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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
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Leistungsstarke Verhaltensanalyse-Engine

Checkmarx übernimmt Software-Supply-Chain-Security-Anbieterin Dustico

Übernahme erschließt Checkmarx-Kunden den Zugang zu verhaltensbasierten Quellcode-Analysen für die Abwehr von Angriffen auf Open-Source-Supply-Chains



Checkmarx, Anbieterin entwicklerzentrierter Application-Security-Testing-Lösungen, hat die Übernahme von Dustico bekannt gegeben, einer SaaS-basierten Lösung, die Schadcode und Hintertüren in Open-Source-Software-Supply-Chains erkennt. Im Zuge der Übernahme wird Checkmarx ihre Application-Security-Testing-Lösungen mit der Verhaltensanalysetechnologie von Dustico kombinieren. Kunden erhalten damit einen ganzheitlichen Überblick über das Risiko, die Reputation und das Verhalten von Open-Source-Paketen und stellen so die Weichen für eine zuverlässige Abwehr von Supply-Chain-Angriffen.

Laut Gartner werden "bis 2025 45 Prozent aller Unternehmen weltweit Ziel eines Software-Supply-Chain-Angriffs sein, eine Verdreifachung gegenüber 2021." Dies unterstreicht einmal mehr, dass die Sicherheit dieser Netzwerke von zentraler Bedeutung ist. Attacken auf die Supply Chain sind häufig darauf zurückzuführen, dass Angreifer schwer zu erkennenden, manipulierten Code in Open-Source-Pakete einschleusen, die später in der Softwareentwicklung verwendet werden. Obwohl Open Source eine Vielzahl von Vorteilen bietet, müssen Entwickler die Reputation und Vertrauenswürdigkeit der Komponenten evaluieren und bei der Integration externer Code-Pakete in moderne Anwendungen einen Zero-Trust-Ansatz verfolgen.

Die Technologie von Dustico geht über herkömmliche Quellcode-Analysen hinaus und setzt auf einen dreistufigen Ansatz zur Bewertung des Verhaltens und der Reputation von Open-Source-Paketen: Zuerst untersucht die Lösung die Vertrauenswürdigkeit des Paket-Anbieters und der beteiligten Mitglieder der Open-Source-Community. Dann wird der Status der Pakete analysiert, um einen Überblick über deren Update-Prozesse und die Wartungsfrequenz zu erhalten. Und schließlich scannt die leistungsstarke Verhaltensanalyse-Engine von Dustico das Paket auf verborgenen Schadcode, einschließlich Hintertüren, Ransomware, mehrstufigen Angriffen und Trojanern.

Im Zusammenspiel mit den Ergebnissen der AST-Analysen von Checkmarx liefern diese Erkenntnisse Unternehmen und Entwicklern einen detaillierten, einheitlichen und effektiven Ansatz für das Management der mit Open Source verbundenen Risiken und der davon betroffenen Supply Chains.

"Wir freuen uns sehr, Dustico bei Checkmarx willkommen zu heißen – dieses junge Team zeigt, dass die israelische Hightech-Branche nach wie vor neue Maßstäbe im Bereich Cybersecurity und Innovation setzt", so Emmanuel Benzaquen, CEO von Checkmarx. "Wenn wir die differenzierte Open-Source-Analyse von Dustico mit dem Best-of-Breed-Security-Testing von Checkmarx kombinieren, bietet dies unseren Kunden einen enormen Mehrwert – und hilft Ihnen, das Management und die Absicherung ihrer Software-Supply-Chains nachhaltig zu optimieren."

"Angreifer fokussieren mehr denn je auf Software-Supply-Chains – von denen viele verstärkt auf Open Source basieren. Damit wächst die Gefahr, dass Pakete von Drittanbietern manipuliert sein könnten. Entwicklerteams sollten also proaktiv davon ausgehen, dass der gesamte Code, den sie beziehen, möglicherweise verändert wurde", so Maty Siman, CTO von Checkmarx. "Mit Dustico bleiben wir unserer Mission treu, Open Source sicher zu machen, indem wir unseren Kunden helfen, Schwachstellen, Verhalten und Reputation mit einer einheitlichen Lösung zu analysieren. Entwickler und Security-Verantwortliche erhalten so die Informationen und das Selbstvertrauen, die sie brauchen, um sicherere Code-Pakete zu wählen und schneller sicherere Anwendungen zu entwickeln."

