- Anzeigen -


Kommentare & Meinungen


Im Überblick

  • Komplexität eines Seitenkanalangriffs

    Mit Spectre wütet seit Jahren eine Sicherheitslücke, die Intel- und AMD-Prozessoren verwundbar gemacht hat. Nun möchte sich Suchmaschinenriese Google zusammen mit einem Expertenteam dem Problem annehmen. IT-Sicherheitsexperte Christian Heutger begrüßt diesen Schritt: "Googles Vorstöße im Kampf gegen die Sicherheitslücke Spectre sind sehr zu begrüßen. Die Komplexität eines Seitenkanalangriffs, wie Spectre, sorgt allerdings dafür, dass dieser Kampf lange dauern wird. Ich vermute, dass noch einige Zeit ins Land gehen, bis die Gefahr, die von der Sicherheitslücke Spectre ausgeht, vollständig gebannt sein wird. Aber Google und sein LLVM-Team gehen einen entsprechenden guten Weg", so der Geschäftsführer der PSW Group.


Im Überblick

  • Cyberangriffe eine Selbstverständlichkeit

    Mit der Weiterentwicklung von Bedrohungen wächst auch der Bedarf von Unternehmen, sich gegen die geschäftsschädigenden Auswirkungen von Cyberangriffen zu schützen. Angesichts dieses Trends fordert die Cybersicherheitsanbieterin F-Secure, dass sowohl die ständige Bereitschaft für mögliche Sicherheitsverletzung als auch eine schnelle und effektive Eindämmung, die das richtige Gleichgewicht von Mensch, Prozess und Technologie abdeckt, stärker in den Vordergrund gestellt wird. "Cyberangriffe sind für viele Unternehmen inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Es geht nicht mehr darum, ob ein Unternehmen angegriffen wird, sondern um die Frage, wann es passiert. Das erfordert eine Veränderung in der Art und Weise, wie Unternehmen mit vielen Sicherheitsaspekten umgehen", sagt Tim Orchard, Managing Director von F-Secure Countercept.



Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • IT-Produkte ohne Backdoors

    Am 29.03.2019 das Bundesinnenministerium einen Referentenentwurf zum geplanten "IT-Sicherheitsgesetz 2.0" in die Ressortabstimmung eingebracht. Dazu äußert sich René Hofmann, zuständig für strategische Accounts bei Securepoint, norddeutscher Hersteller von IT-Sicherheitslösungen.

  • Höchst riskante Sicherheitslücke

    Spätestens mit der Einführung der DSGVO hat in Europa eine gewisse Sensibilisierung gegenüber Datenschutz und Sicherheitsrisiken eingesetzt - ob privat oder im beruflichen Umfeld. Dennoch zeigen europäische Arbeitnehmer weltweit die geringste Disziplin, wenn es um die Cybersicherheit in ihren Unternehmen geht: Studien zeigen, dass ein Großteil der Angestellten sich nicht regelmäßig über IT-Sicherheit Gedanken macht. Ein signifikanter Anteil ist sogar der Auffassung, dass die Prävention von Sicherheitsbedrohungen nicht in seinen Aufgabenbereich falle - obwohl man sich über die rechtlichen Folgen eines Datendiebstahls im Klaren ist. Bei einem Verstoß gegen die DSGVO müssen Unternehmen beispielsweise mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des Jahresumsatzes weltweit rechnen.

  • Kompromisse in der IT-Sicherheit & im IT-Betrieb

    Eine neue Umfrage von Tanium zeigt: Weltweit halten sich CIOs und CISOs bei der Umsetzung relevanter Maßnahmen zurück, obwohl diese für die Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen und Cyber-Gefahren entscheidend wären. 90 Prozent der befragten CIOs and CISOs in Deutschland führten ein wichtiges Sicherheitsupdate oder einen Patch nicht durch, aus Sorge vor möglichen negativen Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb. Im weltweiten Durchschnitt - in Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich und Japan - machten 81 Prozent diese Erfahrung.

  • Sicherheitsrisiko: "Genehmigte Schwachstellen"

    Im letzten Jahr standen bestimmte Staaten unter dem Verdacht, verantwortlich für Cyberangriffe im großen Stil sowie für die Eröffnung von "Cyberspionage-Schulen" zu sein. Darüber hinaus wurde ein Embargo gegen bestimmte Lieferanten angekündigt, denn es herrschte Besorgnis über mögliche Spionagetätigkeiten sowie ein neuer Verdacht hinsichtlich der Einführung von Backdoors in ausländischen Technologien. Insbesondere Huawei bekam die damit verbundenen Kosten zu spüren. Viele Diskussionen um Cybersicherheit stellen daher aktuell verstärkt den Begriff des digitalen Vertrauens in den Fokus.

  • Unternehmen dürfen nicht selbstgefällig werden

    Die Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper veröffentlichte ihre "GDPR Data Breach"-Studie, die Details zu den gemeldeten Datenverstößen in der EU seit Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 aufführt. Deutschland liegt bei etwa 12.600 Verstößen. Ross Brewer, Vice President & Managing Director EMEA, LogRhythm äußert sich folgendermaßen: "Dieser Bericht zeigt das Ausmaß der heutigen Bedrohungslandschaft auf. Tatsache ist, dass fast 60.000 Datenverstöße in acht Monaten extrem hoch klingen, das ist aber nicht unbedingt überraschend.