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Das IoT generiert massenhaft Daten


IBM und Diehl Controls bauen gemeinsame Plattform für Geräteüberwachung
Pilotprojekt verarbeitet Daten des Internet of Things (IoT), um Haushaltsgeräteherstellern und Energieunternehmen neue Services und Geschäftsmodelle zu ermöglichen

(14.07.15) - IBM und Diehl Controls, Herstellerin für intelligente Sensoren und Steuerungstechnik, kündigten eine Pilot-Cloud-Plattform an. Sie ermöglicht es Haushaltsgeräteherstellern auf der Grundlage von Daten, die über das Internet of Things (IoT) gesammelt werden, den Zustand ihrer Geräte, die in den Haushalten ihrer Kunden stehen, aus der Ferne zu überwachen. Die gleiche Plattform können auch Energieunternehmen nutzen, um die Versorgung mit Energie besser zu steuern.

Die Ankündigung geschieht im Rahmen der vor kurzem beschlossenen Investitionen der IBM in Höhe von drei Milliarden US-Dollar zum Aufbau einer neuen IoT-Geschäftseinheit in den nächsten vier Jahren. Nahezu alle Haushaltsgerätehersteller und Energieunternehmen arbeiten gegenwärtig an Lösungen für das Smart Home, bisher jedoch existieren im Bereich Smart Home allenfalls Insellösungen für die Bedienung der Geräte in Form von Apps und auch den Energieunternehmen fehlen die richtigen Werkzeuge für neue Services.

Die neue Plattform von Diehl und IBM wird Haushaltsgeräteherstellern Werkzeuge für die vorausschauende Wartung, Software-Updates, Remote Diagnostics und Fehlerbehebung in Echtzeit an die Hand geben, so dass sie entsprechende Services online anbieten können. Falls beispielsweise ein Wäschetrockner einen neuen Flusenfilter braucht, kann der Kunde direkt in einer E-Mail verständigt beziehungsweise ein Wartungstermin verabredet werden.

"Das IoT generiert massenhaft Daten von Smartphones, Fahrzeugen, Haushaltsgeräten und Industrieanlagen die gesammelt, analysiert und für die aktive Nutzung aufbereitet werden können", sagt Pat Toole, General Manager, IBM Internet of Things. "IBM arbeitet gemeinsam mit Diehl an einer neuen Generation von Services für vernetzte Geräte, um den Bedürfnissen der Kunden besser zu entsprechen."

Die Cloud-Plattform von Diehl und IBM kann auch für Energieversorger und den Energiehandel genutzt werden, etwa zur Datenerfassung für die dezentrale Energieversorgung über Sonnenkollektoren oder Wärmepumpen. Mit dem Remote-Energy-Management-Control-Center können auf der Basis von Verbrauchsdaten, der Einspeisung regenerativer Energien oder aktuellen Handelspreisen die Versorgung und Preisgestaltung weiter optimiert werden. Das Remote-Energy-Management-Control-Center verarbeitet hierzu die von Sensoren in den Haushalten erfassten individuellen Verbrauchsdaten und sendet sie über einen Router direkt in die Cloud.

"Durch unsere strategische Partnerschaft mit IBM können wir durch die Vernetzung intelligenter Geräte über eine integrierte Cloud-Plattform einen vollkommen neuen Weg im Management dezentraler Energieversorgung beschreiten", sagt Robert Tippmann, Director Smart Home / Energy Management Solutions Diehl Controls. "Damit werden wir von einem Hersteller für intelligente Sensoren und Steuerungstechnik zum einem digitalen Serviceanbieter."

Lesen Sie zum Thema "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Der Partner Technicolor / Virdata liefert die technologische Basis, um eine große Anzahl von Geräten gleichzeitig mit der Cloud stabil zu verbinden. IBM wird die Software von Virdata in ihr Infrastrukturmodell integrieren und als Cloud Computing-Service auf IBM SoftLayer anbieten.

Diehl hat sich bei diesem Projekt für IBM Softlayer als Infrastrukturlösung entschieden. IBM Softlayer bietet die notwendige Skalierbarkeit, Flexibilität und Schnelligkeit, die Diehl für die weitere Entwicklung und Verbreitung ihrer Lösung braucht.
(IBM: ra)

