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Aktivitäten ausgesprochen zielgerichtet

Das Böse schläft nie: Evilnum-Gruppe greift mit PyVil RAT an

Während der letzten Monate hat das Nocturnus-Team von Cybereason die Aktivitäten der Evilnum-Gruppe untersucht



Das Cybereason Nocturnus-Team hat einen Forschungsbericht zu einem neu entdeckten Python RAT names PyVil RAT veröffentlicht. Der Remote Access Trojan richtet sich insbesondere gegen Fintechs im Vereinigten Königreich und der EU.

Einige der wichtigsten Fakten auf einen Blick:

>> Das Nocturnus-Team von Cybereason hat einen neuen Python RAT entdeckt, der von der APT-Gruppe EvilNum entwickelt worden ist.

>> Der Remote Access Trojaner (RAT) richtet sich insbesondere gegen Fintechs in UK und der EU.

>> EvilNum tauchte erstmals im Jahr 2018 als neue APT-Gruppe auf.

>> Besonderes Merkmal der Gruppe: Sie modifiziert ununterbrochen ihre TTPs (Tactics, Techniques and Procedures), was einer der Gründe ist, warum sie im Bereich Cyberkriminalität und Spionage so erfolgreich ist.

>> Der neue Python RAT wurde von Cybereason auf den Namen PyVil RAT getauft.

Um sich Zutritt zu einem Netzwerk zu verschaffen, nutzt EvilNum das bewährte Mittel einer Spear-Phishing-Attacke. Sie nimmt einzelne Mitarbeiter oder ganze Finanz-Teams in Visier und versucht diese mittels gefälschter, angeblich besonders wichtiger Finanzdokumente, zum Öffnen derselben zu bewegen.

Dabei macht sich EvilNum einen nicht nur in der Finanzbranche üblichen Prozess zunutze, der unter der Bezeichnung "Know your Customer" bekannt ist. Das Know Your Customer Prinzip (KYC) dient der Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstiger Wirtschaftskriminalität. Insbesondere im Finanzsektor, aber auch in anderen Branchen, ist eine Prüfung nach dem KYC-Prinzip zur präzisen Identifikation von Kunden und Geschäftspartnern rechtlich vorgeschrieben.

Banken, Kreditinstitute und Versicherungsagenturen, die mit Fintechs zusammenarbeiten, sind ebenfalls gefährdet, sich durch die gefälschten Dokumente und Dateien täuschen zu lassen.

Das Böse schläft nie: Evilnum-Gruppe greift mit PyVil RAT an

Eine Untersuchung von: Tom Fakterman

Während der letzten Monate hat das Nocturnus-Team von Cybereason die Aktivitäten der Evilnum-Gruppe untersucht. Die Gruppe trat im Jahr 2018 zum ersten Mal in Erscheinung, und seitdem gehen vielfältige Aktivitäten auf Evilnum zurück – laut neuesten Berichten wurden dabei verschiedene in Javascript und C# geschriebene Komponenten verwendet sowie Tools, die vom Malware-as-a-Service-Anbieter Golden Chickens stammen.

Die Aktivitäten der Gruppe scheinen – im Gegensatz zu einem großflächigen Phishing-Angriff – ausgesprochen zielgerichtet zu sein, mit Schwerpunkt auf dem FinTech-Markt. Dabei macht sich EvilNum einen nicht nur in der Finanzbranche üblichen Prozess zunutze, der unter der Bezeichnung "Know your Customer" bekannt ist. Das Know Your Customer-Prinzip (KYC) dient der Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstiger Wirtschaftskriminalität. Insbesondere im Finanzsektor, aber auch in anderen Branchen, ist eine Prüfung nach dem KYC-Prinzip zur präzisen Identifikation von Kunden und Geschäftspartnern rechtlich vorgeschrieben.

EvilNum verlässt sich beim Einstiegsvektor auf das bewährte Mittel einer Spear-Phishing-Attacke. Sie nimmt einzelne Mitarbeiter oder ganze Finanz-Teams ins Visier und versucht diese mittels gefälschter, angeblich besonders wichtiger Finanzdokumente, die von Kunden bei Geschäftsabschlüssen zur Verfügung gestellt werden, zum Öffnen derselben zu bewegen. Seit ihrem erstmaligen Erscheinen hat die Gruppe hauptsächlich Unternehmen innerhalb der EU angegriffen.

