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Nachrichten


Im Überblick

  • Selbstbestimmt und sicher im Netz

    Die Anzahl und Qualität von Cyberattacken auf private Daten von Bürgern, Unternehmen und Institutionen ist deutlich gestiegen. Im Jahr 2015 wurden allein auf die deutschen Regierungsnetze im Mittel 15 Angriffe pro Tag registriert, im Jahr 2016 aber täglich bereits 400. Täglich werden 380.000 neue Varianten von Schadprogrammen entdeckt. Daher baut das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seine Forschung für mehr IT-Security aus. Dies kündigte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka auf der in Berlin beginnenden nationalen Konferenz zur IT-Sicherheitsforschung "Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt" an.


Im Überblick

  • Hackerangriff auf OSZE-Computer

    Ein Hackerangriff auf Computer der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist ein Thema der Antwort der Deutschen Bundesregierung (18/11106) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/10952). Darin schrieben die Abgeordneten, das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) verfüge laut seinem Präsidenten Hans-Georg Maaßen "über ,Indizien', dass die russische Regierung im Dezember 2016 einen ,Hackerangriff'" auf Computer der OSZE verübt habe. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort ausführt, beziehen sich die "Indizien für eine russische Urheberschaft" vorrangig auf die beim Angriff genutzte technische Infrastruktur.


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Meldungen: Nachrichten

  • Bildung einer kriminellen Vereinigung

    Die Generalstaatsanwaltschaften Bamberg, Frankfurt am Main und Koblenz sowie die Staatsanwaltschaften Köln, Osnabrück, Saarbrücken, Stuttgart und Verden (Aller) führen gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und den Landeskriminalämtern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein in einer gemeinsamen Bund-Länder-Gruppe umfangreiche Ermittlungen gegen führende Mitglieder des Underground-Economy-Forums "crimenetwork.biz". Den Beschuldigten wird vorgeworfen, über dieses inzwischen abgeschaltete Forum mit illegalen Waren und Dienstleistungen gehandelt zu haben.

  • Nationales Cyber-Abwehrzentrum

    Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum (Cyber-AZ) ist ein Thema der Antwort der Deutschen Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Wie die Bundesregierung darin darlegt, soll das Cyber-AZ unter Federführung des Bundesinnenministeriums "zu einer Institution weiterentwickelt werden, die ressortgemeinsam handelt, erforderliche Aktivitäten koordiniert und das IT-Krisenmanagement für Deutschland übernimmt". Cybersicherheit könne nur im gesamtstaatlichen Handeln ressortübergreifend erzielt werden, heißt es in der Vorlage weiter.

  • Trotz Information: Infektionen nicht bereinigt

    Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) liegen Informationen vor, nach denen aktuell mindestens 1.000 deutsche Online-Shops von Online-Skimming betroffen sind. Dabei nutzen Cyber-Kriminelle Sicherheitslücken in veralteten Versionen der Shopsoftware, um schädlichen Programmcode einzuschleusen. Dieser späht dann beim Bestellvorgang die Zahlungsinformationen der Kunden aus und übermittelt sie an die Täter. Betroffen sind Online-Shops, die auf der weit verbreiteten Software Magento basieren. Der eingeschleuste Code und der damit verbundene Datenabfluss sind für Nutzer üblicherweise nicht erkennbar. Über den Umfang der über diese Angriffe bereits abgeflossenen Zahlungsdaten liegen dem BSI zurzeit keine Erkenntnisse vor.

  • Cyber-Angriffe auf den Bundestag

    Russische Geheimdienste könnten nach Einschätzung der Deutschen Bundesregierung versuchen, die Bundestagswahl 2017 durch Cyber-Angriffe zu beeinflussen. Diese Annahme gründe auf Analysen der mutmaßlich russischen Cyber-Angriffskampagnen mit internationaler Zielauswahl, heißt es in der Antwort der Regierung (18/10759) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/10467).

  • Cyber-Sicherheitsstrategie 2016

    Die "Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland 2016" ist Gegenstand einer Unterrichtung durch die Deutschen Bundesregierung (18/10395). Wie daraus hervorgeht, schreibt die Cyber-Sicherheitsstrategie 2016 die von der Bundesregierung im Februar 2011 beschlossene Cyber-Sicherheitsstrategie fort und "bildet den ressortübergreifenden strategischen Rahmen für die Aktivitäten der Bundesregierung mit Bezügen zur Cyber-Sicherheit". Die strategischen Ansätze und Ziele der Cyber-Sicherheitsstrategie 2011 hätten im Wesentlichen auch heute noch Bestand, heißt es in der Vorlage. Die sich stetig ändernden Rahmenbedingungen machten es aber erforderlich, sie zu ergänzen und in einer neuen, ressortübergreifenden Strategie zu bündeln, "die der Relevanz und Querschnittlichkeit des Themas Cyber-Sicherheit angemessen Rechnung trägt und dieses ganzheitlich erfasst".