Doppelter Zuwachs im technischen Team

Trend Micro wächst weiter in den Bereichen Technik und Industrial Security

Im Zuge der strategischen Ausrichtung formiert sich ein dediziertes Sales-Team für die Bereiche OT und IIoT



Trend Micro erweitert trotz Pandemie weiter ihr Team für den deutschen Markt. Der japanische IT-Sicherheitsanbieter bekommt doppelten Zuwachs im Bereich Technik und bündelt darüber hinaus ihre Expertise für die Schwerpunkte Operational Technology (OT) und Industrial Internet of Things (IIoT). Nach der erst kürzlich bekannt gegebenen personellen Verstärkung in den Bereichen Finance und Channel ist dies ein weiterer strategischer Schritt, um Kunden mit Blick auf die steigende Komplexität im Security-Umfeld, ein verlässlicher Partner zu sein.

Das technische Team heißt gleich zwei neue Mitarbeiter mit über 20-jähriger Expertise im Bereich der IT und IT-Security bei sich willkommen. Sven von Kreyfeld betreute in den vergangenen Jahren als Systems Engineer bei Symantec primär Bundesbehörden. Mit seinem fundierten Verständnis für die Anforderungen von Kunden im öffentlichen Sektor unterstützt er seit Dezember 2020 das deutsche Presales-Team bei Trend Micro.

Als zweiten Neuzugang begrüßt der japanische IT-Sicherheitsanbieter Nils Ujma, der in seiner neuen Rolle als Sales Engineer ebenfalls seit Dezember 2020 das technische Team unterstützt. Von seiner umfassenden Erfahrung in Bereichen wie Cloud-, NFV- und 5G-Security profitieren vor allem Kunden im Bereich Telekommunikation.

Verstärkung für die Schwerpunkte OT und IIoT

Ihrer verstärkten strategischen Ausrichtung auf den Bereich OT und IIoT trägt Trend Micro durch den Aufbau eines dedizierten Teams aus erfahrenen Vertriebsmitarbeitern Rechnung. Diese werden das Geschäft mit Industrie-Sicherheitslösungen von TXOne Networks, einem Joint Venture von Trend Micro und Moxa, im deutschen Markt vorantreiben.

Oliver Stolz, bereits seit Mai 2020 im Unternehmen, ist als Enterprise Account Manager zukünftig in diesem Bereich aktiv. Der Diplom-Kaufmann ist Spezialist für komplexe Projekte und den Vertrieb von Managed Services.

Weitere Verstärkung erhält das Team durch Peter Kurfürst als Major Account Manager. In dieser Position ist er für den Vertrieb von Industrial-Security-Lösungen im Large-Enterprise-Segment verantwortlich. Peter Kurfürst ist schon seit 2016 bei Trend Micro und bringt langjährige Erfahrung in der Betreuung von Großkunden mit.

Von technischer Seite unterstützt Olaf Mischkovsky, seit Mai 2020 bei Trend Micro, als "Subject Matter Expert" für OT und IIoT. Mit über 18 Jahren Erfahrung in der IT- und OT-Sicherheit, berät er als Senior Sales Engineer Unternehmen im Enterprise- und Large-Enterprise-Segment zu technischen Fragen der Security. Dank seiner langjährigen Mitarbeit in verschiedenen nationalen und internationalen Standardisierung-Arbeitskreisen und Verbänden kennt er die Branche und ihre Bedürfnisse.

"Mit der Unterstützung unserer neuen Kollegen und durch die strategische Neuausrichtung im Vertrieb können wir noch gezielter auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen. Unsere Entscheidung, auch in Pandemie-Zeiten in Wachstum und neue Mitarbeiter zu investieren, ist zudem ein deutliches Signal der Stabilität und Verlässlichkeit", freut sich Hannes Steiner, Vice President Germany bei Trend Micro. "Diese Werte sind gefragt wie nie, gerade in der Industrie. Denn durch die digitale Transformation und steigende technologische Komplexität geraten auch produzierende Unternehmen vermehrt ins Visier von Cyberkriminellen. Mit unserer Expertise sind wir auch für sie der richtige Security-Partner." (Trend Micro: ra)

eingetragen: 27.02.21
Newsletterlauf: 05.05.21

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Meldungen: Unternehmen

Erstellen eigener YARA-Regeln sehr zeitaufwändig

Das SophosAI-Team für künstliche Intelligenz hat ein auf maschinellem Lernen basierendes Tool entwickelt, das YARA-Regeln zur Erkennung bestimmter Arten von Bedrohungen generiert. Das von VirusTotal verwaltete, plattformübergreifende Klassifizierungs-Tool ist eines der wichtigsten Tools für Forscherinnen und Forscher zum Aufspüren und Klassifizieren von Malware.

Ziel: Menschliche Ebene der Cybersicherheit

KnowBe4, Anbieterin einer Plattform für die Schulung des Sicherheitsbewusstseins und simuliertes Phishing, gibt die Gründung von KnowBe4 Ventures bekannt, dem Venture-Zweig des Unternehmens, der sich auf die menschliche Ebene der Cybersicherheit konzentriert.

Abschaffung anderer Endpunkt-Verwaltungs-Tools

Ivanti, Anbieterin der Automatisierungsplattform "Ivanti Neurons", die IT-Ressourcen von der Cloud bis zum Edge entdeckt, verwaltet, sichert und wartet, hat die Ergebnisse der von Forrester Consulting durchgeführten "Total Economic Impact" (TEI)-Studie veröffentlicht.

Mehr Sichtbarkeit im europäischen Markt erhalten

Nie war die digitale Unabhängigkeit wichtiger als in Zeiten von wachsenden (und raffinierten) Ransomware- und Hackerangriffen von überall auf der Welt. Mal abgesehen vom Schutz durch IT-Sicherheitslösungen selbst, ist es für Unternehmen zudem wichtig sich an die national sowie europäisch geltenden Regularien und Richtlinien zu halten – gerade im Bezug IT-Sicherheit. Nur so kann ein länderübergreifender IT-Sicherheitsstandard gewährleistet werden.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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