenn die Datenverarbeitung jedoch effektiv angegangen wird, kann der Schaden durch ein mögliches Datenleck erheblich reduziert werden. Um Unternehmen bei einer besseren Datenverarbeitung zu unterstützen, hat Kaspersky ihre Security-Awareness-Lösungen um Schulungen zur DSGVO und zu vertraulichen Daten erweitert. Zusätzlich gibt es jetzt ein kostenfreies Lernmodul rund um sichere Remote-Arbeit, die besonders durch die aktuelle Corona-Pandemie zugenommen hat. Die Art und Weise, in der Unternehmen Kundendaten speichern und nutzen, spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung und Aufrechterhaltung der Reputation. Aktuelle Kaspersky-Untersuchungen zeigen jedoch, dass es sich bei mehr als einem Drittel (37,5 Prozent) der Daten, die von Cyberkriminellen in Unternehmen in Deutschland anvisiert werden, um vertrauliche Kundeninformationen handeln. Das Problem nach einer solchen Datenpanne: Über ein Viertel (28,8 Prozent) der befragten deutschen Unternehmen hatte im Anschluss Probleme bei der Gewinnung von Neukunden.

Portfolio um Cybersicherheitslösung erweitert

Auriga, Anbieterin technologischer Lösungen für das Omnichannel-Bankwesen und den Zahlungsverkehr, erwirbt Lookwise Device Manager (LDM). Dabei handelt es sich um eine modulare Sicherheitsplattform und einen Geschäftsbereich für Cybersicherheit von S21Sec, einem führenden europäischen Anbieter von verwalteten Sicherheitsdiensten. S21Sec ist Teil des Portfolios von Sonae IM, einer Risikokapitalgesellschaft, die in Cybersicherheits-, Einzelhandels- und Telekommunikationsunternehmen investiert. Im Jahr 2018 wurde LDM auf dem ATM Customer Experience & Security Summit mit dem ATM Cyber Security Excellence Award ausgezeichnet.

Umbruchsphase, die großes Potenzial bietet

Während die deutsche Wirtschaft für 2019 insgesamt nur ein Wachstum von 0,6 Prozent erzielen konnte und nun von der Corona-Pandemie hart getroffen wird, kann Hornetsecurity Positives vermelden: Das Unternehmen für E-Mail-Cloud Security-Services verzeichnete für das vergangene Jahr ein Wachstum der jährlich wiederkehrenden Umsätze von 68 Prozent. Hornetsecurity übertrifft einmal mehr die Erwartungen und ist damit als eines der am schnellsten wachsenden deutschen Technologieunternehmen auch für die derzeitige Ausnahmesituation gerüstet. Einer der Gründe für den Erfolg ist die steigende Nachfrage nach verlässlichen Schutzmechanismen für die Microsoft Office 365 Cloud, in die immer mehr Unternehmen ihre E-Mail-Kommunikation verlagern. Insbesondere in Zeiten, in denen ein Großteil der Mitarbeiter im Home Office arbeiten muss, wird die Nachfrage nach dem Dienst weiter steigen. Das macht die Office 365 Cloud allerdings zu einem beliebten Angriffsziel für Cyberkriminelle, weshalb die Unternehmen auf zusätzlichen Schutz ihrer Daten angewiesen sind. Die Security und Compliance Suite, 365 Total Protection, erfüllt diese Sicherheitsanforderungen und erfreut sich damit zunehmender Beliebtheit. Der Service ist bereits für knapp 10 Prozent des Vertragsvolumens der Hornetsecurity GmbH verantwortlich — Tendenz stark steigend.

Cyberbedrohungen für Mobilgeräte

Trend Micro gibt in einem aktuellen Forschungsbericht einen Überblick über Cyberbedrohungen für Mobilgeräte im vergangenen Jahr. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten 2019 Erfolge wie der Rückgang einiger Bedrohungsarten verbucht werden. Dieser Wandel ist unter anderem auf die Verbesserung der Sicherheit der mobilen Betriebssysteme zurückzuführen. Gleichzeitig sind Mobilgeräte jedoch noch immer ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle. Im Forschungsbericht "Review, Refocus, and Recalibrate: The 2019 Mobile Threat Landscape" beschreibt Trend Micro aktuelle Entwicklungen der mobilen Bedrohungslandschaft. Während im Jahr 2018 die Zahl der Bedrohungen zunahm, konnten im Jahr 2019 Erfolge für die Cybersicherheit verzeichnet werden. Beispielsweise ging die Zahl der einfachen und leicht zu replizierenden Android-Malware-Samples zurück. Durch eine verbesserte Sicherheit der Betriebssysteme verringerte sich außerdem die Anzahl der mobilen Ransomware-Infektionen. Cryptomining-Malware ist kaum mehr im Umlauf, was höchstwahrscheinlich auf die Abwertung des Tauschwerts und Zugangsbeschränkungen auf mobilen Plattformen zurückzuführen ist.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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