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Im Überblick

Tausende von Websites verbreiten macOS-Malware

Im vergangenen Jahr verhinderten Kaspersky-Lösungen auf jedem zehnten macOS-Gerät einen Angriff der Trojaner-Familie Shlayer, was diese damit zur weitverbreitetsten macOS-Bedrohung macht. Eingebettet in ein intelligentes System zur Verbreitung von Schadsoftware wird das Programm über ein Partnernetzwerk, Unterhaltungswebsites und sogar Wikipedia gestreut. Obwohl macOS traditionell als ein weitgehend sicheres Betriebssystem angesehen wird, gibt es Cyberkriminelle, die weiterhin versuchen, aus dem entsprechenden Nutzerkreis Profit zu schlagen. Shlayer - die am weitesten verbreitete macOS-Bedrohung im Jahr 2019 - ist laut Kaspersky-Auswertungen ein besonders gutes Beispiel dafür. Der Schädling ist auf die Installation von Adware spezialisiert, die Nutzer mit unerlaubter Werbung überzieht, Browseranfragen abfängt und sammelt sowie Suchergebnisse modifiziert, um noch mehr Werbebotschaften zu verbreiten.


Im Überblick

Evolution alter Bekannter: Spam, Phishing & Ransomware

Cyberkriminalität gehört seit mehreren Jahren zu den größten globalen Bedrohungen überhaupt. Während Unternehmen bei Attacken Imageschäden, finanzielle Verluste und Datendiebstahl fürchten müssen, droht Kritischen Infrastrukturen der Ausfall mit erheblichen Auswirkungen für die Bevölkerung. Der neue Cyberthreat Report – 1st Edition 2020 – von Hornetsecurity will mit exklusiven Insights aus dem Security Lab für aktuelle Angriffsmethoden sensibilisieren und wirft einen genaueren Blick auf einzelne Branchen. Zudem wird die Rolle Künstlicher Intelligenz bei Cyberattacken aufgezeigt und thematisiert, warum Hacker Microsoft Office 365 vermehrt ins Visier nehmen.


Inhalte


09.01.19 - Cyber-Albtraum Fernzugriff: 44 Prozent mehr neue Backdoor-Programme im Umlauf als im Vorjahr

25.01.19 - Angriffe durch schädliche Krypto-Miner in 2018 um 83 Prozent gestiegen

30.01.19 - "WatchGuard Internet Security Report Q3/2018" stellt eine zunehmende Malware-Verbreitung sowie unsichere SSL-Protokolle bei bekannten Webseiten fest

19.02.19 - IoT-Malware steigt um 73 Prozent - Krypto-Malware breitet sich weiter rasant aus

26.02.19 - Bericht über Schadsoftware zeigt weltweit deutliche Steigerung der Angriffe auf Unternehmen um bis zu 100 Prozent

11.04.19 - "Threat Landscape Report" zum zweiten Halbjahr 2018: Anzahl der Attacken ist um das Vierfache gewachsen

17.04.19 - Mit dem zunehmend hohen Niveau und Entwicklungsstand der Sicherheitsmaßnahmen für Netzwerke steigt auch die Anonymität der Angriffe

30.04.19 - Trojaner gibt vor, gesammelte Beweise vorliegen zu haben, die die Zielperson der Onlinenutzung pornographischer Inhalte überführen

21.06.19 - Cyber-Kriminalität im ersten Quartal 2019: Emotet und Ransomware konzentrieren sich verstärkt auf Unternehmen - Unternehmen in Deutschland kämpfen vor allem mit mehr Trojanern

24.06.19 - "Fortinet Threat Landscape Report": Neue Erkenntnisse aus der Bedrohungslandschaft

01.07.19 - Threat Report: Emotet machte fast zwei Drittel aller bösartigen Payloads aus

05.07.19 - "Domain Fraud Report 2019": Betrügerische Domains gefährden Unternehmen, Marken, Kunden und Mitarbeiter

12.07.19 - Sicherheitsforschung: Hacker nehmen Gaming-Branche ins Visier 12 Milliarden Angriffe in 17 Monaten

15.07.19 - Ohne Rundumverteidigung kein zuverlässiger Schutz

08.08.18 - Malware-Rekord 2019: Emotet mit über 30.000 Varianten in sechs Monaten

26.08.19 - "Mobile Malware Report": Keine Entspannung bei Android-Malware

02.09.19 - APT-Hijacking und Fake Leads die Bedrohungslandschaft im zweiten Quartal 2019

