- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Fachbeiträge » Grundlagen

Grundlagen


Im Überblick

  • Cyberangriffe auf medizintechnische Geräte

    Cyberangriffe treten in vielen unterschiedlichen Formen in Erscheinung. Wenn sie sich allerdings gegen medizinische Einrichtungen, Dienste oder Geräte richten, sind die möglichen Folgen besonders schwerwiegend - für die Patienten sowie Einrichtungen und Behörden im Gesundheitswesen. Wo es Sicherheitslücken gibt, wird es auch jemanden geben, der sie ausnutzt. Wenn man überprüfen will wie hoch das Cybersicherheitsrisiko für Patienten ist muss man drei Komponenten berücksichtigen: medizinische Einrichtungen, Dienste und die Geräte selbst, denn sie sind der Verbindungspunkt zum Patienten. Alle drei sind unter dem Dach des Internet of Medical Things (IoMT) vereint. Versagt eine der Komponenten, ist der Patient einer Gefahr ausgesetzt, die erhebliche Auswirkungen haben kann. Den Verlust personenbezogener Daten, körperliche Schäden oder sogar den Tod.


Im Überblick

  • Kontrolle über die Daten gewinnen

    Für Cyberkriminelle sind sensible Unternehmensdaten Gold wert: Gestohlene Kundeninformationen und Account-Logins von Mitarbeitern ermöglichen Betrug und Identitätsdiebstahl; geistiges Eigentum und Geschäftsgeheimnisse lassen sich lukrativ an die Konkurrenz verkaufen. Kontrolle über ihre Daten zu gewinnen, ist in Zeiten massiv wachsender Datenmengen für Unternehmen jeder Größe eine Herausforderung. E-Mails, Kollaborations-Tools und mobile Geräte verbinden Mitarbeiter, Dienstleister und Geschäftspartner, gewähren zugleich aber Zugang zu Unternehmensnetzwerken, die oft vertrauliche Informationen enthalten. Zudem haben Nutzer häufig höhere Zugriffsrechte, als für ihre Aufgaben erforderlich wäre. Das verschärft das Risiko von Datendiebstahl weiter, sowohl durch externe Angreifer als auch durch Insider-Bedrohungen.


Inhalte


14.02.17 - Neue Mirai-Angriffe – Aber: Es geht noch immer um Passwörter

10.02.17 - Warum es nicht immer russische Hacker sind – Insider, die unterschätzte Gefahr

09.02.17 - Der Wechsel von reaktiven hin zu proaktiven Lösungen ist auch in der Cybersicherheit unabdingbar

08.02.17 - Neue Anforderungen für Code-Signing-Zertifikate treten in Kraft

01.02.17 - Juristischer Spickzettel in Sachen Ransomware

27.01.17 - Die fünf wichtigsten Erkenntnisse für CEOs aus den jüngsten Cyberangriffen

10.01.17 - Das Mirai-Botnetz oder die Rache des IoT

10.03.17 - Big Data-Security durch automatisierte Datenanalysen

16.03.17 - Tipps zum sicheren E-Mailen, Online-Kaufen und für die Facebook-Nutzung

27.03.17 - Was die EU-Datenschutz-Grundverordnung mit Zugriffkontrolle zu tun hat

27.03.17 - Dr. Ann Cavoukian zu Privacy by Design, Privacy by Default und der 2018 in Kraft tretenden EU-Datenschutz-Grundverordnung

31.03.17 - S/MIME: Eine effektive Waffe gegen verschiedene Arten von Phishing-Angriffen

05.04.17 - Das Internet der Dinge (IOT) hat eine breite Palette unterschiedlicher Sicherheitsrisiken im Gepäck

13.04.17 - Bei Cyberattacken geht es heute vor allem ums Geld

13.04.17 - Das Internet der Dinge (IoT) ist ein guter Ausgangspunkt, um seine Lehren in Sachen IT-Sicherheit zu ziehen

25.04.17 - Ransomware am Endpoint vorausschauend erkennen

10.05.17 - Google erfreut sich auch bei Hackern großer Beliebtheit

23.06.17 - Ein Jahr vor der DSGVO: Wie Unternehmen den EU-Datenschutz umsetzen

31.07.17 - HIPAA und Best Practices für mehr Cybersicherheit im Gesundheitswesen

08.08.17 - Mit Cyber Intelligence gegen Bedrohungen

09.08.17 - Wie sich mit Failover-Lösungen Netzausfälle im Handel verhindern lassen

