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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche


Automatisierung von Zutrittskontrollsystemen


Zutrittskontrollsysteme verursachen keine zusätzlichen Gefahren bei Bränden
An Fluchttüren die Option, über einen "Push to Exit Button" den Ausgang zu öffnen

(27.02.14) - Die zunehmende Automatisierung von Zutrittskontrollsystemen in Gebäuden wie Hotels oder Büros verursacht bei vielen Menschen die Urangst, im Brandfall gefangen zu sein. Was passiert, wenn ein Feuer die Elektronik beschädigt? Bleibt der Besucher oder Mitarbeiter dann gefangen und ist den Flammen hilflos ausgeliefert? "Diese Ängste sind unbegründet. Wir konzipieren Zutrittskontrollsysteme so, dass das Verlassen des Raumes immer gewährleistet bleibt", berichtet Tammo Berner, Leiter Vertrieb und Marketing bei der Miditec Datensysteme GmbH.

Im Gegensatz zu den Befürchtungen vieler Menschen verursachen automatische Zutrittskontrollsysteme bei Brandfällen keine zusätzlichen Gefahren. Genau wie klassische Schlüsselsysteme müssen sie sämtliche Brandschutzvorschriften erfüllen.

"Unsere Offline-Komponenten sind an Rauch- und Brandschutztüren getestet und besitzen eine besondere Resistenz gegen extreme Hitzeeinflüsse. Bei Bränden bleibt bei der niedrigsten Feuerschutzvariante die Funktionstüchtigkeit noch dreißig Minuten garantiert. Die höchste Stufe liegt bei hundertzwanzig Minuten. Auch hierfür haben wir Produkte", erklärt Berner.

Beim Online-System von Miditec bleiben zum Beispiel Türöffner, die mit Arbeitsstrom agieren, verschlossen, solange Strom anliegt. Fällt durch Feuerschäden der (Not-)Strom aus, öffnet sich die Tür und der Weg ist frei. Außerdem besteht an Fluchttüren die Option, über einen "Push to Exit Button" den Ausgang zu öffnen.

Rettungsorganisation
Das Online-System lässt sich im Brandfall auch organisatorisch nutzen. So besteht die Möglichkeit, Türen in Fluchtrichtung freizugeben beziehungsweise Zugänge zu gefährdeten Bereichen zu versperren.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass mithilfe eines Online-Systems Rettungseinsätze besser koordinierbar sind. Betreten Personen mit ihrer Zugangskarte einen Raum, wird dies vermerkt. Die Rettungskräfte erfahren so, in welchen Bereichen des Gebäudes sich Personen befinden, und agieren präziser und schneller.

Auch steigen oft noch Personen nach Ausbruch des Feuers in den Fahrstuhl ein, um das Gebäude möglichst schnell zu verlassen. Jedoch ohne das Wissen, in welchem Bereich des Gebäudes Brandherde potenzielle Gefahrenquellen für den Aufzug bilden. "Mit einem Online-System von Miditec lassen sich die Fahrstühle sperren, sobald der Feueralarm ausgelöst wird. Dass es brennt, bekommt das Zutrittskontrollsystem entweder durch eine Kontaktverschaltung zu einer Brandmeldezentrale oder durch ein übergeordnetes Management mit, dessen Verbindung über eine OPC-Schnittstelle läuft", erklärt Berner. Im Gebäude befindliche Personen werden so an der Nutzung der vermeintlich schnelleren Fluchtmöglichkeit gehindert.

Keine zusätzliche Gefahr
Im Brandfall verursachen Zutrittskontrollsysteme keine zusätzlichen Gefahren, da der Weg in Fluchtrichtung sowohl bei Offline- als auch Online-Systemen immer frei steht. "Vielmehr übernehmen Online-Systeme im Zusammenspiel mit der Brandmeldetechnik eine wichtige organisatorische Funktion. Außerdem liefern sie wichtige Informationen über noch im Gebäude befindliche Personen", ergänzt Berner. Die weitverbreitete Angst, dass zum Beispiel eine beschädigte Elektrik das Zutrittskontrollsystem außer Kraft setzt und infolgedessen Personen an der Flucht hindert, bleibt darum unbegründet. (Miditec Datensysteme: ra)

Miditec Datensyteme: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Zugangskontrolle

Sammelplätze für Notfallsituationen

Bosch hat den Bedienkomfort und die Nutzerfreundlichkeit der Zutrittskontrollsoftware "Access Professional Edition" (APE) weiter verbessert. Die jetzt veröffentlichte Version APE 3.7 bringt neue Funktionen wie Sammelplätze für Notfallsituationen und die personalisierte Kontrolle der Dauerfreigabe sowie VIP-Funktionen. Weitere neue Features sind die einfachere Verwaltung von Zutrittsrechten und Nutzerdaten zur Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union.

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Die Interflex Datensysteme GmbH & Co. KG präsentiert auf der security essen vom 25. - 28. September 2012 ihre aktuelle Security-Plattform "IF-6040". Die webbasierte Zutrittslösung bildet verschiedenste Unternehmensstrukturen ab und bietet neben Integrationsfähigkeit, einem ausgereiften Alarm-Management auch Workflow-Funktionen, mit denen Zutrittsberechtigungen angefordert und genehmigt werden können. Diese Berechtigungen können Mitarbeiter selbständig an ihrem PC für bestimmte Bereiche, Projekte und Zeiträume beantragen.

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Fortinet stellt vier neue Wireless Access Points und drei neue Produkte zur Zwei-Faktor Authentifizierung vor, die zu einer Verbesserung der Bring Your Own Device (BYOD)- und Wireless Netzwerksicherheits-Lösungen führen sollen. Mit der Einführung von "FortiAP-320B", "FortiAP-223B", "FortiAP-112B" und der "FortiAP11C" bringt Fortinet vier neue Zugänge zur Wireless Access Point-Produktfamilie auf den Markt. Als Teil dieser strategischen Wireless-Sicherheitsinitiative stellt Fortinet außerdem starke Zwei-Faktor-Clients vor: "FortiToken-200CD", "FortiToken-Mobile" und "FortiToken-300".Die neuen Lösungen der "FortiAP"-Produktfamilie bieten Kunden, die sicheren Wireless-Zugang mit ihrer Netzwerksicherheit integrieren wollen, erhebliche Vorteile: schnellere Verbindungen, vereinfachte Bereitstellung, ein zentralisiertes sowie übersichtliches Managementsystem und reduzierte Gesamtbetriebskosten.

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Ob Arbeitszeiterfassung von Mitarbeitern oder Sicherung der Geschäftsräume gegen unbefugten Zutritt - mehr denn je vertrauen Unternehmen dabei auf elektronische Unterstützung. Für individuelle Anforderungsprofile und Kundenwünsche hält die Schroiff GmbH & Co. KG die passenden Lösungen im Bereich Zeit und Zutritt bereit. "Elektronische Zeit- und Zutrittssysteme ermöglichen es Unternehmen, flexibel auf Wachstum und Veränderungen zu reagieren. Gleichzeitig sparen sie Zeit und Kosten", erklärt Geschäftsführer Markus Schroiff.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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