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Hellman & Friedman übernimmt Cybersecurity-Spezialistin Checkmarx bei einer Bewertung von 1,15 Mrd. US-Dollar

Checkmarx gehört zu den Marktführern im Bereich Application Security Testing und bietet eine breite Suite von Lösungen für moderne Entwicklungsumgebungen



Checkmarx, Anbieterin von Software-Security-Lösungen für DevOps, gibt bekannt, dass Hellman & Friedman ("H&F") das Unternehmen von Insight Partners übernehmen wird. Insight Partners bleibt weiterhin mit einer signifikanten Minorität beteiligt. Bei diesem Deal handelt es sich um die bislang größte Akquisition eines Application-Security-Anbieters. Die Übernahme unterstützt das weitere Wachstum des rasch expandierenden Unternehmens in einer Zeit, in der Software-Security in den zunehmend auf Software angewiesenen Enterprise-Umgebungen kritischer denn je ist.

Checkmarx verankert exzellente Security nahtlos im Entwicklungsprozess und ermöglicht es Unternehmen so, sichere Software schneller bereitzustellen. Checkmarx legt Schwachstellen in Software zuverlässig offen und ist damit ein wichtiger Partner für Entwickler und Application-Security-Experten zahlreicher weltweit führender Marken, wenn es gilt, Security-Threats zuverlässig zu identifizieren und zu dokumentieren, bevor Schaden entsteht.

"Die Übernahme ist ein klarer Beleg dafür, dass sich Checkmarx mit ihrem Team erfolgreich an die Spitze des Software-Security-Marktes gesetzt hat – und dafür, dass unserer Technologie über die breite Cybersecurity-Branche hinweg eine Schlüsselrolle zukommt", so Emmanuel Benzaquen, CEO von Checkmarx. "Immer mehr Unternehmen nutzen die Software-Entwicklung, um ihr Business auszubauen. Die Verantwortlichen sind sich dabei des steigenden Risikopotenzials durch unsichere Anwendungen bewusst. Über 40 der Fortune 100-Unternehmen verlassen sich auf Checkmarx, um diese Risiken zu minimieren, ihren Code zu schützen und die Security nahtlos in allen Phasen der Software-Entwicklung zu integrieren. Wir freuen uns sehr darauf, unsere Reise mit H&F fortzusetzen und unsere Vision ‚Software ist gleich Security‘ auf den nächsten Level zu heben."

Checkmarx wurde 2006 gegründet und wird von Benzaquen gemeinsam mit Gründer und CTO Maty Siman geleitet. Das Unternehmen beschäftigt über 700 Mitarbeiter und ist für mehr als 1.400 Kunden in 70 Ländern tätig. Checkmarx gehört zu den Marktführern im Bereich Application Security Testing und bietet eine breite Suite von Lösungen für moderne Entwicklungsumgebungen.

"Wir freuen uns sehr darauf, mit Emmanuel, Maty und dem gesamten Checkmarx-Team zusammenzuarbeiten", so Tarim Wasim, Partner bei Hellman & Friedman. "Die Bedrohung durch Cybersecurity-Threats nimmt stetig zu, und wir sind überzeugt, dass es entscheidend ist, die Security frühzeitig im Software Development Lifecycle zu verankern. Nur ein Unternehmen –Checkmarx – verfügt über das breite Portfolio, die auf Entwickler fokussierte DNA und die Kultur kompromissloser Innovation, die es braucht, um den gesamten Software-Security-Markt abzudecken. Wir freuen uns, auf den enormen Erfolg von Checkmarx aufzubauen und das weitere Wachstum des Unternehmens in den kommenden Jahren sicherzustellen."

"Die Technologie von Checkmarx ist für jedes Unternehmen geschäftskritisch, das Software entwickelt oder integriert. Schon bevor wir uns 2015 an Checkmarx beteiligt haben, hat es uns sehr beeindruckt, wie sich dieses Team von Game-Changern und Innovatoren immer wieder als Vorreiter vom Markt absetzen konnte", erklärt Richard Wells, Managing Director bei Insight Partners. "Maty und Emmanuel sind zwei der besten Köpfe in der Cybersecurity-Branche, und es war spannend, ihr stratosphärisches Wachstum in den vergangenen fünf Jahren zu begleiten. Wir werden sie auch weiterhin unterstützen und uns für das Checkmarx-Team nachdrücklich stark machen."

Diese Transaktion wurde von der Evercore Group L.L.C. als leitendem Finanzberater und von Stifel als Beratungsunternehmen begleitet. RBC Capital Markets agierte als leitender Finanzberater von H&F; Simpson Thacher & Bartlett LLP agiert als Rechtsbeistand von H&F. Checkmarx wurde von HFN als Rechtsbeistand vertreten; Insight Partners wurde von Willkie Farr & Gallagher LLP als Rechtsbeistand vertreten. (Checkmarx: ra)

eingetragen: 26.03.20
Newsletterlauf: 17.06.20

Checkmarx: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Unternehmen

APT-Response-Dienstleister, §3 des BSI-Gesetzes

Die G Data Advanced Analytics, eine hundertprozentige Tochter von G Data CyberDefense, ist ab sofort qualifizierter Dienstleister für die Abwehr und Analyse von APT-Angriffen auf Unternehmen und Behörden. Damit ist das Bochumer Cyber Defense-Unternehmen eines von nur zwölf Unternehmen in Deutschland, das die strengen Kriterien des BSI-Gesetzes erfüllt. Cyberangriffe auf Unternehmen werden immer zahlreicher und intensiver, so dass IT-Verantwortliche oft die Hilfe von APT-Response-Dienstleistern benötigen. Das BSI unterstützt Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Helfern im Ernstfall.