In den letzten Wochen beobachtete das Nocturnus-Team erneute Aktivitäten der Gruppe, auf Basis mehrerer nennenswerter Änderungen gegenüber den zuvor beobachteten Taktiken und Techniken. Zu diesen Variationen zählen Veränderungen innerhalb der Infektions- und Persistenzkette, eine neue Infrastruktur, die sich im Laufe der Zeit ausweitet, und die Verwendung eines als Python-Skript geschriebenen Remote Access Trojaners (RAT), den das Nocturnus-Team auf den Namen „PyVil RAT“ getauft hat.

PyVil RAT verfügt über Reihe unterschiedlicher Funktionen und ermöglicht es den Angreifern, Daten zu exfiltrieren, Keylogging, das Erstellen von Screenshots, aber auch zusätzliche Tools wie LaZagne einzusetzen, um beispielsweise Zugangsdaten zu stehlen.

Im Rahmen der aktuellen Untersuchung befasst sich das Nocturnus-Team mit den jüngsten Aktivitäten der Evilnum-Gruppe sowie der neuartigen Infektionskette und den verwendeten Tools.

Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze:

Evilnum: Das Nocturnus-Team von Cybereason beobachtet mithilfe verschiedener Tools die Aktivitäten der Evilnum-Gruppe, die seit zwei Jahren aktiv ist.

Angriffe auf den Finanzsektor: Es ist bekannt, dass die Gruppe FinTech-Unternehmen im Visier hat und das Know Your Customer (KYC)-Verfahren missbraucht, um die Infektionskette zu starten. Banken, Kreditinstitute und Versicherungsagenturen, die eng mit Fintechs zusammenarbeiten, sind ebenfalls gefährdet, sich durch die gefälschten Dokumente und Dateien täuschen zu lassen.

Neue Variationen: In der aktuellen Untersuchung beschäftigt sich das Nocturnus-Team insbesondere mit den Veränderungen innerhalb der Infektionskette und hinsichtlich der Persistenz im Netzwerk, der Infrastruktur und den zuvor eingesetzten Tools:

>> Modifizierte Versionen von legitimen ausführbaren Dateien, die benutzt werden, um von Sicherheitslösungen möglichst lange unentdeckt zu bleiben.

>> Verlagerung der Infektionskette von einem JavaScript-Trojaner mit Backdoor-Fähigkeiten hin zu einer Bereitstellung der Payload über einen Multi-Prozess-Vorgang.

>> Ein neu entdeckter, in Python-Skript geschriebener RAT, kurz PyVil RAT, der mit py2exe kompiliert wurde und in der Lage ist, neue Module herunterzuladen, um die Funktionalität zu erweitern.

Die Evilnum-Gruppe

Berichten zufolge richtet die Evilnum-Gruppe ihre Angriffe gegen Fintech-Unternehmen, die zumeist in Großbritannien und anderen EU-Ländern ansässig sind. Das Hauptziel der Gruppe ist es, die infizierten Ziele auszuspionieren und Informationen wie Passwörter, Dokumente, Browser-Cookies, E-Mail-Anmeldedaten und weitere mehr zu stehlen.

Zusätzlich zu den gruppeneigenen Tools hat Evilnum laut früheren Berichten in einigen Fällen auch Tools von Golden Chickens eingesetzt. Golden Chickens ist ein Malware-as-a-Service (MaaS)-Anbieter. Zu seinen Kunden gehören erwiesenermaßen Gruppen wie FIN6 und die Cobalt Group. Zu den von der Evilnum-Gruppe genutzten Tools zählen More_eggs, TerraPreter, TerraStealer und TerraTV.

