Cybersecurity-Unternehmen mit globaler Reichweite

Obrela übernimmt Encode und wird damit europaweit zu einem der größten MDR-Anbieter

Die Akquisition legt für Obrela den Fahrplan fest, zu einer der weltweit führender Anbieterin für Managed Detection and Response zu werden



Obrela Security Industries, Anbieterin von herstellerunabhängigen Cyber Defense Services, gab die Übernahme von Encode bekannt, einem Security Analytics and Response Orchestration Provider. Die Übernahme macht Obrela zu einem der größten Cybersecurity- und Managed Detection and Response (MDR)-Anbieter in EMEA. Die durch Cyberkriminalität entstehenden Schäden werden bis 2025 weltweit auf 10,5 Billionen Dollar geschätzt. Angesichts dieser Tatsache war es nie wichtiger als heute, Unternehmen im Digital Universe wirksam zu schützen. Im Zuge der Übernahme bietet Obrela seinen Kunden jetzt ein ganzheitliches Dienstleistungspaket an, um Cyberangriffe in der gesamten digitalen Landschaft zu erkennen und zu beseitigen – und nicht allein beschränkt auf kritische Vermögenswerte und Systeme.

Dazu George Patsis, CEO von Obrela Security Industries: "Die Übernahme von Encode ist für Obrela ein wichtiger Meilenstein. Entsprechend hoch gesteckt sind die Erwartungen von Kunden, Mitarbeitern und Investoren. Mit der Übernahme stärken wir unsere Plattform, um weitere technologische Funktionen zu integrieren und unsere Services nachhaltig zu verbessern. Der Markt für Fachkräfte in der Cybersecurity ist hart umkämpft. Mit der Übernahme von Encode erweitern wir zudem unseren Mitarbeiterstamm um exzellente und erfahrene Spezialisten.

Cyberbedrohungen aufzuspüren und angemessen darauf zu reagieren, ist für Unternehmen aktuell zu einer immensen Herausforderung geworden. Es fehlt den meisten an Zeit, Ressourcen oder Expertise, die Aufgabe intern zu bewältigen. Diese Entwicklung hat im Markt zu einer deutlichen Verlagerung geführt, hin zu Security Services. Hier verlassen Unternehmen sich auf Experten im Bereich MDR, um kritische Vermögenswerte und Prozesse vor Cyberangriffen zu schützen. Durch die Übernahme vergrößern wir unsere Präsenz im MDR-Markt ganz erheblich und erreichen mehr Kunden als bisher. Gleichzeitig erweitern wir unsere Lösungen und bieten unseren Kunden zusätzliche Ressourcen, um den stetig wachsenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden."

"Unser Ziel ist es, die kaum noch zu beherrschende Komplexität digitaler Bedrohungen, mit der Unternehmen sich weltweit herumschlagen, besser zu bewältigen - damit Firmen sich darauf konzentrieren können, ihre Geschäftsziele zu erreichen. Cyber Risk Management in Echtzeit ist eine der stärksten Waffen, um letztendlich Vertrauen, Sicherheit und Privatsphäre zu gewährleisten. Dazu schaffen wir Visibilität und die Fähigkeit auf dieser Basis die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bedrohungsmanagement greift jedoch zu kurz, wenn es nicht mit betrieblicher Sicherheit und Risikomanagement integriert ist. Letztendlich geht es uns darum, unseren Kunden den Übergang in einen resilienten Status gegenüber Bedrohungen zu ermöglichen. Dazu müssen Firmen sich von einem reinen Threat Assessment und Detection-Ansatz weiterentwickeln hin zu einem komplett situativen Sicherheitsverständnis."

Die ausgewiesene Expertise und der Kundenstamm beider Unternehmen machen Obrela zu einem der führenden Cybersicherheits-Anbieter in EMEA, physisch präsent in fünf Regionen, mit über 200 Mitarbeitern und mehr als 120 internationalen Kunden. Durch die Übernahme wird Obrela zu einem Cybersecurity-Unternehmen mit globaler Reichweite, das über die nötige Größe, Breite und Kompetenz verfügt, um in neue Regionen zu expandieren und den MDR-Markt noch stärker als bisher zu beeinflussen und seine Mission "We Keep your Business in Business" zu erfüllen.

