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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche



Im Überblick

Good Practices verschiedener Sicherheitsmaßnahmen

Kyndryl, Anbieterin von IT-Infrastrukturdienstleistungen, stellt einen neuen Recovery Retainer Service vor, der Kunden bei der Wiederherstellung nach einem Cybervorfall unterstützt – vor Ort oder remote. Aufbauend auf Kyndryls Erfahrungen in den Bereichen IT-Sicherheit, IT-Notfallmanagement und Resiliency Services ist dieses Angebot eine ideale Ergänzung zu klassischen Incident Response Retainern.


Im Überblick

Secrets zentral verwalten und rotieren

CyberArk stellte die neue Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung "CyberArk Secrets Hub" vor. Secrets Hub erleichtert Entwicklern in hybriden Umgebungen die Nutzung von Secrets auf Amazon Web Services (AWS) mit dem AWS Secrets Manager. Sicherheitsverantwortliche behalten dabei die zentrale Kontrolle und können einheitliche Richtlinien für das Secrets Management umsetzen.


Inhalte


15.05.17 - Trend Micro erweitert Worry-Free Services um "XGen"-Funktionen

20.11.17 - Risikomodelle rechtfertigen Investition in IT-Security

19.12.17 - Unternehmen können sich vor Datenschutzverletzungen durch den Einsatz einer B2B-VPN-Lösung schützen

01.02.18 - Mit "Quad9" können bösartige Websites besser erkannt und geblockt werden: Global Cyber Alliance, IBM und Packet Clearing House starten DNS-Dienst "Quad9"

23.02.18 - secion optimiert Abwehrmaßnahmen in Unternehmen

08.06.18 - CBL Datenrettung bietet Chip-Off-Service für die Forensik

20.06.18 - NTT Security (Germany) erweitert ihre Angebotsreihe um den "Management Hack"

12.07.18 - Trend Micro startet Dienst für Managed Detection & Response mit Hilfe umfangreicher Bedrohungsdaten

06.08.18 - Verhaltensanalyse: "Stormshield Breach Fighter" unterstützt sämtliche Dateitypen

07.08.18 - Cyber Security-Risiken: Fujitsu bietet neuen "Threat 360 Assessment Service"

24.09.18 - Disaster Recovery-as-a-Service (DRaaS) Cloud-Dienste für Managed Service Provider

08.02.19 - Security-Experten identifizieren Risiken bei Anwenderunternehmen und empfiehlt Präventions- und Abwehrmaßnahmen

14.02.19 - "Controlware Vulnerability Management Service" schützt vor Schwachstellen im Unternehmensnetz

18.02.19 - Cylance DSGVO/GDPR-Assessments bieten nachhaltigen Ansatz um Datenschutzanforderungen zu erfüllen

22.02.19 - CBL Datenrettung stellt hardwareverschlüsselte Smartphone-Daten wieder her

11.03.19 - Controlware schützt Kundennetze mit maßgeschneiderten Cyber Defense Services

21.03.19 - Daten-Vernichtung von Speichermedien für Rechenzentren / Schutzklasse 3

28.08.19 - Generation Z-orglos: Junge Büroangestellte setzen Unternehmen einem höheren Cyberrisiko aus

04.10.19 - Cybertrap schickt Hacker in irreale IT-Parallelwelten

08.10.19 - SentinelOne erweitert die Managed Detection & Response-Funktionen ihres "Vigilance"-Services

08.10.19 - Analyse der verschlüsselten Malware noch vor dem Öffnen

06.11.19 - "G Data CyberDefense Status Check" zeigt, wie es um die IT-Sicherheit im Unternehmen steht

08.11.19 - SentinelOne erweitert die Managed Detection & Response-Funktionen ihres "Vigilance"-Services

08.11.19 - Analyse der verschlüsselten Malware noch vor dem Öffnen

22.06.20 - Verizon Business mit neuen Lösungen zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität

03.07.20 - Absicherung von Homeoffice-Infrastrukturen

10.07.20 - Digital Guardian führt Managed Detection & Response (MDR)-Service ein

10.07.20 - CyberArk stellt branchenweit erste Deception-Lösung für privilegierte Accounts vor

08.09.20 - Penetrations-Testing mit "Hackerone Pentest" beschleunigt die digitale Transformation und verbessert Compliance

10.11.12 - PSW Group hält für Website-Betreiber und Online-Shops neue "DigiCert"-SSL-Zertifikate bereit

19.11.20 - Bitdefender bietet verbesserte MDR-Services für Unternehmen jeder Größe

21.12.20 - "GlobalSign Digital Signing Service" jetzt auf der neuen "Atlas"-PKI-Plattform verfügbar

