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Security-Lexikon


Im Überblick

  • Unternehmenswebsites im DSGVO-Dschungel

    Auch wenn die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, bereits seit einigen Monaten gilt, existieren noch immer Unternehmenswebsites, die nicht den aktuellen Bestimmungen entsprechen. Um eine Website gesetzeskonform zu gestalten, reicht es nicht aus, eine allgemeine Datenschutzerklärung irgendwo zu kopieren oder automatisiert generieren zu lassen und dann auf der Website zu veröffentlichen. Der Grund: Jede Homepage besitzt eine individuelle Struktur und verwendet unterschiedliche Plug-ins, Cookies oder Tracking-Tools. Dabei erfasst beziehungsweise verarbeitet sie unterschiedlichste Daten - und das nicht nur, wenn Nutzer irgendwo Kontaktdaten eingeben, sondern auch im Hintergrund. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Metadaten.


Im Überblick

  • Emotet-Angriffe und Spoofing

    Der Trojaner Emotet befindet sich erneut im Umlauf - er versteckt sich derzeit unter anderem hinter gefälschten E-Mails von Amazon, Telekom oder Vodafone. Bei den Mails handelt es sich um sehr professionell erstellte und dadurch täuschend echt aussehende Phishing-Nachrichten, die den Leser dazu verleiten, das Attachment zu öffnen. Der Grund für die hohe Glaubwürdigkeit der Nachrichten ist die Tatsache, dass die Angreifer sich Technologien wie Machine Learning oder KI bedienen, um die E-Mails möglichst vertrauensvoll erscheinen zu lassen.



Meldungen: Hintergrund

  • Malware für Credential-Diebstahl

    Die ganze Welt spricht von Ransomware, wenn es um Malware geht. Dabei spielten nach Auswertungen der FireEye Threat Intelligence im vergangenen Jahr 2018 entsprechende Attacken mit lediglich zwei Prozent nur eine untergeordnete Rolle. Viel größer waren Malware-Attacken bei denen es darum ging persönliche Daten zu erlangen. Der Einsatz von Credential Theft Malware stellte demnach mit 47 Prozent fast die Hälfte der festgestellten Malware-Angriffe. Das Aufdecken der Doxing-Attacke gegen deutsche Politiker und Prominente Anfang 2019 zeigt deutlich, dass viele Internetnutzer immer noch zu sorglos mit ihren Passwörtern umgehen. Aber selbst, wer in diesem Umfeld Sorgfalt walten lässt, ist nicht immer zu 100 Prozent geschützt. Das haben die Cyber-Security-Experten der FireEye Threat Intelligence ermittelt. "Zwar ist Ransomware immer noch ein Thema, erklärt Jens Monrad, Head of FireEye Intelligence EMEA. "Die momentan wichtigste Bedrohung ist allerdings die durch Credential Theft Malware".

  • Sechs Trends beim sicheren mobilen Arbeiten

    Der Einsatz mobiler Endgeräte in Unternehmen bewegt sich in zwei Spannungsfeldern: erstens zwischen firmeneigenen und privaten Smartphones und Tablets sowie zweitens zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit. Virtual Solution zeigt auf, welche Trends dabei in den nächsten Monaten wichtig werden. Ungenügend geschützte mobile Endgeräte erweisen sich schnell als Einfallstor für Cyber-Angriffe aller Art. Daher haben Unternehmen im Jahr 2018 - nicht zuletzt aufgrund der hohen Anforderungen der DSGVO - ihre Anstrengungen zur Verbesserung der Sicherheitslage verstärkt.

  • Sicherheitslösungen in einer IT-Infrastruktur

    Ob "Multi-Engine" oder "Multi-Vendor": Rund um den parallelen Einsatz von mehreren Antivirus-Lösungen bestehen nach wie vor viele Mythen und Vorurteile. Dabei kann ein moderner, intelligenter Ansatz im Rahmen eines Security-Frameworks das Sicherheitsniveau in Unternehmen und Organisationen signifikant erhöhen. Die Experten des IT-Sicherheitsverbandes Tabidus Technology haben die fünf häufigsten Vorurteile über Multi-Engine-Antivirus zusammengestellt - und zeigen gleichzeitig auf, was sich wirklich dahinter verbirgt.

  • Wettrüsten mit Künstlicher Intelligenz (KI)

    Das Jahr 2018 stellte Unternehmen durch das Inkrafttreten der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung DSGVO und der Umsetzung der europäischen Richtlinie zur Gewährleistung einer hohen Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-Richtlinie) vor zusätzliche Herausforderungen in Sachen Cyber Security. Die Aufmerksamkeit für Bedrohungen und die damit verbundenen Investitionen in Cyber-Sicherheit und -Strategien wurden überdies durch eine starke Zunahme von Cryptojacking- und schwerwiegenden Hacking-Angriffen, wie beispielsweise kürzlich auf den Münchner Maschinenbauer Krauss-Maffei, beeinflusst. Die Frage, die sich für 2019 stellt: Auf was müssen sich Unternehmen einstellen und wohin geht die Reise in Sachen Cyber-Bedrohung? Jörg von der Heydt, Channel Director DACH bei Skybox Security, erläutert, welche Security-Trends das Jahr 2019 bestimmen werden.

  • eIDAS wird sich zügig verbreiten

    Die EU-Verordnung eIDAS für den sicheren grenzüberschreitenden Datentransfer wird 2019 eine starke Verbreitung erfahren und das IT-Sicherheitsgesetz weitere Branchen und Unternehmen umfassen. Doch gleichzeitig werden nach den Trendaussagen von Detlev Henze, Geschäftsführer der TÜV Trust IT, die Cyber-Gefahren deutlich zunehmen. Deshalb müssen die wertvollen Vermögenswerte besonders geschützt, die Architekturen der produktionsnahen IT verändert und KI-Lösungen für einen vorausschauenden Schutz entwickelt werden. Ein Kernproblem wird 2019 weiterhin der Mangel an Experten für die IT-Sicherheit bleiben.