Single-Pass-Engine zur Gefahrenprävention


Dell stellt Firewall "SuperMassive 9800" mit umfassenden Sicherheits-Features vor
Bis zu 20 Gbit/s Leistung bei der Deep-Packet-Inspection

(28.10.14) - Dell hat die neue Next-Generation-Firewall "SuperMassive 9800" und die dazugehörige Management- und Reporting-Lösung "Global Management System" (GMS) 8.0 vorgestellt. Die Firewall ist Gerät der "SuperMassive-9000"-Serie und damit auch in der Lage, Deep-Packet-Inspections (DPI) mit hoher Performance durchzuführen. Unternehmen profitieren nicht nur wegen des geringeren Investitionsbedarfs von der neuen Firewall, sondern auch wegen niedrigerer Rack-, Energie- und Kühlkosten. Mit einem neuen Feature, das Workflows automatisiert, macht die neue GMS-Lösung das Management der Firewall einfach und effizient, reduziert sowohl Ressourcenbedarf als auch Fehlerquellen und sorgt für die Einhaltung von Compliance-Anforderungen.

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Nicht mehr nur Großunternehmen sind die favorisierten Ziele für bösartige Angriffe; Firmen jeder Größe - inklusive Behörden und Bildungseinrichtungen - müssen heute ein verstärktes Augenmerk auf die Abwehr einer immer länger werdenden Liste von Gefahren legen, um ihre Netze zu schützen. Neue Technologien, neue Geräte und die Art und Weise, wie Mitarbeiter heute arbeiten, haben die Zahl der Gefahren anwachsen lassen. Oft aber nutzen mittlere Unternehmen im Rahmen ihrer Sicherheitsstrategien noch immer Firewalls, Web-Proxies und Intrusion-Prevention-Systeme, die technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand sind und wegen mangelnder Kontextsensitivität und Interoperabilität nicht mehr ausreichen, um die heutigen komplexen Gefahren abzuweisen.

Angesichts der sich verändernden Gefahrenlandschaft müssen Rechenzentren flexibel, skalierbar, kosteneffektiv, einfach zu verwalten und vor allem sicher sein. Um den heutigen gigantischen Datenmengen gerecht zu werden, muss die Sicherheitsschicht der Netzwerke jederzeit erweiterbar sein, um auch den größten Bandbreitenbedarf der Rechenzentren abdecken zu können - und zwar bei gleichzeitig ständiger Verfügbarkeit.

Als Lösung in Dells SuperMassive-9000-Serie bietet das Modell 9800 allen Unternehmen den gleichen Schutz und die gleiche Performance wie Dells Firewalls der Flaggschiff-Serie "SuperMassive 10000", allerdings bei geringerem Investitionsbedarf und niedrigeren TCO. Die wichtigsten Vorteile von Modell 9800:

>> Bis zu Bis zu 20 Gbit/s Leistung bei der Deep-Packet-Inspection, um die komplexen und wachsenden Daten- und Kapazitätsanforderungen von Rechenzentren abzudecken. Die Paketverarbeitung erfolgt parallel, um einen höheren Durchsatz und einen besseren Vernetzungsgrad zu erreichen;

>> Sicherheit mit 97,9 Prozent Sicherheitseffizienz ohne Abstriche bei der Leistung. Patentierte Reassembly-Free DPI (RFDPI): eine Single-Pass-Engine zur Gefahrenprävention durchsucht mehr Datenebenen, also jedes einzelne Element jedes Datenpakets. Die Engine ist skalierbar und kann so mit den Bedürfnissen von Unternehmen mitwachsen;

>> Geringere Deployment- und Management-Kosten mit einer integrierten Application Control Platform für die Firewall-, IPS- und SSL-Inspektion. Sie ist für alle Unternehmen mit Bedarf an höchster Netzwerk-Sicherheit geeignet;

>> Unterstützung mehrerer Millionen gleichzeitiger Verbindungen bei praktisch null Latenzzeit. Ermöglicht werden so ein höherer Durchsatz und mehr gleichzeitige TCP-Verbindungen pro Sekunde, um eine wachsende Anzahl von Usern und Devices abzudecken;

>> Neue Enterprise-Level-Möglichkeiten und -Netzstabilität inklusive der Unterstützung von IPv6, A/A-Clustering, SNMP v3 und Advanced Switching. Sie machen die Firewall auch für die Unternehmen attraktiv, für die die Einstiegskosten für diese Features früher zu hoch waren;

GMS 8.0 vereinfacht das Management der Netzwerk-Sicherheit
GMS 8.0 ergänzt die neue SuperMassive 9800 und andere Next-Generation-Firewalls von Dell. Die Lösung ermöglicht Unternehmen, das Management von Sicherheitsappliances einfach zu konsolidieren, um somit die Verwaltung und die zeitraubende Fehlersuche zu minimieren und alle betrieblichen Aspekte der Sicherheitsinfrastruktur zu steuern, etwa das zentrale Management von Richtlinien und deren Durchsetzung, Echtzeit-Event-Monitoring, Analysen oder Reporting.