10.05.21 - Ping Identity startet neuen Dienst für die Verifizierung von Identitäten für radikal vereinfachtes Kunden-Onboarding und weniger Betrugsfälle

18.05.21 - Schatten-IT und Datenrisiken aufspüren und eliminieren - Überblick über die Risiken für Unternehmen, Marken und Compliance

28.05.21 - Nutanix verstärkt Sicherheitsmechanismen gegen Ransomware

04.10.21 - Zscaler erweitert "Zero Trust Security"-Portfolio um "ZPA Private Service Edge" und Browser-Isolation

28.01.22 - Fortinet und Linksys liefern sichere Unternehmenslösung für das Homeoffice und hybride Arbeitsmodelle

09.03.22 - HID Global startet PKI-as-a-Service aus europäischen Rechenzentren

09.03.22 - Entrust erweitert Angebot an Cloud Security Services in Deutschland

29.04.22 - "BeyondTrust Remote Support 22.1" unterstützt mehr IT-Plattformen und schützt IT-Systeme durch erweiterte Sicherheitsfunktionen

14.10.22 - Veracode erweitert die Fähigkeiten seiner in der EU ansässigen Plattform

14.10.22 - Claroty stellt neue Cybersicherheitsplattform für cyber-physische Systeme vor

14.10.22 - Aqua Security garantiert Cloud Native Protection und zahlt im Schadensfall bis zu 1 Million US-Dollar

02.11.22 - Neuer Service von Dell Technologies sorgt für schnelle Wiederherstellung nach Cyberattacken

18.11.22 - CyberArk präsentiert SaaS-Anwendung "Secrets Hub" für AWS Secrets Manager

25.11.22 - Ganzheitlicher Sicherheitsansatz: Kyndryl stellt Recovery Retainer und Security Think Tank vor


Meldungen: Security & Safety-Services

Incident Recovery Retainer Service (IRRS)

Dell Technologies bietet eine neue Dienstleistung zur Absicherung gegen Cyberangriffe etwa mit Ransomware an. Mit dem "Incident Recovery Retainer Service" können sich Unternehmen proaktiv für eine schnelle Wiederherstellung ihrer Daten und Systeme nach einem Sicherheitsvorfall rüsten.

Cloud Native Application Protection Platform (CNAPP)

Aqua Security, Spezialistin für Cloud Native Security, hat die branchenweit erste und einzige Garantie für Cloud Native Security vorgestellt. Kunden, die "Aquas Cloud Native Application Protection Platform" (CNAPP), unter Berücksichtigung der Best Practices, vollständig implementiert haben und trotzdem Opfer eines Cloud-Native-Angriffs werden, erhalten bis zu 1 Million US-Dollar Schadenersatz.

XIoT-Bestandsaufnahme ist Grundlage für CPS-Sicherheit

Claroty bringt mit ihrer neuen Cloud-basierten Cybersecurity-Plattform"xDome" Unternehmen ein deutliches Plus an Resilienz im operativen und Cyber-Bereich. Die Lösung bietet die Einfachheit und Skalierbarkeit von SaaS, ohne dabei Kompromisse bei der Breite und Tiefe der Transparenz, beim Schutz und der Überwachung der Systeme einzugehen.

Vollständig in der EU ansässige SaaS-Plattform

Veracode hat die Erweiterung ihrer "Continuous Software Security Platform" in Europa angekündigt. Unternehmen können nun ihre Software über den gesamten Softwareentwicklungszyklus (SDLC) hinweg mit den zusätzlichen Funktionen der dynamischen Analyse und des API-Scannings absichern, welche die statische Analyse, die Softwarekompositionsanalyse und die manuellen Penetrationstests von Veracode ergänzen.

Enterprise-Lösung für Fernwartung

BeyondTrust, Spezialistin für Privileged Access Management, hat neue Funktionen und Erweiterungen für "BeyondTrust Remote Support" veröffentlicht. Die Version 22.1 der Enterprise-Lösung für Fernwartung erleichtert den schnellen Aufbau sicherer Verbindungen für den ortsunabhängigen und plattformübergreifenden IT-Support von mehreren Geräten und IT-Systemen. Mit BeyondTrust Remote Support unterstützen Unternehmen eine stetig wachsende Zahl an Remote-Nutzern, bei denen die technische Fehlersuche und -behebung mit klassischen Offline- oder Online-Methoden nicht mehr ausreicht. Die neuesten Funktionen und Erweiterungen ermöglichen IT-Servicedesks, die betriebliche Effizienz zu steigern, Ausfallzeiten zu vermeiden und Kosten zu senken.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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