Zu den Schlüsselfunktionen von Dustico gehören außerdem:

>> Advanced Machine Learning und Threat Intelligence. Basierend auf hochentwickelten Machine-Learning-Modellen erkennt Dustico automatisch ungewöhnliches Verhalten in Code-Paketen, gleicht IOCs mit verschiedenen Threat Intelligence Feeds ab und ermöglicht eine zielgenaue Erkennung von Angreifer-Aktivitäten (TTPs).

>> Vorabanalyse. Die Technologie von Dustico ist darauf ausgelegt, Pakete zur Analyse abzurufen, sobald sie online veröffentlicht werden, was Entwicklerteams Zeit spart und eine optimierte User-Experience garantiert.

>> Developer-First-Ansatz. Da Dustico nativ in die Checkmarx-Plattform eingebettet ist, profitieren Entwickler von einer reibungslosen User-Experience durch direkte Integration in ihre CI- und Build-Systeme.

"Dies ist eine sehr aufregende Zeit für Dustico und unsere Community", sagte Tzachi Zornstain, Mitbegründer und CEO von Dustico. "Wir haben Dustico gegründet, um Unternehmen bei der Bewältigung der explosionsartigen Zunahme von Supply-Chain- und Dependency-Angriffen zu unterstützen und ihr Vertrauen in Open-Source-Software zu stärken. Wir freuen uns sehr darauf, diese Vision als Teil von Checkmarx weiterzuverfolgen und unsere Kompetenzen einem globalen Kundenkreis zur Verfügung zu stellen." (Checkmarx: ra)

eingetragen: 03.09.21
Newsletterlauf: 18.10.21

Checkmarx: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

Meilenstein in der Entwicklung von Arctic Wolf

Arctic Wolf, Unternehmen im Bereich Security Operations, gibt den Abschluss ihrer Wandelanleihe im Gesamtwert von 401 Millionen Dollar bekannt. Geleitet wurden die Verhandlungen von Owl Rock, einer Abteilung von Blue Owl Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren einschließlich Viking Global Investors, dem Ontario Teachers' Pension Plan und Neuberger Berman, LLC.

Ein deutlich erweitertes Vertriebsgebiet

Die Infinigate Group, europäischer Value-Added Distributor (VAD) für Cybersecurity-Lösungen, gab die Übernahme des im Mittleren Osten marktführenden VAD Starlink bekannt. Der in Dubai beheimatete Distributor ist in den Bereichen Cybersecurity, sowie sichere Cloud- und Netzwerklösungen der Branchenprimus in der Region Mittlerer Osten und Afrika (MEA).

Cyber-Restrisiken auslagern können

Die Nachrichten über Cyber-Attacken sind mittlerweile allgegenwärtig und haben auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu einer Sensibilisierung für den Bereich Informationssicherheit beigetragen. In vielen Fällen reagieren Unternehmen mit einem hohen Maß an technischen IT-Sicherheitsmaßnahmen – ohne jedoch die eigentlichen Risiken und deren Auswirkungen auf das Unternehmen zu kennen.

vxIntel-Team wird Teil der Arctic Wolf Labs

Arctic Wolf, Anbieterin von Security Operations, gibt die Übernahme von vxlntel, Anbieterin von Cyber Threat Intelligence bekannt. Die Malware Intelligence Plattform von vxIntel analysiert derzeit über 500.000 Dateien pro Tag und über 10 Terabyte Daten pro Monat aus über 100 globalen Datenquellen. Der enorme Umfang der Plattform hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen eine der größten Malware-Datenbanken der Welt aufgebaut und sich zu einer wichtigen Threat-Intelligence-Quelle für Organisationen, Regierungsbehörden und führenden Cybersicherheitsunternehmen auf der ganzen Welt entwickelt hat.

Daten schützen und Business Continuity absichern

Rubrik, Unternehmen für Zero Trust Data Security, gibt die Überschreitung seines jährlich wiederkehrenden Umsatzes (ARR) aus Software-Abonnements von bisher 400 Millionen USD bekannt – im Jahresvergleich stieg dieser um über 100 Prozent. Zudem hat Rubrik eine Netto-Dollar-Bindungsrate von mehr als 140 Prozent erreicht – ein Zeichen für die starke Bindung und das Wachstum von Rubrik.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

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Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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