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Security-Lexikon


Im Überblick

  • Doxing: Was Nutzer aus dem "Hackerangriff" lernen

    Ein Youtuber mit dem Pseudonym 0rbit hat private Daten von Politikern, Prominenten und auch anderen Youtube-Bekanntheiten über Wochen ins Netz gestellt. Unklar ist bislang, wie genau der Täter an die Daten gekommen ist, und aus welchem Grund sie überhaupt veröffentlicht wurden. Betroffen sind neben Politikern aus fast allen Bundestagsfraktionen die Bundeskanzlerin, Satiriker wie Jan Böhmermann und Youtube-Stars wie Unge. Die bislang bekannten Informationen deuten allerdings daraufhin, dass es sich nicht um einen klassischen "Hackerangriff" eines staatlichen Akteurs handelt. Für eine gezielte Kampagne wirkt nach Einschätzung von G DATA insbesondere die Verbreitung der Informationen über einen gekaperten Twitter-Account wenig wahrscheinlich - tatsächlich fielen die veröffentlichten Informationen ja zum Teil einen Monat lang kaum jemandem auf. Mittlerweile hat die Polizei einen dringend tatverdächtigen 20-Jährigen festgenommen. Er soll noch bei seinen Eltern wohnen und die Tat bereits gestanden haben.


Im Überblick

  • Regelmäßige Passwort-Änderung mit Augenmaß

    Qwertz123, Passwort, Hallo - Sündenfälle bei der Passwortvergabe halten sich hartnäckig. Vielen Nutzern scheint immer noch nicht bewusst zu sein, dass sich Cyberkriminelle, etwa durch die Verwendung von Passwortlisten gestohlener, gängiger und beliebter Kennwörter, relativ einfach Zugang zu Konten verschaffen können. Um Sicherheitsmaßnahmen wie eine Sperrung wegen mehrfacher Eingabe falscher Zugangsdaten zu umgehen, nutzen Angreifer zum Beispiel zusätzlich Account-Listen und testen pro Konto jeweils nur ein besonders gängiges Passwort. Da in Deutschland die Zahlenfolge 123456 immer noch zu den absoluten Spitzenreitern bei der Passwortvergabe gehört, dürfte für Kriminelle bei derlei Attacken ein Treffer ins Schwarze nicht lange auf sich warten lassen.


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Meldungen: Hintergrund

  • Trends 2019: Fünf Empfehlungen für IT-Entscheider

    Jeder Geschäftsprozess, die Arbeit von Mitarbeitern, die Interaktion mit Kunden, hinterlassen heute Datenspuren. Von Menschen und Maschinen erzeugte, digitale Daten wachsen zehnmal schneller als herkömmliche Geschäftsdaten, maschinell erzeugte Daten - isoliert betrachtet - sogar 50mal schneller. Gleichzeitig werden Geschäftsprozesse durch Digitalisierung flexibler, die betriebliche Effizienz steigt. Wollen Unternehmen in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und ihren Kunden zuverlässige sowie innovative Serviceleistungen anbieten, wird intelligentes Datenmanagement unverzichtbar.

  • Ausbau der IT-Infrastruktur mit Edge-Rechenzentren

    Rittal stellt fünf Trends rund um die Cloud- und Rechenzentrumsindustrie vor, die IT-Manager im Jahr 2019 auf ihrer Agenda haben sollten. Ohne Assistenzsysteme mit künstlicher Intelligenz (KI) werden IT-Experten im Rechenzentrum bald nicht mehr in der Lage sein, große, komplexe IT- Systeme ausfallsicher zu betreiben. Laut IDC sollen bis 2022 bereits 50 Prozent der Komponenten in großen Rechenzentren über integrierte KI-Funktionen verfügen und autonom arbeiten. Um diese Entwicklung zu unterstützen, müssen IT-Administratoren Predictive Analytics und Machine Learning zur Optimierung des IT-Betriebs einsetzen. Diese Werkzeuge liefern beispielsweise vorausschauende Störungsprognosen und unterstützen eine optimierte Lastverteilung, sodass Unternehmen die Hochverfügbarkeit der IT-Umgebung absichern können.

  • IoT-Botnetze werden sich deutlich ausbreiten

    Neue Sicherheitsvorfälle in großem Ausmaß werden die Sicherheitsbranche dazu bringen, das allgemeine Problem mit Benutzernamen und Passwörtern zur Anmeldung für Online-Services anzugehen. Das prognostiziert Malwarebytes. Es existieren bereits heute vielfältige Lösungen zur Absicherung von Anmelde-Vorgängen: asymmetrische Kryptographie, Biometrie, Blockchain, Hardwarelösungen etc, allerdings konnte sich die Cybersicherheitsbranche bisher nicht auf einen gemeinsamen Standard zur Lösung des Sicherheitsproblems einigen. Im Jahr 2019 werden wir uns verstärkt darum bemühen, klassische Passwörter vollständig zu ersetzen. IoT-Botnetze werden sich deutlich ausbreiten. In der zweiten Jahreshälfte 2018 erkannte Malwarebytes mehrere tausend MikroTik-Router, die gehackt wurden, um Coin Miner zu implementieren.

  • Internet der Dinge (IoT) im Fadenkreuz

    Ransomware stand jahrelang an der Spitze der von Cyberkriminellen meistgenutzten Angriffswerkzeuge. Kurzzeitig hatte sie ihre Spitzenposition in der ersten Jahreshälfte 2018 an Kryptojacker verloren, steht zum Ende des Jahres nun aber wieder an der Spitze. Das Geschäftsmodell ist für Cyberkriminelle also weiterhin sehr profitabel. Die Securityexperten von Bitdefender wagen jährlich im Dezember eine Prognose zu den Gefahren im Internet des kommenden Jahres. Dies sind die Top Ten des Bitdefender-Teams zu den Cyberbedrohungen 2019.

  • Neue Einsatzszenarien für Blockchain

    Cisco Systems stellte auf Basis aktueller Studien die wichtigsten IT-Trends für das Jahr 2019 vor. Dazu zählen der Durchbruch von KI/ML, explodierender Internet- und Mobile-Traffic, der zunehmende Einsatz von Blockchain sowie neuartige Unternehmensnetze. In diesem Jahr standen im IT-Bereich die effiziente Datennutzung, die Optimierung und Verwaltung von Multicloud-Umgebungen sowie eine umfassende Sicherheitsarchitektur im Vordergrund. 2019 ändert sich an diesen Schwerpunkten nur wenig. Sie werden sich aber weiterentwickeln und gleichzeitig mit neuen Ansätzen erweitert. So müssen Unternehmen noch schneller Prozesse digitalisieren und neue Technologien nutzen.