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Im Überblick

Die Pandemie hat die Threat-Landschaft verändert

Die Bedrohungslandschaft wurde schon immer von Ereignissen und Veränderungen in der Gesellschaft beeinflusst; die globale Coronavirus-Pandemie hat jedoch einen bedeutenden Wandel in der Art und Weise, wie Cyberkriminelle operieren und ihre Fähigkeiten verfeinern, bewirkt. Prägendes Merkmal der ersten Hälfte des Jahres 2020 war der umfassende Bezug zur Pandemie. Cyberkriminelle haben die Angst und das Informationsbedürfnis der Bevölkerung ausgenutzt - die Zunahme von Betrug, Phishing und Malware auf allen Plattformen und Angriffsvektoren war eine direkte Folge. Allein in den ersten beiden Märzwochen verfünffachte sich die Zahl an Corona-Malwaremeldungen. Im Mai und Juni waren laut Bitdefender-Telemetrie durchschnittlich 60 Prozent aller erhaltenen E-Mails betrügerisch. Ob es sich um einen Phishing-Betrug handelte, um einen Spendenaufruf oder ein Angebot, dem man nicht widerstehen konnte: Cyberkriminelle haben alles aus der Trickkiste geholt, um die Opfer rund um das Coronavirus zu täuschen.


Im Überblick

Adware – Werbung durch die Hintertür

Die aktuelle Bedrohungsanalyse von G Data CyberDefense belegt: Cyberkriminelle haben auch im zweiten Quartal Privatanwender und Unternehmen massiv attackiert. So wehrten die Cyber-Defense-Spezialisten aus Bochum alleine im Mai mehr als doppelt so viele Angriffe ab wie im April. "Cyberkriminelle profitieren weiterhin von der Corona-Krise und haben seit Ausbruch der Pandemie deutlich mehr Angriffsversuche unternommen", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G Data CyberDefense. "Auch wenn mittlerweile viele Angestellte aus dem Homeoffice an ihren Büro-Arbeitsplatz zurückgekehrt sind, verbringen die Menschen privat viel mehr Zeit am Computer. Um etwa Online zu shoppen oder einen Lieferdienst für Essen zu beauftragen. Die Angriffsfläche ist durch die gestiegene Onlinenutzung deutlich größer geworden." Privatanwender stehen zurzeit verstärkt im Visier von Cyberkriminellen. Die Zahl der abgewehrten Angriffe stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum ersten um mehr als 157 Prozent. Aber auch Unternehmen stehen weiterhin unter Beschuss. 136,3 Prozent mehr Angriffsversuche auf Firmennetzwerke verzeichneten die Cyber-Security-Experten von G Data. Insbesondere im Mai waren Angreifer sehr aktiv und versuchten, mit massiven Adware-Kampagnen Schäden anzurichten. Alleine von April auf Mai hat sich die Zahl der entdeckten Schadsoftware mehr als verdoppelt (plus 119,4 Prozent).


Inhalte


09.01.19 - Cyber-Albtraum Fernzugriff: 44 Prozent mehr neue Backdoor-Programme im Umlauf als im Vorjahr

25.01.19 - Angriffe durch schädliche Krypto-Miner in 2018 um 83 Prozent gestiegen

30.01.19 - "WatchGuard Internet Security Report Q3/2018" stellt eine zunehmende Malware-Verbreitung sowie unsichere SSL-Protokolle bei bekannten Webseiten fest

19.02.19 - IoT-Malware steigt um 73 Prozent - Krypto-Malware breitet sich weiter rasant aus

26.02.19 - Bericht über Schadsoftware zeigt weltweit deutliche Steigerung der Angriffe auf Unternehmen um bis zu 100 Prozent

11.04.19 - "Threat Landscape Report" zum zweiten Halbjahr 2018: Anzahl der Attacken ist um das Vierfache gewachsen

17.04.19 - Mit dem zunehmend hohen Niveau und Entwicklungsstand der Sicherheitsmaßnahmen für Netzwerke steigt auch die Anonymität der Angriffe

30.04.19 - Trojaner gibt vor, gesammelte Beweise vorliegen zu haben, die die Zielperson der Onlinenutzung pornographischer Inhalte überführen

21.06.19 - Cyber-Kriminalität im ersten Quartal 2019: Emotet und Ransomware konzentrieren sich verstärkt auf Unternehmen - Unternehmen in Deutschland kämpfen vor allem mit mehr Trojanern

24.06.19 - "Fortinet Threat Landscape Report": Neue Erkenntnisse aus der Bedrohungslandschaft

01.07.19 - Threat Report: Emotet machte fast zwei Drittel aller bösartigen Payloads aus

05.07.19 - "Domain Fraud Report 2019": Betrügerische Domains gefährden Unternehmen, Marken, Kunden und Mitarbeiter

12.07.19 - Sicherheitsforschung: Hacker nehmen Gaming-Branche ins Visier 12 Milliarden Angriffe in 17 Monaten