14.08.17 - Angriffspläne von Hackern kreuzen - Die CyberKill Chain

25.08.17 - Ransomware: Die Seuche des 21. Jahrhunderts

13.10.17 - Datenschutzrechtliche Auflagen verlangen die strikte Trennung von privaten und Unternehmensdaten auf den Endgeräten der Arbeitnehmer

30.10.17 - Der Hacker fährt mit – die Zukunft autonomen Fahrens

02.11.17 - Machen wir uns nichts vor – Authentifizierung reicht einfach nicht

06.11.17 - Was versteht man unter Certificate Transparency oder der CT-Richtlinie?

08.01.18 - IT-Security muss einer ganzheitlichen Informationssicherheitsstrategie folgen

15.02.18 - Unsichere IoT-Geräte, eine Einladung zu DDoS-Angriffen

14.03.18 - Politik und Cybersicherheit: Vier große Trends für 2018

21.03.18 - Unternehmen gehen verstärkt gegen Cyberkriminalität vor: Trotzdem passieren Datenpannen häufig genug, denn Hacker haben inzwischen Methoden entwickelt traditionelle Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen

28.05.18 - Unternehmen sollten ihre Erwartungen in einem "IT Code of Conduct" klären und dokumentieren

29.05.18 - Bei einem Identitätsdiebstahl ist potenziell die komplette Online-Identität betroffen

21.06.18 - Die Attached Password Stealer-Methode: Cyberkriminelle verwenden gängige Dateitypen, um Kennwörter zu stehlen

26.06.18 - Weniger ist mehr: Die Vorteile von Hyperkonvergenz und Virtualisierung im Security-Management nutzen

20.07.18 - Entscheidung für Windows 10: The Day After

23.07.18 - Trotz modernster Technologien bleibt ein ernstes Sicherheitsrisiko: Der Mensch

24.07.18 - IoT-Sicherheit: Die enorme Anzahl vernetzter Dinge und damit verbundener Prozesse bringt naturgemäß mehr Schwachstellen mit sich

30.07.18 - Warum Zulieferer für die Automobilbranche ihre BC/DR-Lösungen aufrüsten müssen, um ein höheres Maß an IT-Resilience zu erreichen

24.08.18 - Datenzentrierter Security-Ansatz zum Schutz vor böswilligen Insidern

27.08.18 - Polymorphe Malware – Meister der Tarnung

28.08.18 - Das Internet der Dinge (IoT) identifizieren - Gerät für Gerät

13.09.18 - Auf den Spuren der Hacker: Wie werden gestohlene Passwörter genutzt?

18.09.18 - IT-Sicherheit gehört ganz oben auf die Agenda jedes Unternehmens – und zwar in den Chefetagen

02.10.18 - Das Internet der Dinge identifizieren - Gerät für Gerät

05.10.18 - Mit Sicherheit zum ROI: Investitionen in die Cybersicherheit und wie man sie intern überzeugend verargumentiert

22.10.18 - Ransomware-as-a-Service: Geschäftsmodell Satan & Co.

16.11.18 - Künstliche Intelligenz erhöht die Sicherheit im Netzwerk

22.11.18 - IoT verändert Sicherheitsdenken: Warum PKI immer wichtiger wird

14.12.18 - Die Unsicherheit der Dinge: Willkommen im Botnet

24.01.19 - Die fünf Säulen effizienter und sicherer Datenverschlüsselung

13.02.19 - In einer zunehmend digitalisierten Welt wird Authentifizierung immer wichtiger und zugleich zu einer immer größeren Herausforderung

28.02.19 - Sieben Fragen für einen effizienten CISO: Die Datenschutzresolution 2019

01.03.19 - Sicherheitsrisiko gefährdet Unternehmensexistenzen

07.03.19 - Die Zukunft der Ransomware: IoT-Geiselnahmen und mobile Ransomware

08.03.19 - Die Macht der Algorithmen: So hilft Maschinelles Lernen in der modernen IT-Sicherheit