GMS 8.0 unterstützt auch Firewall-Change-Management-Anforderungen von Unternehmen durch eine neue Workflow-Automation, die die Richtigkeit und Einhaltung von Richtlinienveränderungen durch strenge Prozesse bei der Konfiguration, Validierung, Überprüfung und Freigabe neuer Richtlinien vor dem Einsatz sicherstellt. Auditing und Reporting von Veränderungen bei den Richtlinien sorgen dafür, dass die Firewall Compliance-Regulierungen entspricht und das Management der Netzwerk-Sicherheit durch Businessprozesse und Servicelevel verbessert wird; sie vereinfachen das Lifecycle-Management der gesamten Sicherheitsumgebung ganz erheblich, anstatt jedes einzelne Gerät getrennt zu managen. (Dell: ra)

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Meldungen: Firewalls

Securepoint erweitert "G5"-Serie für Firewalls

Der deutsche IT-Sicherheitshersteller Securepoint bringt sechs modernisierte Firewalls auf den Markt und ergänzt so seine G5-Serie. Die neuen UTM-Appliances verfügen über leistungsfähige Hardware mit CPUs der neuesten Generation und aktualisierten Chipsätzen. Mit der integrierten UTM-Software des Herstellers können Systemhäuser und IT-Dienstleister für ihre Kunden höchste Sicherheitsstandards umsetzen. Dafür sorgen u.a. zwölf komplexe Cloud-Dienste inklusive Echtzeit-Updates und eine zentrale Management-Konsole.

Erweitertes Portfolio an Security-Services

Fortinet stellte eine Erweiterung ihrer "FortiCare"- und "FortiGuard"-Security-Services vor. "FortiTrust" heißt die neue Sicherheitsdienstleistung. Die "FortiTrust Security Services" bieten eine benutzerbasierte Lizenzierung über alle Netzwerke, Endpunkte und über die Cloud hinweg, die traditionell in Silos untergebracht waren. Die Einführung der Service-Levels umfasst zunächst Zero Trust Network Access (ZTNA) und Identitätsüberprüfung ("FortiTrust Identity"), weitere Angebote sind in Planung. FortiTrust bietet Nutzern umfassende Sicherheitsdienstleistungen über die gesamte Security-Plattform eines Unternehmens. Damit ermöglicht die Sicherheitslösung Unternehmen eine einfache Verwaltung und Absicherung aller Formfaktoren.

Absicherung von hybriden Rechenzentren

Fortinet stellte die "FortiGate 3500F Next-Generation Firewall" (NGFW) vor, die Unternehmen mit hybriden Rechenzentren vor der ständig wachsenden Bedrohungslandschaft und Ransomware-Angriffen schützen soll Die FortiGate 3500F bietet hohe Leistungswerte, einschließlich TLS1.3, mit automatischem Schutz vor Bedrohungen nach der Entschlüsselung. Darüber hinaus verfügt die FortiGate 3500F über ZTNA-Funktionen (Zero Trust Network Access) und bietet mit ihrem sicherheitsorientierten Netzwerkansatz beständige Sicherheit und standortunabhängige Nutzungsmöglichkeiten. Mit der Verlagerung der Arbeit vom Büro in das Zuhause setzen Unternehmen auf hybride Rechenzentren, um die betriebliche Flexibilität zu erhöhen, indem sie Ressourcen in mehreren Clouds bereitstellen, während geschäftskritische Anwendungen und Daten aus Compliance- und Sicherheitsgründen in den Rechenzentren vor Ort verbleiben. Mit der zunehmenden Verteilung der Rechenzentrumsinfrastruktur vergrößert sich jedoch die Angriffsfläche, und es entstehen mehr blinde Flecken, die Kontrollmechanismen entgehen und das Potenzial für Verstöße und Angriffe erhöhen.

Sicherheit durch automatische Bedrohungsabwehr

Check Point Software Technologies gibt die Verfügbarkeit der Quantum Spark-Serie von Sicherheits-Gateways für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bekannt. Die Palette von sechs Gateways setzt neue Maßstäbe für den Schutz gegen die fortschrittlichsten Cyber-Attacken für KMU. Sie bieten einfache Bereitstellung sowie Verwaltung und liefern optimale Sicherheit, ohne spezielle Kenntnisse zu fordern. Hinzu kommt eine automatisierte Bedrohungsabwehr.

Neue Funktionen in "FortiOS 6.4"

Fortinet führt "FortiOS 6.4" ein, die neueste Version ihres Betriebssystems. Mit über 350 neuen Funktionen ermöglicht FortiOS 6.4 eine verbesserte Automatisierung, Skalierung, Leistung sowie KI-Funktionen in der "Fortinet Security Fabric", um einen vollständigen Schutz der gesamten digitalen Infrastruktur zu gewährleisten.

Um den heutigen Bedrohungen zu begegnen und die branchenweit umfassendste Cybersecurity-Plattform bereitzustellen, verbessert Fortinet die Fortinet Security Fabric mit der neuesten Version seines Betriebssystems, FortiOS 6.4. Die Fortinet Security Fabric ist das Ergebnis von fast 20 Jahren kontinuierlicher Innovation.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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