15.07.19 - Ohne Rundumverteidigung kein zuverlässiger Schutz

08.08.18 - Malware-Rekord 2019: Emotet mit über 30.000 Varianten in sechs Monaten

26.08.19 - "Mobile Malware Report": Keine Entspannung bei Android-Malware

02.09.19 - APT-Hijacking und Fake Leads die Bedrohungslandschaft im zweiten Quartal 2019

17.09.19 - Cyber-Kriminalität im zweiten Quartal 2019: Ransomware-Angriffe auf Unternehmen steigen um 365 Prozent an

24.09.19 - Sicherheitsbericht: Angriffe durch Phishing und Credential Stuffing bleiben größte Bedrohungen für Finanzdienstleister und ihre Kunden

25.09.19 - Cyber-Kriminalität im zweiten Quartal 2019: Ransomware-Angriffe auf Unternehmen steigen um 365 Prozent an

30.09.19 - Mehr als 10.000 neue Schad-Apps pro Tag: Die Sicherheitslage im Mobile-Bereich bleibt weiterhin angespannt

04.10.19 - DDoS-Report: Angriffsbandbreiten in Q2 2019 weiter auf Rekordniveau

17.10.19 - Erstes Halbjahr 2019: Weltweit sechs Millionen Phishing-Angriffe auf Apple-Nutzer

05.12.19 - IoT-Geräte im Fokus: Kaspersky entdeckt 105 Millionen Angriffe im ersten Halbjahr 2019

20.12.19 - Pornoerpressung wird immer gefährlicher: Proofpoint veröffentlicht Cybersecurity-Analyse für das dritte Quartal 2019

16.01.20 - Spear-Phishing-Report enthüllt neue Details über aktuelle Bedrohungsvektoren, bevorzugte Angriffstaktiken und erläutert Sicherheitsmaßnahmen

17.01.20 - Malware-Report: Ransomware-Attacken generell um 11 Prozent gesunken

23.01.20 - Kaspersky-DDoS-Report zeigt: mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Attacken fand im September statt

04.02.20 - Hackerangriffe via Microsoft Office an der Tagesordnung

11.02.20 - Rückschau 2019: Kaspersky identifiziert 13,7 Prozent mehr gefährliche Objekte im Netz

13.02.20 - Ransomware gilt nach wie vor als eine der größten Bedrohungen in der Cyberwelt

24.04.20 - Malware-Top-10 2019: Angriffe im Sekundentakt

24.04.20 - "Cyberthreat Report – 1st Edition 2020": Hornetsecurity informiert über aktuelle Cyberbedrohungen

04.05.20 - Deutschland mit 14 Prozent international am zweithäufigsten von der Trojaner-Familie Shlayer betroffen

05.05.20 - "CrowdStrike Global Threat Report 2020": Gezielte Angriffe auf die Telekommunikations-Branche und "Big Game Hunting" standen 2019 im Fokus der Cyber-Angreifer

12.05.20 - Zahlreiche Cyberangriffe und hohe Lösegeldforderungen waren 2019 an der Tagesordnung

19.05.20 - Über 61 Millionen blockierte Ransomware-Angriffe im Jahr 2019

20.05.20 - Service Provider verstärkt über DDoS angegriffen

22.05.20 - Ein Drittel weniger Angriffe mit mobiler Malware

08.06.20 - Ausmaß von Malware-Angriffen unter Nutzung der Corona-Thematik

19.06.20 - "Internet Security Report Q4/2019" von WatchGuard: IT-Bedrohungen müssen auch und gerade in Zeiten von Corona im Auge behalten werden

25.06.20 - Adware auf dem Vormarsch: 72 Prozent aller mobilen Malware sorgt für unerwünschte Werbung

25.06.20 - Cloud-basierter E-Mail-Schutz verzeichnet Anstieg von Business Email Compromise (BEC), Phishing und über E-Mails verbreitete Malware

21.07.20 - Brand-Phishing-Report: Die Forscher von Check Point heben Yahoo! als die am meisten imitierte Marke für E-Mail-basiertes Phishing und Netflix als die am meisten imitierte Marke für mobile Phishing-Versuche hervor

12.08.20 - Banking-Malware: Mehr als ein Drittel richtete sich 2019 gegen Nutzer in Unternehmen

20.08.20 - Bad-Bot-Traffic steigt auf bisher höchstes Niveau

08.09.20 - Mobile Malware: Doppelt so viele als Erwachseneninhalte getarnte Angriffe in 2019

21.09.20 - Top 3: Sicherheitsanalysten suchen am häufigsten Informationen zu Trojanern, Backdoors und Droppern

05.10.20 - Coronavirus sorgt für Anstieg der Malware-Bedrohungen

03.11.20 - 8,8 Millionen blockierte Cyberbedrohungen mit Bezug zu COVID-19 in der ersten Jahreshälfte, davon 1,3 Millionen in Deutschland

02.12.20 - Massive Zunahme: Zahl der Cyberattacken steigt im zweiten Quartal um 154 Prozent

