Versa Networks sichert sich 84 Millionen US-Dollar in Serie D-Finanzierungsrunde

Die jüngste Finanzierungsrunde unterstützt neue Vertriebs- und Marketinginitiativen für den expandierenden SASE-Markt und treibt die Wachstumspläne des Unternehmens voran



Die SASE-Spezialistin Versa Networks hat sich in einer Serie-D-Finanzierungsrunde 84 Millionen US-Dollar gesichert, womit sich die Gesamtfinanzierung des Unternehmens auf 196 Millionen US-Dollar beläuft. Die Finanzierungsrunde wurde von den Investoren Princeville Capital und RPS Ventures angeführt, mit zusätzlicher Beteiligung von bestehenden Investoren, darunter Sequoia Capital. Die neue Finanzierungsrunde ermöglicht es Versa, neue Go-to-Market-Strategien einzuführen, neue Vertriebs- und Partner-Enablement-Initiativen zu starten sowie neue Märkte anzusprechen, um die Führungsposition im Secure Access Service Edge (SASE)-Markt weiter zu festigen.

Die Analysten von Gartner erwarten, dass der SASE-Markt bei einer jährlichen Wachstumsrate von 42 Prozent rund 11 Milliarden US-Dollar umfasst, wobei mindestens 40 Prozent der Unternehmen bis 2024 über Strategien zur Einführung von SASE verfügen werden. In einer kürzlich durchgeführten globalen Studie wurde jedoch festgestellt, dass mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Unternehmen SASE nicht richtig definieren können. Um das Bewusstsein im Markt für SASE und die Vorteile für die Unternehmen zu schärfen, wird Versa die neue Finanzierung nutzen, um in globale Marketing- und Vertriebskampagnen zu investieren. Darüber hinaus wird das Unternehmen seine Partner-Communities weiter unterstützen, um seine weltweite Bekanntheit zu erhöhen. Die Mittel werden auch für die weitere Forschung und Entwicklung von SASE sowie für zukünftige Expansions- und Wachstumspläne verwendet.

"SASE ist der am schnellsten wachsende Bereich in der Netzwerk- und Sicherheitsbranche. Die anhaltende Unterstützung durch unsere Investoren ist nicht nur ein Beweis für unsere innovative Technologie, sondern auch für unser Ethos als Unternehmen. Wir liefern Unternehmen jeder Größe sichere Zugangs- und Netzwerklösungen, um die täglichen Herausforderungen zu meistern", sagt Kelly Ahuja, CEO von Versa Networks. "Wir sind das einzige Unternehmen, das eine vollständig integrierte SASE-Lösung anbietet. Wir haben die Chance auf dem Markt erkannt und bieten Unternehmen auf der ganzen Welt seit fünf Jahren ein wirklich modernes und sicheres Netzwerk. Daher ist es aufregend, dass der Rest der Branche nun den Mehrwert und die Vorteile von SASE erkennt."

Kelly Ahuja ist überzeugt: "Diese Technologie ist auf dem besten Weg, im kommenden Jahr und darüber hinaus richtig durchzustarten, und diese Investition bedeutet, dass wir bestens aufgestellt sind, um an der Spitze dieser gewaltigen Expansion zu stehen, wenn SASE zum Star im Sicherheits- und Netzwerkarsenal von Unternehmen wird."

Versa SASE bietet eine umfassende SASE-Lösung in einem integrierten Software-Stack, ein hardware-unabhängiges, reines Software-Angebot, das sich nahtlos skalieren lässt, um SASE-Services über die Cloud, vor Ort oder als eine Kombination aus beidem bereitzustellen. Mit einer einzigen Oberfläche zur Konfiguration und Implementierung von Unternehmensrichtlinien bietet Versa SASE Transparenz und Kontrolle auf einen Blick, zugleich ist Sicherheit das Kernelement der Lösung.

Versa schützt alle Unternehmensressourcen mit einheitlichen Sicherheitsrichtlinien für jede Sitzung, für jeden Benutzer, auf jedem Gerät und für den Zugriff auf jede Anwendung. Gartner hat Versa SASE als die Lösung mit den meisten SASE-Komponenten aller 56 von Gartner bewerteten Anbieter identifiziert. Auch Enterprise Management Associates (EMA) stellte in seinem jüngsten Branchenbericht fest, dass Versa SASE über die meisten von SASE unterstützten Funktionen verfügt.