Kursinhalte bezüglich DSGVO

Persönliche Kundendaten sind häufiger als jede andere Art von Unternehmensinformationen bei Datenpannen betroffen. Dies zeigen die Ergebnisse des "Kaspersky IT Security Risks Survey". Diese Art von Datenverlusten kann sowohl den Ruf als auch die Finanzen eines Unternehmens schädigen sowie zu Strafen und Bußgeldern führen, wenn nicht richtig darauf reagiert wird. Wenn die Datenverarbeitung jedoch effektiv angegangen wird, kann der Schaden durch ein mögliches Datenleck erheblich reduziert werden. Um Unternehmen bei einer besseren Datenverarbeitung zu unterstützen, hat Kaspersky ihre Security-Awareness-Lösungen um Schulungen zur DSGVO und zu vertraulichen Daten erweitert. Zusätzlich gibt es jetzt ein kostenfreies Lernmodul rund um sichere Remote-Arbeit, die besonders durch die aktuelle Corona-Pandemie zugenommen hat. Die Art und Weise, in der Unternehmen Kundendaten speichern und nutzen, spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung und Aufrechterhaltung der Reputation. Aktuelle Kaspersky-Untersuchungen zeigen jedoch, dass es sich bei mehr als einem Drittel (37,5 Prozent) der Daten, die von Cyberkriminellen in Unternehmen in Deutschland anvisiert werden, um vertrauliche Kundeninformationen handeln. Das Problem nach einer solchen Datenpanne: Über ein Viertel (28,8 Prozent) der befragten deutschen Unternehmen hatte im Anschluss Probleme bei der Gewinnung von Neukunden.

Portfolio um Cybersicherheitslösung erweitert

Auriga, Anbieterin technologischer Lösungen für das Omnichannel-Bankwesen und den Zahlungsverkehr, erwirbt Lookwise Device Manager (LDM). Dabei handelt es sich um eine modulare Sicherheitsplattform und einen Geschäftsbereich für Cybersicherheit von S21Sec, einem führenden europäischen Anbieter von verwalteten Sicherheitsdiensten. S21Sec ist Teil des Portfolios von Sonae IM, einer Risikokapitalgesellschaft, die in Cybersicherheits-, Einzelhandels- und Telekommunikationsunternehmen investiert. Im Jahr 2018 wurde LDM auf dem ATM Customer Experience & Security Summit mit dem ATM Cyber Security Excellence Award ausgezeichnet.

Umbruchsphase, die großes Potenzial bietet

Während die deutsche Wirtschaft für 2019 insgesamt nur ein Wachstum von 0,6 Prozent erzielen konnte und nun von der Corona-Pandemie hart getroffen wird, kann Hornetsecurity Positives vermelden: Das Unternehmen für E-Mail-Cloud Security-Services verzeichnete für das vergangene Jahr ein Wachstum der jährlich wiederkehrenden Umsätze von 68 Prozent. Hornetsecurity übertrifft einmal mehr die Erwartungen und ist damit als eines der am schnellsten wachsenden deutschen Technologieunternehmen auch für die derzeitige Ausnahmesituation gerüstet. Einer der Gründe für den Erfolg ist die steigende Nachfrage nach verlässlichen Schutzmechanismen für die Microsoft Office 365 Cloud, in die immer mehr Unternehmen ihre E-Mail-Kommunikation verlagern. Insbesondere in Zeiten, in denen ein Großteil der Mitarbeiter im Home Office arbeiten muss, wird die Nachfrage nach dem Dienst weiter steigen. Das macht die Office 365 Cloud allerdings zu einem beliebten Angriffsziel für Cyberkriminelle, weshalb die Unternehmen auf zusätzlichen Schutz ihrer Daten angewiesen sind. Die Security und Compliance Suite, 365 Total Protection, erfüllt diese Sicherheitsanforderungen und erfreut sich damit zunehmender Beliebtheit. Der Service ist bereits für knapp 10 Prozent des Vertragsvolumens der Hornetsecurity GmbH verantwortlich — Tendenz stark steigend.

Cyberbedrohungen für Mobilgeräte

Trend Micro gibt in einem aktuellen Forschungsbericht einen Überblick über Cyberbedrohungen für Mobilgeräte im vergangenen Jahr. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten 2019 Erfolge wie der Rückgang einiger Bedrohungsarten verbucht werden. Dieser Wandel ist unter anderem auf die Verbesserung der Sicherheit der mobilen Betriebssysteme zurückzuführen. Gleichzeitig sind Mobilgeräte jedoch noch immer ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle. Im Forschungsbericht "Review, Refocus, and Recalibrate: The 2019 Mobile Threat Landscape" beschreibt Trend Micro aktuelle Entwicklungen der mobilen Bedrohungslandschaft. Während im Jahr 2018 die Zahl der Bedrohungen zunahm, konnten im Jahr 2019 Erfolge für die Cybersicherheit verzeichnet werden. Beispielsweise ging die Zahl der einfachen und leicht zu replizierenden Android-Malware-Samples zurück. Durch eine verbesserte Sicherheit der Betriebssysteme verringerte sich außerdem die Anzahl der mobilen Ransomware-Infektionen. Cryptomining-Malware ist kaum mehr im Umlauf, was höchstwahrscheinlich auf die Abwertung des Tauschwerts und Zugangsbeschränkungen auf mobilen Plattformen zurückzuführen ist.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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