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Compliance-Vorgaben erfüllen


In Outlook einfacher mit verschlüsselten E-Mails und großen Dateien kommunizieren
"Cryptshare for Outlook" vereinfacht das verschlüsselte Senden und Empfangen von E-Mails und großen Dateien

(20.07.15) - befine Solutions hat eine neue Version ihres Outlook-Add-Ins auf den Markt gebracht, mit dem Anwender in Unternehmen nicht nur E-Mails sondern auch beliebig große Dateien verschlüsselt senden und empfangen können. "Cryptshare for Outlook" ist in der Version 2.0 um Funktionen ergänzt worden, die zum einen den Bedienkomfort für die Endanwender erhöhen und zum anderen die Sicherheit weiter verbessern. Außerdem vereinfachen diese Funktionen die Administration. Dazu zählen zum Beispiel ein neuer Transfermanager für die umfassende Verwaltung von verschlüsselt versendeten oder empfangenen E-Mails und Dateien. Aufgrund der nahtlosen Integration des Tools in MS Outlook können Anwender sämtliche Kommunikationsaktivitäten direkt in Outlook ausführen. Hinsichtlich der Sicherheitsfunktionen kann Cryptshare for Outlook erstmals auch die Betreffzeilen der E-Mails verschlüsselt übertragen. Das Tool nutzt als Schlüsselaustauschprotokoll das hybride Verschlüsselungsprotokoll Transport Layer Security (TLS) mit Perfect Forward Secrecy. Dadurch lassen sich Informationen über einen unternehmenseigenen Server ad-hoc mit beliebigen externen Kontakten vertraulich auszutauschen, ohne dass diese hierfür besondere Voraussetzungen erfüllen müssen.

Ein Ausweg aus dem Dilemma der Schatten-IT
"Cryptshare for Outlook richtet sich an professionelle Anwender in Unternehmen, Behörden und Organisationen: Diese wollen ihre gewohnte Outlook-Umgebung um Funktionen erweitern, um nicht nur E-Mails sondern auch Dateien beliebiger Größe verschlüsselt zu versenden und zu empfangen. Allerdings sind ihnen S/MIME und PGP zu komplex und Cloud Services zu unsicher", sagt Matthias Kess, Technischer Leiter der befine Solutions AG. "Für die Mitarbeiter ist es ideal, alle Kommunikationsbedürfnisse direkt aus ihrer gewohnten und bekannten E-Mail-Lösung heraus abwickeln zu können, so dass sie andere Tools, die zur sogenannten Schatten-IT gehören, gar nicht erst benutzen wollen. Für Unternehmen ist es aus Compliance-Sicht ideal, dies über ein unternehmenseigenes System tun zu können."

Verschlüsselte E-Mail neu definiert
Cryptshare bietet eine interessante Alternative zu S/MIME oder PGP, um verschlüsselte E-Mails auszutauschen. Anstatt diese auf einen Weg über die Server verschiedener E-Mail Provider zu senden, werden die Nachrichten in Dateien konvertiert und für den Empfänger auf dem unternehmenseigenen Cryptshare Server zum Download bereitgehalten. Dieser wird über die bereitgestellte Nachricht per E-Mail lediglich informiert. Nach erfolgtem Download öffnet sich die Nachricht direkt im E-Mail Programm. So ist nicht nur die Zahl potentieller Angriffspunkte auf die Nachricht minimiert. Auch können beliebig große Dateianhänge bis zum Umfang mehrerer Gigabyte mit übertragen und die erfolgreiche Zustellung der Nachricht umgehend bestätigt und protokolliert werden. Zusätzliche Sicherheit bietet ferner die Option, auch den Inhalt der Betreffzeile verschlüsselt zu übertragen, was bei S/MIME und PGP bis dato nicht möglich ist und ein Risiko für Social Engineering Angriffe darstellt.

E-Mail-Verwaltung mit Transfermanagement und Password-Manager
Über das Transfermanagement in Cryptshare for Outlook lassen sich alle verschlüsselt gesendeten und empfangenen Dateien beziehungsweise E-Mails zentral verwalten, nachvollziehen und managen. Was, wann, wer, wem und mit welchem Passwort? In einer Liste sieht der Anwender sowohl im Überblick als auch detailliert dargestellt, mit wem er welche E-Mails und Dateien ausgetauscht hat - jeweils sortiert nach Postein- und Postausgang. Gerade hinsichtlich der gesendeten Objekte kann der Password-Manager dabei helfen, für die Empfänger verschlüsselter E-Mails jederzeit das jeweils hierfür verwendete Password nachzuschlagen: Zum Beispiel für den Fall, dass einer der Empfänger das Password vergessen haben sollte.