George Patsis abschließend: "Cyber-Sicherheit ist heute mehr denn je entscheidend für das Überleben eines Unternehmens, seine Wettbewerbsfähigkeit, und um die Ansprüche seiner Umgebung und Stakeholder zu erfüllen. Unternehmen müssen sich darauf verlassen können, rund um die Uhr gegen jede Art von Angriffen geschützt zu sein, unabhängig davon, woher sie kommen und auf welchen Firmenbereich sie abzielen. Durch die Übernahme von Encode sind wir noch besser gerüstet, unsere Kunden zu unterstützen und kritische Werte vor den sich ständig weiterentwickelnden Sicherheitsbedrohungen zu schützen". (Obrela Security Industries: ra)

eingetragen: 15.02.22
Newsletterlauf: 18.03.22

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Meldungen: Unternehmen

Cybersicherheit für Kraftfahrzeuge

Die Bedeutung der Cybersicherheit in vernetzten Fahrzeugen nimmt zu, da jede Verletzung oder Manipulation von Fahrzeugsystemen die Fahrzeugfunktionalität ernsthaft beeinträchtigen kann. Gemäß UN-R155, einer vom World Forum for Harmonization of Vehicle Regulations (WP.29) aufgestellten internationalen Vorschrift zur Cybersicherheit für Kraftfahrzeuge, sind die Automobilhersteller verpflichtet, eine Sicherheitsüberwachung für vernetzte Fahrzeuge durchzuführen, um Cyberangriffe zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Frage ist jedoch, in welcher Form sie dies tun bzw. tun können. VicOne bietet als Wegbereiterin für Cybersicherheit im Automobil in Zusammenarbeit mit ihrer Konzernmutter TrendMicro sowie den Lösungspartnernin Hitachi Astemo und Panasonic wirksame Virtualisierungs-Sicherheitslösungen zur Abwehr von Cyberangriffen auf Cockpitsysteme der nächsten Generation.

Statistiken aus Kaspersky-Schulungen

Malware Reverse Engineering war im Jahr 2022 die am meisten nachgefragte Fähigkeit unter Sicherheitsspezialisten. Etwa die Hälfte (45 Prozent) der Experten, die an Kaspersky-Trainings teilnahmen, wollten ihre Kenntnisse in diesem Bereich verbessern und erweitern.

Schutz vom Netzwerk bis zum Endpunkt

Trend Micro kündigte mit CTOne eine neue Tochtergesellschaft an, die sich auf die Weiterentwicklung der 5G-Netzwerksicherheit konzentriert. Das Expertenwissen und die Führungsqualitäten von CTOne entspringen der Innovationskultur von Trend Micro und stellen das jüngste Leuchtturm-Projekt, das als eigenständiges Unternehmen startet, dar.

Mechanismus für Internet-Sicherheit gebrochen

Das Team der ATHENE-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Haya Shulman hat einen Weg gefunden, wie einer der grundlegenden Mechanismen zur Absicherung des Internet-Verkehrs ausgehebelt werden kann. Der Mechanismus, genannt RPKI, soll eigentlich verhindern, dass Cyberkriminelle oder staatliche Angreifer den Verkehr im Internet umlenken. Solche Umlenkungen kommen im Internet erstaunlich häufig vor, z.B. zur Spionage oder durch Fehlkonfigurationen.

Meilenstein in der Entwicklung von Arctic Wolf

Arctic Wolf, Unternehmen im Bereich Security Operations, gibt den Abschluss ihrer Wandelanleihe im Gesamtwert von 401 Millionen Dollar bekannt. Geleitet wurden die Verhandlungen von Owl Rock, einer Abteilung von Blue Owl Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren einschließlich Viking Global Investors, dem Ontario Teachers' Pension Plan und Neuberger Berman, LLC.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

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