17.09.19 - Cyber-Kriminalität im zweiten Quartal 2019: Ransomware-Angriffe auf Unternehmen steigen um 365 Prozent an

24.09.19 - Sicherheitsbericht: Angriffe durch Phishing und Credential Stuffing bleiben größte Bedrohungen für Finanzdienstleister und ihre Kunden

25.09.19 - Cyber-Kriminalität im zweiten Quartal 2019: Ransomware-Angriffe auf Unternehmen steigen um 365 Prozent an

30.09.19 - Mehr als 10.000 neue Schad-Apps pro Tag: Die Sicherheitslage im Mobile-Bereich bleibt weiterhin angespannt

04.10.19 - DDoS-Report: Angriffsbandbreiten in Q2 2019 weiter auf Rekordniveau

17.10.19 - Erstes Halbjahr 2019: Weltweit sechs Millionen Phishing-Angriffe auf Apple-Nutzer

05.12.19 - IoT-Geräte im Fokus: Kaspersky entdeckt 105 Millionen Angriffe im ersten Halbjahr 2019

20.12.19 - Pornoerpressung wird immer gefährlicher: Proofpoint veröffentlicht Cybersecurity-Analyse für das dritte Quartal 2019

16.01.20 - Spear-Phishing-Report enthüllt neue Details über aktuelle Bedrohungsvektoren, bevorzugte Angriffstaktiken und erläutert Sicherheitsmaßnahmen

17.01.20 - Malware-Report: Ransomware-Attacken generell um 11 Prozent gesunken

23.01.20 - Kaspersky-DDoS-Report zeigt: mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Attacken fand im September statt

04.02.20 - Hackerangriffe via Microsoft Office an der Tagesordnung

11.02.20 - Rückschau 2019: Kaspersky identifiziert 13,7 Prozent mehr gefährliche Objekte im Netz

13.02.20 - Ransomware gilt nach wie vor als eine der größten Bedrohungen in der Cyberwelt

24.04.20 - Malware-Top-10 2019: Angriffe im Sekundentakt

24.04.20 - "Cyberthreat Report – 1st Edition 2020": Hornetsecurity informiert über aktuelle Cyberbedrohungen

04.05.20 - Deutschland mit 14 Prozent international am zweithäufigsten von der Trojaner-Familie Shlayer betroffen

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Meldungen: Statistiken

Informationen stehlen, Systeme verschlüsseln

Mehr als 4,9 Millionen Malware-Samples haben die Cyber-Defense-Spezialisten von G Data 2019 identifiziert. Das Ziel der Cyberkriminellen: Passwörter und vertrauliche Daten auslesen oder Daten und Systeme verschlüsseln. Die zehn aktivsten Malware-Familien hat G Data in der aktuellen Jahres-Top-Ten zusammengestellt. "Die Technik der Antiviren-Hersteller wird immer besser und identifiziert tägliche neue Angriffe auf Unternehmensnetzwerke oder private PCs und Laptops", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei der G Data CyberDefense AG. "Daher sind Malware-Autoren gezwungen, ihre Schadsoftware mit raffinierten Methoden vor der Entdeckung durch Schutzprogramme zu schützen – ein ewiges Katz-und-Maus-Spiel."

Hornetsecurity Cyberthreat Report Edition 3

In Zeiten, in denen informationstechnische Systeme nicht mehr nur isoliert eingesetzt werden, sondern global über Internet und Mobilfunk vernetzt sind, steigt auch die Bedrohung von Cyberattacken. Der Schutz der IT-Infrastrukturen wird daher zunehmend zu einem wichtigen Bestandteil der Digitalstrategie von Unternehmen. Doch so schnell, wie sich der Cyberraum verändert, passen auch Cyberkriminelle ihre Angriffsmethoden an. Der Hornetsecurity Cyberthreat Report thematisiert aktuelle Cyberbedrohungen, wichtige Entwicklungen und Angriffsmethoden aus dem vergangenen Jahr und gibt außerdem einen Ausblick auf die zu erwartenden Trends in 2020. Ransomware gilt nach wie vor als eine der größten Bedrohungen in der Cyberwelt. Selbst das FBI warnte im Oktober 2019 vor einer Angriffswelle. Und das nicht ohne Grund: Die Verschlüsselungstrojaner bringen immer wieder gesamte Netzwerke zum Stillstand. Für Hacker ist das Geschäft mit Ransomware lukrativ und für Unternehmen führt ein erfolgreicher Angriff nicht nur zu hohen monetären Verlusten, sondern auch zu Störungen der Betriebsabläufe und zu bleibenden Imageschäden.

