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Kommentare & Meinungen


Im Überblick

  • KI-basierte Malware-Prävention

    Der Branchenverband Bitkom hat soeben eine Studie veröffentlicht, die ein Mal mehr belegt, dass künstliche Intelligenz als eine der Schlüsseltechnologien innerhalb der Digitalisierung gilt. Das sieht die Mehrzahl der befragten Unternehmen so: 49 Prozent gaben an, dass KI für die deutsche Wirtschaft große Bedeutung haben wird. Und auch bei Verbrauchern stößt KI auf viel Interesse. 7 von 10 Bundesbürgern (68 Prozent) würden demnach gerne selbst Technologien aus diesem Bereich ausprobieren. Man kann also davon ausgehen, dass mit der steigenden Nachfrage der Bedarf an Fachkräften in diesem Segment ebenfalls wachsen wird. Noch sind geschulte Experten eher Mangelware.


Im Überblick

  • Kryptowährungen als Magnet für Cyberkriminelle

    Ende Dezember 2017 passierte der Bitcoin die Marke von 15.000 US-Dollar. Exakt ein Jahr zuvor konnte eine Einheit dieser wohl populärsten Kryptowährung noch für deutlich unter 1.000 US-Dollar erworben werden. Diese enormen Kurschwankungen verschaffen dem digitalen Geld eine große mediale Aufmerksamkeit. Da immer mehr Menschen den Hype um Bitcoin & Co. nutzen und von den enormen Kursschwankungen profitieren wollen, sind zudem neue Plattformen entstanden, die als Marktplätze den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen erleichtern sollen. Dennoch stellte Enterprise Innovation fest, dass Kryptowährungen immer noch darum kämpfen, den Mainstream wirklich zu erreichen. Ein Hauptgrund hierfür sei der Ruf, unreguliert und unsicher zu sein.


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Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Bitcoin-Sicherheitsbestand eine richtige Strategie

    Die Hälfte aller deutschen Unternehmen horten Kryptowährungen, um im Falle eines Ransomware-Angriffes das Lösegeld möglichst schnell bezahlen und sich ihre Daten freikaufen zu können. Im Schnitt besitzen sie 27 Bitcoins - das sind fast 240.000 Euro - so das Ergebnis einer Studie von Citrix und OnePoll. 500 IT-Entscheider aus Firmen mit mindestens 250 Mitarbeitern wurden hierzu befragt. Das Problem, das entsteht: Das Bitcoin-Depot lockt neue Angreifer an. 51 Prozent der befragten Unternehmen hatten bereits Angriffe auf ihren Bestand zu verzeichnen. Ein Kryptowährung-Sicherheitsdepot für mögliches Lösegeld - Chance oder Gefahr?

  • Gezielt Hintertüren ausnutzen

    469 Tage bleiben Hackerangriffe durchschnittlich unbemerkt. Das ist mehr als genug Zeit für Angreifer, sich ungestört Informationen zu verschaffen. Wie lange der Angriff auf die Deutsche Bundesregierung tatsächlich unbemerkt blieb, werden die Untersuchungen noch zeigen. Bei Cyberattacken, die gezielt Hintertüren ausnutzen oder speziell für dieses Netzwerk programmierte Viren nutzen, bieten herkömmliche Schutzmaßnahmen, wie z.B. Antiviren-Software, nicht den nötigen Schutz, insbesondere nicht im Fall von solchen kritischen Infrastrukturen wie Bundesbehörden. Damit Sicherheitslücken gar nicht erst missbraucht und Schadprogramme nicht ausgeführt werden können, ist zusätzliche Sicherheitssoftware nötig.

  • Angriff auf das Datennetz der Bundesverwaltung

    Der Angriff auf das Datennetz der Bundesverwaltung, den Informationsverbund Berlin-Bonn (IVBB), zeigt uns wieder einmal, dass es Cyberkriminellen (oder in diesem Fall wahrscheinlich Cyberspionen) immer wieder gelingt, den Perimeter zu überwinden und in Netzwerke einzudringen - egal wie gut diese geschützt sind oder als wie sicher sie gelten. Derzeit ist noch unklar, welche Daten tatsächlich gestohlen bzw. gelesen wurden. Als sicher gilt jedoch, dass auch hier wieder Daten das Ziel der Angreifer waren. Somit unterscheiden sich staatliche Institutionen nicht wesentlich von Unternehmen. Auch hier sind die Daten letztlich das wertvollste Asset. Deshalb müssen sie ins Zentrum der Sicherheitsstrategie gestellt und an ihrem Schutz sämtliche Maßnahmen ausgerichtet werden.

  • Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit

    Laut einer jüngst veröffentlichten Studie des Ponemon Institute sind es nicht die allgegenwärtigen Cyberattacken und Datenschutzvorfälle, die Unachtsamkeit der Mitarbeiter oder das generell zu knapp bemessene Personal, die einem CISO das Leben schwer machen. Ganz oben auf der Liste der Bedenken steht der Mangel an kompetenten In-House-Mitarbeitern. Zwar tauchten solche Bedenken schon vor einigen Jahren auf, dennoch überrascht es, sie auf Platz 1 der Liste zu finden. Das koinzidiert auch Larry Ponmeon, Autor der betreffenden Studie. Üblicherweise hätte man diese Sorge eines CISO eher im Mittelfeld erwartet. Innerhalb der Umfrage wurden 612 Chief Information Officers und IT-Sicherheitsexperten nach den Top 5-Bedrohungen befragt, die für sie in 2018 die Liste der Befürchtungen anführen: 70 Prozent der Befragten sehen im Mangel an kompetenten Personal das größte Risiko, gefolgt von 67 Prozent, die in punkto Datenschutzverletzungen die größten Bedenken hegen, für 59 Prozent sind es Cyberattacken.

  • Grundrecht auf vertrauliche IT-Systeme

    Digitalcourage warnte am "Safer Internet Day 2018" mit einem Brief Bundestagsabgeordnete vor den Folgen von staatlichem Hacking. Digitalcourage fordert ein Aufhebungsgesetz für Staatstrojaner und wird eine Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zum staatlichen Hacking einreichen. "Es ist Aufgabe des Staates, Sicherheitslücken zu schließen, nicht sie für Staatstrojaner bereit zu halten", sagt Friedemann Ebelt von Digitalcourage. "Staatstrojaner verletzen unser Grundrecht auf vertrauliche IT-Systeme. Darum werden wir gegen die Staatstrojaner eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einreichen."