Joaquin Rodriguez Torres, Managing Partner und Mitbegründer von Princeville Capital, erkärt: "Mit Versa haben wir ein innovatives Unternehmen gefunden, das den Weitblick hatte, eine Lösung für einen schnell wachsenden Markt, der zugleich ein langfristiges Potential für Investitionen hat, zu entwickeln. SASE wird schnell zur obersten Priorität eines jeden Unternehmens werden. Daher steht dieser Markt vor einem gewaltigen Erfolg. Wir freuen uns daher dabei zu sein, wenn Versa die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Netzwerk- und Sicherheitsherausforderungen lösen, revolutionieren wird."

Die Finanzierung kommt im Zuge eines Rekordjahres für Versa Networks. Das Wachstum der Remote-Arbeitskräfte aufgrund der COVID-19-Pandemie führte dazu, dass Unternehmen weltweit ihre Initiativen zur digitalen Transformation beschleunigten und sich flexiblen und sicheren Lösungen wie SD-WAN und SASE zuwandten. Damit erfüllen sie auch ihre Netzwerk- und Sicherheitsanforderungen. Infolgedessen konnte Versa Networks ihren weltweiten Umsatz in Unternehmen und die Registrierungen von Channel-Partnern verdoppeln. Die Mitarbeiterzahl stieg um 25 Prozent und der Marktanteil konnte auf 150 Service-Provider ausgebaut werden, darunter sieben der weltweit Top 10. (Versa Networks: ra)

eingetragen: 17.07.21
Newsletterlauf: 29.09.21

Versa Networks: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

Cybersicherheit für Kraftfahrzeuge

Die Bedeutung der Cybersicherheit in vernetzten Fahrzeugen nimmt zu, da jede Verletzung oder Manipulation von Fahrzeugsystemen die Fahrzeugfunktionalität ernsthaft beeinträchtigen kann. Gemäß UN-R155, einer vom World Forum for Harmonization of Vehicle Regulations (WP.29) aufgestellten internationalen Vorschrift zur Cybersicherheit für Kraftfahrzeuge, sind die Automobilhersteller verpflichtet, eine Sicherheitsüberwachung für vernetzte Fahrzeuge durchzuführen, um Cyberangriffe zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Frage ist jedoch, in welcher Form sie dies tun bzw. tun können. VicOne bietet als Wegbereiterin für Cybersicherheit im Automobil in Zusammenarbeit mit ihrer Konzernmutter TrendMicro sowie den Lösungspartnernin Hitachi Astemo und Panasonic wirksame Virtualisierungs-Sicherheitslösungen zur Abwehr von Cyberangriffen auf Cockpitsysteme der nächsten Generation.

Statistiken aus Kaspersky-Schulungen

Malware Reverse Engineering war im Jahr 2022 die am meisten nachgefragte Fähigkeit unter Sicherheitsspezialisten. Etwa die Hälfte (45 Prozent) der Experten, die an Kaspersky-Trainings teilnahmen, wollten ihre Kenntnisse in diesem Bereich verbessern und erweitern.

Schutz vom Netzwerk bis zum Endpunkt

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Das Team der ATHENE-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Haya Shulman hat einen Weg gefunden, wie einer der grundlegenden Mechanismen zur Absicherung des Internet-Verkehrs ausgehebelt werden kann. Der Mechanismus, genannt RPKI, soll eigentlich verhindern, dass Cyberkriminelle oder staatliche Angreifer den Verkehr im Internet umlenken. Solche Umlenkungen kommen im Internet erstaunlich häufig vor, z.B. zur Spionage oder durch Fehlkonfigurationen.

Meilenstein in der Entwicklung von Arctic Wolf

Arctic Wolf, Unternehmen im Bereich Security Operations, gibt den Abschluss ihrer Wandelanleihe im Gesamtwert von 401 Millionen Dollar bekannt. Geleitet wurden die Verhandlungen von Owl Rock, einer Abteilung von Blue Owl Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren einschließlich Viking Global Investors, dem Ontario Teachers' Pension Plan und Neuberger Berman, LLC.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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