Ein Drittel mehr DDoS-Attacken

Im dritten Quartal 2019 stieg die Anzahl der DDoS-Angriffe gegenüber dem Vorquartal um ein Drittel (30 Prozent) an; mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Attacken fand im September statt. Darüber hinaus gab es einen Anstieg einfacherer DDoS-Angriffe, die vor allem akademische Webseiten im Visier hatten. Der Anstieg ist durch eine Vielzahl einfacherer Angriffe bedingt, während in den vorherigen Quartalen das Wachstum auf eine Zunahme intelligenter Angriffe zurückzuführen war, die von erfahrenen Cyberkriminellen auf Anwendungsebene durchgeführt wurden. In diesem Quartal sank der Anteil dieser Art von Angriffen auf 28 Prozent aller DDoS-Angriffe, im zweiten Quartal machten intelligente Angriffen noch die Hälfte (50 Prozent) aus.

Malware- & Netzwerkangriffe nehmen zu

Wie der aktuell veröffentlichte "WatchGuard Internet Security Report" für das dritte Quartal 2019 belegt, sollte bei per E-Mail eingehenden Word-, RTF- oder anderen Office-Dokumenten weiterhin besondere Vorsicht gelten. Diesmal haben es gleich zwei einschlägige Malware-Varianten in die Top 10 geschafft. Die Nase vorn hat dabei ein Angriffsversuch, der auf einer Schwachstelle des Word-Formeleditors basiert. Dieser ermöglicht es Hackern beliebigen Code auszuführen, sobald das manipulierte Dokument geöffnet wird. Sowohl hinsichtlich der Gesamtmenge als auch der Verbreitung solch Office-basierter Übergriffe wurden dabei im dritten Quartal neue Bestmarken erreicht: Neben der Anzahl entsprechender Attacken verdoppelte sich auch der Adressatenkreis im Vergleich zum Vorquartal. Die Übermittlung erfolgte in der Mehrzahl aller Fälle per E-Mail. Daher wird es gerade für Unternehmen immer wichtiger, ihre Mitarbeiter gezielt zu sensibilisieren. Schulungen und Aufklärungsinitiativen können dazu beitragen, dass Anwender solche und andere Übergriffe sowie Phishing-Versuche besser erkennen.

Bedrohungslandschaft ständig im Wandel

Im Jahr 2019 ist die Zahl einzigartiger, schädlicher Bedrohungsobjekte, die durch die webbasierten Antivirenlösungen von Kaspersky identifiziert wurden, im Vergleich zum Vorjahr um knapp 13,7 Prozent angestiegen - so das Ergebnis der im Rahmen des Kaspersky Security Bulletin 2019/2020 veröffentlichten Jahresstatistik. Verantwortlich für diese deutliche Zunahme waren insbesondere ein Wachstum bei Web-Skimmer-Dateien (plus 187 Prozent), bei Backdoors (plus 134 Prozent) und bei Banking-Trojanern (plus 61 Prozent). Die Zahl von Mining-Programmen ging hingegen um mehr als die Hälfte zurück. Diese Trends zeigen, dass Cyberkriminelle, die stets auf der Suche nach noch effektiveren Kompromittierungswegen sind, ihre Cyberangriffsmethoden, die verändert haben. Im Jahr 2018 beliefen sich die von Kaspersky identifizierten einzigartigen schädlichen Objekte (einschließlich Skripts, Exploits und ausführbarer Dateien) auf 21.643.946. Dieser Wert ist im laufenden Jahr um etwa 13,7 Prozent auf 24.610.126 angestiegen. Dieses Wachstum ist zum einen auf eine Zunahme der Anzahl und Vielfalt von HTML-Seiten und Skripten mit versteckten Datenladeprozessen - zumeist von skrupellosen Werbetreibenden genutzt - zurückzuführen; und zum anderen durch einen hohen Anstieg von 187 Prozent bei Online-Skimmern - teilweise auch als Sniffer bezeichnet. Hierbei werden Skripte von Angreifern in Online-Shops eingebettet, um Kreditkartendaten von Webseitennutzern zu stehlen. Web-Skimmer belegen in der weltweiten Kategorie der am häufigsten entdeckten schädlichen Objekte den zehnten Platz.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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