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Im Überblick

2021 auf Kurs für 11 Millionen DDoS-Angriffe

In der ersten Jahreshälfte 2021 wurde gemäß den Messungen von Netscout ein Rekord von 5,4 Millionen DDoS-Angriffen verzeichnet, was einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 entspricht. Obwohl die Angriffshäufigkeit im zweiten Quartal zurückgegangen ist, ist die globale Bedrohungslandschaft weit von den Angriffszahlen entfernt, die vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie als normal betrachtet wurden. Aufgrund dieser Entwicklungen ist die globale Bedrohungslandschaft auf Kurs, im Jahr 2021 fast 11 Millionen DDoS-Angriffe zu erfassen – ein weiterer Rekord in Folge nach den 10 Millionen Angriffen im Jahr 2020. Netscout fasst die Erkenntnisse wie folgt zusammen.

Im Überblick

Volumen von DDoS-Attacken steigt um 40 Prozent

Das Volumen von DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) ist weltweit im zweiten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs um 40 Prozent angestiegen. Dies ist eine der wesentlichen Erkenntnisse des quartalsweise veröffentlichten "DDoS Attack Report"von Radware. Der Bericht bietet einen Überblick über DDoS-Angriffstrends nach Branchen sowie nach Anwendungen und Angriffsarten. Geografisch verteilten sich die Attacken vor allem auf Amerika und den EMEA-Raum, auf die 80 Prozent des Volumens entfielen. Bei den Branchen standen vor allem Technologieunternehmen mit durchschnittlich fast 3.000 Angriffen im Fokus, gefolgt vom Gesundheitswesen mit etwa 2.000 Angriffen pro Unternehmen. Allerdings waren in diesen beiden Branchen die Angriffsvolumina relativ klein, während Einzelhandel und Telekommunikation sich einer deutlich geringeren Anzahl von Angriffen erwehren mussten, die dafür deutlich höhere Volumina aufwiesen. So richteten sich nur etwa 6 Prozent aller Attacken gegen Telekommunikations-Unternehmen, die aber 18 Prozent des gesamten Volumens ausmachten. Der Einzelhandel wurde mit etwa 9 Prozent der Attacken konfrontiert, aber mit 36 Prozent des Angriffsvolumens. Der Gesundheitssektor dagegen kam bei über 20 Prozent der Attacken auf ein Volumen von weniger als einem Prozent.


Inhalte


09.01.19 - Cyber-Albtraum Fernzugriff: 44 Prozent mehr neue Backdoor-Programme im Umlauf als im Vorjahr

25.01.19 - Angriffe durch schädliche Krypto-Miner in 2018 um 83 Prozent gestiegen

30.01.19 - "WatchGuard Internet Security Report Q3/2018" stellt eine zunehmende Malware-Verbreitung sowie unsichere SSL-Protokolle bei bekannten Webseiten fest

19.02.19 - IoT-Malware steigt um 73 Prozent - Krypto-Malware breitet sich weiter rasant aus

26.02.19 - Bericht über Schadsoftware zeigt weltweit deutliche Steigerung der Angriffe auf Unternehmen um bis zu 100 Prozent

11.04.19 - "Threat Landscape Report" zum zweiten Halbjahr 2018: Anzahl der Attacken ist um das Vierfache gewachsen

17.04.19 - Mit dem zunehmend hohen Niveau und Entwicklungsstand der Sicherheitsmaßnahmen für Netzwerke steigt auch die Anonymität der Angriffe

30.04.19 - Trojaner gibt vor, gesammelte Beweise vorliegen zu haben, die die Zielperson der Onlinenutzung pornographischer Inhalte überführen

21.06.19 - Cyber-Kriminalität im ersten Quartal 2019: Emotet und Ransomware konzentrieren sich verstärkt auf Unternehmen - Unternehmen in Deutschland kämpfen vor allem mit mehr Trojanern

24.06.19 - "Fortinet Threat Landscape Report": Neue Erkenntnisse aus der Bedrohungslandschaft

01.07.19 - Threat Report: Emotet machte fast zwei Drittel aller bösartigen Payloads aus

05.07.19 - "Domain Fraud Report 2019": Betrügerische Domains gefährden Unternehmen, Marken, Kunden und Mitarbeiter

12.07.19 - Sicherheitsforschung: Hacker nehmen Gaming-Branche ins Visier 12 Milliarden Angriffe in 17 Monaten