22.01.21 - Report: Vier von zehn E-Mails mit Covid-Bezug waren Spam

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Meldungen: Statistiken

IT-Führungskräfte sollten Sicherheitsstrategie anpassen

Trend Micro veröffentlicht ihren jährlichen Halbjahresbericht, aus dem hervorgeht, dass COVID-19-bezogene Angriffe das größte Cyber-Sicherheitsrisiko in der ersten Jahreshälfte darstellten. In nur sechs Monaten blockierte Trend Micro weltweit 8,8 Millionen Bedrohungen mit Bezug zur Corona-Pandemie, davon fast 1,3 Millionen (14,6 Prozent) in Deutschland. Fast 92 Prozent dieser Angriffe geschahen mittels Spam-Mails. Cyberkriminelle nutzen das weltweite Interesse an der Covid-19-Pandemie, um den Schwerpunkt ihrer Angriffe darauf auszurichten. Das Risiko für Unternehmen wurde zudem durch Sicherheitslücken verschärft, die durch das Arbeiten im Homeoffice entstanden sind.

Phishing-Kampagnen massiv im Einsatz

In den ersten drei Monaten des Jahres 2020, während die Welt hart durchgreifen musste, um das Coronavirus einzudämmen, nahmen die Cyber-Bedrohungen zu. Die neueste Sonderausgabe des vierteljährlichen CTNT-Berichts von Malwarebytes konzentriert sich auf diese jüngsten Malware-Bedrohungen, die eine große Gemeinsamkeit haben: das Coronavirus als Köder. Die Sicherheitsforscher analysieren dabei gefährliche Top-Malware wie Trojaner, Info Stealer und Botnets, die die Bedrohungsakteure von Januar bis März dieses Jahres an immer stärker ausgeliefert haben.Von einer E-Mail, die vorgibt, von UNICEF zu stammen, über eine andere, in der mit Informationen über die korrekte Verwendung von Gesichtsmasken gelockt wird, bis hin zu einer betrügerischen Weltkarte, die sich als Coronavirus-Fallverfolger der John-Hopkins-Universität ausgibt: die Cyberkriminelle sind so kreativ wie hinterhältig.

Früherkennung versus Analyse

Fast drei Viertel (72 Prozent) der analysierten schädlichen Dateien, die über die kostenfreie Version von "Kaspersky Threat Intelligence Portal" eingereicht wurden, waren Trojaner, Backdoors oder Dropper. Die Analyse der eingereichten Daten zeigt zudem, dass die Malware-Typen, die von den Forschern am häufigsten untersucht werden, nicht unbedingt mit den am weitest verbreiteten übereinstimmen. Die Erkennung schädlicher Aktivitäten bildet nur den Ausgangspunkt für die Untersuchung eines Angriffs. Um Reaktions- und Abhilfemaßnahmen zu entwickeln, müssen Sicherheitsanalysten das Angriffsziel, den Ursprung eines schädlichen Objekts, dessen Popularität und vieles mehr identifizieren. Das Kaspersky Threat Intelligence Portal hilft Analysten bei der Erforschung dieser Hintergründe.

Adware größte mobile Bedrohung

Im vergangenen Jahr hat sich die Anzahl der über pornografische Inhalte angegriffenen mobilen Nutzer weltweit gegenüber dem Vorjahr 2018 verdoppelt – von 19.699 betroffenen Nutzern auf 42.973 im Jahr 2019. Die Kaspersky-Experten befürchten zudem einen weiteren Anstieg für das Jahr 2020, da der Konsum von Erwachseneninhalten während des Lockdowns global stark angestiegen ist. Wie der aktuelle Kaspersky-Report "Explicit Content and Cyberthreats" zeigt, setzen Cyberkriminelle zunehmend auf nicht-jugendfreie Inhalte, um Schadprogramme wie Trojaner vor allem auf mobile Geräte zu bringen – während ein leichter Rückgang bei angegriffenen PC-Nutzern zu verzeichnen ist. Am häufigsten waren Nutzer dabei von Adware und Trojanern betroffen.

Report: Die Bad Bots schlagen zurück

Web-Traffic von Bad Bots nimmt weiterhin stark zu und erreicht sein bisheriges Maximum. Das belegt der kürzlich veröffentlichte Jahresbericht "2020 Bad Bot Report: The Bad Bots Strike Back" von Imperva, Inc., dem führenden Anbieter von IT-Sicherheitslösungen. Die Untersuchung zeigt, dass die Automatisierung des Web-Traffics auf Webseiten und mobilen Anwendungen verheerenden Schaden anrichten kann. Der so genannte Bad-Bot-Traffic hat im Vergleich zu den Vorjahren erneut zugenommen und macht heute fast ein Viertel (24,1 Prozent) des gesamten Web-Traffics aus. Finanzdienstleister sind am stärksten betroffen.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmet sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 (07.10.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr) behandelt das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2 (21.10.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr)
führt in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3 (04.11.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr)
klärt auf über "Pentesting".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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