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Rubrik: Produkte/PaymentHandy wird elektronische Brieftasche: Umfassende Mobile-Wallet-Lösung für NFC-DiensteDer Wallet-Client sorgt für die Anbindung an ein Sicherheitselement, etwa die SIM-Karte(14.11.12) - Giesecke & Devrient (G&D) führt mit "SmartTrust Portigo" eine umfassende Mobile-Wallet-Lösung für NFC-Dienste ein, die alle Funktionen einer elektronischen Brieftasche auf einer gemeinsamen Plattform vereint. Portigo schafft die Voraussetzungen für die Einführung verschiedener Dienste, durch die nicht nur verschiedene Zahlungsmittel, wie etwa Debit- und Kreditkarten, sondern auch ID-Karten, Treuekarten, Fahrscheine oder Zugangsschlüssel für Gebäude und Fahrzeuge in die elektronische Brieftasche integriert werden können. Entsprechende Applikationen kann der Anwender sicher und komfortabel über sein eigenes Smartphone nutzen. Für die Betreiber von Mobilfunknetzen und die Anbieter entsprechender Services, wie etwa Geldinstitute, entstehen so ganz neue Geschäftsmöglichkeiten. Bei SmartTrust Portigo von Giesecke & Devrient handelt es sich um eine Lösung, mit deren Hilfe sich neben Bezahlfunktionen auch weitere Anwendungen einer elektronischen Brieftasche einfach, sicher und flexibel per Smartphone nutzen lassen. Hierzu müssen Anwender lediglich eine Software, den so genannten Wallet-Client, auf ihr Smartphone herunterladen. Der Wallet-Client sorgt für die Anbindung an ein Sicherheitselement, etwa die SIM-Karte, und den so genannten Wallet-Manager, der im Mobilfunknetz vom Wallet-Anbieter bereitgestellt wird. Über den Wallet-Manager kann der Wallet-Herausgeber Angebote verschiedener Anbieter von NFC-Services problemlos einführen und sie ihren Kunden über das Herunterladen von Steuerungselementen ("Widgets") auf das Smartphone bereitstellen. Mit SmartTrust Portigo von Giesecke & Devrient wird die herkömmliche Brieftasche, die heute noch eine Vielzahl von Karten enthält, überflüssig: So übernimmt das Handy damit etwa die Funktionen von Zahlungs- und Fahrkarten, Treuekarten, Coupons, und ID-Karten, die als kontaktloser Schlüssel zu Gebäuden oder Fahrzeugen genutzt werden können. Neben kinderleichter Bedienbarkeit bietet das System höchste Sicherheitsstandards. SmartTrust Portigo setzt sich aus drei Grundelementen zusammen: >> Der Wallet-Client läuft auf dem Mobiltelefon des Anwenders und interagiert mit einem Hardware-Sicherheitselement, etwa der SIM-Karte. Der Wallet-Client wird mit den gängigen Smartphone-Betriebssystemen (Windows Phone, iOS von Apple, Android und Blackberry) kompatibel sein.>> Service-Anbieter entwickeln Widgets und stellen diese dem Wallet-Anbieter über den netzbasierten Wallet-Manager zur Einführung bereit. Über das Mobilfunknetz lassen sich die heruntergeladenen Widgets flexibel aktualisieren, hinzufügen oder sperren.>> Mittels des Widget-SDK (Software Development Kit) erhalten Diensteanbieter die Möglichkeit, neue Wallet-Funktionen zu entwickeln und für Nutzer verfügbar zu machen.>> Die Portigo-Lösung ist Bestandteil des NFC-Komplettangebotes von G&D und ergänzt das TSM-Portfolio (TSM, Trusted Service Manager) des Unternehmens. Hierzu gehören alle Funktionalitäten, mit denen sich NFC-Dienste sicher über das Mobilfunknetz, also Over-the-Air (OTA), administrieren lassen.(Giesecke & Devrient: ra)

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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