15.07.19 - Ohne Rundumverteidigung kein zuverlässiger Schutz

08.08.18 - Malware-Rekord 2019: Emotet mit über 30.000 Varianten in sechs Monaten

26.08.19 - "Mobile Malware Report": Keine Entspannung bei Android-Malware

02.09.19 - APT-Hijacking und Fake Leads die Bedrohungslandschaft im zweiten Quartal 2019

17.09.19 - Cyber-Kriminalität im zweiten Quartal 2019: Ransomware-Angriffe auf Unternehmen steigen um 365 Prozent an

24.09.19 - Sicherheitsbericht: Angriffe durch Phishing und Credential Stuffing bleiben größte Bedrohungen für Finanzdienstleister und ihre Kunden

25.09.19 - Cyber-Kriminalität im zweiten Quartal 2019: Ransomware-Angriffe auf Unternehmen steigen um 365 Prozent an

30.09.19 - Mehr als 10.000 neue Schad-Apps pro Tag: Die Sicherheitslage im Mobile-Bereich bleibt weiterhin angespannt

04.10.19 - DDoS-Report: Angriffsbandbreiten in Q2 2019 weiter auf Rekordniveau

17.10.19 - Erstes Halbjahr 2019: Weltweit sechs Millionen Phishing-Angriffe auf Apple-Nutzer

05.12.19 - IoT-Geräte im Fokus: Kaspersky entdeckt 105 Millionen Angriffe im ersten Halbjahr 2019

20.12.19 - Pornoerpressung wird immer gefährlicher: Proofpoint veröffentlicht Cybersecurity-Analyse für das dritte Quartal 2019

16.01.20 - Spear-Phishing-Report enthüllt neue Details über aktuelle Bedrohungsvektoren, bevorzugte Angriffstaktiken und erläutert Sicherheitsmaßnahmen

17.01.20 - Malware-Report: Ransomware-Attacken generell um 11 Prozent gesunken

23.01.20 - Kaspersky-DDoS-Report zeigt: mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Attacken fand im September statt

04.02.20 - Hackerangriffe via Microsoft Office an der Tagesordnung

11.02.20 - Rückschau 2019: Kaspersky identifiziert 13,7 Prozent mehr gefährliche Objekte im Netz

13.02.20 - Ransomware gilt nach wie vor als eine der größten Bedrohungen in der Cyberwelt

24.04.20 - Malware-Top-10 2019: Angriffe im Sekundentakt

24.04.20 - "Cyberthreat Report – 1st Edition 2020": Hornetsecurity informiert über aktuelle Cyberbedrohungen

04.05.20 - Deutschland mit 14 Prozent international am zweithäufigsten von der Trojaner-Familie Shlayer betroffen

05.05.20 - "CrowdStrike Global Threat Report 2020": Gezielte Angriffe auf die Telekommunikations-Branche und "Big Game Hunting" standen 2019 im Fokus der Cyber-Angreifer

12.05.20 - Zahlreiche Cyberangriffe und hohe Lösegeldforderungen waren 2019 an der Tagesordnung

19.05.20 - Über 61 Millionen blockierte Ransomware-Angriffe im Jahr 2019

20.05.20 - Service Provider verstärkt über DDoS angegriffen

22.05.20 - Ein Drittel weniger Angriffe mit mobiler Malware

08.06.20 - Ausmaß von Malware-Angriffen unter Nutzung der Corona-Thematik

19.06.20 - "Internet Security Report Q4/2019" von WatchGuard: IT-Bedrohungen müssen auch und gerade in Zeiten von Corona im Auge behalten werden

25.06.20 - Adware auf dem Vormarsch: 72 Prozent aller mobilen Malware sorgt für unerwünschte Werbung

25.06.20 - Cloud-basierter E-Mail-Schutz verzeichnet Anstieg von Business Email Compromise (BEC), Phishing und über E-Mails verbreitete Malware

21.07.20 - Brand-Phishing-Report: Die Forscher von Check Point heben Yahoo! als die am meisten imitierte Marke für E-Mail-basiertes Phishing und Netflix als die am meisten imitierte Marke für mobile Phishing-Versuche hervor

12.08.20 - Banking-Malware: Mehr als ein Drittel richtete sich 2019 gegen Nutzer in Unternehmen

20.08.20 - Bad-Bot-Traffic steigt auf bisher höchstes Niveau

08.09.20 - Mobile Malware: Doppelt so viele als Erwachseneninhalte getarnte Angriffe in 2019