13.03.19 - Risiko IoT-Apps: Die Verwundbarkeit der Dinge durch Anwendungsschwachstellen

03.04.19 - Selbst Unternehmen, die deutlich mehr als der Durchschnitt in Sicherheitsmaßnahmen investieren, sind vor Angriffen und Datenschutzverstößen nicht gefeit

08.04.19 - Gefahren für die IT-Sicherheit die von Quantencomputern ausgehen

23.04.19 - Robotic Process Automation im Umgang mit sensiblen Daten

23.04.19 - Organisationen decken Angriffe um eine Woche schneller auf

24.04.19 - Künstliche Intelligenz: Freund oder Feind der Cybersicherheit?

02.05.19 - Verhindern von Datenschutzverletzungen beginnt bei den Grundlagen

06.05.19 - Cyberkriminelle und ihre psychologischen Tricks

14.05.19 - Der Großteil aller Cyberattacken wird von gängigen Sicherheitslösungen nicht erkannt

16.05.19 - Der Netzwerk-Detektiv: Wie die Analyse des Netzwerk-Traffics bei der Bekämpfung fortschrittlicher Bedrohungen hilft

23.05.19 - Künstliche Intelligenz, auch ein probates Mittel gegen den Fachkräftemangel in der Cybersicherheit?

28.05.19 - Best Practices für strukturierte und unstrukturierte Daten

29.05.19 - Wie man illegales Mining von Krypto-Währungen im Unternehmen erkennt und verhindert

09.07.19 - Welche Vorteile hat der Einsatz von KI und ML in der Cyber-Sicherheit?

16.07.19 - Der Einsatz von Ethical Hackers und Bedenken beim Einsatz ehemalig krimineller Hacker

17.07.19 - Wie eine EPP- und EDR-Lösung IT- und Sicherheitsteams helfen können, blinde Flecken zu identifizieren

22.07.19 - Maschinelles Lernen in der Cybersicherheit: Einsatzgebiete und Grenzen

02.08.19 - Wenn künstliche Intelligenz schief geht: Wie man Science Fiction von der Realität trennt

05.08.19 - Die sich schnell entwickelnde Bedrohung durch modulare Malware erfordert eine mehrschichtige Schutzstrategie aus Technologien und Best Practices

13.08.19 - Hardware-Appliances im Rechenzentrum: Zeit Lebwohl zu sagen

14.08.19 - Angreifer brauchen nur eine einzige Schwachstelle – auch die bei einem Lieferanten genügt

16.08.19 - Was jeder IT-Sicherheitschef wissen sollte. Ein Leitfaden

03.09.19 - Sicherheitsrisiken im Gesundheitswesen - Tendenz steigend

09.09.19 - Data Loss Prevention-Lösungen nutzen Managed Services

13.09.19 - Medizinische Einrichtungen verwalten Hunderte, möglicherweise Tausende von Geräten in ihren Krankenhäusern oder Kliniken: Wie man Angriffe am besten verhindert


Meldungen: Grundlagen

  • Sicherheit & Schutz der Privatsphäre

    Patientendaten sind extrem vertrauliche Informationen. Sie besonders zu schützen ist nur konsequent, und die Institutionen im Gesundheitswesen sind sich der Tragweite bewusst. Die hier anfallenden Daten, die sogenannten PHI-Daten, Personal Health Information, sind so sensibel wie begehrt. Das führt schon seit einigen Jahren dazu, dass Institutionen im Gesundheitswesen kontinuierlich mit Angriffen von Innentätern als auch von externen Cyberkriminellen zu kämpfen haben. Die Beispiele erfolgreicher Attacken sind Legion. Auch hierzulande hat es bereits spektakuläre Vorfälle mit schwerwiegenden Folgen gegeben. PII-Daten gehören zu den Daten, die sich besonders gut verkaufen lassen, und die finanzielle Motivation spielt bei externen Angreifern eine entscheidende Rolle. Es verwundert also nicht, dass die Zahl der Angriffe steigt und die verwendeten Vektoren zunehmend ausgefeilter werden. Ziel ist es, illegitim auf alle Arten von medizinischen Daten und Patienteninformationen zuzugreifen und dabei möglichst lange unentdeckt zu Werke zu gehen. Gleichzeitig gehört die Gesundheitsbranche zu den besonders stark regulierten Industriezweigen. Regulatorischer Druck und mögliche Strafen, stellen die Verantwortlichen vor nicht zu unterschätzende Herausforderungen.

