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Tipps & Hinweise


Im Überblick

  • Datenverlust durch Flash-Alterung

    Wenn USB-Sticks, SSDs oder SD-Karten nicht mehr erkannt werden, können Alterungserscheinungen der NAND-Chips die Ursache sein. CBL Datenrettung GmbH kann in den meisten Fällen die Daten rekonstruieren, doch der schleichende Datenverlust von Flash-Datenträgern ist ein ernstes Problem, das vielen Anwendern nicht bewusst ist. Im täglichen Gebrauch sind beispielsweise SSDs robuster als Festplatten, doch für die langfristige Speicherung oder gar Archivierung weit weniger geeignet. Flash-Medien speichern in Zellen elektrische Ladungen, deren Ladungsunterschied als ein oder mehrere Bits gelesen werden kann. Die Isolationsschicht, die diese Ladungen festhält, degeneriert mit jeder Löschung. Bei den gebräuchlichsten Multi Level Cell NAND-Chips (MLC) kann man ursprünglich von einer Haltbarkeit der Daten von zehn Jahren ausgehen, nach den maximal möglichen 3 000 Lösch-Schreibzyklen liegt sie nur noch bei einem Jahr.


Im Überblick

  • Ganzheitliches Sicherheitskonzept nötig

    Viele Unternehmen entscheiden sich gegen proprietäre Lizenzmodelle und setzen stattdessen vermehrt auf Open-Source-Lösungen. Sie verlassen sich dabei auf die international etablierten Qualitäts-Standards der Open-Source-Welt und deren bewährtes Zusammenspiel. Die Digital Experience Company Acquia schildert am Beispiel des "CMS Drupal", wie im Open-Source-Umfeld eine hohe Sicherheit erreicht wird. An ein über das Web verfügbares Content-Management-System werden sehr hohe Sicherheitsanforderungen gestellt. Dazu ist ein ganzheitliches Sicherheitskonzept erforderlich, dass nicht nur die Anwendung, sondern auch die zugehörige Infrastruktur umfasst. Eine Open-Source-Lösung hat dabei den Vorteil, dass die Betreiber in den Unternehmen sehr schnell auf Änderungen am Markt reagieren und auf Sicherheitsanforderungen und Schwachstellen gezielt eingehen können.


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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Flash-Speicher im Rechenzentrum

    Der Siegeszug von Flash-Speicher im Rechenzentrum setzt sich fort, immer mehr Unternehmen steigen um auf die effiziente Speichertechnologie. Actifio, spezialisiert auf Copy-Data-Virtualisierung, hat dazu eine Partnerschaft mit dem "All-Flash"-Pionier Pure Storage bekannt gegeben. Hervorgegangen ist daraus die Testdatenmanagement-Lösung "AppFlash", die auf Flash-Speicher von Pure Storage und Actifio-Technologie basiert und DevOps-Szenarien unterstützt. "Das Thema Flash wurde bei uns nicht von heute auf morgen aktuell. Bereits im Jahr 2014 gab es zunehmendes Interesse bei Unternehmen - und einige begannen mit einer allmählichen Umstellung. Dabei erwies sich die Kombination der Geschwindigkeit und Effizienz des Flash-Speichers mit den Möglichkeiten der Datenreduzierung als attraktiv", so Thorsten Eckert, Sales Director DACH bei Actifio.

  • Verschlüsselung des Netzverkehrs

    In den Mission-Critical-Kommunikationsnetzen von Stadtwerken, Energieversorgern, Eisenbahnen oder Behörden ist Sicherheit eine Grundvoraussetzung. Da es die Betreiber solcher kritischer Infrastrukturen mit einer wachsenden Zahl von Angriffen, Manipulations- und Spionageversuchen zu tun haben, sollten sie wirksame Schutzvorkehrungen treffen. Keymile skizziert einen Drei-Punkte-Plan für einen höheren Schutz. Aus dem seit Juli 2015 geltenden IT-Sicherheitsgesetz ergeben sich für die Betreiber von anwendungskritischen Kommunikationsnetzen hohe Anforderungen. Eine davon ist eine hochsichere Datenübertragung, die unter anderem durch eine Verschlüsselung gewährleistet werden kann. Weitere, dazu komplementäre Maßnahmen hat Keymile, ein führender Anbieter von Lösungen für die anwendungskritische Kommunikation, in einem Drei-Punkte-Plan zusammengefasst.

  • Niemals verdächtige Anhänge öffnen

    Ein Hotel in Österreich, das schon seit über 100 Jahren exisiteirt, ist mit der Zeit gegangen und hat einige IT-Maßnahmen, wie beispielsweise elektronische Zimmerkarten, eingeführt. Jedoch wurde das Hotel bereits zum vierten Mal Opfer einer Hackerattacke. Diesmal waren die Auswirkungen gering, aber die Folgen des dritten Angriffs waren sehr viel weitreichender. Dabei wurden alle Hotelcomputer inklusive des Reservierungs- und Kassensystems stillgelegt. Auch das komplette Schlüsselsystem funktionierte nicht mehr. Laut einem Bericht auf Orf.at war die Konsequenz daraus, dass die Gäste nicht mehr in ihre Hotelzimmer konnten und neue Schlüssel gar nicht erst programmiert werden konnten.

  • Probleme der Gegenwehr

    Angeblich gab es einmal eine schöne Zeit, da konnten sich die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland noch relativ sicher fühlen, wenn es um Gefahren aus dem Internet ging. Die Gründe: Eine grundsätzlich weniger starke Vernetzung und IT-Abhängigkeit als bei den Großunternehmen und ein mehr lokal orientiertes Business einerseits sowie eine bei weitem noch nicht so professionell organisierte Cyberkriminalität andererseits. Davon ist nichts mehr übrig - auch die "Kleinen" arbeiten heute global, und die Schattenwirtschaft kennt längst ganz genau den oft hohen Wert der Informationen, mit denen mancher "Hidden Champion" unter den High-Tech-Firmen arbeitet, auch wenn er sich nach außen immer noch wie ein traditioneller Familienbetrieb präsentiert.

  • Verbindung zur Google-Cloud kappen

    Wer ein Android-Smartphone oder Tablet benutzt, braucht auch einen Google-Account - eigentlich. Doch es gibt viele Möglichkeiten, den Zugriff des Internetriesen auf die eigenen Daten einzuschränken, schreibt das Computermagazin c't in seiner Ausgabe 4/17. "Google weiß mehr über Android-Nutzer als jede Behörde und jedes andere Unternehmen", erklärt c't-Redakteur Christian Wölbert. Doch schon mit ein paar Klicks lässt sich die Verbindung zur Google-Cloud kappen. So kann zum Beispiel die Aufzeichnung von Suchbegriffen und Standorten sowie die automatische Sicherung von Fotos und Backups deaktiviert werden. Dadurch verhindert man, dass Google ein detailliertes Profil persönlicher Interessen und Aktivitäten anlegt. Darüber hinaus wird das Datenvolumen geschont.