21.09.20 - Top 3: Sicherheitsanalysten suchen am häufigsten Informationen zu Trojanern, Backdoors und Droppern

05.10.20 - Coronavirus sorgt für Anstieg der Malware-Bedrohungen

03.11.20 - 8,8 Millionen blockierte Cyberbedrohungen mit Bezug zu COVID-19 in der ersten Jahreshälfte, davon 1,3 Millionen in Deutschland

02.12.20 - Massive Zunahme: Zahl der Cyberattacken steigt im zweiten Quartal um 154 Prozent

22.01.21 - Report: Vier von zehn E-Mails mit Covid-Bezug waren Spam

05.02.21 - Ransomware, gezielter Datendiebstahl bei Universitäten und Banking-Trojaner

26.02.21 - "Onfido Identity Fraud Report 2020": Online-Identitätsbetrug steigt weltweit an

24.03.21 - Cyberkriminelle setzen auf verschlüsselte Angriffe während der Pandemie

30.03.21 - DDoS-Erpressungsangriffe:Deutschland war Ziel des größten EMEA-Angriffs

06.05.21 - DDoS-Attacken im vierten Quartal 2020 leicht rückläufig – Krypto-Mining nimmt zu

07.05.21 - G Data-Bedrohungsanalyse 2020: Cyberattacken im Sekundentakt

26.05.21 - "Security Report" von Check Point Software zeigt das Ausmaß der globalen Cyber-Pandemie

15.06.21 - DDoS Threat Report: Aufgrund der Pandemie so viele Angriffsziele wie nie zuvor, Anzahl von DDoS-Tools gestiegen

24.06.21 - Das neue Malware-Normal 2020: Ransomware und Pandemie bestimmten Cyber-Gefahrenlage für private Anwender

30.06.21 - Fileless Malware: Anteil dieser besonders trickreichen Angriffsvariante steigt laut Internet Security Report von WatchGuard Technologies auf das Neunfache an

01.07.21 - Neue Qualität der Gefahr: Online-Erpressung wird immer häufiger mit Datendiebstahl kombiniert

21.07.21 - Cyberattacken: Große DDoS-Angriffe auch 2021 auf dem Vormarsch

21.07.21 - "McAfee Quarterly Threats Report": 648 neue Bedrohungen pro Minute

08.09.21 - "G Data Bedrohungsreport": Qbot löst Emotet ab - Cyberattacken auf Unternehmen steigen stark an

06.10.21 - Mehr als 5.000 Angriffsversuche des Ransomware-as-a-Service (RaaS)-Betreibers REvil in 22 Ländern identifizieren

28.10.21 - DDoS-Attacken vorrangig in Technologieunternehmen, Gesundheitswesen, Einzelhandel, Telekommunikation

02.11.21 - Die fünf wichtigsten DDoS-Angriffsvektoren in der ersten Hälfte des Jahres 2021 waren TCP ACK, DNS-Verstärkung, TCP SYN, TCP RST und TCP SYN/ACK-Verstärkung

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Meldungen: Statistiken

Massiver Angriff auf MSPs

Anfang Juli 2021 attackierte die Ransomware-Gruppe REvil, aka Sodinokibi, im Rahmen eines großen Cyberangriffs Managed Service Provider (MSPs) und deren Kunden weltweit, wodurch Tausende von Unternehmen potenzielle Opfer von Ransomware wurden. Kaspersky-Forscher hatten bereits über 5.000 Infektionsversuche in Europa, Nord- und Südamerika beobachtet. Kaspersky konnte mit dem eigenen Threat Intelligence Service mehr als 5.000 Angriffsversuche des Ransomware-as-a-Service (RaaS)-Betreibers REvil in 22 Ländern identifizieren.

