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Security-Lexikon


Im Überblick

  • IoT-Geräte in Netzwerken

    Viele Geräte in unserem Leben werden zwar immer vernetzter, viele dieser Produkte verfügen jedoch über eine relativ schwache Absicherung gegen unbefugte Zugriffe von außen. TÜV Trust IT hat Tipps für Endanwender im Smart Home herausgegeben, wie sie sich vor Cyberangriffen schützen können. Im Smart Home werden immer mehr IoT-Geräte miteinander und mit der Cloud vernetzt. Hierdurch entstehen viele verschiedene Angriffsszenarien für das Smart Home. Eine neue Angriffsform, so genannte Seitenkanalangriffe, mit denen sich aus dem Datenverkehr der Geräte eine Vielzahl an Informationen über die Nutzer in einem Haushalt herausfinden lassen, wurde von der TU Graz in einem Forschungsprojekt mit dem TÜV AUSTRIA und TÜV Trust IT analysiert. Gemeinsames Ziel ist die Erarbeitung eines wissenschaftlich fundierten Konzepts zur Bedrohungsanalyse von IoT-Geräten in Heimnetzwerken. Hierzu wurde bereits ein erstes Whitepaper herausgegeben.


Im Überblick

  • Fünf Passwort-Alternativen der Zukunft

    Der Welt-Passwort-Tag ruft dazu auf, starke Passwörter, im besten Fall eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, zu verwenden und verantwortungsvoll mit Zugangsdaten umzugehen. Die Cybersecurity-Experten von BullGuard nehmen das zum Anlass um zu zeigen, welche Alternativen es in Zukunft zu Passwörtern geben wird: Biometrische Authentifizierung, "Zero Login" basierend auf individuellen Verhaltensmustern, Mikrochip-Implantate, Login mit Gehirnströmen ("Brain Password") oder DNA-basierte Authentifizierungslösungen. Denn Passwörter stellen ein Sicherheitsrisiko dar, an das der Welt-Passwort-Tag erinnern soll.



Meldungen: Hintergrund

  • Adware im Google Play Store

    Avast hat mit der Mobile Threat Intelligence-Plattform "apklab.io" 50 Adware-Apps im Google Play Store identifiziert, die jeweils zwischen 5.000 und 5 Millionen Installationen zählen. Die von Avast als TsSdk bezeichneten Apps blenden dauerhaft Anzeigen im Vollbildmodus ein und einige versuchen dadurch den Benutzer zur Installation weiterer Apps zu verleiten. Hinter den betroffenen Anwendungen stehen Android-Bibliotheken von Drittanbietern, welche die Hintergrunddienst-Einschränkungen, die in neueren Android-Versionen vorhanden sind, umgehen. Das ist zwar im Play Store nicht explizit verboten, jedoch erkennt Avast das Verhalten als Android:Agent-SEB [PUP], da die Apps den Akku des Benutzers belasten und das Gerät verlangsamen. Die Anwendungen zeigen dem Benutzer kontinuierlich immer mehr Einblendungen an, was wiederum die Regeln des Play Store verletzt. Avast-Sicherheitsforscher haben Google kontaktiert, um die Apps entfernen zu lassen.

  • Sicherheitsmängel in Industrieanlagen gravierend

    Eine verschlüsselte Datenübertragung per SSL/TLS ist ein richtiger Schritt zur Absicherung der IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Die Einbindung von SSL-Zertifikaten auf Webseiten dient dazu, dass Daten, die zwischen zwei Computern übertragen werden, verschlüsselt werden und somit vor dem Zugriff Unbefugter geschützt sind. "Das allein nützt aber nichts, wenn Zugangsdaten zu internetbasierten Anwendungsoberflächen im Anmeldefenster bereits voreingetragen sind und so Unbefugte leicht Zugang zu Daten und Prozessen erlangen. Benutzername und Passwort dürfen ausschließlich berechtigen Personen bekannt sein", mahnt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

  • Datenschutz vorzugsweise in verteilten Umgebungen

    Daten, Daten, Daten! Nur wohin damit, wenn es um deren Schutz geht? Die Cloud scheint bei europäischen Unternehmen kein adäquate Backup-Lösung zu sein. Sie vertrauen in der Mehrheit immer noch ganz traditionell auf Plattformanbieter wie Microsoft, um ihre Daten zu schützen. So offenbart es eine aktuelle Studie von Barracuda Networks, die die Antworten von 432 IT-Experten, Geschäftsführern und Backup-Administratoren als Befragungsgrundlage hat. Ziel war es, die Einstellung der EMEA-Organisationen zu Backup und Wiederherstellung zu untersuchen.

  • Cyber-Spionage zum Wettbewerbsvorteil

    Immer mehr Autos sind mit dem Internet verbunden - damit steigt auch das Risiko, Ziel eines Hacker-Angriffs zu werden. Dass Hacker ein Auto aus der Ferne übernehmen, ist technisch bereits möglich. Jedoch haben Cyber-Bedroher nicht nur einzelne Autos im Fokus, sondern führen gezielte und strategische Cyberspionage-Angriffe gegen die gesamte Automobilindustrie inklusive der Zulieferer durch, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. FireEye hat in den vergangen Jahren zahlreiche Vorfälle beobachtet, in denen es Bedrohern - hauptsächlich aus China - gelang, in die Automobilindustrie einzudringen. Weitere Aktivitäten auf die Automobilindustrie wurden von Bedrohern aus Nordkorea und Vietnam beobachtet.

  • Social Engineering weiter auf dem Vormarsch

    Angesichts wachsender Angriffsflächen, zunehmend raffinierter Angriffe und dynamischer Bedrohungslandschaften müssen IT-Abteilungen das Thema IT-Security mit höchster Priorität angehen. Die Security-Experten von Controlware geben Tipps, welche Trends und Entwicklungen in den kommenden Monaten besondere Aufmerksamkeit verdienen. "Das Jahr 2019 begann mit einer Serie von Datendiebstählen, bei denen Prominente und Politiker gezielt ins Visier genommen wurden - und gab uns damit wieder einen Hinweis auf die Bedrohungen, denen wir uns stellen müssen. Wir gehen davon aus, dass sich die Bedrohungslage auch in den kommenden Monaten nicht entspannen wird", berichtet Mario Emig, Head of Information Security Business Development bei Controlware. "Positiv ist, dass demnächst wichtige technologische Innovationen Marktreife erreichen werden. Unternehmen erhalten damit die Chance, ihre IT-Security auf ein höheres Level zu heben - und können sich proaktiv vor Bedrohungen schützen."