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Meldungen: Unternehmen

Risiko für Cyber-Angriffe auf Fahrzeuge

McAfee kündigte eine neue Partnerschaft mit Panasonic an. Die beiden Unternehmen vereinen ihre Expertisen und entwickeln gemeinsam ein "Vehicle Security Operation Center" (Vehicle SOC). Die Technologie soll das zielgenaue Identifizieren von Sicherheitsrisiken und eine frühe Reaktion auf Cyber-Angriffe ermöglichen. So kann das Vehicle SOC die Bemühungen der Automobilindustrie rund um das Thema Cyber-Sicherheit unterstützen. Ziel der Partnerschaft ist es, mit der neuen Technologie vernetzte Fahrzeuge auf der ganzen Welt zu schützen und dadurch die Mobilität von Morgen zu sichern. Seit 2016 bietet Panasonic SOCs für Fabriken an, um deren Systeme und Netzwerke vor Cyber-Angriffen zu schützen. Zusätzlich vertreibt das Unternehmen Vehicle SOCs im Rahmen dessen Panasonic ein Automotive Intrusion Detection System entwickelte, das Cyber-Angriffe erkennt und die Bedrohungsart identifiziert. Die Analysedaten überträgt das System an das Vehicle SOC, das am Fahrzeug montiert ist.

DevOps und Sicherheit friedlich vereint

Rapid7 hat die Alcide.IO Ltd übernommen, Anbieterin von Sicherheitslösungen für Kubernetes mit Sitz in Tel Aviv. Mit dieser Übernahme erweitert und stärkt Rapid7 sein Cloud-Security-Angebot, indem es die Cloud Workload Protection Platform (CWPP) von Alcide mit den bestehenden Cloud-Security-Posture-Management- (CSPM) und Infrastruktur-Entitlement-Funktionen (CIEM) des Unternehmens zusammenführt. Der Gesamtkaufpreis betrug rund 50 Millionen US-Dollar. Dies ist die zweite Akquisition, die Rapid7 in den letzten neun Monaten im Cloud-Sicherheitsmarkt getätigt hat. Im April vergangenen Jahres hatte das Unternehmen DivvyCloud ( www.divvycloud.com ) übernommen, einen führenden Anbieter von Cloud Security Posture Management (CSPM). Beide Akquisitionen stärken die Cloud-native Sicherheitsplattform von Rapid7 und erleichtern das kontinuierliche Management von Risiken und Compliance in homogenen und heterogenen Cloud-Umgebungen.

Hochauflösende Videoüberwachung am Geldautomaten

Vielerorts schließen die Bankinstitute ihre Filialen und Niederlassungen und so bleibt der Bankautomat gerade in ländlichen Gegenden, wo man nicht überall den Kaffee mit der EC- oder Girokarte zahlen kann, oftmals die einzige Möglichkeit, Bargeld zu erhalten. Gerade an den weniger belebten Orten setzen Kriminelle gerne an, um Geldautomaten zu manipulieren oder mit gestohlenen Karten Geld abzuheben. Die Kameraüberwachung von Geldautomaten ist kein Geheimnis, jedoch glichen lange Zeit die hier entstandenen Fahndungsfotos eher den Bildern der Anfangszeit der Fotografie. Oftmals unterbelichtet und unscharf ist auf den Bildern wirklich niemand eindeutig zu erkennen.

End-to-End-Sicherheit in der WAN-Umgebung

Bitglass hat eine Reihe führender SD-WAN-Anbieter in ihre Secure-Access-Service-Edge (SASE)-Plattform integriert. Neu auf der Plattform sind: Alkira, Arista Networks, Aruba, Aryaka, Aviatrix, Cisco, Citrix, 128 Technology, Palo Alto Networks, Silver Peak, Sophos und Versa, Inc. Als in der Public Cloud entwickelte und bereitgestellte SASE-Plattform nutzt Bitglass AWS Transit Gateway Connect, um sich nahtlos in alle an AWS angebundenen SD-WANs zu integrieren. Auf diese Weise können Unternehmen die Daten- und Bedrohungsschutztechnologie von Bitglass auf ihre bestehenden Wide Area Networks anwenden.

Verfechter eines transparenten PAMs

Dank der neuen Integration von "Thycotic Secret Server" mit der führenden Messaging- und Kollaborationsplattform Slack wird der Schutz privilegierter Accounts und Zugriffe ab sofort noch benutzerfreundlicher. So können Secret Server-Kunden, während sie in Slack arbeiten, nahtlos auf privilegierte Zugangsdaten zugreifen, Benachrichtigungen erhalten und Workflows wie Genehmigungsanfragen bearbeiten. Viele Unternehmen setzen auf eine rasche Implementierung von Privileged Access Management (PAM)-Lösungen, um Passwörter und andere digitale Anmeldeinformationen so schnell wie möglich abzusichern und Compliance-Vorschriften zu erfüllen. Die Akzeptanz der Benutzer hinkt der technischen Umsetzung der Lösungen dabei oft hinterher.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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