Emotet ist tot – Lang lebe Qbot

Der Bedrohungsreport von G Data zeigt, dass Cyberkriminelle bereits einen Nachfolger für Emotet gefunden haben: Qbot. Bei fast jedem vierten abgewehrten Angriff war die Schadsoftware mit von der Partie. Die Zahlen belegen, dass im ersten Quartal besonders Unternehmen im Fokus von Cyberkriminellen standen. Binnen Jahresfrist stieg die Zahl der abgewehrten Attacken um mehr als 60 Prozent. Der aktuelle Bedrohungsreport von G Data CyberDefense zeigt, dass Unternehmen stärker im Visier von Cyberkriminellen stehen. Während sich die Zahl der abgewehrten Cyberangriffe auf Privatanwender nur leicht verändert hat – ein Anstieg um 1,9 Prozent im Vergleich vom ersten Quartal 2020 zum ersten Quartal 2021 – hat sich die Zahl der Attacken auf Unternehmen deutlich erhöht. Um 61,7 Prozent lag die Zahl der abgewehrten Attacken zwischen Januar und März dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In diesen Zeitraum fallen auch die zahlreichen Angriffe auf Exchange-Server, die viele Unternehmen vor Probleme gestellt haben – und noch stellen werden. "Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie haben Unternehmen immer noch gewaltigen Nachholbedarf bei der Absicherung ihrer IT", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G Data CyberDefense. "Cyberkriminellen spielt die weiter anhaltende Homeoffice-Situation in die Karten und sie schlagen daraus Kapital. IT-Verantwortliche müssen endlich handeln und sich von den schnell aufgesetzten, provisorischen Home-Office-Strukturen verabschieden und eine sichere IT-Infrastruktur schaffen."

PowerShell-Attacken um 208 Prozent gestiegen

McAfee hat ihren neuen "Quarterly Threats Report" veröffentlicht. Für die April-Ausgabe untersuchten die McAfee Labs die Malware-Aktivitäten von Cyber-Kriminellen sowie die Entwicklung von Cyber-Bedrohungen im dritten und vierten Quartal 2020. Durchschnittlich registrierten die Forscher von McAfee im 4. Quartal 648 Bedrohungen pro Minute - ein Anstieg von 60 Bedrohungen pro Minute (10 Prozent) gegenüber Q3. Auch die Aktivitäten mit Donoff-Malware nahmen weiter zu, wodurch die PowerShell-Bedrohungen um 208 Prozent anstiegen. Zudem bleibt Covid-19 bei Angreifern beliebt: Während sich die Pandemie weiterhin weltweit ausbreitete, waren Cyber-Kriminelle bereits damit beschäftigt, Belegschaften anzugreifen, die in noch nie dagewesener Zahl im Home Office mit den Restriktionen der Pandemie, den potenziellen Schwachstellen ihrer Remote-Geräte und der Sicherheit ihrer Bandbreite zu kämpfen hatten. Bereits im zweiten Quartal verzeichnete McAfee einen Anstieg von 605 Prozent bei Angriffen dieser Art. Im dritten Quartal stieg dieser Wert nochmal um 240 Prozent und im vierten um weitere 114 Prozent.

Bisher größte DDoS-Erpressungskampagne

Akamai hat im ersten Quartal 2021 einen weiteren Anstieg von DDoS-Cyberattacken beobachtet. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen einige der bislang größten Cyberattacken abgewehrt, mehr Angriffe auf Kunden als je zuvor erlebt und die bisher größte DDoS-Erpressungskampagne beobachtet, die Tausende von Unternehmen auf der ganzen Welt betraf. Auch 2021 setzen Cyberkriminelle in der sehr aktiven Bedrohungslandschaft auf DDoS.

Zahl der Ransomware-Angriffe halbiert sich

Wie der gerade veröffentlichte Internet Security Report von WatchGuard Technologies für das vierte Quartal 2020 offenbart, ist die Gefahr, der sich Unternehmen aktuell gegenübersehen, immer weniger "greifbar". 2020 gab es insgesamt neunmal mehr Angriffe durch sogenannte "Fileless Malware" als noch im Vorjahr. Dieses einschlägige "Durch-die-Decke-gehen" der Statistik bedeutet nicht Gutes. Denn das Gefährliche an dieser dateilosen Malware-Variante ist die Tatsache, dass sie von klassischen Lösungen zum Schutz von Endpunkten, wie sie vielerorts noch ausschließlich im Einsatz sind, nicht erkannt wird. Dabei reicht es schon, wenn ein Anwender auf einen bösartigen Link klickt oder unwissentlich eine kompromittierte Website besucht. Mit gängigen Werkzeugen wie PowerSploit und CobaltStrike sind Cyberkriminelle in der Lage, auf einfache Weise bösartigen Code in andere laufende Prozesse einzuschleusen. Und selbst wenn die vorhandenen Verteidigungsmaßnahmen des Opfers das ursprüngliche Skript identifizieren und entfernen, arbeitet die Bedrohung weiter. Der Paralleleinsatz von modernen EDR-Lösungen (Endpoint Detection and Response) und vorausschauenden Anti-Malware-Komponenten kann hier Abhilfe schaffen, da sich fortschrittliche Angriffsmuster auf diese Weise leichter erkennen und ausbremsen lassen.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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