Dateianhänge wahlweise auf der Festplatte oder im Posteingang speichern
Mit Cryptshare for Outlook können die Anwender nun wählen, ob empfangene Dateianhänge im Speichersystem des Unternehmens oder im eigenen Outlook-Posteingang gespeichert werden sollen. In einigen Unternehmensbereichen werden jedoch zum Teil auch vertrauliche Daten mit sehr großen Volumina ausgetauscht, wie etwa der Forschung und Entwicklung, im Konstruktions- und Fertigungsbereich oder im Marketing, wo mitunter auch mehrere Gigabyte übertragen werden. Obwohl auch der Abruf solcher Datenmengen dank Cryptshare direkt in Outlook erfolgen kann, kann durch administrative Vorgaben verhindert werden, dass solche großen Daten im Posteingang landen. Diese werden ab einer gewissen Größe stattdessen automatisch in das Dateisystem ausgelagert und in den empfangenen E-Mails durch Links ersetzt. Diese Option führt zu einem geringeren Speicherplatzaufwand auf den Exchange-Servern und hilft so, den IT-Aufwand zu verringern, da diese Systeme dann weniger ausgebaut und gewartet werden müssen.

"Drag-and-Drop-Versand" von Ordnerstrukturen
Während die Anwender früher manuell Zip-Archive erstellen mussten, um Ordnerstrukturen per Cryptshare for Outlook zu versenden, so ist dies ab sofort ohne diesen Zwischenschritt möglich. Auf diese Weise wird der Austausch ein weiteres Mal einfacher, schneller und somit auch effizienter. "Cryptshare for Outlook erweitert eine vorhandene Outlook/Exchange Umgebung auf sehr einfache Weise um Verschlüsselung, Nachvollziehbarkeit und unbeschränktes Volumen für Dateianhänge und macht sie so fit für die Business-Anforderungen von heute, ohne dafür mit den Daten in die Cloud zu müssen", sagt Matthias Kess. (befine Solutions: ra)

befine Solutions: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Kryptographie

Sicherheits- & Compliance-Anforderungen erfüllen

Neo4j, Anbieterin einer Graphdatenbank, kündigte die Integration von Thales Vormetric Transparent Encryption (VTE) in die Neo4j Enterprise Version an. Mit der Integration der Datensicherheits-Lösung erhält die Neo4j-Graphdatenbank industriereife Data-at-Rest-Verschlüsselung. Anwender von Neo4j können so strenger werdende Sicherheits- und Compliance-Anforderungen erfüllen ohne Performance-Einbußen bei Hardware und Software zu verzeichnen. Die Integration gewährleistet die Einhaltung von Unternehmensrichtlinien und gesetzlicher Auflagen für Neo4j-Instanzen, einschließlich Data-at-Rest-Verschlüsselung mit zentraler Schlüsselverwaltung, Kontrolle von privilegierten Benutzerzugriffen und detaillierter Audit-Protokollierung für Datenzugriffe. Die Lösung wird ohne Änderungen an der Infrastruktur bereitgestellt. Dadurch können Sicherheitsteams die Verschlüsselung mit minimaler Unterbrechung sowie geringen Aufwand und Kosten implementieren. Daten sind dort geschützt, wo sie sich befinden, vor Ort, in unterschiedlichen Clouds sowie in Big-Data- und Container-Umgebungen.

Zentralisiertes Schlüsselmanagement

Gemalto präsentiert mit "SafeNet Virtual KeySecure" eine neue Schlüsselmanagement-Lösung. Unternehmen können damit ihre Datenschutzrichtlinien auf private und öffentliche Clouds ausweiten und Krypto- und Schlüsselmanagement-Operationen über verschiedene Cloud Computing-Umgebungen hinweg zentralisieren.

Layer 3-Gruppenverschlüsselung

Mit "R&S SITLine IP" stellt der IT-Sicherheitsexperte Rohde & Schwarz Cybersecurity die eine Layer 3-Gruppenverschlüsselung mit VS-NfD-Zulassung vor. Die Lösung bietet eine skalierbare Bandbreite von 100 Mbit/s bis 10 Gbit/s und kann einfach in bestehende und neue IP-Netzwerke integriert werden. Mit R&S SITLine IP wird die Produktfamilie R&S SITLine um eine Lösung für IP-Netzwerke ergänzt.

Malware in Unternehmensnetzwerke

Kaspersky Lab veröffentlicht die nächste Generation des "Kaspersky Anti-Ransomware Tool for Business". Die Lösung ist ab sofort kostenfrei verfügbar unter https://www.kaspersky.de/anti-ransomware-tool. Ursprünglich für den Schutz vor Ransomware entwickelt, schützt die aktualisierte Version Unternehmen nun auch vor weiteren gefährlichen Programmen wie Krypto-Minern, Ad- oder Pornware. Dies umfasst nicht nur Desktops, sondern jetzt auch Server mit verschiedenen Windows Server-Versionen, um die umfassende Integrität der Unternehmensdaten zu gewährleisten.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

Hier erfahren Sie mehr

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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