Funktionen für das Mobilgerätemanagement


Mehr Sicherheit und Transparenz durch automatisiertes "Landesk Unified Endpoint Management"
Upgrades zum Kernangebot bieten optimierte Workspaces für Benutzer, automatisierte Rollout-Projekte und E-Mail-Sicherheit für Mobilgeräte

(16.03.16) - Landesk Software hat überarbeitete Versionen ihrer zentralen IT-Management-Lösungen vorgestellt. Zusammen mit der neuen "Landesk Mobile Security Suite 2016" sorgen die "Landesk Management Suite 2016" und die "Landesk Security Suite 2016" für mehr Transparenz beim Benutzer, optimieren die Sicherheit der Unternehmens-IT und erhöhen deren Automatisierungsgrad.

Unified Endpoint Management
Die Landesk Management Suite 2016 bietet Benutzern mit Unified Endpoint Management (UEM) die Endpunktverwaltung. UEM umfasst Tools für eine ganzheitliche Endgeräteverwaltung. Als Lösung für das Client-Management bietet dieses Produkt jetzt auch umfassende Funktionen für das Mobilgerätemanagement. Unternehmen können damit Geräte, Pakete und Workflows für PCs, Macs, Linux, Chromebooks und neuerdings auch für iOS- und Android-Geräte über eine zentrale Benutzeroberfläche und einen zentralen Server verwalten. Damit sammeln IT-Teams gerätebezogene Daten, mit denen sich Vorgänge in ihren Umgebungen innerhalb kürzester Zeit bewerten lassen. Auch können sie ihre Management-Workflows so optimieren, dass für jede Plattform automatisch die entsprechende Software bereitgestellt wird.

Der vereinfachte administrative Arbeitsablauf versetzt Systemadministratoren in die Lage, spezifische Richtlinien oder Pakete für einzelne Benutzer oder Gruppen bereitzustellen. Dabei stellen die UEM-Funktionen sicher, dass jedes Gerät die erforderlichen Änderungen und Apps erhält. Für Unternehmen mit stärkerem Sicherheitsfokus ist die neue Landesk Mobile Security Suite als Add-on zur UEM-Plattform verfügbar.

Erweiterte Workspaces
Um die Unternehmens-IT zu modernisieren, hat Landesk die Funktionalität ihrer Workspaces-Plattform für das gesamte Portfolio erweitert. Eine intuitive, rollenbasierte und klare Benutzeroberfläche verändert die Art und Weise, in der die Anwender mit ihren Management-Tools interagieren. Dieser Ansatz stellt sicher, dass alle Geräte ordnungsgemäß verwaltet werden, ohne dass dies die Endbenutzer beeinträchtigt.

Mit der Security Suite 2016 führt Landesk Workspaces für den Sicherheitsadministrator ein. Eine Ansicht, bei der die Sicherheitsaufstellung der Geräte im Netzwerk im Mittelpunkt steht, verbindet sicherheits- und IT-bezogene Betriebsabläufe und hilft, nötige Nachbesserungen zu priorisieren. Dank umfassender Gerätetransparenz sehen Administratoren, was gepatcht werden muss oder wo Schwachstellen vorliegen.

Automatisierte Rollout-Projekte
Durch neue Funktionen zur Automatisierung von Rollout-Prozessen für große und kleine Softwareprojekte (z. B. Softwarebereitstellungen und Patching) in der Management Suite 2016 und der Security Suite 2016 unterstützt Landesk die IT zusätzlich. Insbesondere wiederkehrende Verteilungsprojekte werden vereinfacht. Dazu lassen sich vorbereitete Rollout-Prozesse mit diesen Funktionen so automatisieren, dass sie ausgehend von kleineren Pilotgruppen auf unternehmensweite Verteilungen ausgeweitet werden können. Integrierte Gantt-Diagramme und automatisierte E-Mails verbessern die Transparenz von Projekten und vereinfachen so die Verwaltung von Projektzeitplänen aus dem Tool heraus.

Secure Mobile E-Mail, Application Wrapping, Secure Mobile Browser
Die Mobile Security Suite von Landesk verbessert unter anderem die E-Mail-Sicherheit für Mobilgeräte. Sie ermöglicht Benutzern unter Verwendung des nativen E-Mail-Clients ihres persönlichen mobilen Geräts einen geschützten Zugriff auf Unternehmens-E-Mails und -Anhänge. Außerdem greifen sie mit dieser Lösung über die von ihnen bevorzugte E-Mail-Anwendung sicher auf Inhalte wie Kalender zu.

Ein weiterer Bestandteil der Mobile Security Suite ist das "App Wrapping". Damit lassen sich native Anwendungen und Anwendungsdaten des Unternehmens vor Datenlecks und einer möglichen Gefährdung durch Malware schützen. Diese geht häufig von privaten Anwendungen der Endbenutzer aus. Die Suite bietet Sicherheit für mobile Geräte beim Browsen im Internet und erleichtert Benutzern den Zugriff auf interne Websites des Unternehmens. Dabei sind weder VPN noch eine zusätzliche Anmeldung erforderlich. (Landesk Software: ra)

Landesk: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Security Management

"Tenable Cloud Security" ist intuitiv und skalierbar

Tenable, Unternehmen für Exposure-Management, stellt die in "Tenable Cloud Security" unterstützten CNAPP-Funktionalitäten (Cloud-Native Application Protection Platform) jetzt auch in On-Prem- und Public-Cloud-Kubernetes-Umgebungen zur Verfügung.

KBOM: Manifest aller wichtigen Komponenten eines Kubernetes-Clusters

Aqua Security mit dem Scannen von Kubernetes-Komponenten auf Schwachstellen eine wichtige neue Funktion für ihre Open-Source-Lösung "Trivy" vor. Trivy unterstützt bereits seit Anfang 2023 die Generierung einer Kubernetes Bill of Materials (KBOM). Gemeinsam mit der KBOM und dem neuen Scannen von Kubernetes-Komponenten auf Schwachstellen können Unternehmen die Komponenten in ihrer Kubernetes-Umgebung und deren Sicherheit besser verstehen.

Beseitigung von "blinden Flecken" im Netzwerk

BeyondTrust hat mit "Identity Security Insights" eine Enterprise-Lösung zur Kontrolle von digitalen Identitäten und Berechtigungen in lokalen und Cloud-Umgebungen veröffentlicht. Mit Blick auf immer komplexere Cyberbedrohungen, die auf Nutzeridentitäten und Anmeldeinformationen abzielen, setzt die Lösung neue Maßstäbe beim Schutz digitaler Identitäten und Privilegien, um Unternehmen eine bisher unerreichte Sicht und fortschrittliche Funktionen zur Abwehr identitätsbezogener Bedrohungen zu bieten.

PingOne for Customers Passwordless

Ping Identity gibt die Aufnahme von "PingOne for Customers Passwordless" in ihr Lösungsportfolio bekannt. Die Cloud-Lösung unterstützt Unternehmen bei ihren Initiativen zum Aufbau passwortloser Customer Journeys. Letztere lassen sich mit Hilfe der Lösung schneller, unkomplizierter und nahtloser als bisher gestalten.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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