  • Die ersten 90 Tage

    Sicherheit in einem wachstumsstarken Unternehmen auf- und ausbauen ist die zentrale Aufgabe eines designierten IT-Sicherheitschefs. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat das Unternehmen bereits eine Reihe grundlegender Sicherheitsverfahren und Technologien implementiert, wie etwa Scan-Tools oder einen jährlichen Penetrationstest. Worin aber besteht das beste Fundament für maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte? Welche Schritte sind geeignet Sicherheitsmaßnahmen einzuziehen, die mit dem Unternehmen wachsen? Neue und laufende Projekte, konkurrierende Prioritäten, Upgrades, potenzielle Sicherheitsschwachstellen und die 5-Jahresplanung. Mangelnde Betätigung und zu wenig Herausforderungen sind vermutlich das letzte über das sich ein Sicherheitsexperte beklagen muss. Angesichts der Fülle an Aufgaben mag es paradox anmuten: Trotzdem sollte man die Anfangsphase nutzen um sich zunächst gründlich zu orientieren. Nehmen Sie sich die Zeit, den aktuellen Status des Unternehmens gut zu verstehen. Dieses Verständnis trägt entscheidend dazu bei, präzise zu definieren wie der Status in Zukunft sein soll.

  • Wird Bluekeep zu WannaCry 2.0?

    Vor kurzem entdeckte Microsoft die Sicherheitslücke Bluekeep, die die schlimmsten Cyberangriffe seit der berüchtigten Ransomware-Attacke WannaCry aus 2017 ermöglichen könnte. WannaCry konnte sich nur deshalb so weit ausbreiten und solch immense Schäden verursachen, weil Tausende von Systemen nicht gepatcht waren. Microsoft hatte zwar einen Patch bereitgestellt, der vor WannaCry geschützt hätte, aber dieser Patch war bei vielen Systemen nicht aufgespielt worden. So blieben diese Systeme verwundbar. Mit Bluekeep droht sich die Geschichte zu wiederholen: Einige Wochen nach der Entdeckung von Bluekeep und Bereitstellung des Patches durch Microsoft sind immer noch fast eine Millionen Systeme mit extern exponiertem RDP ungepatcht.

  • Der primäre Anwendungsfall unserer Zeit

    Es scheint ein Widerspruch zu sein: Obwohl die meisten Unternehmen viele ihrer Anwendungen in die Cloud migrieren, erfreut sich das klassische Rechenzentrum nach wie vor großer Beliebtheit. Seit nun mehr als einem Jahrzehnt virtualisieren Unternehmen ihre Rechenzentren und führen Cloud-Technologien ein. Und sagten einige Experten vor gut zehn Jahren voraus, dass das Rechenzentrum der Zukunft vollständig in der Cloud betrieben würde, sehen wir heute, dass dies nicht eingetreten ist. Stattdessen führten Unternehmen Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen ein, die ihnen die Wahl geben, ihren Anwendungen und Daten das ideale Zuhause zu geben.

  • Modulare Malware: Bösartige Multitalente

    Modulare Malware bietet Cyberkriminellen eine Architektur, die robuster, flexibler und gefährlicher ist als klassische dokumentenbasierte oder webbasierte Malware. Denn die Schadware beinhaltet verschiedene Nutzlasten und Funktionen und kann diese selektiv starten, je nach Ziel und Funktion des Angriffs. Mit dem Aufkommen von Botnetzen, die Befehle von Cyberkriminellen ausführen, und Malware, die für eine umfangreiche Verbreitung geschrieben wurde, ist Modularität zur neuen Norm geworden. Malware-Autoren organisieren sich zunehmend professionell und übernehmen und implementieren Praktiken der Softwareindustrie, einschließlich Qualitätssicherung und Tests, um den Erfolg von Angriffen zu optimieren. Als Reaktion auf die Anforderung, mehrere Fähigkeiten mit einer Malware-Datei zu erfüllen, hat sich modulare Malware zu einer funktionsreichen und flexiblen Angriffslösung für Cyberkriminelle entwickelt.