Die Aktivität der Evilnum-Gruppe wurde erstmals 2018 aufgedeckt, als die erste Version ihres berüchtigten JavaScript-Trojaners auftauchte. Das Skript extrahiert C2-Adressen von Websites wie GitHub, DigitalPoint und Reddit, indem es bestimmte, zu diesem Zweck erstellte Seiten abfragt. Diese Technik ermöglicht es den Angreifern, die C2-Adresse der eingesetzten Agenten ganz einfach zu ändern, während die Kommunikation als Abfragen an legitime, bekannte Websites getarnt bleibt.

Seitdem wurde die Gruppe bereits mehrfach bei unterschiedlichen Angriffen erwähnt, wobei sie jedes Mal ihr Rüstzeug um neue Fähigkeiten erweitert und das bestehende Arsenal ergänzt hat.

Der anfängliche Angriffsvektor ist typischerweise eine Spear-Phishing-Attacke mit dem Ziel, ZIP-Ordner zu übermitteln, die LNK-Dateien enthalten. Diese tarnen sich als Fotos von verschiedenen Dokumenten wie Führerschein, Kreditkarten und Rechnungen von Versorgungsunternehmen. Diese Dokumente sind höchstwahrscheinlich gestohlen und gehören realen Personen.

Sobald eine solche LNK-Datei geöffnet wird, wird der JavaScript-Trojaner ausgeführt, der wiederum die LNK-Datei durch eine echte Bilddatei ersetzt, wodurch der gesamte Vorgang für den Benutzer nicht ersichtlich ist.

Bisher wurden, wie in diesem Artikel beschrieben, sechs verschiedene Varianten des JavaScript-Trojaners in Aktion entdeckt, jede mit kleinen Änderungen, die jedoch keinen Einfluss auf die Kernfunktionalität haben. Der JavaScript-Agent verfügt über verschiedene Funktionen wie das Hoch- und Herunterladen von Dateien, das Stehlen von Cookies, das Sammeln von Antivirus-Informationen, das Ausführen von Befehlen und viele weitere.

Zusätzlich zu der JavaScript-Komponente verwendet die Gruppe, wie in einer früheren Analyse beschrieben, einen C#-Trojaner, der ähnliche Funktionalitäten aufweist wie die frühere JavaScript-Komponente.

Ursprüngliche Infektionskette

Aktuelle Infektionskette

In der Vergangenheit startete die Evilnum-Infektionskette mit Spear-Phishing-E-Mails, die ZIP-Ordner mit LNK-Dateien übermittelten, getarnt als Bilder. Diese LNK-Dateien enthalten einen JavaScript-Trojaner mit unterschiedlichen Backdoor-Fähigkeiten, wie den bereits beschriebenen.

In den letzten Wochen hat das Nocturnus-Team eine Änderung dieser Infektionskette beobachten können: Anstatt vier verschiedene LNK-Dateien in einem ZIP-Ordner zu übermitteln, die wiederum durch eine JPG-Datei ersetzt werden, wird zunächst nur eine Datei archiviert. Diese LNK-Datei tarnt sich als PDF-Datei, die mehrere Dokumente enthält, z. B. Rechnungen von Versorgungsunternehmen, Fotos von Kreditkarten und Führerscheinen. (Cybereason: ra)

eingetragen: 03.09.20
Newsletterlauf: 25.11.20

Cybereason: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

Malware monetarisiert Datenverkehr

Sicherheitsexperten für Threat Intelligence bei Avast identifizieren Malware im Zusammenhang mit einigen der beliebtesten Plattformen, die sich in mindestens 28 Browser-Erweiterungen von Drittanbietern für Google Chrome und Microsoft Edge versteckt. Die Schadsoftware kann den Datenverkehr der Nutzer auf Werbung und Phishing-Seiten umleiten sowie persönliche Daten wie Geburtsdatum, E-Mail-Adressen und Geräteinformationen extrahieren. Laut den Download-Zahlen in den App-Stores könnten weltweit bereits etwa drei Millionen Anwender betroffen sein. Zu den Erweiterungen, die Nutzern helfen, Videos von Plattformen herunterzuladen, gehören Video Downloader for Facebook, Vimeo Video Downloader, Instagram Story Downloader, VK Unblock und andere Browser-Erweiterungen für Google Chrome sowie einige Add-ons für Microsoft Edge. Die Sicherheitsexperten konnten in den Erweiterungen, die auf JavaScript basieren, bösartige Codezeilen identifizieren. Diese ermöglichen den Add-ons, weitere Malware auf den PC eines Benutzers herunterzuladen.

Python Wheel-Jacking bei Angriffen auf Lieferketten

Vor kurzem veröffentlichte Sicherheitsforscher Alex Birsan einen neuen Lieferketten-Angriff. Darin beschreibt er, wie sich "Dependency Confusion" (auch "Namesquatting" genannt) bei der Paketverwaltung missbrauchen lässt, um bösartigen Code auf Produktions- und Entwicklungssystemen auszuführen. Kurz gesagt, die meisten Paketverwaltungen wie pip (Python) und npm (Software) unterscheiden nicht zwischen internen Paketen (die auf internen-Unternehmensservern gehostet werden) und externen Paketen (die auf öffentlichen Servern gehostet werden). Dementsprechend reicht ein einfacher Befehl wie pip "install my-package", um sich ein Paket entweder von einem internen oder öffentlichen Server zu schnappen.

wAgent- und Bookcode-Malware

Kaspersky-Forscher haben im Herbst zwei zielgerichtete Angriffe auf Einrichtungen identifiziert, die mit der COVID-19-Forschung in Verbindung stehen. Ein Gesundheitsministerium sowie ein Pharmaunternehmen waren davon betroffen. Die Experten von Kaspersky gehen davon aus, dass hinter diesen Angriffen die berüchtigte Lazarus-Gruppe steckt. Während die Entwicklung eines geeigneten Impfstoffes gegen COVID-19 auf Hochtouren läuft, versuchen Cyberkriminelle, daraus für sich Gewinn zu schlagen. Aktuelle Kaspersky-Untersuchungen zeigen nun, dass insbesondere die Lazarus-Gruppe bereits seit einigen Monaten Unternehmen unterschiedlicher Branchen im Visier hat, die sich einer Eindämmung der Corona-Pandemie verschrieben haben. Bislang wurden zwei Angriffe identifiziert.

APT-Hacker genauer unter die Lupe genommen

Die Sicherheitsforscher von Bitdefender haben eine komplexe und gezielte Angriffskette durch organisierte APT-Hacker genauer unter die Lupe genommen und konnten so einen Ablauf von Cyberspionage detailliert nachzeichnen. Konkret geht es um Attacken auf Regierungsorganisationen in Südostasien, die vermutlich seit 2018 durchgeführt wurden. Die Täter wollten mutmaßlich Informationen bezüglich nationaler Sicherheitsinteressen sowie weitere sensible Daten abzweigen und Industriespionage betreiben. In einem Whitepaper legen die Bitdefender-Spezialisten eine tiefgehende Analyse der eingesetzten Techniken und ihres Zusammenspiels sowie einen zeitlichen Abriss der Angriffskette vor.

IceRat sehr gefährlich und schädigt in zweierlei Hinsicht

Die Schadsoftware IceRat spioniert die Zugangsdaten von Nutzern für verschiedene Online-Dienste aus und kann bei einer Infektion ungewollt die Stromrechnung von Anwendern in die Höhe treiben – durch verdecktes illegales Coin-Mining. Technisch haben sich die Entwickler einiges ausgedacht, um eine Erkennung des Schadcodes durch Sicherheitslösungen zu verhindern. G Data Virusanalyst Karsten Hahn hat IceRat genauer unter die Lupe genommen. Gelangt das gefährliche Schadprogramm auf den Computer, späht es die Zugangsdaten für verschiedene Online-Dienste, zum Beispiel Facebook oder Amazon aus. Diese Informationen alleine reichen den Kriminellen allerdings nicht aus: Sie installieren zusätzlich einen Coin-Miner, der illegal digitale Währungen schürft. So verdienen die Täter zusätzlich Geld und die Opfer haben es mit einer erhöhten Stromrechnung zu tun.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

Hier erfahren Sie mehr

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

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Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

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